Wenn man mir mit solchem kommt, obwohl es völlig klar ist, dass Photonen nicht von oben kommen, sondern den Weg hatten, den die schwarzen Linien andeuten, dann frage ich mich schon, ob man hier um jeden Preis Recht behalten will. Da wird sogar mit Galilei transformiert und behauptet, die Photonen kämen von oben, um sich letztlich in die Feststellung zu steigern, sie kämen sowieso von oben (z.B. von fb...). Da bleibt die Logik eben auf der Strecke, denn da gab es von vornherein kein Problem:
Hier nähern sich auch die Photonen dem bewegten Zylinder scheinbar von "oben" und dennoch knallen sie von der Seite in den Zylinder und verursachen dementsprechenden Schatten. Diese Situation entspricht völlig jener im Jupiter Experiment. Da kommt kein Licht vom Jupiter selbst, sondern vom verschobenen Erzeugungsort des Planeten. Immer unter Voraussetzung, dass es ein Medium gibt. was man mit einem einzigen Experiment ohnehin nicht beweisen kann. Das Jupiter Experiment soll zur Nachahmung anregen, und nicht mehr.
Wellenfronten zeigen prinzipiell keine Aberration. Wenn also die Aberration sich ausgleicht und sich dabei der Wellenvektor neigen sollte, ändert das an der Lage der Wellenfronten nichts. Dann käme es zur seltsamen Situation, dass die Sichtachse zwar senkrecht auf der Wellenfront steht, der Energievektor aber verdreht wäre - was das Experiment nicht in Frage stellt, weil auch in diesem Fall die Messbasis parallel zur Wellenfront (weil rechtwinkelig zur Sichtachse) zu liegen käme. Die Orientierung nach der Sichtachse ist deshalb immer zuverlässig.
Wellenfronten verändern sich nicht durch schräge Energievektoren. Das tun sie nur in der SRT aufgrund der RdG. Damit erklärt die SRT auf einfache Weise z.B. die stellare Aberration. Aber man soll es sich ja nicht noch einfacher machen
Grüße
Harald Maurer
