Liebe Trigemine,
mein Vergleich ist durchaus nicht albern, sondern zeigt genau das, was Ihr gebastelt habt.
„Ganz offensichtlich verwechselst du die Funktion a(phi) wegen phi(v)=1 immer noch mit a=1 und stützt auf dieser irrigen Annahme deine These.“
Wenn jemand was verwechselt, dann Ihr.
Nochmals:
1. Bei Einstein steht mehr als deutlich, a = phi(v), phi(v) = 1 und deswegen werden seine zwischenzeitlichen Mogeleien übersehen. Wenn a = phi(v) = 1, dann ist die Wurzel in die Formel eingeschmuggelt, bzw. ist eine beta verschwunden.
2. Wenn, wie Ihr den Trick mit a = phi(v)/beta einschmuggeln wollt, dann ist diese Operation mathematisch und physikalisch falsch. Das muss man in einer Theorie begründen, und das kann weder Albert, noch Ihr.
a) Die Ausbreitung des Lichts (t) entlang der xi-Achse ist: ½ [L/(V-v) + L/(V+v)] = ½ 2L*V/(V² - v²)
Die Ausbreitung des Lichts (tau) = L/V
Der Trafofaktor (xi) ist = t/tau = V²/(V² - v²) = 1/(1 – v²/V²) =
beta²b) Die Ausbreitung des Lichts (t) entlang der eta-Achse ist: ½ [L/sqrt(V² - v²) + L/sqrt(V² - v²)] = L/ sqrt(V² - v²)
Die Ausbreitung des Lichts (tau) = L/V
Der Trafofaktor (eta) ist = t/tau = V/ sqrt(V² - v²) = 1/sqrt(1 – v²/V²) =
beta Wie jeder sehen kann,
folgt die Ausbreitung des Lichts auf xi und eta verschiedenen Gesetzmäßigkeiten.
Somit ist auch tau(xi) ungleich tau(eta).
Wenn man bei diesen unterschiedlichen Gleichungen eine unbekannte und gleiche a einsetzt, dann muss sie für beide Gleichungen gleiche Bedeutung haben und das Verhältnis der Gleichungen zueinander nicht verändern. Sie muss dann begründet und berechnet werden. Es geht nicht, wenn sie aus der eine Gleichung ausgerechnet werden und in die andere verschiedene Gleichung eingesetzt werden.
Wenn man sagt, na gut, setzen wir a = phi(v)/beta und kürzt dementsprechend beide Gleichungen, bleibt übrig
tau(eta) = t; tau(xi) = t/beta,
oder die Zeiten im bewegten IS laufen je nach Richtung des Lichts unterschiedlich, weiter gedacht, die LG ist in verschiedene Richtungen ungleich V. Beides darf aber nach der SRT nicht sein – die Uhren im bewegten IS müssen in alle Richtungen synchron sein und LG muss auch in alle Richtungen = V sein.
Und wenn man sagt, ja eben, laut Postulat müssen tau und LG in alle Richtungen gleich sein und somit muss die eine beta verschwinden, bedeutet nichts anderes als
ein Wunschergebnis, der durch Einfügung eines unzulässigen und unbegründeten Terms „in Ordnung“ gebracht wird. Warum erklärt Albert so eine a = phi(v)/beta nicht? Weil er nicht so dämlich ist, wie einige Relativisten – er kann das nicht begründen, und deswegen schmuggelt er diese Verrechnerei stillschweigend ein. Nach der Art, in welcher Reihenfolge er seine „Ableitung“ aufbaut, ist ersichtlich, dass diese Mogelei ihm bekannt war = er hat absichtlich gemogelt.
Ist denn so schwer zu begreifen, dass er niemals die LT bekommen kann, wenn er, wie Lorentz, eine erfundene LK nur in Bewegungsrichtung nicht einführen würde. Und viele dämliche Relativisten glauben sogar, dass die LK REAL sein muss, ohne zu begreifen, dass dann die SRT für die Katz ist.
Und den Schmarrn, den Du über die Frage nach der negativen Zeit geschrieben hast, brauche nicht zu kommentieren – kannst bei der Antwort an Ernst lesen.
Gruß
Ljudmil