Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » So 21. Jul 2019, 20:38

Och ich bin gerne gewillt dazu zu lernen. Aber dafür müsstest halt mal was anbieten. Und nicht diesen Unsinn verbreiten von wegen die RT ist falsch und ich mit meinen Mathekenntnissen 3. Schuljahr und vollkommen ohne Physikkenntnisse kann es beweisen. Das musst doch selbst du zugeben ist etwas arg lächerlich.
McMurdo
 

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 21. Jul 2019, 20:44

McMurdo hat geschrieben:was ich behaupte ist lächrlich

Stimmt. Du bist unbesiegbar.
Ein Titan, sozusagen

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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » So 21. Jul 2019, 21:17

Zasada hat geschrieben:Stimmt. Du bist unbesiegbar.
Ein Titan, sozusagen


Verglichen mit dir allemal. Sicherlich mach ich auch mal Fehler, wer macht die nicht. Aber du siehst deine ja nicht mal ein.
Und das ich hier öfter recht hab als unrecht bezeugen ja auch andere. Während die die sich auskennen dir nie zustimmen. So sind die Fakten.
Zuletzt geändert von McMurdo am So 21. Jul 2019, 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
McMurdo
 

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 21. Jul 2019, 21:27

Du bist unbezwingbar.
Ein Koloss.
:lol: :lol: :lol:
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 21. Jul 2019, 21:28

Ein Gigant :lol:
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 22. Jul 2019, 00:38

Beweis Nr. 3.3

Ich habe in 3.2 bewiesen, dass Lichtstrahlen, welche von den Blitzereignissen in S und in S' ausgehen, nicht jeweils gleichzeitig bei M, bzw. M' eintreffen, sondern dass sie sich gleichzeitig an derselben Stelle in S begegnen (bei M).
Völlig unabhängig von der Tatsache, ob die Blitze in Punkte des Systems S oder S' einschlagen, verhalten sich ihre Lichtstrahlen absolut identisch.
Dies ist der gültige Beweis dafür, dass die Annahme der SRT, die Lichtgeschwindigkeit betrüge in jedem Bezugssystem c, nicht der Wahrheit entspricht.
Würde dies nämlich der Fall sein, müssten die Lichtstrahlen in S und S' gleichzeitig im Mittelpunkt der Verbindungsstrecke ihrer jeweiligen Ereignispunkte eintreffen.
Dies ist nicht der Fall.

Die Tatsache, dass die Lichtstrahlen A und B gleichzeitig den Punkt M in S erreichen liegt übrigens nicht daran, dass S bezüglich S' ruht, sondern daran, dass die Lichtquellen A und B in S ruhen.
Die Unterschiede, welche bei der Lichtausbreitung zwischen ruhenden und bewegten Bezugssystemen bestehen, werden dadurch verursacht, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant und dass ihr Wert dadurch in bewegten und ruhenden Systemen variert.
Das Licht breitet sich mit einer konstanten Geschwindigkeit aus, unabhängig davon, ob der Beobachter bezüglich seiner Quelle ruht oder bewegt ist.
Ruhen Ereignispunkte AB bezüglich unbewegtem S, so breiten sich die Lichtstrahlen mit derselben Geschwindigkeit aus, wie in S', in welchem dieselben Ereignispunkte bewegt sind.

Dies beweist, dass der Wert der Lichtgeschwindigkeit zwar konstant ist, aber nicht in dem Sinne, in dem ihn die SRT definiert.
Das Licht ist nie ein Bestandteil eines Bezugssystems. Das Licht breitet sich stets mit einer konstanten Geschwindigkeit aus, die kein Bezugssystem imstande ist, zu beeinflussen.
Bewegt sich ein Bezugssystem bezüglich der Lichtquelle mit der Geschwindigkeit v, so verändert sich aufgrund absoluter Konstanz von c der Wert der gemessenen Lichtgeschwindigkeit entsprechend um c +∕- v.
Konsequenz: die Tatsache, dass sich Licht absolut konstant ausbreitet, kann in bezüglich Lichtquelle ruhendem S nicht erkannt werden.
In S breiten sich nämlich Lichtstrahlen aus Sicht eines ruhenden Beobachters isotrop mit c aus.

Bild

Erst wenn sich Beobachter bezüglich der Lichtquelle bewegt, entstehen die Asymmetrien, die übrigens nicht etwa dadurch verursacht werden, dass die LG in verschiedenen Bezugssystemen unterschiedliche Werte besitzt, sondern dadurch, dass diese Geschwindigkeit eben absolut konstant ist.

Die Tatsache, dass die Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Bezugssystemen unterschiedliche Werte besitzt, hat keinen Einfluss auf ihre Konstanz. Diese Konstanz verändert sich unter keinen Umständen.

