GE1: Das schwarze Loch Elektron

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » Di 27. Apr 2010, 17:03

Hallo Trigemina !

    „Es handelt sich beim stehenden Licht um ein Experiment in einem optischen Medium (Rubidium-Dampfzelle) und stellt die Vakuumlichtgeschwindigkeit c und somit die SRT nicht in Frage.“

Besten Dank für deine kompetente und nette Antwort.

Ich habe den Artikel vor ca 2 Jahren gelesen, weiß aber auch nicht , ob ich ihn so schnell hervorkramen könnte.
Von einer Vacuumlichtgeschwindigkeit war in dem Thread Manuels sowieso keine Rede.
Nur von einem Photon und einem Elektron.
Nachdem Manuel triumphierend gesagt hat, das wäre der Fehler, dass ein Photon in einem
IS nicht „ ruhen“ kann, ist mir der Artikel eingefallen. Da Rubidiumgas genauso ein
lichtleitendes Medium wie Glas, Wasser, Luft ---oder Vacuumgas----- ist, kann ein Photon in einem
IS sehr wohl „ruhen“, wenn die Aussage der Experimentatoren stimmt.

Die Vacuumlichtgeschwindigkeit c ist für mich die Systemgeschwindigkeit des Vacuumgases
und wird von mir überhaupt nicht infrage gestellt. Jeder elektromagnetischer Potentialausgleich
(em-Welle) erhält durch Rückbrechung ins Vacuum die Geschwindigkeit c, egal wie schnell er vorher war.



Mit bestem Gruß

Hannes
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » Di 27. Apr 2010, 18:45

Hallo Manuel !

Ich weiß, dass du den Ausdruck Forenkasperl scherzhaft aufgefasst hast.
Wenn jemand austeílen kann, muss er auch einstecken können.
Aber deine eloquente Art ist mir nicht unsympatisch.
Nur manchmal zu langatmig.

    „Das Vakuum ist kein Medium in dem Sinne wie es ein Gas ist. Wenn Du also von Vakuum Gas sprichst, dann wäre es doch nett, wenn Du das mal näher beschreiben könntest. In der Physik gibt es jedenfalls kein Vakuum Gas, und somit ist Deine Aussage eben keine Aussage.“

Wenn du mir erklären könntest, wo Gas aufhört, Gas zu sein und ab welcher
Verdünnung die verbleibende Materie Vacuum genannt werden kann,
würde ich dir so manches abnehmen.

Selbst der höchstverdünnte Weltraum ist mit Gas gefüllt.Frag doch die Astronomen, wenn du mir nicht glaubst.Da will ich noch gar nicht auf „dunkle Materie“ verweisen.

    „In der Physik gibt es jedenfalls kein Vakuum Gas, und somit ist Deine Aussage eben keine Aussage“


Für die Physik, die du meinst,wird eventuell Vacuum kein Gas sein, du musst mir nur sagen wo ich ein solches Vacuum finden könnte.

Dass Licht als em- Welle Systemgeschwindigkeit hat, ist auch den seriösen
AC-Teilnehmern zwischenzeitlich bewusst.Der Begriff Systemgeschwindigkeit
wurde mir sogar von einem Forenfreund aus dem AC bestätigt.

    „Auch düngt mich der Verdacht, das Du nicht das meinst was unter elektromagnetischer Welle in der Physik so üblicherweise verstanden wird, wenn Du „elektromagnetischer Potenzial Ausgleich“ schreibst, sondern auch hier Dir ein eigenes Süppchen kochst, so wie bei Vakuum Gas.“
Mich dünkt eher der Verdacht, dass du nicht wissen willst, was ich unter
Weiterleitung elektromagnetischer Potenzialänderungen verstehe.
Es ist nämlich nicht nur das sichtbare Licht, sondern das gesamte em- Spektrum.

Und wenn ich von Rückbrechung ins Vacuum spreche , wirst du sicher wissen, was ich meine

Mit Gruß
Hannes
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Gluon » Mi 28. Apr 2010, 01:53

Hallo Hannes,

Hannes hat geschrieben:Selbst der höchstverdünnte Weltraum ist mit Gas gefüllt.Frag doch die Astronomen, wenn du mir nicht glaubst.Da will ich noch gar nicht auf „dunkle Materie“ verweisen.


