Invarianz der LG

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mo 31. Mai 2010, 12:27

Hallo Ernst !
du schreibst :
    Andere und ich haben wiederholt darauf hingewiesen, daß bei Durchquerung von Medien keine Frequenzänderung auftritt. Das ist physikalisch und rational einfach unmöglich. Was sich da verändert, ist die Wellenlänge

Sicherlich sind Frequenzänderung und Wellenlängenänderung zwei verschiedene Effekte.

Welcher Effekt ist es dann, den man im Spektrografen mißt als Verschiebung der
fraunhofer`schen Linien ?
Nur wird der Bergriff Wellenlänge landläufig mit Frequenz in Verbindung gebracht.
Wenn ich mich nicht ganz korrekt ausgedrückt habe, bitte um Entschuldigung.

    Ein Vakuum besitzt keinen Bezugspunkt, an welchem Du eine Geschwindigkeit festmachen kannst.

Wer sagt denn das ? Es hat einen Eintrittspunkt und einen Meßpunkt !
Sonst könnte man im Vacuum keine LG messen.
Und wenn du über Interferenz messen willst,vergleichst du auch
Eingangs- und Meßfrequenz. Stimmt das ? Natürlich mit genau fxierter Strecke.

    Masselose Impulse gibt es nicht. Ein Impuls ist immer noch m*v.

Ich verwende diesen Ausdruck als Unterscheidung zu trägheitsbehafteten Partikelstrahlen. Dass die Formel m*v zutrifft, bestreite ich nicht.

Mit Gruß Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Ernst » Mo 31. Mai 2010, 12:58

Hannes hat geschrieben: Sicherlich sind Frequenzänderung und Wellenlängenänderung zwei verschiedene Effekte.

LG = Wellenlänge x Frequenz

Welcher Effekt ist es dann, den man im Spektrografen mißt als Verschiebung der Fraunhofer`schen Linien ?

Wellenlänge

Wer sagt denn das ? Es hat einen Eintrittspunkt und einen Meßpunkt ! Sonst könnte man im Vacuum keine LG messen.

Na bitte, ansonsten existiert ja auch kein Bezugspunkt. Das ist ja dann das Aus für Deine Systemgeschwindigkeit. Die LG im Vakuum kann also nur relativ zum Sender bzw. Empfänger gemessen werden. Je nachdem, was diese Messung ergibt, kommen SRT, Emission und Äther in Frage:

SRT: LG konst in jedem IS
Emission: LG konst relativ zur Quelle, variabel zum Empfänger
Äther: LG variabel relativ zu Quelle und Empfänger

Gruß
Ernst
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mo 31. Mai 2010, 13:22

Hallo Frau Jocelyne !

    Mit relativ zueinander bewegten Quelle und Beobachter wurde die LG m.W. nie gemessen, weder vor noch nach 1983, und ich glaube schon, dass die Messergebnisse bei bewegten Quelle und/oder Beobachter nicht auswertbar und brauchbar wären
.

Hast du dir schon überlegt, wie das ist, wenn wohl das Meßgerät
auf der Erdoberfläche fix montiert ist, sich aber die Quelle in Form
eines Sternes radial zum Meßgerät bewegt ?

Ich habe das schon einigemal beschrieben, möchte das aber nocheinmal versuchen :

Zuerst wird das Licht in der Sternatmosphäre erzeugt und auch mitgeführt.

Beim Austritt aus dieser nimmt es c/Weltraum an. (= c/Vacuum)
Es kann daher je nach Bewegungsrichtung des Sternes schneller oder langsamer
werden. Die Differenzgeschwindigkeit äussert sich in einer Frequenzverschiebung.

Dann erreicht es die Erdatmosphäre. Es wir dort ein zweitesmal gebrochen und hat dann c/Luft. Mit dieser zweiten Brechung kann man die jahreszeitliche
Bewegung der Erde relaitv zum Stern messen. Wieder nur nur mit dem
Spektrografen.

