Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Di 4. Dez 2018, 13:56

Der Beweis dafür, dass die Relativität der Gleichzeitigkeit sich aus den Effekten, welche sich innerhalb der Einsteinschen Anordnung zeigen, nicht ableiten lässt.

IMG_4285.PNG
Abbildung 9: Die aus der Perspektive des Punktes M des Bezugssystems K gleichzeitig von A und B ausgehende Blitze, erfolgen aus der Perspektive des Punktes M' des Bezugssystems K' nicht gleichzeitig.
IMG_4285.PNG (9.25 KiB) 2001-mal betrachtet


Wir betrachten erneut dieselbe Situation.
Zwei gleichausgerichtete Bezugssysteme K und K' nähern sich im luftleeren Raum einander. Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.

Es werden auf K zwei Sender gleichzeitiger, kugelförmiger Lichtimpulse installiert.
Aus der Perspektive von K' erfolgen die gleichzeitigen Lichtimpulse nicht gleichzeitig. Während sich K' dem Bezugssystem K nähert, erfolgt das eine Ereignis aus der Perspektive von K' stets früher als das andere. Der selbstverständliche Grund dafür ist die Position der Sender der Lichtimpulse bezüglich K'.
Für Einstein ist das ein ausreichender Grund, darin die Relativität der Gleichzeitigkeit zu erkennen und diese in die Physik einzuführn...Es scheint bis heute begründet zu sein: das, was aus Sicht eines Bezugssystems gleichzeitig geschieht, geschieht ja aus Sicht eines anderen nicht gleichzeitig.
Doch hier begeht Einstein einen fatalen und einen unverzeihlichen Fehler: die von ihm erkannte Relativität, betrifft nämlich nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse.
Ich kann das sogar beweisen, indem ich während des Anflugs von K' die Ausrichtung der Anordnung K verändere.
Ich positioniere K rechtwinklig bezüglich der Bewegungsrichtung von K' so, dass K' nun durch die Mitte von K hindurchkommen muss.

IMG_4284.PNG
Abbildung 10: wir verändern die Ausrichtung von K, während sich ihm K' nähert. Die zeitliche Eigenschaft der Ereignisse innerhalb von K verändert sich nicht.
IMG_4284.PNG (11.72 KiB) 2013-mal betrachtet


Das, was aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig geschah, geschieht nun aus seiner Perspektive gleichzeitig.
Es hat sich aus Sicht vom K nichts verändert. Die Entfernung der Sendepunkte voneinander, die Frequenz und die Amplitude der gleichzeitigen Lichtimpulse ist unverändert geblieben.
Sämtliche physikalischen Eigenschaften des Bezugssystems K', wie seine Geschwindigkeit, Ausrichtung, Länge, Position der Bestandteile innerhalb des Systems etc. sind unverändert geblieben. Auch die Physikalischen Eigenschaften des Systems K haben sich, außer seiner Ausrichtung bezüglich K', nicht verändert.
Trotzdem: die Ereignisse, welche nur innerhalb des Bezugssystems K gleichzeitig geschahen, geschehen nun aus der Perspektive von K' ebenso gleichzeitig.
Was ist passiert?
Veränderte sich etwa die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse?
Nein, es hat sich in der Anordnung nichts außer der Ausrichtung von K bezüglich K' geändert. Diese Veränderung hatte keinen Einfluss auf die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse. Es bestand auch keinerlei kausale Verbindung zwischen dem, was mit K geschah und dem, was sich innerhalb von K' erfolgte.

Fazit: Es ist nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse innerhalb des Bezugssystems K, welche als relativ zu bezeichnen ist - diese bleibt unverändert - die gleichzeitigen Ereignisse behalten ihre zeitliche Eigenschaft beständig bei - ihre Gleichzeitigkeit ist absolut...relativ ist offenkundig nur die Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit der Ereignisse.
Die Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit hängt evident von der Ausrichtung der Systeme K und K' ab - die Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit steht in Relation zu der Ausrichtung von K bezüglich der Bewegungsrichtung von K'.
Wäre die Gleichzeitigkeit der Ereignisse an sich relativ, dürfte ihre Relativität nicht von der geometrischen Konstellation der Bezugssysteme abhängen, sondern sie müsste invariabel bezüglich der Messung sein.

