Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » So 16. Mai 2010, 17:54

Harald Maurer hat geschrieben: Aber es ist egal, ob sie mitwandert oder nicht mitwandert.

Ist mir auch egal. :)
Aber eine Analogie zum Jupiterproblem besteht nur dann, wenn die Sonne relativ zum Männchen unbewegt ist. Zur kinematischen Darstellung anderer Situationen mit Relativbewegung kannst Du mich jetzt nicht überreden. ;)

Ich bin höchst interessiert an der kinematischen Darstellung!

An solchen hinkenden Gleichnissen bin ich wie gesagt nicht interessiert, da sie nach meiner Auffassung vom konkreten Problem ablenken. Die Kinematik des konkreten Falls für den Jupiter habe ich dargestellt.
Konkret würde ich schon gerne bleiben. Wo siehst Du darin einen Fehler?

Gruß
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 16. Mai 2010, 18:58

Harald Maurer hat geschrieben:Nachdem ja die Photonen unabhängig vom weiterziehenden Jupiter sind und vom Entstehungsort quasi der Erde nachleuchten, kann dieser Ort mit einer Lampe, die kurz aufleuchtet, verglichen werden.
Wir leuchten daher mit einer unbewegten Lampe einem davoneilenden Männchen nach und achten darauf, wohin der Schatten fällt. Ich frage Euch nun, wohin fällt der Schatten, wenn man mit Galilei transformiert? Ist der Schatten weg, weil das Licht im Männchen-BS von oben kommt oder fällt er plötzlich woanders hin, weil sich der Wellenvektor gedreht hat oder was?
Der Dateianhang schatten2.JPG existiert nicht mehr.

Bitte um Erklärung!

Die Grundlagen hättest du dir schon vor dem Experiment erarbeiten sollen.

Hier nun die Erklärung:
schatten1.jpg
Wo ist der Schatten?
schatten1.jpg (39.35 KiB) 5100-mal betrachtet

Es gilt der Strahlensatz. D.h., dass wenn das Photon (der Lichtstrahl) beim Kopf vorbei kommt, die Figur ja nicht stehen bleibt, wie du es dargestellt hast, sondern sie bewegt sich mit v weiter, was zur Folge hat, dass sich das Photon (der Lichtstrahl) parallel zum bewegten Körper nach unten bewegt. Die Figur wirft also den Schatten auf ihre Füße, so als wäre die Lichtquelle bei einer unbewegten Figur senkrecht über dem Kopf. Ergo, keine Ätheraberration.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » So 16. Mai 2010, 19:05

Hallo Harald,
Harald Maurer hat geschrieben:Die Sphäre wandert nicht. Sondern es entstehen viele, viele Sphären nebeneinander. Die Photonen, die an der Messbasis ankommen, stammen immer aus dem Zentrum ihrer ein und einzigen Sphäre. Da ist ja nichts, sagst Du? Aber da war was, nämlich der Jupiter, als er die Photonen auf die Reise schickte. Die kümmern sich aber nicht darum, dass Jupiter sich inzwischen entfernt hat und ziehen geradlinig mit c weiter und bringen ein virtuelles Bild mit. Das wäre ein Wunder?

Wie eine einzige Sphäre geboren wird und die einzelnen Etappen ihrer Wanderung und Aufblähung habe ich in meiner Skizze dargestellt. Im Bezugssystem der Meßbasis. Du wechselst jetzt in das Bezugssystem Äther. In diesem Bezugssystem bleibt das Zentrum der Sphäre fest. Du wirst aber nicht annehmen , daß allein durch Wechsel des Bezugssystems die in einem System getroffene physikalische Aussage, daß die Photonen immer direkt vom Jupiter in Richtung Basis laufen, sich ändert.
Gelegentlch mache ich dazu eine Skizze.

Ich sehe gerade, fb................ hat sie vorweggenommen. Spart mir Zeit :)

Gruß
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Kurt » So 16. Mai 2010, 19:11

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Nachdem ja die Photonen unabhängig vom weiterziehenden Jupiter sind und vom Entstehungsort quasi der Erde nachleuchten, kann dieser Ort mit einer Lampe, die kurz aufleuchtet, verglichen werden.
Wir leuchten daher mit einer unbewegten Lampe einem davoneilenden Männchen nach und achten darauf, wohin der Schatten fällt. Ich frage Euch nun, wohin fällt der Schatten, wenn man mit Galilei transformiert? Ist der Schatten weg, weil das Licht im Männchen-BS von oben kommt oder fällt er plötzlich woanders hin, weil sich der Wellenvektor gedreht hat oder was?
schatten2.JPG

Bitte um Erklärung!

Die Grundlagen hättest du dir schon vor dem Experiment erarbeiten sollen.

Hier nun die Erklärung:
schatten1.jpg

Es gilt der Strahlensatz. D.h., dass wenn das Photon (der Lichtstrahl) beim Kopf vorbei kommt, die Figur ja nicht stehen bleibt, wie du es dargestellt hast, sondern sie bewegt sich mit v weiter, was zur Folge hat, dass sich das Photon (der Lichtstrahl) parallel zum bewegten Körper nach unten bewegt. Die Figur wirft also den Schatten auf ihre Füße, so als wäre die Lichtquelle bei einer unbewegten Figur senkrecht über dem Kopf. Ergo, keine Ätheraberration.