Klar, nur kann dieses hochverdünnte Gas nicht Trägermedium der Lichtwellen sein. Bei Wikipedia findet man die Angabe, dass bereits in einem Ultrahochvakuum maximal eine Milliarde Gasmoleküle pro Kubikzentimeter vorhanden sind. Das sind nur 1000 Moleküle pro Kubikmillimeter. Denkt man sich den Raum nun in kleine Kuben mit Kantenlänge von 1 Mikrometer geteilt, so findet sich im Schnitt nur in einem von einer Millionen dieser Raumelemente ein Gasmolekül.

Die Wellenlänge von sichtbarem Licht liegt aber zwischen 0,4 und 0,7 Mikrometern. Wie sollen die Restgasmoleküle im Vakuum es nun Zustande bringen, eine Wellen zu übertragen, deren Wellenlänge viel kürzer ist, als ihr mittlerer Abstand? Es geht nicht. Das Licht muss auch zwischen den Gasmolekülen übertragen werden. Deshalb ist im Vakuum die Übertragung des Lichts durch den leeren Raums selbst entscheidend und nicht die Effekte der wenigen Gasmoleküle.

Viele Grüße,
Gluon
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » Mi 28. Apr 2010, 11:19

Hallo Manuel !

    "Ein freudiges hallo lieber Hannes, und klar, ich habe das schon in den richtigen Hals bekommen. Wie Dir nicht entgangen ist, habe auch ein wenig scherzhaft geantwortet. "

Ich habe eine Diskussion in einer lockeren Atmosphäre wesentlich lieber
als Streit.
Und dein launiges Selbstbildnis ist auch so zu verstehen. Sehr unterhaltsam.
Die Anonymität ist für mich kein Hindernis, hinter einem Synonym
den Menschen zu erkennen.

    „Wie? Es gibt seriöse AC Teilnehmer? Du meinst unter all diesen anonymen Straftätern verstecken sich seriöse Charaktere?“

Ich habe dir schon gesagt, dass ich unter den AC Teilnehmern Freunde habe,
die ich sehr schätze. Persönlich kennt man sich wirklich nicht, dazu ist der
räumliche Abstand zu groß. Und ein Diskussionsgegner muss nicht
automatisch dein Feind sein. Mit so manchem würde ich gern auf ein Glas Wein
oder einen guten Kaffee gehen.

Das hat aber keinen Einfluss auf unsere Diskussion:
Ich habe dich gebeten, mir zu sagen, ab welchem Verdünnungsgrad du
ein Gas als Vacuum bezeichnen willst.
Das was in der Mechanik als „ technisches Vacuum“ bezeichnet wird,
hat in der Physik keine Bedeutung.
In der Physik geht es um andere Größenordnungen und wenn ein
Begriff nicht eindeutig ist, muss eine genaue Definition her.
Wo ist diese Definition ?

Für mich ist das technische Vacuum, das man auf der Erde herstellen
kann, kein „Leerer Raum“ .Man kann ganz genau sagen, wievel
Atome und Moleküle sich noch immer im „Vacuum“ befinden.
Für mich ist das technische Vacuum ein lichtleitendes System wie jedes Gas und jede Flüssigkeit.

    „Nein, nicht wirklich. So und nun muss ich das dumme Krokodil suchen und dann schlagen.“

Ein dummes Krokodil bist du auch nicht, aber manchmal stellst du dich dumm.

Mit besten Grüßen
Hannnes
Hannes
 
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » So 2. Mai 2010, 16:54

Hallo Gluon !

    Klar, nur kann dieses hochverdünnte Gas nicht Trägermedium der Lichtwellen sein. Bei Wikipedia findet man die Angabe, dass bereits in einem Ultrahochvakuum maximal eine Milliarde Gasmoleküle pro Kubikzentimeter vorhanden sind. Das sind nur 1000 Moleküle pro Kubikmillimeter. Denkt man sich den Raum nun in kleine Kuben mit Kantenlänge von 1 Mikrometer geteilt, so findet sich im Schnitt nur in einem von einer Millionen dieser Raumelemente ein Gasmolekül.

Für mich ist es sehr gut vorstellbar, dass außer den Materieteilchen auch
ein noch unbekannter lichtleitender Stoff vorhanden sein kann.

Die Moleküle oder Atome haben selbstverständlich rund um sich ein elektromagnetisches Feld, sodass die Lichtleitung nicht unbedingt direkt durch die Teilchen, sondern durch deren Feld erfolgen könnte.
Das ist aber nur ein Gedanke von mir, der erst dann zum Tragen kommen
könnte, wenn man kein anderes lichtleitendes Medium findet.

Es gibt da genug Ansätze für ein solches Medium .

Mit Gruß
Hannes
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