Es war 1905, genau wie es auch heute ist, unzulässig, aufgrund der Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit der Ereignisse, auf die Relativität der Gleichzeitigkeit als solcher zu schliessen, qed.
Zasada
 
Beiträge: 5352
Registriert: Fr 19. Okt 2018, 05:00

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Di 4. Dez 2018, 14:05

Zasada hat geschrieben:Es war 1905, genau wie es auch heute ist, unzulässig, aufgrund der Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit der Ereignisse, auf die Relativität der Gleichzeitigkeit als solcher zu schliessen, qed.

Wann ist etwas gleichzeitig?
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Di 4. Dez 2018, 14:30

Definition der Gleichzeitigkeit: Dinge sind dann gleichzeitig, wenn sie sich innerhalb ein und derselben Gegenwart ereignen.
Zuletzt geändert von Zasada am Di 4. Dez 2018, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.
Zasada
 
Beiträge: 5352
Registriert: Fr 19. Okt 2018, 05:00

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Di 4. Dez 2018, 14:32

Zasada hat geschrieben:Definition der Gleichzeitigkeit: Dinge sind gleichzeitig, wenn sie innerhalb ein und derselben Gegenwart erfolgen.
Und was ist die andere Gegenwart? :mrgreen:
Da scheint es mit der Definition noch nicht weit her. Zasada muss noch üben, ganz viel üben... :lol: :lol: :lol:
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Di 4. Dez 2018, 14:36

Tapferer Zasada. Er gibt nicht auf:
Zasada hat geschrieben:Der Beweis dafür, dass die Relativität der Gleichzeitigkeit sich aus den Effekten, welche sich innerhalb der Einsteinschen Anordnung zeigen, nicht ableiten lässt.

Zasada versucht sein totes Pferd weiterzureiten :lol: :lol: :lol:

K' bewegt sich auf K zu, K ruht aber in K' ist natürlich Quatsch. Nach RP bewegen sich die BS gegenseitig aufeinander zu. :mrgreen:
Die Anordnungen ist so gewählt, dass durch die Symmetrie und den senkrechten Bewegungen von K' und den Impulsen auch in K' alles gleichzeitig ist..

Das einzige was hier bewiesen wurde ist die Ahnungslosigkeit von Zasada. :mrgreen:
Wenn er die Anordnung in K um 90° dreht, dann kann er nicht mehr mit der zweidimensionalen Lorentz-Transformation argumentieren. Neben der Zeit (t) und der einen Achse (x), kommt jetzt eine zweite zu x senkrechte Achse (y) ins Spiel.
Wenn er das damit durchrechnen würde, ist zu erkennen, daß aufgrund der Versuchs-Anordnung die RdG nur scheinbar nicht funktioniert. Kein Wunder: Die Lichtstrahlenrichtung ist senkrecht zur Bewegungsrichtung von K'. Was soll da anderes als Gleichzeitigkeit bei herauskommen? :geek:

Same Nonsense...Handwerklich unter aller Kanone...
Und VERSENKT... :mrgreen:
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Di 4. Dez 2018, 14:51

Jede Gegenwart ist unikal und betrifft das gesamte Universum.

Definition 1.

Univeselle Definition der punktuell-gültigen Gegenwart von M. Zasada:


Ein Ereignis geschieht innerhalb der Gegenwart, wenn es innerhalb seines exklusiven raumzeitlichen Standortes mit keinem anderen Ereignis identisch ist.
––––––––––––


Definition 2. 
Universelle Definition der Gegenwart von M. Zasada 
[die Feststellung einer universellen Gleichzeitigkeit zweier Ereignispunkte unter Geltung einer Referenz (a) und unter Geltung einer übergeordneten Gesetzmäßigkeit (b)]


Zwei beliebig voneinander entfernte Punktereignisse A,B geschehen innerhalb einer und derselben Gegenwart:

a) wenn A,B, bezogen auf einen konkreten, jeweils bei A und bei B lokal empfangenen Impuls einer geometrisch günstig gelegenen Licht-Impuls-Referenzquelle (M), gleichzeitig erfolgen, oder

b) wenn die Gleichzeitigkeit von A und B die Folge einer übergeordneten physikalischen Gesetzmäßigkeit ist, welche in Form einer verlässlichen Information vorliegt.
Zasada
 
