Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Sa 17. Apr 2010, 09:47

Liebe Trigemina,

nochmals:
phi = f und bedeutet Funktion. Einstein schreibt a = f(v) und heißt a ist eine Funktion von v.
Du schmuggelst auf die Stelle von v (Variable) den Ausdruck (Funktion) sqrt(1-v²/c²) ein und bekommst
f[sqrt(1-v²/c²)], oder Funktion von Funktion. So was f*sqrt(1-v²/c²) existiert nicht, oder Du erfindest eine neue Variable oder Wert.
Einstein schreibt; phi(v) = 1 und nicht phi = 1, das würde in Deiner Mogelei bedeuten, dass
phi(v) = phi[sqrt(1-v²/c²)] = 1 und wir sind wieder am Anfang.

Aber das sind eher Formfehler, darum geht es in Deinem Zappeln nicht.
Es geht ausschließlich darum, woher sqrt(1-v²/c²) auftaucht.

„Wie man zu a kommt, habe ich dir kurz angedeutet (Einsetzen von beta),“

Darum geht es – was heißt hier „einsetzen von beta“? Woher kommt diese beta, aus seiner Ableitung bestimmt nicht. Wofür die ganze „Ableitung“, wenn er am Ende die gesuchte beta (Gamma) stillschweigend einschmuggelt, um ein gewünschtes Resultat zu bekommen.

„Wieso jetzt plötzlich 2 hineingeschmuggelte Wurzelausdrücke ihr algebraisch nicht rechtzufertigendes Dasein fristen sollen, lassen sich wohl eher auf deine Probleme beim Erweitern, Ausklammern, Umformen und Kürzen von Ausdrücken zurückführen als auf ein mathematisch nicht zu verantwortendes Schmuggeln von Wurzelausdrücken. In meiner oben verlinkten Rechnung existiert nur mal gerade ein einziger Wurzelausdruck, nämlich der von a(v).“

Ja, spinnst Du, oder was? Nach Einsteins „Ableitung“ taucht plötzlich und grundlos eine Wurzel, die algebraisch nicht zu bekommen ist. Du schmuggelst genauso plötzlich und unbegründet eine Wurzelfunktion, um seine eingeschmuggelte Wurzel zu rechtfertigen. Diese eingeschmuggelte Wurzelfunktion existiert bei Einstein nicht, bei ihm steht eindeutig a=f(v)=1 und sonst nichts. Auch in seinen späteren Arbeiten, steht nichts von einer Berichtigung im Sinne, er habe zwei verschiedene f(v) oder a gemeint.

Wo zum Teufel steht bei Einstein a=phi*sqrt((c^2-v^2)/c^2) – was für sich schon grottenfalsch ist – s. oben – und wenn, woher kommt das physikalisch oder algebraisch her?
Wo steht bei Einstein diese Unsinn phi = 1? Das bedeutet keine Funktion, oder phi(v) = v und nicht 1.

„Wenn du also a=phi*sqrt((c^2-v^2)/c^2) mit phi=1 in die Gleichungen einsetzt, bekommst du die von Einstein gelieferte Transformationsgleichung von tau.“

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, dann sind Äpfel und Zwiebeln gleich. :lol:

Gruß
Ljudmil
scharo
 
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Sa 17. Apr 2010, 16:55

scharo hat geschrieben:Wo steht bei Einstein diese Unsinn phi = 1?


Ganz unten steht:

Aus dieser und der vorhin gefundenen Relation folgt, dass phi(v) = 1 sein muss, so dass die gefundenen Transformationsgleichungen übergehen in...

Bild

Es hat keinen Sinn, die Zeit mit nicht sehen wollenden, nicht verstehen wollenden und nicht rechnen könnenden Einstein-Kritikern zu verplempern.

Gruss
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Lorentz-Transformation

Beitragvon Trigemina » Sa 17. Apr 2010, 17:15

Ich stelle noch meine Version der Lorentz-Transformation rein plus die Berechnung von γ:

Die Galileischen Bewegungsgleichungen für einen beliebigen Punkt in den Systemen S und S' ergeben folgende Koordinaten:

in S : x=x'+v*t
in S': x'=x-v*t

Wenn zwei Koordinatensysteme S und S' zum Zeitpunkt t0 die Koordinaten x=x'=0 und t=t'=0 haben und ein Lichtstrahl entlang der x-Achse ausgestrahlt wird, hat er nach dem Zeitpunkt t die Koordinaten:

in S: x=c*t
in S': x'=c*t

mit der absoluten Zeit t nach der Galilei-Transformation. Wir sehen sofort, dass hier etwas nicht stimmt, denn nach obigen Gleichungen müssten x und x' gleich sein, was sie offensichtlich nicht sind.

