Ernst hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Diese Summen und Differenzen entstehen aus der Lösung von Bewegungsgleichungen. Diese Ausdrücke haben nichts mit der Geschwindigkeit des Lichts ion BS des Reflektors zu tun. Und c-v entsteht durch die veränderte Wellenlänge im BS des Radargerätes.
Nein, das resultiert daraus, daß die Beziehung für den Äther ermittelt ist, wobei hier die Geschwindigkeit vom Sender und Empfänger im Äther gleichgesetzt ist
v = v_sender = v_empfänger.
Und dann ist c+v die LG relativ zum Empfänger und c-v die LG relativ zum Sender. Die LG gegenüber beiden Objekten ist daher ungleich c.
Ganz real. Nix mit nur Rechengrößen.
.
.
Statt zu spekulieren, würde ich ja vorschlagen die Mathematik zu bemühen:
Ein Sender sendet Impulse 1 und 2 im Abstand von

Die Zeitdilatation lautet
})
Die zurückgelegte Strecke zwischen zwei Impulsen ist

Das legt der Impuls 2 in folgender Zeit zurück:

Der resultierende Zeitabstand zwischen den Impulsen beträgt also nun:
)
Ausgeklammert und

eingesetzt:
} }(1+ \frac{v }{c}))

Die Frequenz eingesetzt:


Also der Ausdruck c+v und c-v ergibt sich nur durch das Umstellen der Gleichungen und nicht aus einer LG=c+v oder LG= c-v.
Und noch was interessantes:
https://www.eso.org/public/images/eso0427d/Der werden Exoplaneten gefunden mit Geschwindigkeits-Auflösungen von v=5m/s. Das nenne ich mal eine Messung. Wow.
Selbst marginales v<<c kann also berücksichtigt werden.
LG
L.