Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Mo 12. Aug 2019, 14:43 
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Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13
Beiträge: 17893
Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
@Kurt

Genau. Auf jeden Fall hier bei uns auf der Erde gilt, die LG ist Konstant relativ zum Mittelpunkt der Erde.


Und auf der Erdoberfläche muss deren Bewegung gegen den Bezug fürs dortige Lichtlaufen (Begriff = SAGNAC) berücksichtigt werden.
Einen besseren Beweis für die Widersinnigkeit der RT als ihn GPS liefert gibt's momentan nicht.
Hier gibt es nämlich keine "Bescheisserle".

Das beutet das die Masse der Erde den lokalen Lichtleitbezug erstellt, aber nicht ganz, ihre Rotation mit einzubeziehen schafft sie wohl nicht ganz.
Es wäre interessant zu wissen wieweit dieser Bezug ins "All" hinaus reicht und welcher "Formel" er folgt.

Kurt

.

Exakt


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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Mo 12. Aug 2019, 14:53 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Rudi Knoth hat geschrieben:
Und wie wurde die Lichtgeschwindigkeit gemessen? Auch stellt sich die Frage, ob es nicht

fr = ft * (c+v)/(c-v) ist.

Bei kleinen Geschwindigkeiten, in denen der quadratische Term unterhalb der Meßgenauigkeit ist, kann man am Meßergebnis die beiden Formeln nicht unterscheiden. Interessanterweise ist aber "meine" Formel das Quadrat des "relativistischen" Dopplereffekts.Und der wurde in Experimenten gemessen.

Gruss
Rudi Knoth

Die Unterschiede sind bei v<<c marginal. Also muß die Messung bei v in der Größenordnung c erfolgen. Wo wurde sowas gemessen.

Zudem ist (c+v)/(c-v) auch nicht gleich c, oder?
Die Empfangsgeschwindigkeit ist ungleich c.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Mo 12. Aug 2019, 16:25 
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Beiträge: 4087
@Ernst » Mo 12. Aug 2019, 15:53

Zitat:
Die Unterschiede sind bei v<<c marginal. Also muß die Messung bei v in der Größenordnung c erfolgen. Wo wurde sowas gemessen.


Im Falle des "relativistischen" Dopplereffekt im Experiment von Boterman et al.

Zitat:
Zudem ist (c+v)/(c-v) auch nicht gleich c, oder?
Die Empfangsgeschwindigkeit ist ungleich c.


Diese Summen und Differenzen entstehen aus der Lösung von Bewegungsgleichungen. Diese Ausdrücke haben nichts mit der Geschwindigkeit des Lichts ion BS des Reflektors zu tun. Und c-v entsteht durch die veränderte Wellenlänge im BS des Radargerätes.

Gruss
Rudi Knoth


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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Mo 12. Aug 2019, 17:09 
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Registriert: So 11. Aug 2019, 10:03
Beiträge: 164
Ernst hat geschrieben:
Die Unterschiede sind bei v<<c marginal. Also muß die Messung bei v in der Größenordnung c erfolgen. Wo wurde so was gemessen.
Das ist so nicht richtig, dass v in der Größenordnung c sein muss. Berühmtes Beispiel und die Beantwortung der Frage, ob das jemals gemessen wurde:
Bei der Kommunikation zwischen der Raumsonde Cassini und der Raumsonde Huygens ist der relativistische Dopplereffekt nicht berücksichtigt worden. v betrug nur 5,6km/s. Nur 10% der Informationen konnten empfangen werden.
Erst nach einer ständigen Anpassung der Flughöhe und damit einhergehend der Reduzierung der relativen Geschwindigkeit v unter Berücksichtigung des relativistischen Dopplereffekts konnte die Mission gerettet werden.

LG
L.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Mo 12. Aug 2019, 17:59 
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Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13
Beiträge: 17893
krona hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Die Unterschiede sind bei v<<c marginal. Also muß die Messung bei v in der Größenordnung c erfolgen. Wo wurde so was gemessen.
Das ist so nicht richtig, dass v in der Größenordnung c sein muss. Berühmtes Beispiel und die Beantwortung der Frage, ob das jemals gemessen wurde:
Bei der Kommunikation zwischen der Raumsonde Cassini und der Raumsonde Huygens ist der relativistische Dopplereffekt nicht berücksichtigt worden. v betrug nur 5,6km/s. Nur 10% der Informationen konnten empfangen werden.
Erst nach einer ständigen Anpassung der Flughöhe und damit einhergehend der Reduzierung der relativen Geschwindigkeit v unter Berücksichtigung des relativistischen Dopplereffekts konnte die Mission gerettet werden.

