Invarianz der LG

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Mirko » Mi 2. Jun 2010, 11:53

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Anders geht es auch nicht bei einer nicht materiellen Veränderung der Objekte: Wenn Messergebnisse für ein und dasselbe Objekt anders ausfallen, wobei man voraussetzt, dass das Objekt selbst sich nicht verändert hat, dann kann sich ja nur der Maßstab verändert haben, logisch, eine Messung ist ja ein Vergleich zwischen einem Objekt und einem Maßstab.




Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: die Messbedingungen sind unterschiedlich.
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mi 2. Jun 2010, 12:37

Hallo Mirko !
Du schreibst :
    Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: die Messbedingungen sind unterschiedlich.

Das kommt oft vor, dass eine Messung nicht gemachtwerden kann, weil sich
während der Messung etwas verschoben hat.
Dann ist eben die Messung ungültig und muß wiederholt werden.
Oder muß die Meßeinrichtung verbessert werden.

Aber Messung muß Messung bleiben und muss auch von anderen Experimentatoren
zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden können.

Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Mirko » Mi 2. Jun 2010, 12:41

Hannes hat geschrieben:Hallo Mirko !
Du schreibst :
    Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: die Messbedingungen sind unterschiedlich.

Das kommt oft vor, dass eine Messung nicht gemachtwerden kann, weil sich
während der Messung etwas verschoben hat.
Dann ist eben die Messung ungültig und muß wiederholt werden.
Oder muß die Meßeinrichtung verbessert werden.

Aber Messung muß Messung bleiben und muss auch von anderen Experimentatoren
zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden können.

Hannes


Das meine ich aber nicht.
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mi 2. Jun 2010, 12:47

Hallo Mirko !

    Das meine ich aber nicht.

Dann musst du es etwas genauer beschreiben,

Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 2. Jun 2010, 13:48

Mirko hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Anders geht es auch nicht bei einer nicht materiellen Veränderung der Objekte: Wenn Messergebnisse für ein und dasselbe Objekt anders ausfallen, wobei man voraussetzt, dass das Objekt selbst sich nicht verändert hat, dann kann sich ja nur der Maßstab verändert haben, logisch, eine Messung ist ja ein Vergleich zwischen einem Objekt und einem Maßstab.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: die Messbedingungen sind unterschiedlich.


In diesem Fall ist die einzige Messbedingung, die anders ist, gegeben und schon bekannt, und zwar, dass einmal das Objekt während der Messung ruht und einmal sich das Objekt während der Messung bewegt. Wir wissen aber gemäß SRT, dass das Objekt in beiden Fällen die gleiche materielle Länge beibehält und auch, dass es sich nicht um eine optische Täuschung handelt. Also kann sich nur der Maßstab geändert haben, es bleibt definitiv nichts Anderes übrig, eine andere Erklärung für das Erhalten von zwei verschiedene Messergebnissen bei unveränderter Länge gibt es nicht.

Viele Grüße
Jocelyne
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mi 2. Jun 2010, 13:58

Hallo Manuel !

    Lieber Hannes, versuche doch mal einwenig offener zu sein, es geht mir ja gar nicht darum Dich zu einem „Relativisten“ zu pimpen, sondern nur das Du einfach mal bestimmte Sachverhalte unvoreingenommen betrachtest. Wenn sich die Geschwindigkeit zwischen zwei Objekten ändert, dann ändern sich auch die Messbedingungen, und da muss dann nicht die Messung ungültig sein.

Auch das kommt oft vor, dass sich Bedingungen während der Messung ändern.
Aber die Maßeinheiten bleiben unverändert.
Die Veränderungen lassen sich u.U.herausrechnen.
Wenn du etwas anderes meinst,bitte genau beschreiben.
Ich weiß nicht, welche Schwierigkeiten du meinst.
Hast du kein konkretes Beispiel ?

Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Mi 2. Jun 2010, 14:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Gluon » Mi 2. Jun 2010, 15:06

Ernst hat geschrieben:Nachträgliche Korrektur. Letzteres stimmt leider auch nicht. Meßgröße ist die zu messende physikalische Größe


Na siehst du, dann sind wir ja einig.

Fortsetzung folgt:
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Gluon » Mi 2. Jun 2010, 15:12

Ernst hat geschrieben:
Gluon hat geschrieben:Du kannst nicht zusätzlich bestimmen, dass diese Strecken absolut sein müssen, in dem Sinne, dass es keine Längenkontraktion geben darf.

Du kannst das nicht zusätzlich bestimmen, da Du ja nach SRT denkst.
Wir können das schon, da wir ja nicht nach LRT/SRT denken.

[..
]
Sollen diese Foren einen Sinn in dieser Auseinandersetzung ergeben, dann wäre die Konzentration auf harte experimentelle Fakten und deren Interpretation erforderlich.


Es kann doch gar nichts bringen, wenn du, weil du nicht nach SRT denkst, schon a priori Messergebnisse festlegst. Und das ist ja genau, was man hier beobachtet: Du und Hannes, ihr erkennt nur die Experimente an, die eure Position scheinbar stützen. Alles andere muss ja falsch sein. Sorry, aber wenn man Experimente diskutieren möchte, dann muss man auch ein wenig ergebnisoffen sein.

Gruß,
Gluon
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mi 2. Jun 2010, 15:31

Hallo Joachim !

    Du und Hannes, ihr erkennt nur die Experimente an, die eure Position scheinbar stützen. Alles andere muss ja falsch sein. Sorry, aber wenn man Experimente diskutieren möchte, dann muss man auch ein wenig ergebnisoffen sein.

Ernst und ich sind wahrscheinlich nichts anderes als REALISTEN.
Was heißt „ergebnisoffen“? Jedes Ergebnis, das der Realität entspricht,kann akzeptiert
werden.
Ich habe bereits einen Vorschlag gemacht, der die Invarianz erklären kann.
Die SRT kann das bekanntlich nicht.
Warum bist du nicht „ergebnisoffen „?
Hast du dich mit dem Vorschlag überhaupt befasst ? Ernst hat ihn verstanden.^


Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Gluon » Mi 2. Jun 2010, 15:51

Hannes hat geschrieben:Was heißt „ergebnisoffen“? Jedes Ergebnis, das der Realität entspricht,kann akzeptiert
werden.


Nein, jedes Messergebnis muss akzeptiert werden. Du kannst nicht Messungen machen und hinterher sortieren, welche Ergebnisse deiner Ansicht nach der Realität entsprechen und welche verworfen werden müssen.

Hannes hat geschrieben:Hast du dich mit dem Vorschlag überhaupt befasst ? Ernst hat ihn verstanden.^


Ja, ich habe mich mit ihm befasst, ihn verstanden und dir dann meine Einwände genannt. Du erinnerst dich: Die Atome sind in einem Vakuum zu verdünnt um noch das Licht zu leiten. Die meisten Atome sind elektrisch neutral. Es gibt noch mehr Einwände, aber leider gehst du darauf ja nicht ein. Dein Vorschlag ist über jeden Einwand erhaben.

Gruß,
Gluon
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