Wenn es das Vacuum der Meßanlage erreicht,wird es nocheinmal gebrochen
und erreicht jetzt c/Vacuum, das ist die Systemgeschwindigkeit des Vacuums.

Und diese letzte Rückbrechung erzeugt den Eindruck einer INVARIANZ,
weil die Systemgeschwindigkeit des Vacuums immer c bleibt.

Dort ist die Mystik der SRT versteckt.

Mit besten Grüßen Hannes
Hannes
 
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 31. Mai 2010, 13:30

Ernst hat geschrieben:
Die LG im Vakuum kann also nur relativ zum Sender bzw. Empfänger gemessen werden. Je nachdem, was diese Messung ergibt, kommen SRT, Emission und Äther in Frage:

SRT: LG konst in jedem IS
Emission: LG konst relativ zur Quelle, variabel zum Empfänger
Äther: LG variabel relativ zu Quelle und Empfänger


????? :?:

Noch einmal, weil Sie das Argument nicht wahrnehmen: Die LG wurde immer nur relativ zur Erdoberfläche gemessen, auf einer genau gemessenen Strecke von ein paar Metern zwischen einem ruhenden Sender und einem ruhendem Empfänger, auch die Messungen im Vakuum, also egal ob die Laufstrecke des Lichts in der freien Luft oder in einem Rohr (wie beim Vakkum oder bei Flüssigkeiten) vorgesehen wurde. Was diese Messung ergibt ist also nur die Ausbreitungsgeschwindigkeit der LG relativ zur Erdoberfläche in diesem Medium, nichts weniger und vor allem nichts mehr. :|

Wie diese bloße stationäre Messung der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes relativ zur Erdoberfläche in verschiedenen Medien überhaupt eine Uterscheidung zwischen SRT-, Emissions- und Äthertheorien erlauben sollte, wie Sie oben behaupten, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben - manche haben wohl sehr viel Fantasie mit der Deutung von Messergebnissen, nicht nur Albert Einstein. :P

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mo 31. Mai 2010, 13:48

Hallo Ernst !

    Die LG im Vakuum kann also nur relativ zum Sender bzw. Empfänger gemessen werden. Je nachdem, was diese Messung ergibt, kommen SRT, Emission und Äther in Frage:

    SRT: LG konst in jedem IS
    Emission: LG konst relativ zur Quelle, variabel zum Empfänger
    Äther: LG variabel relativ zu Quelle und Empfänger

Ich sage: gleichbleibende Systemgeschwindigkeit zu jedem
optischen System auch im Vacuum.Das heißt : c/Luft, c/ Wasser, c/Glas und c/vacuum.
Überschneidungen und Mitnahmeeffekte schließe ich dabei nicht aus .

Ein IS ist kein greifbares System.Auf diesen Ausdruck aus dem vorigen Jahrhundert
können wir langsam vergessen.
Dein Beispiel Emission stimmt bei trägheitsbehafteten Partikelstrahlen.
Aether: LG konstant zum jeweiligen Weiterleitungsmedium, nicht zu einem
"alles durchdringenden AETHER".

Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Mo 31. Mai 2010, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 31. Mai 2010, 13:52

Hannes hat geschrieben:
    Mit relativ zueinander bewegten Quelle und Beobachter wurde die LG m.W. nie gemessen, weder vor noch nach 1983, und ich glaube schon, dass die Messergebnisse bei bewegten Quelle und/oder Beobachter nicht auswertbar und brauchbar wären
.

Hast du dir schon überlegt, wie das ist, wenn wohl das Meßgerät
auf der Erdoberfläche fix montiert ist, sich aber die Quelle in Form
eines Sternes radial zum Meßgerät bewegt ?

