Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Mo 3. Dez 2018, 23:39

Lagrange hat geschrieben:Welche Beobachter? Hafele-Keating? Sie haben behauptet dass ihre Uhren langsamer gegangen sind. Sie müssen also eine höhere "Eigen-Geschwindigkeit" gemessen haben als die Bodenstation.
Belege?
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 3. Dez 2018, 23:41

Mikesch hat geschrieben:Belege?
Trololo? :lol:
Nicht von Bedeutung
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Di 4. Dez 2018, 00:04

Sandkasten
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 4. Dez 2018, 00:16

Zasada hat geschrieben:Sandkasten
Selbst in einem Sandkasten geht es konstruktiver zu.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Di 4. Dez 2018, 06:19

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Sandkasten
Selbst in einem Sandkasten geht es konstruktiver zu.

Ooch...hat dir jemand deine Förmchen weggenommen?
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Di 4. Dez 2018, 06:22

Nicht von Bedeutung hat geschrieben: Nicht BS bewegen sich zueinander, sondern Objekte. Lokal definiert man die SI-Sekunde über die LG und einen festen SI-Meter. Ist man gegenüber dem Punkt, in welchem eine SI-Sekunde wie aktuell definiert wurde, bewegt, wird man feststellen, dass die Arbeitsfrequenz (t') der lokalen Uhr eine Andere ist - einen γ-Faktor erhält man, indem man die Arbeitsfrequenzen ins Verhältnis (γ=t/t') setzt. Zwischen den zueinander bewegten Objekten lässt sich ein Δs ermitteln und dies kann man durch Δt' teilen, womit man v' erhält. v'/γ schließlich ergibt v. Und jetzt geh spielen mit deiner dämlichen irrationalen Längenkontraktion, die wirklich keinen mehr interessiert. Bussi Kindchen. :lol:

Selten so ein Quark gelesen :lol: wäre das richtig müsste deine lokale Uhr ja ständig unterschiedlich schnell gehen, denn gegen irgendwas bist ja immer bewegt. Logik wie Flacherdler...
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Di 4. Dez 2018, 07:26

McMurdo hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben: Nicht BS bewegen sich zueinander, sondern Objekte. Lokal definiert man die SI-Sekunde über die LG und einen festen SI-Meter. Ist man gegenüber dem Punkt, in welchem eine SI-Sekunde wie aktuell definiert wurde, bewegt, wird man feststellen, dass die Arbeitsfrequenz (t') der lokalen Uhr eine Andere ist - einen γ-Faktor erhält man, indem man die Arbeitsfrequenzen ins Verhältnis (γ=t/t') setzt. Zwischen den zueinander bewegten Objekten lässt sich ein Δs ermitteln und dies kann man durch Δt' teilen, womit man v' erhält. v'/γ schließlich ergibt v. Und jetzt geh spielen mit deiner dämlichen irrationalen Längenkontraktion, die wirklich keinen mehr interessiert. Bussi Kindchen. :lol:

Selten so ein Quark gelesen :lol: wäre das richtig müsste deine lokale Uhr ja ständig unterschiedlich schnell gehen, denn gegen irgendwas bist ja immer bewegt. Logik wie Flacherdler...

Das ist die Logik der SRT die du hier kritisierst. :lol:

Danke! :lol:

Weiter so, du wirst bald ein echter Antirelativist. :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Di 4. Dez 2018, 08:14

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Sandkasten
Selbst in einem Sandkasten geht es konstruktiver zu.
Es liegt an dir... Mach was. :mrgreen:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Di 4. Dez 2018, 08:15

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben: Nicht BS bewegen sich zueinander, sondern Objekte. Lokal definiert man die SI-Sekunde über die LG und einen festen SI-Meter. Ist man gegenüber dem Punkt, in welchem eine SI-Sekunde wie aktuell definiert wurde, bewegt, wird man feststellen, dass die Arbeitsfrequenz (t') der lokalen Uhr eine Andere ist - einen γ-Faktor erhält man, indem man die Arbeitsfrequenzen ins Verhältnis (γ=t/t') setzt. Zwischen den zueinander bewegten Objekten lässt sich ein Δs ermitteln und dies kann man durch Δt' teilen, womit man v' erhält. v'/γ schließlich ergibt v. Und jetzt geh spielen mit deiner dämlichen irrationalen Längenkontraktion, die wirklich keinen mehr interessiert. Bussi Kindchen. :lol:

Selten so ein Quark gelesen :lol: wäre das richtig müsste deine lokale Uhr ja ständig unterschiedlich schnell gehen, denn gegen irgendwas bist ja immer bewegt. Logik wie Flacherdler...