Diese Interpretation ist nach Ockhams Rasiermesser-Prinzip der heute noch gültigen Interpretation der SRT vorzuziehen.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 22. Jul 2019, 05:08

Diese Interpretation ist nach Ockhams Rasiermesser-Prinzip der heute noch gültigen Interpretation der SRT vorzuziehen.
Diese Interpretation lässt die von den Maxwellschen Gleichungen der Elektrodynamik geforderte Konstanz der Lichtgeschwindigkeit erhalten und ist RP-konform. Um dies zu leisten benötigt sie keines mathematischen Instrumentariums, das von Einstein speziell für diesen Zweck entworfen oder adaptiert wurde:

Keine Zeitdilatation.
Keine Längenkontraktion.
Keine Lorentz-Transformation.
Keine Relativität der Gleichzeitigkeit
Klassisches Additionstheorem der Geschwindigkeiten.

114 Jahre sind mehr als genug.
Es ist aus.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 22. Jul 2019, 06:48

Das Ende der SRT. Einführung.

Die Kausalität besteht nicht nur darin, dass ein Ereignis ein anderes bewirkt.
Eine kausale Verbindung besteht auch dann, wenn mehrere (etwa zwei gleichzeitige) Ereignisse zusammen ein weiteres (ein drittes) verursachen.
Das Ereignis des gleichzeitigen Eintreffens der Lichtsignale im Mittelpunkt M der Verbindungsstrecke wird von der Gleichzeitigkeit der Blitzereignisse A und B bewirkt, denn wären diese Ereignisse nicht gleichzeitig, würden sich ihre Lichtstrahlen nicht in M, sondern an einer anderen Stelle der Verbindungsstrecke begegnen.
Um den physikalischen Ausdruck dieser Kausalität zu markieren, postuliere ich einen Mechanismus in die Anordnung einzubauen, der nur im Fall eines gleichzeitigen Eintreffens der Lichtstrahlen in M, eine Kontrollleuchte L aufblitzen lässt.
Würden die Blitzereignisse A und B nicht gleichzeitig erfolgen, oder die Lichtstrahlen AM und BM unterschiedliche Geschwindigkeiten aufweisen, blitzte die Kontrollleuchte nicht auf, denn in diesem Fall würden sich die Lichtstrahlen nicht exakt im Punkt M treffen.

Kausalkette:
Gleichzeitige Blitzereignisse A und B → Gleichzeitiges Eintreffen der Lichtsignale im Mittelpunkt M → Aufblitzen von L.

Die Gleichzeitigkeit der Blitzentladungen bei A und B und die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit sind vorausgesetzt und gelten in allen Bezugssystemen.

Was sieht der Beobachter in S'?
Gälte die SRT dürfte er die Kontrollleuchte, auch bei den gleichzeitig erfolgenden Ereignissen A und B, nicht aufblitzen sehen, denn S' bewege sich mit Relativgeschwindigkeit v und die Ereignisse, die in S als gleichzeitig gesehen werden (AB), dürften in S' nicht als gleichzeitig aufgefasst werden.

Der Widerspruch:
Ist die Lichtgeschwindigkeit konstant und erfolgen Ereignisse A und B gleichzeitig, so muss der Blitz von L in jedem Bezugssystem gesehen werden. Sonst müsste ja die Lichtgeschwindigkeit bezugssystem-abhängig sein und in jedem Bezugssystem einen unterschiedlichen Wert besitzen (AM, BM).

Bild

Dies wird jedoch von der SRT ausgeschlossen (Die Behauptung der Nichtbeeinflussbarkeit der Konstanz der LG:).
Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist in der SRT bezugssystem- und bewegungszustandsunabhängig.

Bild
Die Lichtstrahlen der gleichzeitigen Blitzereignisse A und B bewältigen die Strecken AM und BM parallel und treffen gleichzeitig beim Mittelpunkt M der Verbindungsstrecke AB. Kontrollleuchte L blitzt auf.

Dies bedeutet, dass das Gleichzeitigkeit indizierende Aufblitzen der Kontrollleuchte L von jedem Bezugssystem aus gesehen wird, unabhängig von seinem Bewegungszustand.

Dann aber ist die Gleichzeitigkeit des Eintreffens der Lichtstrahlen bei M bezugssystem-unabhängig: diese Gleichzeitigkeit ist absolut und nicht relativ, wie Einstein behauptet (RdG)
Notwendigerweise.
Zuletzt geändert von Zasada am Mi 7. Aug 2019, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 22. Jul 2019, 06:49

Beweis Nr. 3.1

Um die Absolutheit der Gleichzeitigkeit der Blitzeinschläge in S zu beweisen, postuliere ich hiermit eine Modifizierung der Einsteinschen Bahndamm-Anordnung (§9):
In die Punkte der Einsteinschen Anordnung sollen nun vier statt zwei Blitze gleichzeitig einschlagen: zugleich in Punkte A und B des Systems S (Bahndamm) und in Punkte A' und B' des Systems S' (Zug).