Ich habe das schon einigemal beschrieben, möchte das aber nocheinmal versuchen :


Ich weiß nicht, ob solche Messungen schon vorgenommen wurden und ob man die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes eines Sternes zur Erde damit messen konnte. Ich glaube es nicht: Weder die Strecke noch der Zeitpunkt der Emission sind doch bekannt, und man braucht diese Daten unbedingt, um eine Ausbreitungsgeschwindigkeit zu bestimmen... :( Ich kenne nur ein bisschen die Versuche von Tomaschek 1921 mit Sternlicht und die Beobatungen mit Doppelpulsaren 1972, jedoch kann bei solchen Versuchen m.W. die Ausbreitungsgeschwindigkeit der LG nicht gemessen werden.

Auf jeden Fall ist c = 299.299 792 458 m/s, die als absolut konstante LG 1983 per Konvention festgesetzt wurde, die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles relativ zur Erdoberfläche in einem Vakuum-Rohr, gemessen zwischen relativ zueinander ruhenden Quelle und Beobachter. Dass dieser Wert auch gleichzeitig die Relativgeschwindigkeit des Lichtes zwischen relativ zueinander bewegten Quelle und Beobachter sein sollte, halte ich für ein Gerücht, und für eine Farce. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Ernst » Mo 31. Mai 2010, 14:07

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Noch einmal, weil Sie das Argument nicht wahrnehmen: Die LG wurde immer nur relativ zur Erdoberfläche gemessen,

Ich nehme es nicht wahr, weil es keines ist. Es geht um die theoretischen Voraussagen bezüglich der Lichtgeschwindigkeit im allgemeinen Fall bewegter Sender und Empfänger. Und eine Messung unter diesen Umständen entscheidet über die Gültigkeit einer der Thesen.

Ich glaube es nicht: Weder die Strecke noch der Zeitpunkt der Emission sind doch bekannt, und man braucht diese Daten unbedingt, um eine Ausbreitungsgeschwindigkeit zu bestimmen..

Nein, die benötigt man nicht. Man mißt die LG des auf der Erde eintreffenden Lichtes.

Gruß
Ernst
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mo 31. Mai 2010, 14:08

Hallo Jocelyne !

    Ich kenne nur ein bisschen die Versuche von Tomaschek 1921 mit Sternlicht und die Beobatungen mit Doppelpulsaren 1972, jedoch kann bei solchen Versuchen m.W. die Ausbreitungsgeschwindigkeit der LG nicht gemessen werden.

Ja freilich hast du recht, dass man die Ausbreitungsgeschwindigkeit im Weltraum
noch nie direkt messen konnte.Weil das technisch nicht geht.Man ist auf Analogieschlüsse angewiesen.
Die Versuche mit Doppelsternen und auch Doppelpulsaren sagen nur aus,
dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes eines uns nähernden und
eines von uns entfernenden Sternes GLEICH (relatv zur Erde) ist.(sonst würden die Sterne nicht synchron zu sehen sein)

Mit bestem Gruß Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Mo 31. Mai 2010, 14:25

Ernst hat geschrieben:
Nein, die benötigt man nicht. Man mißt die LG des auf der Erde eintreffenden Lichtes.


Ernst, und was hat man dann gemessen?

Gruss Kurt
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Ernst » Mo 31. Mai 2010, 15:59

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Nein, die benötigt man nicht. Man mißt die LG des auf der Erde eintreffenden Lichtes.

Ernst, und was hat man dann gemessen?

Nein, man hat weder c noch c+-v gemessen. Man mißt Verschiebung der Spektrallinien. Leider kann man diese Verschiebung gleichwertig mit SRT, Emitter und Äther beschreiben. Das heißt, sie lassen sich mit verringerter Frequenz bei gleicher Geschwindigkeit (SRT) oder veränderlicher Frequenz und veränderter Geschwindigkeit deuten.
Einen Fortschritt brächte aber die gleichzeitige Messung von Frequenz und Wellenlänge.

Gruß
Ernst
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