Invarianz der LG

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » So 30. Mai 2010, 17:56

Hallo Ljudmil !
Dein Geschichtswissen ist phänomenal . Und du weißt auch, wie die einzelnen
widersprüchlichen Meinungen gelaufen sind. Bis heute ist keine eindeutige
Linie erkennbar.

Dein letzter Absatz:

    Heute – viele Hinweise, dass es sich beim Licht um Teilchenstrahlung handelt. Doppelspalt – kann nur mit Teilchen funktionieren. Licht wird eindeutig absorbiert und emittiert. Da vieles noch ungeklärt ist, es hängen auch Autoritäten damit zusammen - Wendehalsigkeit – Licht sei beides: EM-Welle in ??? und „schwingende“ Teilchen im Nichts.

...sagt so ziemlich alles aus über die heutige Verwirrung und auch ideologische
Blockierung.
Leider ist keine prominente Autorität bereit,sich dafür einzusetzen, dass endlich einmal eine
logische und realitätsgetreue Erklärung entstehen kann.
Was wir diskutieren, ist nur unsere persönliche Meinung, weil wir mit der offiziellen
Physik nicht einverstanden sind.

Mit bestem Gruß

Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Gluon » So 30. Mai 2010, 18:32

Hallo Hannes,

scharo hat geschrieben: massebehaftete Teilchen. Die Korpuskeln haben aber so was wie Flügel (unbekanntes Feldchen um sich) – je schneller sie mit den Flügelchen flattern (Frequenz), desto höhere Energie besitzen sie.


Das nennst du phänomenales Geschichtswissen? Scharo ist offensichtlich etwas verwirrt und hat die Entwickluung der Physik nicht ganz verstanden.
Hannes hat geschrieben:...sagt so ziemlich alles aus über die heutige Verwirrung und auch ideologische Blockierung.


Die Verwirrung liegt doch bei denen, die die Theorien nicht nachvollziehen können. Das ist erstmal nicht schlimm, man kann sich ja ein Lehrbuch zur Hand nehmen und sich versuchen, mit der Materie vertraut zu machen. Aber dann eher auf eine "ideologische Blockierung" der Fachleute zu schließen, als seine eigenen Vorstellungen zu hinterfragen, ist schon ein starkes Stück.

Was wir diskutieren, ist nur unsere persönliche Meinung, weil wir mit der offiziellen Physik nicht einverstanden sind.


Na dann werde ich euch besser mit der offiziellen Physik nicht mehr im Wege sein.
Viel Spass noch mit der Privat-"Physik"

Gruß,
Gluon
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon scharo » So 30. Mai 2010, 18:44

Hallo Joachim,

„Das musst du jetzt aber genauer erklären. Das Doppelspalt-Experiment ist DER Hinweis auf den Wellencharakter des Lichts. Die Idee, man könne ihn nur mit Teilchen erklären, höre ich zum ersten mal.“

Sorry, aber dann bist Du unterinformiert. Normalerweise kennt das jeder, der sich mit Physik befasst.
Bei schwacher Beleuchtung, wenig Elektronen, wenig Atomen erscheinen am Detektor nur einzelne ungeordnete Punkte. Erst nach längerer Zeitdauer bilden sich langsam die Interferenzstreifen. Und diese ungeordneten Punkte können mit Wellen nicht erklärt werden. Dagegen funktioniert die „Interferenz“, wie oben erwähnt, mit einwandfrei als Teilchen identifizierbaren Atomen und sogar Molekülen.

Auch das ist interessant:
„In Experimenten mit Atom- und Molekülstrahlen baut sich das Beugungsbild langsam auf. Ein einzelnes Teilchen ergibt kein Beugungs oder Interferenzbild, sondern nur einen einzigen Punkt. Erst die Vielzahl solcher Punkte summiert sich zu einem Beugungsbild. ...., und dies zeigt deutlich, dass die Welleneigenschaft nicht einem einzelnen Teilchen, sondern dem gesamten Teilchenstrahl zukommt.
Aus „Quantentheorie der Materiewellenbeugung“ - Um neue Interferenzexperimente mit Atomen und Molekülen zu verstehen,
reicht Optik allein nicht aus.
Dr. Robert E. Grisenti, Dr. Thorsten Köhler, Prof. Dr. Jan Peter Toennies, Max-Planck-Institut für Strömungsforschung,Göttingen;
Prof. Dr. Gerhard C. Hegerfeldt, Institut für Theoretische Physik, Göttingen.
Physikalische Blätter 56 (2000) Nr. 11

Gruß
Ljudmil
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon scharo » So 30. Mai 2010, 18:51

Hallo Joachim,

„Scharo ist offensichtlich etwas verwirrt und hat die Entwickluung der Physik nicht ganz verstanden.“

Möglich, wenn Du meinst! Ich habe nur die Vorstellung von Einstein wiedergegeben.
Wenn Du damit nicht einverstanden bist, dann darfst Du uns über die Einsteins Vorstellung vom Licht aufklären.

