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Zasada hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:@
@Zasada Mi 22. Mai 2019, 10:45
Die Gleichzeitigkeit muss relativ sein, denn befindet sich der Beobachter, aufgrund seiner Bewegung, nicht im symmetrischen Mittelpunkt M der Anordnung, empfängt er die Signale von A und B nicht gleichzeitig....woraus er schliessen "darf", die Ereignisse A und B seien nicht gleichzeitig
Dies ist die hohe Kunst der "Relatititätstheorie": den Alltag als Hokuspokus zu verkaufen
Der Beobachter M' stellt aus der gleichen Entfernung fest, daß die Ereignisse nicht gleichzeitig passiert sind.
Gruss
Rudi Knoth
Der Beobachter in M' stellt fest, dass ihn die Signale von A und von B nicht gleichzeitig erreichen.
Er stellt den Zeitpunkt der jeweiligen Signalankunft fest. Er konstatiert nicht die Gleichzeitigkeit /Ungleichzeitigkeit der Ereignisse.
Dies ist auch der ganze Kategorienfehler: Einstein setzt die Signale der Ereignisse den Ereignissen selbst gleich.
Gruß
M. Zasada
Lagrange hat geschrieben:Genau, er konstatiert, dass sich das Licht in seinem System nicht gleich schnell ausbreitet.
Einstein hat geschrieben: „Deine Definition wäre unbedingt richtig,
wenn ich schon wüßte, daß das Licht,
welches dem Beobachter in M die Wahrnehmung der Blitz-
schläge vermittelt, sich mit der gleichen Geschwindigkeit auf
der Strecke A M wie auf der Strecke B M fortpflanze."
Er konstatiert, dass wenn ihn Signale der Ereignisse nicht gleichzeitig erreichen, die Ereignisse nicht gleichzeitig sind.
Dabei sieht er wahrscheinlich seine Definition der Gleichzeitigkeit als Berechtigung an, er zeigt:
Schau sende ich ein kugelförmiges Lichtsignal von M aus, so erreichen seine Anteile unter den genannten Umständen Punkte A und B gleichzeitig, da mich die Signale von A und von B nicht gleichzeitig erreichen, dürfe ich schliessen, die Sendeereignisse bei A und bei B seien nicht gleichzeitig.
Kategorienfehler!
Einsteins "Definition der Gleichzeitigkeit" betrifft die Ereignisse, die von Signalen, nicht die Signale, welche von Ereignissen ausgelöst werden.
Daraus ergibt sich natürlich ein gravierender Unterschied für M und M' als Signalempfänger.
Ist M in bezug auf A und B ein ruhender und mittelsymmetrischer Punkt, so ist dies M' nicht.