LG
L.

Unsinn. Was für relativistische Effekte?


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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Mo 12. Aug 2019, 18:00 
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Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13
Beiträge: 17893
Rudi Knoth hat geschrieben:
Zitat:
Zudem ist (c+v)/(c-v) auch nicht gleich c, oder?
Die Empfangsgeschwindigkeit ist ungleich c.


Diese Summen und Differenzen entstehen aus der Lösung von Bewegungsgleichungen...

Eben. Und das ist die Lichtgeschwindigkeit im bewegten System.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Mo 12. Aug 2019, 18:31 
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Beiträge: 4087
@Lagrange » Mo 12. Aug 2019, 19:00

Zitat:
Eben. Und das ist die Lichtgeschwindigkeit im bewegten System.


Nein. Das gilt nur in der Galilei-Transformation. Übrigens kann man mit den relativistischen Dopplereffekt zeigen, daß bei einer zusammengesetzten Geschwindigkeit die relativistisch Geschwindigkeitsaddition erhalten wird.

Gruss
Rudi Knoth


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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Mo 12. Aug 2019, 18:49 
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Beiträge: 17893
Rudi Knoth hat geschrieben:
@Lagrange » Mo 12. Aug 2019, 19:00

Zitat:
Eben. Und das ist die Lichtgeschwindigkeit im bewegten System.


Nein.

Doch. Das Licht wird im bewegten System vom Koordinatenursprung emittiert. Während der Zeit t bewegt sich das System um Δx=vt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Beobachter vom Licht erreicht. Daraus folgt t=x/(c+v) und die LG=c+v.

Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Di 13. Aug 2019, 12:12 
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Rudi Knoth hat geschrieben:
Diese Summen und Differenzen entstehen aus der Lösung von Bewegungsgleichungen. Diese Ausdrücke haben nichts mit der Geschwindigkeit des Lichts ion BS des Reflektors zu tun. Und c-v entsteht durch die veränderte Wellenlänge im BS des Radargerätes.

Nein, das resultiert daraus, daß die Beziehung für den Äther ermittelt ist, wobei hier die Geschwindigkeit vom Sender und Empfänger im Äther gleichgesetzt ist
v = v_sender = v_empfänger.

Und dann ist c+v die LG relativ zum Empfänger und c-v die LG relativ zum Sender. Die LG gegenüber beiden Objekten ist daher ungleich c.
Ganz real. Nix mit nur Rechengrößen.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dopplerradar
BeitragVerfasst: Di 13. Aug 2019, 17:35 
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Beiträge: 164
Ernst hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Diese Summen und Differenzen entstehen aus der Lösung von Bewegungsgleichungen. Diese Ausdrücke haben nichts mit der Geschwindigkeit des Lichts ion BS des Reflektors zu tun. Und c-v entsteht durch die veränderte Wellenlänge im BS des Radargerätes.

Nein, das resultiert daraus, daß die Beziehung für den Äther ermittelt ist, wobei hier die Geschwindigkeit vom Sender und Empfänger im Äther gleichgesetzt ist
v = v_sender = v_empfänger.

Und dann ist c+v die LG relativ zum Empfänger und c-v die LG relativ zum Sender. Die LG gegenüber beiden Objekten ist daher ungleich c.
Ganz real. Nix mit nur Rechengrößen.
.
.
Statt zu spekulieren, würde ich ja vorschlagen die Mathematik zu bemühen:

Ein Sender sendet Impulse 1 und 2 im Abstand von

Die Zeitdilatation lautet

Die zurückgelegte Strecke zwischen zwei Impulsen ist

Das legt der Impuls 2 in folgender Zeit zurück:

Der resultierende Zeitabstand zwischen den Impulsen beträgt also nun:

Ausgeklammert und eingesetzt:


Die Frequenz eingesetzt:



Also der Ausdruck c+v und c-v ergibt sich nur durch das Umstellen der Gleichungen und nicht aus einer LG=c+v oder LG= c-v.

Und noch was interessantes:
https://www.eso.org/public/images/eso0427d/
Der werden Exoplaneten gefunden mit Geschwindigkeits-Auflösungen von v=5m/s. Das nenne ich mal eine Messung. Wow.
Selbst marginales v<<c kann also berücksichtigt werden.

LG
L.


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