Dieser historische Widerspruch führt auf einen Ansatz zurück, der die beiden ganz oben stehenden Gleichungen mit einem Faktor (also das noch unbekannte γ) multipliziert, um ein widerspruchfreies Gleichungssystem zu erhalten:

in S : x=γ*(x'+v*t) Gleichung 1
in S': x'=γ*(x-v*t') Gleichung 2

Wenn nun das Prinzip der Konstanz und Invarianz der Lichtgeschwindigkeit gelten soll und der absolute Charakter der Zeit zwangsläufig aufgegeben werden muss um diese Bedingung zu erfüllen, gilt:

in S : x=c*t
in S': x'=c*t'

Setzen wir x und x' in die Gleichungen 1 und 2 ein, erhalten wir:

in S : c*t=γ*(c*t'+v*t') -> t=γ*t'*(1+v/c) -> t/t'=γ*(1-v/c)
in S': c*t'=γ*(c*t-v*t) -> t'=γ*t*(1-v/c) -> t'/t=γ*(1+v/c)

Multiplizieren wir die oberen Gleichungen, erhalten wir:

t/t'*t'/t = 1 = γ²*(1-v/c)*(1+v/c)

Nach γ aufgelöst ergibt das nach ein bisschen Umformen:

γ=1/sqrt(1-v²/c²)


Lösen wir Gleichung 1 nach x' auf, erhalten wir:

x'=x/γ-v*t

und Gleichsetzen mit Gleichung 2 führt zu:

x/γ-v*t=γ*(x-v*t')

nach t' aufgelöst ergibt:

t'=γ*(t-v/c²*x)

Indem wir nach t auflösen, erhalten wir:

t=γ*(t'+v/c²*x')


Die Lorentz-Transformation entstammte tatsächlich aus den anfänglich gescheiterten Bemühungen, die Dynamik der Maxwell-Gleichungen widerspruchsfrei mit der Galilei-Transformation zu erklären. Also aus der Not geboren.

Gruss und Ende Bild
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Maxwell

Beitragvon rmw » Sa 17. Apr 2010, 18:15

Trigemina hat geschrieben:Die Lorentz-Transformation entstammte tatsächlich aus den anfänglich gescheiterten Bemühungen, die Dynamik der Maxwell-Gleichungen widerspruchsfrei mit der Galilei-Transformation zu erklären. Also aus der Not geboren.

Na ja, das zeigt eben dass die Maxwell Gleichungen nicht unter allen Voraussetzungen anwendbar sind. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Von auf empirischen Wege gewonnenen Gleichungen ist das ja auch nicht zu erwarten dass sie beliebig anwendbar sind. Der Gott für den Boltzmannn Maxwell gehalten hat war er dann doch nicht.

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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Sa 17. Apr 2010, 18:20

Liebe Trigemine,

jetzt stellt sich heraus, dass Du nicht mal lesen kannst.
scharo hat geschrieben:Wo steht bei Einstein diese Unsinn phi = 1? Das bedeutet keine Funktion, oder phi(v) = v und nicht 1.


Trigemina hat geschrieben:Ganz unten steht:
Aus dieser und der vorhin gefundenen Relation folgt, dass phi(v) = 1 sein muss, so dass die

:shock:
Trigemina hat geschrieben:Es hat keinen Sinn, die Zeit mit nicht sehen wollenden, nicht verstehen wollenden und nicht rechnen könnenden ...


Soll ich damit verstehen, dass Du klanglos und kläglich die Bühne verlässt, ohne die fehlende Wurzel bekommen zu haben?

Und Deine „Ableitung“ der LT kannst Du dir am Hut stecken – das ist ein Witz, sonst nichts. :lol:

Gruß
Ljudmil
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Re: Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Sa 17. Apr 2010, 19:34

Trigemina hat geschrieben: Ich stelle noch meine Version der Lorentz-Transformation rein plus die Berechnung von γ:

"Deine" Version habe ich ja hier bereits wiederholt angegeben. Zwischenzeitlich bin ich aber überzeugt, daß sie fehlerhaft ist. Und zwar an dieser Stelle.

in S : x=γ*(x'+v*t) Gleichung 1
in S': x'=γ*(x-v*t') Gleichung 2

Die Einschmuggelei eines t' ist unzulässig. In beiden Fällen wird aus einem Eigensystem (Ruhesystem) in ein bewegtes System transformiert. Und zwar mittels der Eigenzeit des jeweiligen Ruhesystems, und das ist stets t.

