2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Do 22. Nov 2018, 14:00

Lagrange hat geschrieben:Nicht normal heißt, es kann nicht sein dass sich das Licht in zwei Bezugssystemen gleich schnell ausbreitet. Ganz einfach, weil sich das Messgerät in einem System von der Lichtquelle entfernt. Also, das Messgerät bewegt sich relativ zu Licht.

Ja, so dachte man früher, bis man gegenteiliges festgestellt hat.

Woher weiß man das?

Weil sich Materie dann ganz anders verhalten würde als das notwendig wäre damit wir sind wie wir sind.

Als Feinabstimmung des Universums wird in der Kosmologie die genaue Abstimmung der Größe von Naturkonstanten in den gegenwärtigen physikalischen Theorien bezeichnet, die dem Anschein nach notwendig sind, um den physikalischen Zustand des beobachtbaren Universums zu erklären.
https://de.wikipedia.org/wiki/Feinabsti ... konstanten
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Lagrange » Do 22. Nov 2018, 14:02

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nicht normal heißt, es kann nicht sein dass sich das Licht in zwei Bezugssystemen gleich schnell ausbreitet. Ganz einfach, weil sich das Messgerät in einem System von der Lichtquelle entfernt. Also, das Messgerät bewegt sich relativ zu Licht.

Ja, so dachte man früher, bis man gegenteiliges festgestellt hat.

Wo hat man das festgestellt?

Woher weiß man das?

Weil sich Materie dann ganz anders verhalten würde als das notwendig wäre damit wir sind wie wir sind.

Als Feinabstimmung des Universums wird in der Kosmologie die genaue Abstimmung der Größe von Naturkonstanten in den gegenwärtigen physikalischen Theorien bezeichnet, die dem Anschein nach notwendig sind, um den physikalischen Zustand des beobachtbaren Universums zu erklären.
https://de.wikipedia.org/wiki/Feinabsti ... konstanten

Was gibt es da zu erklären? Kann man das nicht so nehmen wie es ist?
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon sanchez » Do 22. Nov 2018, 14:10

@Lagrange

Aber soviel ich weiß, es wurde immer auf der Erde gemessen. Was misst jemand der sich mit c von der Erde entfernt?



Was ist an den Wörtern "egal, wo und wann" unverständlich?


Unverständlich ist dass es noch nie gemacht worden ist. Wie kann etwas behauptet werden was man gar nicht weiß.


Ja du hast recht es wurde noch nie gemacht.

Ich zitiere wikipedia:
Aus Relativitätsprinzip--"Das Relativitätsprinzip besagt, dass die Naturgesetze für alle Beobachter dieselbe Form haben. "
Aus Naturkonstante---"Eine physikalische Konstante oder Naturkonstante (gelegentlich auch Elementarkonstante[1]) ist eine physikalische Größe, deren Wert sich nicht beeinflussen lässt und sich weder räumlich noch zeitlich verändert."

Es wurde noch nie eine Abweichung beobachtet, also geht man von der Allgemeingültigkeit der Naturgesetze und Naturkonstanten aus.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Lagrange » Do 22. Nov 2018, 14:14

sanchez hat geschrieben:@Lagrange

Aber soviel ich weiß, es wurde immer auf der Erde gemessen. Was misst jemand der sich mit c von der Erde entfernt?



Was ist an den Wörtern "egal, wo und wann" unverständlich?


Unverständlich ist dass es noch nie gemacht worden ist. Wie kann etwas behauptet werden was man gar nicht weiß.


Ja du hast recht es wurde noch nie gemacht.

Ich zitiere wikipedia:
Aus Relativitätsprinzip--"Das Relativitätsprinzip besagt, dass die Naturgesetze für alle Beobachter dieselbe Form haben. "
Aus Naturkonstante---"Eine physikalische Konstante oder Naturkonstante (gelegentlich auch Elementarkonstante[1]) ist eine physikalische Größe, deren Wert sich nicht beeinflussen lässt und sich weder räumlich noch zeitlich verändert."

Es wurde noch nie eine Abweichung beobachtet, also geht man von der Allgemeingültigkeit der Naturgesetze und Naturkonstanten aus.

Das heißt, es wurde keine Abweichung beobachtet weil immer im selben System gemessen wurde. Wie soll da eine Abweichung beobachtet werden? Das ist völlig ausgeschlossen.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Do 22. Nov 2018, 14:15

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben: Aber warum muss sich die Information ausgerechnet vob A nach B ausbreiten, um sich entlang der Strecke AB auszubreiten?
Was schliesst die Ausbreitung von M aus als eine gültige Ausbreitungsmethode aus?
Das ist die gestellte Frage.