Beiträge: 5352
Registriert: Fr 19. Okt 2018, 05:00

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Di 4. Dez 2018, 15:02

McMurdo hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ach nee. :lol:

Eben, da das nicht so ist ist deine Idee fürn Eimer. :lol: :lol: :lol:

Nö, das ist Einsteische Idee, also in den Eimer damit. :lol:
Lagrange
 
Beiträge: 17794
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 4. Dez 2018, 15:12

McMurdo hat geschrieben:Eben, da das nicht so ist ist deine Idee fürn Eimer. :lol: :lol: :lol:
Was ist nicht wie? Uhren werden durch Gravitation und Bewegung beeinflusst, nicht die Zeit. Bewegte Uhren gehen unterschiedlich und nicht gleich. Einsteins Idee ist im Eimer und mit ihr die LK also die gesamte LoTra. Ist so und da hilft dir auch dein höhnisch schizophrenes Gelächter nichts. Bussi Baby. :lol:
Zuletzt geändert von Nicht von Bedeutung am Di 4. Dez 2018, 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Di 4. Dez 2018, 15:13

Um Blubbs Dummheit zu entkommen und ihn auf seinen Platz zu verweisen:

Wenn ich sage »Zwei gleichausgerichtete Bezugssysteme K und K' nähern sich im luftleeren Raum einander«, dann meine ich damit dasselbe wie:» zwei Bezugssysteme K und K' bewegen sich gegenseitig aufeinander zu.« es existiert kein semantischer Unterschied zwischen den beiden Formulierungen. "Gegenseitig aufeinander zu" stammt von Mikesch.
Also kein Quatsch.
Nur Dummheit von Mikesch


"Die Anordnungen ist so gewählt, dass durch die Symmetrie und den senkrechten Bewegungen von K' und den Impulsen auch in K' alles gleichzeitig ist"

Und? Ist das etwa verboten? Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei K wird so auch bei K' gemessen. Ihre Symmetrie erkannt.
Sind die K-Ereignisse nicht gleichzeitig, so wird es auch bei K' ersichtlich sein.
Also kein Quatsch.
Nur Dummheit von Mikesch.


"Wenn er die Anordnung in K um 90° dreht, dann kann er nicht mehr mit der zweidimensionalen Lorentz-Transformation argumentieren."

Es wird hier aber nicht mit Lorentz argumentiert. Zur Zeit wird Lorentztransformation gar nicht eingeführt.
Also kein Quatsch. Nur Dummheit von Mikesch


"Die Lichtstrahlenrichtung ist senkrecht zur Bewegungsrichtung von K'. Was soll da anderes als Gleichzeitigkeit bei herauskommen?"

Herauskommen kann die Nichtgleichzeitigkeit, wenn die K-Ereignisse nicht gleichzeitig geschehen.
Es muss niemand verwundern, dass gleichzeitige Lichtsignale gleichzeitig eintreffen. Oder ist ihre Ungleichzeitigkeit eine relativistische Notwendigkeit?
Nix als Blödsinn von Mikesch.


Du versenkst dich schon selber. Ich brauch da nichts tun, Du Hobby-Einstein-Fritzchen Blubb
Zuletzt geändert von Zasada am Di 4. Dez 2018, 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
Zasada
 
Beiträge: 5352
Registriert: Fr 19. Okt 2018, 05:00

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Di 4. Dez 2018, 15:15

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Eben, da das nicht so ist ist deine Idee fürn Eimer. :lol: :lol: :lol:
Was ist nicht wie? Uhren werden durch Gravitation und Bewegung beeinflusst, nicht die Zeit. Bewegte Uhren gehen unterschiedlich und nicht gleich. Einsteins Idee ist im Eimer und mit ihr die LK also die gesamte LoTra. Ist so und da hilft dir auch dein höhnisches Gelächter nichts. Bussi Baby. :lol:


Bist Du derjenige, der die Uhren verwendet und die Koordinaten- oder Bezugssysteme ablehnt?
Zasada
 
Beiträge: 5352
Registriert: Fr 19. Okt 2018, 05:00

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 39 Gäste