McMurdo hat geschrieben:Zasada hat geschrieben:Wie stellst Du den Unterschied zwischen den Informationen "Es regnet" und "Es regnet nicht", indem Du sie wiegst?
Nun, “Es regnet“ oder Es regnet nicht“ sind schon mal unterschiedlich viele Wörter die du aussprechen, aufschreiben oder denken musst, ergo ist in jedem Fall unterschiedlich viel Materie involviert, geht gar nicht anders. Und es wird auch Materie gebraucht um diese Information zu kodieren, auch unterschiedlich viel. Und es wird Materie gebraucht um sie zu übertragen. Deine Vorstellung Information sei völlig losgelöst und würde ohne Materie existieren können ist also absolut nicht haltbar.
Und da das so ist, kann auch eine Information nur separat in vielen kleinen Paketen verschickt werden und zwar immer nur mit c, da du immer Materie brauchst um sie zu kodieren und zu übertragen.
Information ist nichts was einfach völlig unsichtbar so im Raum rumgeistert.
Irgendwo und irgendwann wird der Limit jeder dialektischen Argumentation erreicht.
(Wären Worte unmittelbar mit Information gleichzusetzen, welche sie tragen, müsste das Wort "nass" nass sein / Wäre Information unmittelbar mit Materie gleichzusetzen, müsste die Information "trocken", trocken sein - die Information "trocken" ist aber weder trocken noch nass. Sie ist nicht stofflich, sie besitzt keine Masse: "In der Physik ist Materie der Oberbegriff für alle Beobachtungsgegenstände, die Masse besitzen".)
Die Wörter sind nicht unmittelbar die Information, die sie tragen.
Aus diesem Grund folgende Fragen:
Wieviel "Materie" ist in der Information "nass", wieviel in der Information "trocken" "involviert"?
Ist im englischen "wet" genausoviel Materie "involviert", wie im deutschen "nass"?
Wiegt eine wahre Information mehr oder weniger als eine falsche?
Erklär den Unterschied, McAbenteuerer, kompromitiere dich!
Schieß dich selbst in den Kosmos...