Analyse S.
In S erreichen die Lichtstrahlen Punkt M gleichzeitig.
Dies ist unstrittig, denn sowohl Ereignispunkte A,B als auch der Mittelpunkt M der Verbindungsstrecke AB ruhen in S (da Punkte A und B gleich weit von M entfernt sind, und c const gilt, müssen die Lichtstrahlen AB gleichzeitig bei M eintreffen.

Bild

Analyse S'.
Das relativistische Additionstheorem der Geschwindigkeiten besagt, dass Lichtgeschwindigkeit im Bezugssystem S' konstant und unabhängig von der Geschwindigkeit ist, mit der sich das System bezüglich S bewegt.
Laut der SRT müssen sich die Lichtstrahlen, welche von den Punkten A' und B' ausgehen im Mittelpunkt M' der Verbindungsstrecke A'B' begegnen.

Bild

Die Lichtstrahlen können sich aber in S' nicht bei M' begegnen, wie sie sich in S bei M begegneten.
Dies aus zwei Gründen:

1. Die Lichtstrahlen der Blitzereignisse können nicht in S' mit der Geschwindigkeit v des bewegten Systems wie etwa Luft mitgeführt werden- ihre isotrope Konstanz der Geschwindigkeit ist in der SRT vorausgesetzt.

2. Würden sich die Lichtstrahlen von A' und B' im Punkt M' treffen, so ergäbe sich aus Sicht von S eine Relativgeschwindigkeit der Lichtstrahlen von c+v für die Strecke AM und c-v für die Strecke BM. In der SRT wird jedoch die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit innerhalb von allen Systemen vorausgesetzt.

These:
Das Licht breitet sich völlig unabhängig von Bezugssystemen mit der konstanten Geschwindigkeit c aus (der Bezug dieser Geschwindigkeit wird in Beweis Nr. 4 eingeführt)

Beweis:
Dass sich das Licht völlig unabhängig von Bezugssystemen ausbreitet, sehen wir sofort, indem wir uns vergegenwärtigen, wie sich das Licht ohne den angeblichen Einfluss der Bezugssysteme ausbreiten würde.

Bild

These des Beweises:
Dass Licht sich unabhängig von Bezugssystemen mit c const ausbreitet, bedeutet nicht, dass es sich in jedem Bezugssystem mit c ausbreitet. Dies bedeutet vielmehr, dass sich das Licht unabhängig von jedem Bezugssystem mit c const ausbreitet.

Diese These widerspricht der SRT. Die SRT postuliert, dass der Wert der Lichtgeschwindichkeit in jedem Bezugssystem c const beträgt. Dass dies nicht der Fall ist, lässt sich sehr leicht zeigen.

Fortsetzung: Beweis 3.2
Zuletzt geändert von Zasada am Do 8. Aug 2019, 11:56, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 22. Jul 2019, 06:50

Beweis Nr. 3.2

Bild

Befindet sich das System S' zur Zeit der Blitzeinschläge nicht an den Orten A' und B', so schlagen die Blitze in den Bahndamm (AB) und ins Geleise ein (A'B'): sämtliche Lichtstrahlen der Blitzereignisse AB und A'B' treffen beim Punkt M gleichzeitig ein. Unstrittig.
Es besteht kein Grund, warum sich das Licht nun anders verhalten sollte, wäre der Zug S' im Augenblick der Blitzeinschläge an den besagten Ereignispunkten gegenwärtig.
In diesem Fall schlagen Blitze an den Stellen A'B' des Zuges ein. Ihre Lichtstrahlen breiten sich wie vorhin (Zug abwesend) aus. Die Lichtstrahlen der Blitzereignisse A B, sowie A'B' treffen gleichzeitig im Mittelpunkt M des Bezugssystems S ein.
Die Lichtstrahlen aller vier Blitze begegnen sich an einem Ort, unabhängig vom Bezugssystem, in welchem die Blitze eingeschlagen sind.
Die Anwesenheit von S' hat ganz sicher keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit und Geometrie der Lichtausbreitung entlang der Verbindungsstrecke der Ereignispunkte A' und B'.
Die Lichtstrahlen verhalten sich also in S' identisch wie in S - sie werden nicht im Zug mitgeführt.
Dies stellt die Realexistenz aller relativistischen Effekte und die Gültigkeit des relativistischen Additionstheorems der Geschwindigkeiten infrage.
Es wird dadurch auch der Sinn der Lorentztransformation in bezug auf Lichtgeschwindigkeit infrage gestellt.

Gilt die Aussage, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant ist, so kann sie so interpretiert werden, wie es Einstein tut (der Wert der Lichtgeschwindigkeit beträgt in jedem System c) oder so wie es richtig ist (der Wert der Lichtgeschwindigkeit beträgt in jedem System, in dem die Lichtquelle ruht, c - dieser Wert ist absolut, bezugssystem-, bewegung- und geschwindigkeitsunabhängig).

Fortsetzung siehe Beweis Nr. 3.3
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