Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Lagrange » Fr 10. Mai 2019, 12:06

Mikesch hat geschrieben:Die Mathematik von Minkowski und Einstein handelt von der 4-dimensionalen Raumzeit.

Haa, haa, haa... :lol: :lol: :lol:

Versenkt! :lol: :lol: :lol:
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Fr 10. Mai 2019, 12:37

Mikesch hat geschrieben:Einen Abstand zwischen zwei Ereignissen zu bestimmen ergibt ohne Zeitangaben keinen Sinn.


Neee schon wieder "Geschwindigkeit hat Richtung"-Geschichte?
Wieso hat diese Abstandsbestimmung keinen Sinn?

IMG_5285.PNG
Wieso ist diese Abstandsbestimmung sinnlos?????????
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Fr 10. Mai 2019, 13:22

Symmetrie als Grenze der Relativität.

Wenn die Zeit für die Bestimmung des Abstandes zwischen zwei Bezugssystemen im Raum irrelevant ist, dann betrifft jede Abstandsmessung exklusiv den Augenblick der Messung - einen zeitlosen Augenblick, in dem beide Systeme ruhen. Ruhen die Systeme in bezug aufeinander, so besteht Symmetrie zwischen ihnen - ihr Abstand muss wechselseitig derselbe sein.

These.
Ist der Abstand zwischen Bezugspunkten im Raum innerhalb der jeweiligen Gegenwart wechselseitig symmetrisch, so kann die Relativität keine Punkte und Orte (der Ereignisse) im Raum betreffen.
Der Raum ist dann insgesamt als absolut zu bezeichnen.
=============

Entfaltung.

Ich definiere:
Als Ereignis bezeichne ich jedes Geschehen im Universum, das seine Gegenwart in der Vergangenheit hatte, aktuell hat, oder in Zukunft haben wird.

Definition der Gleichzeitigkeit:
Gleichzeitig sind Ereignisse, die jeweils innerhalb ein und derselben Gegenwart stattfinden.


Konsequenz für die Relativität der Gleichzeitigkeit.
Da die Gleichzeitigkeit ein Ereignis ist, das mindestens zwei entfernte Orte im Raum betrifft (deren gemeinsame Eigenschaft, außer der gemeinsamen Gegenwart, ihr exklusiver und singulärer Abstand ist), kann sie nicht relativ sein.
Zuletzt geändert von Zasada am Fr 10. Mai 2019, 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Fr 10. Mai 2019, 13:46

Zasada hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Einen Abstand zwischen zwei Ereignissen zu bestimmen ergibt ohne Zeitangaben keinen Sinn.


Neee schon wieder "Geschwindigkeit hat Richtung"-Geschichte?
Wieso hat diese Abstandsbestimmung keinen Sinn?

IMG_5285.PNG
Weil die RT nicht im Euklid-Raum abegbildet wird, sondern im Minkowski-Raum.
Damit ist eine Abstandsberechnung ohne Zeit-Dimension sinnlos.
Was du machst ist die Berechnung im Euklid-Raum nach Newton. Das funktioniert mit unterrelativistischen Geschwindigkeiten mit akzeptablen Fehlern gut.
Das funktioniert mit relativistischen Geschwindigkeiten gar nicht.

Du kannst so keine einzige Aussage der RT widerlegen.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Fr 10. Mai 2019, 13:53

Ich bringe die Gegenwart ins Spiel.
Das verstehst du nicht.

Dies ist die Einsteinsche Methode der Abstandsbestimmunng:
Starren Stab ablegen
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Fr 10. Mai 2019, 13:59

"Aufgrund der angedeuteten physikalischen Interpretation des Abstandes sind wir auch in der Lage, den Abstand zweier Punkte eines starren Körpers, aufgrund von Messungen, festzusetzen. Dazu brauchen wir eine ein- und für allemal zu benutzende Strecke (Stäbchen S), welche als Einheitsmaßstab verwendet wird. Sind nun A und B zwei Punkte eines starren Körpers, so ist deren Verbindungsgerade konstruierbar nach den Gesetzen der Geometrie; hierauf kann man auf dieser Verbindungsgeraden die Strecke S von A aus so oft abtragen, bis man nach B gelangt. Die Zahl der Wiederholungen des Abtragens ist die Maßzahl der Strecke AB. Hierauf beruht alles messen von Längen."
:D :D :D
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Fr 10. Mai 2019, 14:54