Aber nur wenn du das Männecken auch schräg hinstellst, ansonsten nicht.
Das heisst: wenn die Erde richtig gegenüber der Lichtquelle geneigt ist, sich nicht dreht, dann kann man auf Gleichzeitigkeit bei zwei Empfangsstationen prüfen.
Die Empfangslinie (Wellenfront) ist gegenüber dem Bild geneigt (90 Grad zur Lichtlinie).
Es wurden aber alle weiteren Umstände ausgeklammert.


Gruss Kurt
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » So 16. Mai 2010, 19:47

Hallo,

ich nehme jetzt einfach an, dass sich eine Person in einem Hochhaus befindet. Diese Person schaut aus ihrem Fenster und sieht unter dem Fenster eine Person. Es ist nacht und die Person in Hochhaus leuchtet die Person unter dem Fenster an. Der Schatten der angeleuchteten Person fällt dann auf die Füße dieser Person. Die angeleuchtete Person bewegt sich von ihrem Ort weg und der Schatten fällt dann laut dem Strahlungsgesetz ...

Das ist jetzt wirklich ungemein schwierig. :roll:

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Kurt » So 16. Mai 2010, 19:52

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo,

ich nehme jetzt einfach an, dass sich eine Person in einem Hochhaus befindet. Diese Person schaut aus ihrem Fenster und sieht unter dem Fenster eine Person. Es ist nacht und die Person in Hochhaus leuchtet die Person unter dem Fenster an. Der Schatten der angeleuchteten Person fällt dann auf die Füße dieser Person. Die Person bewegt sich von ihrem Ort weg und der Schatten fällt dann laut dem Strahlungsgesetz ...

Das ist jetzt wirklich ungemein schwierig. :roll:

Gruß

Sebastian



Nun Sebastian, nun schaust du einem vorbeifahrendem Auto/Bus nach, leuchtest mal kurz hinterher.
Dann fragst du die Insassen wie es denn mit dem Schattenwurf war.
Sie werden sagen dass es bei denjenigen einen Schatten gab die noch senkrecht stehen konnten, bei den anderen, denjenigen die sich schon anlehnen mussten, nicht.

Gruss Kurt
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » So 16. Mai 2010, 20:09

Hallo Kurt,

Sie werden sagen dass es bei denjenigen einen Schatten gab die noch senkrecht stehen konnten, bei den anderen, denjenigen die sich schon anlehnen mussten, nicht.


und warum ist dieses jetzt so? Ich wüßte jetzt nicht warum es einen anderen Schatten oder gar keinen Schatten bei einer sich anlehnenden Person geben sollte.

Außer natürlich dass die Außenwände des Busses verhindern, dass die Person angeleuchtet werden könnte.

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Kurt » So 16. Mai 2010, 20:22

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo Kurt,

Sie werden sagen dass es bei denjenigen einen Schatten gab die noch senkrecht stehen konnten, bei den anderen, denjenigen die sich schon anlehnen mussten, nicht.


und warum ist dieses jetzt so? Ich wüßte jetzt nicht warum es einen anderen Schatten oder gar keinen Schatten bei einer sich anlehnenden Person geben sollte.

Außer natürlich dass die Außenwände des Busses verhindern, dass die Person angeleuchtet werden könnte.


Nein nein Sebastian.
Diejenigen die in "Strahlrichtung -liegen/lehnen-, die Angelehnten also, werfen ihren Schatten so dass sie draufstehen, das man keinen sieht.
Die senkrecht stehenden werden vom Licht seitwärts getroffen und darum ist deren Schatten sichtbar.

Gruss Kurt
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » So 16. Mai 2010, 20:29

Hallo Kurt,

Nein nein Sebastian.
Diejenigen die in "Strahlrichtung -liegen/lehnen-, die Angelehnten also, werfen ihren Schatten so dass sie draufstehen, das man keinen sieht.
Die senkrecht stehenden werden vom Licht seitwärts getroffen und darum ist deren Schatten sichtbar.


die Person aus dem Hochhaus leuchtet also dem Bus nach. Wenn nun die Angelehnten sich so hinlehnen, dass sie sich in Strahlungsrichtung der sehr starken Taschenlampe befinden, dann hast Du sogar recht.

Gruß

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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Kurt » So 16. Mai 2010, 20:40

Sebastian Hauk hat geschrieben:
Nein nein Sebastian.
Diejenigen die in "Strahlrichtung -liegen/lehnen-, die Angelehnten also, werfen ihren Schatten so dass sie draufstehen, das man keinen sieht.
Die senkrecht stehenden werden vom Licht seitwärts getroffen und darum ist deren Schatten sichtbar.


die Person aus dem Hochhaus leuchtet also dem Bus nach. Wenn nun die Angelehnten sich so hinlehnen, dass sie sich in Strahlungsrichtung der sehr starken Taschenlampe befinden, dann hast Du sogar recht.


So wards angedacht.
Wenn du das jetzt auf das -Jupiter- umlegst dann ists ähnlich.
Jedoch kommt noch dazu dass das Licht dann trotzdem einen Schatten wirft weil es auf der Erde, im Bereich der von der Erde erzwungenen Bezugsbildung, geknickt/abgelenkt wird.
Darum ist es eben nicht mehr Schattenfrei wenn der betreffende genau in Richtung deiner Taschenlampe lehnt die du vom Jupiter aus kurz aufleuchten liesest.
Ausserdem sehen sie dich auf einer anderen Stelle (mit dem Jupiter) als du tatsächlich bist.

Gruss Kurt
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