Gruß
Ljudmil
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 30. Mai 2010, 18:52

Diesen Beitrag

viewtopic.php?f=6&t=297&p=14678#p14670

hatte ja Gluon ursprünglich mit dem Vornamen "Joachim" unterschrieben - das ist mir direkt aufgefallen, warum auch immer :P - und nachträglich mit Gluon "korrigiert". Warum das denn? Ist es dem Neueinsteiger Gluon so unangenehm, dass man seinen Vornamen Joachim kennt? Oder ist er vielleicht ein Fan von multiplen Persönlichkeiten und kann es nicht lassen, sich im MAHAG-Forum verschleiert zu melden? :P
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Gluon » So 30. Mai 2010, 19:27

Hallo Ljudmil,

scharo hat geschrieben: Und diese ungeordneten Punkte können mit Wellen nicht erklärt werden.


Doch, können sie. Und zwar über die Wechselwirkung der Atome mit Lichtwellen. In der Quantenoptik nennt man das die halbklassische Näherung: Atome werden quantenmechanisch behandelt, das Licht dagegen als Welle. Tatsächlich wechselwirkt hier also eine Welle mit dem Schirm und regt an genau einer Stelle ein Atom zum Leuchten an. Wenn die Welle so schwach ist, dass die Anregungswahrscheinlichkeit zu jedem Zeitpunkt sehr klein ist, dann entstehen nur einzelne Punkte auf dem Schirm. Das widerspricht dem Wellenbild überhaupt nicht.

Du tust gerade so, als sei die Physik ca. 1920 stehengeblieben. Ihr sollten auch die Entwicklungen der letzten 90 Jahre in betracht ziehen. Nach Erfindung des Lasers 1960 hat sich viel in der Quantenoptik getan.

Viele Grüße,
Joachim

P.S. Ich werde mich in Zukunft weiterhin, falls ich mich weiter beteilige, Gluon nennen. Dass das nicht mein Echtname ist, sollte nicht verwundern. Wer ich wirklich bin, könnt ihr euch sicher denken. Ich habe keinen Grund, das zu leugnen. Ich wurde hier ja nie gesperrt.
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » So 30. Mai 2010, 19:28

Hallo Joachim !

    Die Verwirrung liegt doch bei denen, die die Theorien nicht nachvollziehen können. Das ist erstmal nicht schlimm, man kann sich ja ein Lehrbuch zur Hand nehmen und sich versuchen, mit der Materie vertraut zu machen. Aber dann eher auf eine "ideologische Blockierung" der Fachleute zu schließen, als seine eigenen Vorstellungen zu hinterfragen, ist schon ein starkes Stück.

Bei dir hat ein jeder, der die Mystik der SRT nicht nachvollziehen kann,
die SRT "nicht verstanden "
Das ist dein Stehsatz schon seit Jahren.
Da wird dich auch keiner abbringen,es sei denn, er ist in der Autoritätshierarchie
höher als du.
Leider stehen die Autoritäten noch immer auf der konservativen Seite.
Nur müsstest du zwischenzeitlich gemerkt haben, wie stark die Kritik an der
SRT geworden ist. Vor einigen Jahren war man noch ein einsamer Gotteslästerer,
heute müssen schon kompetente Leute zugeben , dass etwas an den
Postulaten nicht stimmt.
Und diese Kritik wird nicht verstummen.

Mit Gruß Hannes
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Gluon » So 30. Mai 2010, 19:30

scharo hat geschrieben:Möglich, wenn Du meinst! Ich habe nur die Vorstellung von Einstein wiedergegeben.


Nein, hast du nicht. Von Teilchen mit Flügeln hat Einstein sicher nie geschrieben.
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Gluon » So 30. Mai 2010, 19:32

Hallo Hannes,

Hannes hat geschrieben:Bei dir hat ein jeder, der die Mystik der SRT nicht nachvollziehen kann,
die SRT "nicht verstanden "


Es geht hier nicht um die SRT, es geht um die Wellennatur des Lichts. Damit scheint es hier Verständnisprobleme zu geben.

Gruß,
Gluon
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Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » So 30. Mai 2010, 19:36

scharo hat geschrieben:Bei schwacher Beleuchtung, wenig Elektronen, wenig Atomen erscheinen am Detektor nur einzelne ungeordnete Punkte. Erst nach längerer Zeitdauer bilden sich langsam die Interferenzstreifen. Und diese ungeordneten Punkte können mit Wellen nicht erklärt werden. Dagegen funktioniert die „Interferenz“, wie oben erwähnt, mit einwandfrei als Teilchen identifizierbaren Atomen und sogar Molekülen.


Und darin liegt der Verständnisfehler.
Nur durch, nicht mit, sondern durch den Wellencharakter ist genau dieses Phänomen/Verhalten erklärbar.


Gruss Kurt
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