Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 20:21

Ernst hat geschrieben:Im vorliegenden Fall ist das x=x'=0 und t=t'=0. Wird bei einem bestimmten t dann t` negativ, ist die eine Uhr rückwärts gelaufen.

Im vorliegenden Fall wird allerdings der Punkt x=3ls,t=2s transformiert und nicht der Punkt x=0ls,t=0s.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Fr 23. Apr 2010, 20:35

contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Im vorliegenden Fall ist das x=x'=0 und t=t'=0. Wird bei einem bestimmten t dann t` negativ, ist die eine Uhr rückwärts gelaufen.

Im vorliegenden Fall wird allerdings der Punkt x=3ls,t=2s transformiert und nicht der Punkt x=0ls,t=0s.

Aber mit Transformationsgleichungen für KSe mit x=x'=0 und t=t'=0.
D.h. ausgehend von diesen Nullpunkten wird nach t=3s der Punkt x=3ls des Bezugsystems dann im gestrichenen System der dort positionierte Punkt x nebst der dort vergangenen Zeit t berechnet. Und wenn da eine negative Zeit herauskommt, dann ist die Uhr im Punkt x' rückwärts gelaufen.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 20:59

Ernst hat geschrieben:D.h. ausgehend von diesen Nullpunkten wird nach t=3s der Punkt x=3ls des Bezugsystems dann im gestrichenen System der dort positionierte Punkt x nebst der dort vergangenen Zeit t berechnet. Und wenn da eine negative Zeit herauskommt, dann ist die Uhr im Punkt x' rückwärts gelaufen.

Ein Ereignis, das am Raumzeitpunkt x0 = (3ls, 2s) stattgefunden hat, hat vom System S' ausgehen an x0'=(2.3333Ls,-0.6667s) stattgefunden. Das heißt nicht, dass sich da irgendetwas bewegt hat. Weder hat sich der Punkt um 0.6666ls nach hinten bewegt, noch hat er sich rückwärts in der Zeit bewegt. Nochmal: der Raumzeitabstand zwischen zwei Punkten ist erhalten, nicht die Differenz zwischen zwei Koordinaten. Der Raumzeitabstand zwischen x0 und dem Ursprung ist in beiden System: ds^2 = -(c*dt)^2 + dx^2 = -4 + 9 = - (0.666666..)^2 + (2.333333..)^2 = 5.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 21:23

Highway hat geschrieben:Also bist du doch der Ansicht, das die Invarianz im Abstand, unabhängig vom "eigenen" Koordinatensystem" der beiden Koordinatenpunkte, besteht. Neulich hast du dich noch gewehrt wie ein Kesselflicker. ;)

Der Raumzeitabstand ist invariant bzgl. der Lorentztrafos richtig. Dagegen habe ich mich nicht gewehrt. Was ich nachwievor für falsch bzw. für nicht defniert halte, ist die Aussage, dass etwas bzgl. eines Punktes invariant sein soll.

Highway hat geschrieben:Was ich aber jetzt nicht verstehe, wie kommst du dann an -4?

Ist schon schwer oder? -(c*dt)^2 = (c=1) = -(0+2)^2 = -2^2 = -4
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 21:28

Chief hat geschrieben:Beide "Vektor-Gleichungen" sind linear abhängig.

Warum???
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 21:30

Chief hat geschrieben:Weil x'=ct' ist!

Warum???
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 21:33

Chief hat geschrieben:Keine Ahnung... Weil Einstein so wollte! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Warum???
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 21:38

Highway hat geschrieben:Yupp, in der Tat. Das Minuszeichen erkenne ich wohl, aber woher hast du es?

Das ist so definiert.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 21:47

Chief hat geschrieben:oder (1)=c*(2)

Nein.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 21:58

Chief hat geschrieben::lol: :lol: :lol:

x-v*t ist also gleich t*c-v*x/c. Nun gut, jedem das seine...
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