Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Kurt » Mi 3. Jul 2019, 20:05

Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Klar sind Uhr, Oszillator von den Ortsumständen abhängig, aber ebenso auch die Messgeräte und ganz wichtig, die Dauer der Sekunde.

Genau, die ist sehr sehr wichtig!! (ich würde sagen: entscheidend wichtig!) Sie wurde eindeutig festgelegt, es sind 1000 ms der verwendeten und festgelegten Sekunde, du weißt welche festgelegt wurde.

Ja ist sie und nein sie wurde nicht "festgelegt",


Aber natürlich wurde sie festgelegt.
Und vergiss nicht: ich bin da komplett konform mit der Physik und mit der Wissenschaft und der Technik und der Realität und Realanwendungen.
Du träumst von irgendwas Idiotischem, du versuchst zu betrügen.
Naja, wenn du es brauchst.


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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Mi 3. Jul 2019, 20:14

Daniel K. hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:Auch da wird die Sekunde für die Frequenzangabe lokal genommen, es ist die SI-Station-Orts-Sekunde.

Das geht nicht, du musst die Ephemeridensekunde nehmen. :lol:

Since 1967, the second has been defined as exactly "the duration of 9,192,631,770 periods of the radiation corresponding to the transition between the two hyperfine levels of the ground state of the caesium-133 atom" (at a temperature of 0 K). This length of a second was selected to correspond exactly to the length of the ephemeris second previously defined.


Da hast du dir aber in Knie geschossen, ...

Nö.

... In einem zweiten Schritt wird die Internationale Atomzeit TAI (Temps Atomique International), eine Systemzeit im relativistischen Sinne, mittels einer Frequenzsteuerung aus EAL gewonnen. Das Skalenmaß von TAI soll mit der SI-Sekunde übereinstimmen, wie sie auf Meereshöhe realisiert würde. ...

https://www.ptb.de/cms/fileadmin/intern ... ekunde.pdf



Un das ist genau die Ephemeridensekunde. :lol:

Von 1955 bis 1958 wurde in Zusammenarbeit mit dem United States Naval Observatory, Washington, die Dauer der damals gültigen Zeiteinheit, nämlich der Ephemeriden-sekunde, zu 9 192 631 770 Perioden der Cs-Übergangsfrequenz f0 bestimmt [11]. Dieses Messergebnis bildete die Grundlage der 1967von der 13. Generalkonferenz für Maß und Gewicht (CGPM) beschlossenen und bis heute gültigen Definition der SI-Sekunde
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Kurt » Mi 3. Jul 2019, 20:24

Daniel K. hat geschrieben:Was soll denn deine Anzeige auf der Station genau anzeigen mit 9.092.631.770 was soll das sein, wieder deine Kartoffelkäfer bei der Paarung?


Nö, die hast du schon alle verbraucht.
Was die Anzeige auf Station1 anzeigt? Na was denn schon, eine Zahl natürlich. 91......

Daniel K. hat geschrieben:Du nennst ja keine Einheit, vermutlich willst du betrügen.


Deine Vermutungen und Behauptungen hast du alle zurücknehmen müssen, dein Vermutlich ist ja schon mal ein Fortschritt, nur der falsche halt.

Daniel K. hat geschrieben:Frequenz kann es nicht sein, denn du willst doch was zählen


Das ist der Sinn eines Zählers, er hat die Aufgabe zu zählen. Und genau das macht er.
Dumm nur das du immer noch nicht kapierst wie der Zähler funktioniert.

Daniel K. hat geschrieben:sollen es Wellen sein?


Wann soll wer denn damit beginnen und wann aufhören?

Daniel K. hat geschrieben:Fakt ist, den Wert unten, den du mit Hz angibst, der ist falsch, den hast du auch wieder errechnet.

Ach nee, wieder die alte Leier, Panik pur.

Lerne zu denken und schmeiss dein Fähnchen weg, es beringt dich dahin wo du ja bereits bist.

Du versuchst zu bescheissen und das kannst du nicht wegreden, egal wie sehr du dich auch bemühst, es geht nicht.

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Es ist wie ich es vorausgesagt habe, je mehr er in Bedrängnis kommt desto mehr kotzt er seine Worthaufen ins Forum.