Ich nähere mich der Meinung, daß auch allgemein die Herleitung der LT exakt logisch und mathematisch nicht funktioniert.

Gruß
Ernst
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Sa 17. Apr 2010, 21:32

Hallo Ernst

Auf konstruktive Kritik gehe ich gerne ein!

Ernst hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:in S : x=γ*(x'+v*t) Gleichung 1
in S': x'=γ*(x-v*t') Gleichung 2

Die Einschmuggelei eines t' ist unzulässig.


Diese "Einschuggelei" von t' ist eine Konsequenz der beiden Postulate Einsteins und findet unter der Aufgabe einer absoluten Zeit Newtons ihre mathematische darauf begründete Entsprechung.

In beiden Fällen wird aus einem Eigensystem (Ruhesystem) in ein bewegtes System transformiert. Und zwar mittels der Eigenzeit des jeweiligen Ruhesystems, und das ist stets t.


Ja, aber mit der Eigenzeit t im Ruhesystem von S wird mit der LT ins jeweilig dazu bewegte System S' transformiert und führt dann zu t'.
Die Frage ist, was messe ich mit meinen Massstäben und Uhren im dazu bewegten System?

Ich nähere mich der Meinung, daß auch allgemein die Herleitung der LT exakt logisch und mathematisch nicht funktioniert.


Wie gesagt beruht sie auf den beiden Postulaten der Konstanz und Invarianz von c und führt über ihre mathematische Einbindung in die GT zur LT.

Gruss
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » So 18. Apr 2010, 11:41

Liebe Trigemine,

„Wenn zwei Koordinatensysteme S und S' zum Zeitpunkt t0 die Koordinaten x=x'=0 und t=t'=0 haben und ein Lichtstrahl entlang der x-Achse ausgestrahlt wird, hat er nach dem Zeitpunkt t die Koordinaten:

in S: x=c*t
in S': x'=c*t

mit der absoluten Zeit t nach der Galilei-Transformation. Wir sehen sofort, dass hier etwas nicht stimmt, denn nach obigen Gleichungen müssten x und x' gleich sein, was sie offensichtlich nicht sind.“

Natürlich sind sie nicht, da Deine Gleichungen falsch sind! :lol:
Richtig ist, wenn man annimmt, dass beide IS zueinander bewegt sind:
in S: x=c*t
in S': x'=c*t – v*t oder = t*(c-v)
und wenn nicht bewegt, dann x=x´, klare Sache.

„Dieser historische Widerspruch führt auf einen Ansatz zurück, der die beiden ganz oben stehenden Gleichungen mit einem Faktor (also das noch unbekannte γ) multipliziert, um ein widerspruchfreies Gleichungssystem zu erhalten:“

Unsinn, die Gleichungen stimmen – es handelt sich ja nur um eine Rücktrafo.

Um die falsche Gleichung zu vertuschen, führst Du zu der Galileischen Koordinate x´ eine relativistische t´ ein :shock: . Warum führst Du nicht gleich die LT und Gamma ein – so geht´s doch schneller, oder :idea:

Ist Dir überhaupt klar, was x, t, x´ und t´ in der LT bedeuten?

Also, mit irgendwelchem Lichtstrahl wirst Du niemals die LT bekommen, ohne vorher eine reale LK = Gamma zu postulieren (erfinden).

Gruß
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » So 18. Apr 2010, 11:56

Nachtrag
Trigemina hat geschrieben:Die Frage ist, was messe ich mit meinen Massstäben und Uhren im dazu bewegten System?

Das, was man nach Galilei und Newton misst.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » So 18. Apr 2010, 13:07

Chief hat geschrieben:Aber die Frage war, wie fand Einstein sein Y?

Das fand er bei Lorentz. Oder bei Poincare. Oder Voigt. Etc. Und schrieb es nach dem Wort "wobei" einfach in seine Arbeit ZEBK hinein. In dieser Arbeit nach einer Herleitung zu suchen ist daher zwecklos. Wie ich bereits erwähnt habe...

Grüße
Harald Maurer
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