Das ist die Logik der SRT die du hier kritisierst. :lol:

Danke! :lol:

Weiter so, du wirst bald ein echter Antirelativist. :lol:
Belege?
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Di 4. Dez 2018, 09:19

Der Beweis dafür, dass die Relativität der Gleichzeitigkeit sich aus den Effekten, welche sich innerhalb der Einsteinschen Anordnung zeigen, nicht ableiten lässt.

IMG_4285.PNG
Abbildung 9: Die aus der Perspektive des Punktes M des Bezugssystems K gleichzeitig von A und B ausgehende Blitze, erfolgen aus der Perspektive des Punktes M' des Bezugssystems K' nicht gleichzeitig.
IMG_4285.PNG (9.25 KiB) 2428-mal betrachtet


Wir betrachten erneut dieselbe Situation.
Zwei gleichausgerichtete Bezugssysteme K und K' nähern sich im luftleeren Raum einander. Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.

Es werden auf K zwei Sender gleichzeitiger, kugelförmiger Lichtimpulse installiert.
Aus der Perspektive von K' erfolgen die gleichzeitigen Lichtimpulse nicht gleichzeitig. Während sich K' dem Bezugssystem K nähert, erfolgt das eine Ereignis aus der Perspektive von K' stets früher als das andere. Der selbstverständliche Grund dafür ist die Position der Sender der Lichtimpulse bezüglich K'.
Für Einstein ist das ein ausreichender Grund, darin die Relativität der Gleichzeitigkeit zu erkennen und diese in die Physik einzuführn...Es scheint bis heute begründet zu sein: das, was aus Sicht eines Bezugssystems gleichzeitig geschieht, geschieht ja aus Sicht eines anderen nicht gleichzeitig.
Doch hier begeht Einstein einen fatalen und einen unverzeihlichen Fehler: die von ihm erkannte Relativität, betrifft nämlich nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse.
Ich kann das sogar beweisen, indem ich während des Anflugs von K' die Ausrichtung der Anordnung K verändere.
Ich positioniere K rechtwinklig bezüglich der Bewegungsrichtung von K' so, dass K' nun durch die Mitte von K hindurchkommen muss.

IMG_4284.PNG
Abbildung 10: wir verändern die Ausrichtung von K, während sich ihm K' nähert. Die zeitliche Eigenschaft der Ereignisse innerhalb von K verändert sich nicht.
IMG_4284.PNG (11.72 KiB) 2459-mal betrachtet


Das, was aus der Perspektive von K' nicht gleichzeitig geschah, geschieht nun aus seiner Perspektive gleichzeitig.
Es hat sich aus Sicht vom K nichts verändert. Die Entfernung der Sendepunkte voneinander, die Frequenz und die Amplitude der gleichzeitigen Lichtimpulse ist unverändert geblieben.
Sämtliche physikalischen Eigenschaften des Bezugssystems K', wie seine Geschwindigkeit, Ausrichtung, Länge, Position der Bestandteile innerhalb des Systems etc. sind unverändert geblieben. Auch die Physikalischen Eigenschaften des Systems K haben sich, außer seiner Ausrichtung bezüglich K', nicht verändert.
Trotzdem: die Ereignisse, welche nur innerhalb des Bezugssystems K gleichzeitig geschahen, geschehen nun aus der Perspektive von K' ebenso gleichzeitig.
Was ist passiert?
Veränderte sich etwa die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse?
Nein, es hat sich in der Anordnung nichts außer der Ausrichtung von K bezüglich K' geändert. Diese Veränderung hatte keinen Einfluss auf die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse. Es bestand auch keinerlei kausale Verbindung zwischen dem, was mit K geschah und dem, was sich innerhalb von K' abspielte.
Fazit: Es ist nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse innerhalb des Bezugssystems K, welche als relativ zu bezeichnen ist - diese bleibt unverändert - die gleichzeitigen Ereignisse behalten ihre zeitliche Eigenschaft beständig bei - relativ ist evident die Wahrnehmung dieser Ereignisse. Diese ist nämlich abhängig von der Ausrichtung der Systeme K und K' in Beziehung zueinander - die Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit steht in Relation zu der Ausrichtung von K bezüglich der Bewegungsrichtung von K'.

Es war 1905, genau wie es auch heute ist, unzulässig, aufgrund der Relativität der Wahrnehmung der Gleichzeitigkeit der Ereignisse, auf die Relativität der Gleichzeitigkeit als solcher zu schliessen, qed.
Zuletzt geändert von Zasada am Di 4. Dez 2018, 10:17, insgesamt 2-mal geändert.
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