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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Mi 3. Jul 2019, 20:35

Erst wenn man zwei Uhren miteinander vergleichen will, die sich relativ zueinander bewegen oder in denen Atome mit verschiedener Geschwindigkeit verwendet werden oder die verschiedener Gravitation ausgesetzt sind, oder wenn man – wie gleich geschildert – die Atomuhren aller weltweit operierenden Zeitinstitute zusammenfassen will, dann muss man die Regeln der Relativitätstheorie kennen und anwenden. Hier gilt nun aber, dass die geschwindigkeitsabhängige Zeitdilatation aufgrund der Bewegung der Atome im Atomstrahl und die Rotverschiebung im Gravitationsfeld z. B. der Erde so groß sind, dass ohne ihre Berücksichtigung der Vergleich von Atomuhren unrichtige Ergebnisse liefern würde. So führt der Unterschied im Gravitationspotential zwischen Braunschweig (Höhe über dem Meeresspiegel h1 = 75 m) und Boulder, Colorado (h2 = 1650 m), wo die Fontänenuhr F1 des National Institute of Standards and Technology betrieben wird, zu einem relativen Frequenzunterschied (df = g(h2 – h1) /c2, g:Erdbeschleunigung, c: Lichtgeschwindigkeit)von relativ 1,6 · 10–13, also mehr als dem Hundertfachen der Unsicherheit jeder der beiden Fontänenuhren. Ohne dies zu berücksichtigen hätte man nicht zeigen können, dass die beiden Uhren im Rahmen von 10–15 miteinander übereinstimmen [19].


https://www.ptb.de/cms/fileadmin/intern ... ekunde.pdf
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon McMurdo » Mi 3. Jul 2019, 21:26

Lagrange hat geschrieben:
McKacke hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das ist die Atomsekunde. Die sind aber identisch! :lol: :lol: :lol:

Nein sind sie nicht.

Doch! :lol: :lol: :lol:

Since 1967, the second has been defined as exactly "the duration of 9,192,631,770 periods of the radiation corresponding to the transition between the two hyperfine levels of the ground state of the caesium-133 atom" (at a temperature of 0 K). This length of a second was selected to correspond exactly to the length of the ephemeris second previously defined.

https://en.wikipedia.org/wiki/Second#%2 ... %22_second

Hast dein Fehler also selbst eingesehen. Du sprachst nämlich zuerst von der Sonnensekunde.
Dennoch hast du natürlich weiterhin unrecht, da die gültige Definition der Sekunde eben nix mit irgendwelchen Umlaufzeiten der Erde um die Sonne und dergleichen zu tun hat.
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Mi 3. Jul 2019, 21:29

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Doch! :lol: :lol: :lol:

Since 1967, the second has been defined as exactly "the duration of 9,192,631,770 periods of the radiation corresponding to the transition between the two hyperfine levels of the ground state of the caesium-133 atom" (at a temperature of 0 K). This length of a second was selected to correspond exactly to the length of the ephemeris second previously defined.

https://en.wikipedia.org/wiki/Second#%2 ... %22_second

Hast dein Fehler also selbst eingesehen. Du sprachst nämlich zuerst von der Sonnensekunde.
Dennoch hast du natürlich weiterhin unrecht, da die gültige Definition der Sekunde eben nix mit irgendwelchen Umlaufzeiten der Erde um die Sonne und dergleichen zu tun hat.

Unsinn! :lol: :lol: :lol:

This length of a second was selected to correspond exactly to the length of the ephemeris second previously defined.
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon McMurdo » Do 4. Jul 2019, 04:22

Lagrange hat geschrieben:Unsinn! :lol: :lol: :lol:

This length of a second was selected to correspond exactly to the length of the ephemeris second previously defined.

Das die zufällig gleich lang sind ist ja ganz nett. In der Definition kommt das allerdings nicht vor, das ist und bleibt nun mal eine Tatsache an der du nicht vorbei kommst.
Die Definition ist ganz klar: eine Sekunde ist das 9 192 631 770-fache der Periodendauer der Strahlung, die dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entspricht.

Nix mit Sonnensekunde, nix mit Ephemeridensekunde. Tja, leider verkackst immer noch.
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Kurt » Do 4. Jul 2019, 06:56

McMurdo hat geschrieben:Die Definition ist ganz klar: eine Sekunde ist das 9 192 631 770-fache der Periodendauer der Strahlung, die dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entspricht.


An welchem Ort und unter welchen Bedingungen gilt diese Festlegung?

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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Do 4. Jul 2019, 07:11

McKacke hat geschrieben:Das die zufällig gleich lang sind ist ja ganz nett. ...
Nix mit Sonnensekunde, nix mit Ephemeridensekunde.

Sie sind nicht zufällig gleich lang McKacke, es wurde absichtlich so gemacht. :lol: :lol: :lol:

Das ist dieselbe Sekunde, nur mit einer anderen Uhr gemessen.

This length of a second was selected to correspond exactly to the length of the ephemeris second previously defined.


So ist auch heute noch gelegentlich der Ephemeridentag als astronomische Zeiteinheit anzutreffen. Darunter ist also ein Zeitraum von 86400 Ephemeridensekunden oder Atomsekunden zu verstehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ephemeridensekunde
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Re: Wie arbeitet ein Ereigniszähler

Beitragvon Lagrange » Do 4. Jul 2019, 08:43

DerGast hat geschrieben:McMurdo!

Ich bin dumm!!




This length of a second was selected to correspond exactly to the length of the ephemeris second previously defined.

:lol: :lol: :lol:
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