Zasada hat geschrieben:Ist der Abstand zwischen Bezugspunkten im Raum innerhalb der jeweiligen Gegenwart wechselseitig symmetrisch, so kann die Relativität keine Punkte und Orte (der Ereignisse) im Raum betreffen.
Der Raum ist dann insgesamt als absolut zu bezeichnen.
Der Abstand von zwei Bezugs(-punkten) -systemen ist in der SRT immer wechselseitig symmetrisch, egal wie sich die Bezugssysteme bewegen.
Daraus zu folgern, dass das Relativität(sprinzip) keine Punkte und Orte der Ereignisse betreffen kann ist falsch.
Der Raum ist deswegen auch nicht absolut, sondern definiert von den beiden Bezugssystemen und somit alles andere als absolut.
Wenn es nach Newton zu berechnen ist, dann funktioniert das erst recht mit der SRT. Der Umkehrschluß wäre allerdings falsch.
Würde also neben der Relativitätstheorie genauso auch die klassische Physik von Newton betreffen.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Fr 10. Mai 2019, 15:00

Zasada hat geschrieben:Ich bringe die Gegenwart ins Spiel.
Das verstehst du nicht.

Dies ist die Einsteinsche Methode der Abstandsbestimmunng:
Starren Stab ablegen
Nein.
Nach Euklid berechnet hast du keine inklusiven Zeitbetrachtungen. Da gibt es nur den Raum. Da kannst du keine Gegenwart ins Spiel bringen, da die dort gar nicht berücksichtigt wird.
Nach Minkowski hast du Zeitbetrachtungen. Nur das es sich dort nicht "Gegenwart" nennt, sondern Gleichzeitigkeit. Die kann ich so hinschieben, dass es deiner Gegenwart entspricht. Es kann nämlich dort auch gleichzeitig in unserer Vergangenheit sein oder in unserer Zukunft. Praktisch, wenn man sich zur selben Zeit am selben Ort treffen möchte.
Die Einsteinsche Längenbestimmung funktioniert im relativistischen Prozessen ausschließlich in der 4-Dimensionalen Raumzeit.
Was du machst ist irgendetwas anderes und ist völlig ungeeignet relativistische Prozesse zu beschreiben oder die SRT zu widerlegen.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Mikesch » Fr 10. Mai 2019, 15:07

Zasada hat geschrieben:"Aufgrund der angedeuteten physikalischen Interpretation des Abstandes sind wir auch in der Lage, den Abstand zweier Punkte eines starren Körpers, aufgrund von Messungen, festzusetzen. Dazu brauchen wir eine ein- und für allemal zu benutzende Strecke (Stäbchen S), welche als Einheitsmaßstab verwendet wird. Sind nun A und B zwei Punkte eines starren Körpers, so ist deren Verbindungsgerade konstruierbar nach den Gesetzen der Geometrie; hierauf kann man auf dieser Verbindungsgeraden die Strecke S von A aus so oft abtragen, bis man nach B gelangt. Die Zahl der Wiederholungen des Abtragens ist die Maßzahl der Strecke AB. Hierauf beruht alles messen von Längen."
:D :D :D
Ja, genauso.
Das ist die Beschreibung zur Längenmessung im Euklidraum. (Steht ganz unten im Kapitel "Das Koordinatensystem", wo du den Text her hast.)
Jetzt das ganze nochmal Anschauen für relativistische Prozesse im Minkowski-Raum und dann siehst du den Unterschied.
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie als Signallehre.

Beitragvon Zasada » Fr 10. Mai 2019, 15:41

@Mikesch: sag ich doch, du verstehst das nicht.
Ist auch nicht weiter schlimm.
Meine Absicht ist nicht, dich zu überzeugen.

:D :D :D
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