Harald Maurer hat geschrieben:Nein, die Photonen kommen nicht von oben. Deshalb habe ich die beiden Animationen mit dem Zylinder und dem Lichtstrahl angefertigt.
http://www.mahag.com/allg/jup.php 
Falsch, die Photonen kommen von oben. Da helfen deine Animationen auch nicht weiter. Ein paar Formeln würden dir Klarheit schaffen, aber die scheinst du nicht zu mögen. Ich empfehle dir das Studium der Grundlagen der Kinematik, der Galilei-Transformation und der dazu notwendigen Mathematik (Formeln).
Harald Maurer hat geschrieben:Wenn man einen Lichstrahl quer auf ein Objekt herabsenkt, kommen die Photonen auch scheinbar von oben. Aber deshalb wird das Objekt dennoch von der Seite beleuchtet. Das gil auch, wenn man das bewegte Objekt auf diese Art beleuchtet. Animationen ansehen!
Deine Animationen sind falsch. Das hat schon Ernst klargestellt. Das Objekt wird nicht von der Seite beleuchtet, wenn sich die Quelle relativ zum Objekt nicht bewegt und genau über dem Objekt steht.
Harald Maurer hat geschrieben:Ein Wechsel des Bezugssystems ändert nichts an der Richtung, in welcher die Photonen einschlagen!
Natürlich ändert sich die Richtung mit dem Wechsel des Bezugssystems. Schon im einfachsten Fall wenn man die Galilei-Transformation verwendet. Nehmen wir einen gleichförmig bewegten Zug und ein Kind, das im Zug einen Ball auftippt. Der Ball bewegt sich Im Zug nur auf und ab, aber weder vor noch zurück. Für jemanden, der am Bahndamm steht und durch das Fenster in den Zug sieht, bewegt sich der Ball auf und ab und in die Richtung, in die der Zug fährt.
Gehst du manchmal Joggen? Wenn es windstill ist und regnet, wirst du hauptsächlich vorne nass. Warum, wenn sich doch Richtungen mit dem Wechsel des Bezugssystems nicht ändert? (Erde, Regen, windstill gerade von oben - Harald, joggen, Regen von vorne).
Harald Maurer hat geschrieben:Das ist doch von vornherein klar.
Das ist deine "Klarheit" und keineswegs ein allgemeines Verständnis. Und es steht im Widerspruch zu den Erfahrungstatsachen, siehe Zug und Jogger oben.
Harald Maurer hat geschrieben:Ereignisse bleiben von Koordinatentransformationen unberührt.
Ereignisse bleiben auch bei Koordinatentransformation Ereignisse, allerdings ändern sich ihre Koordinaten, deshalb heißt es Koordinatentransformation. Im Falle der Galilei-Transformation ändern sich nur die räumlichen Koordinaten, die zeitliche nicht ("absolute Zeit").
Eine Richtung wird durch zwei Ereignisse bestimmt. Sofern sie sich in ihren räumlichen Koordinaten unterscheiden, im Sinne einer Richtung, wie sie der allgemeinen Erfahrung entspricht. Sofern sich die Ereignisse auch in der Zeit unterscheiden, bestimmt sich auch die Richtung in der Zeit. Also ob die zeitliche Richtung in die Zukunft zeigt oder in die Vergangenheit.
PS.: Fehlende Erklärungen von dir zu von dir aufgestellten Hypothesen:
- Warum gibt es bei Jupiter-Radiowellen eine Aberration und bei Laserstrahlen nicht? (Beides sind EM-Wellen)
- Warum ist der absolute Raum (Äther) kein Inertialsystem?