Von M nach A und von M nach B sind die einzigen gültigen Strecken auf denen sich die Information ausbreitet. Es dürfen auch demnach nur diese Strecken betrachtet werden. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit KANN nur vom Sender zum Empfänger betrachtet werden.


Keine Definition der Informationsusbreitung entlang einer Strecke. Ich helfe dir.
Schau mal nach oben.
Lese was da steht.
Es sind zwei unterschiedliche Probleme, die Du unter einem Hut unterbringen willst:
1. die Übertragung der Information
2. die Ausbreitung der Information

Ad1.
Die Übertragung der Information erfolgt vom Sender zum Empfänger

Ad2.
Bei der Informationsausbreitung spielt nur die Tatsache eine Rolle, ob die Information die einzelnen Punkte entlang der Strecke erreicht oder nicht, und wenn ja mit welcher Geschwindigkeit innerhalb der Ausbreitungsdauer die Information an alle Punkte entlang der Strecke übermittelt wird.

Hilfe
Ich definiere:
Liegt die Information y während der endlichen Übertragungszeit an sämtlichen Punkten der Strecke [AB], inkl. deren Endpunkten A und B, mindestens einmal vor, so sprechen wir von der wirksam erfolgten Ausbreitung von y entlang der gesamten Strecke [AB].

Sag mal jetzt, warum sich Information von A nach B ausbreiten "muss", damit von einer erflogten Ausbreitung entlang der Strecke [AB] gesprochen werden kann?
Zuletzt geändert von Zasada am Do 22. Nov 2018, 15:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Do 22. Nov 2018, 14:21

sanchez hat geschrieben:darf man da von Relativgeschwindigkeit 2c reden?

Ich meine, ich kann nirgendwo eine Geschwindigkeit 2c messen. Kann also etwas sein, dass ich nicht messen kann?
Versuche mal eine Längenkontraktion zu messen, dass bekommt man auch nur per Laser- oder Daumenpeilung hin, weil besagte kontrahierte Strecken nur projizierte Abbilder eines anderen Bezugssystems sind. Tatsächlich ist jede Geschwindigkeit genau genommen eine relative und es ist egal, ob sie aus zwei einzelnen oder einer gesamten besteht.
Die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist z.B. die Relativgeschwindigkeit des Lichts gegenüber dem Inertialraum. Zwei antiparallele Lichtstrahlen bewegen sich also mit 2c relativ zueinander - da kann man machen, was man will. Kann also etwas sein, was man nicht (direkt)
messen kann?

An Zasadas Eingebung ändert dies jedoch nichts... es bleiben zwei Lichtstrahlen, also auch zwei Informationen, die übertragen werden.
Nicht von Bedeutung
 

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon sanchez » Do 22. Nov 2018, 14:22

@Lagrange

Das heißt, es wurde keine Abweichung beobachtet weil immer im selben System gemessen wurde. Wie soll da eine Abweichung beobachtet werden? Das ist völlig ausgeschlossen.


Du kannst doch mit Teleskopen und Detektoren hinausschauen ins All.
Die beobachteten Daten bestätigen die Naturgesetze.

Oder gehört für dich die Andromeda Galaxie auch zum "selben System" .
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Lagrange » Do 22. Nov 2018, 14:26

sanchez hat geschrieben:@Lagrange

Das heißt, es wurde keine Abweichung beobachtet weil immer im selben System gemessen wurde. Wie soll da eine Abweichung beobachtet werden? Das ist völlig ausgeschlossen.


Du kannst doch mit Teleskopen und Detektoren hinausschauen ins All.
Die beobachteten Daten bestätigen die Naturgesetze.

Welche Naturgesetze werden durch diese Beobachtung bestätigt? Gravitationsgesetz?
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon sanchez » Do 22. Nov 2018, 14:27

@McMurdo

Geschwindigkeit genau genommen eine relative und es ist egal, ob sie aus zwei einzelnen oder einer gesamten besteht.
Die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist z.B. die Relativgeschwindigkeit des Lichts gegenüber dem Inertialraum. Zwei antiparallele Lichtstrahlen bewegen sich also mit 2c relativ zueinander - da kann man machen, was man will


Gut danke. Ja, ich stimme dir zu.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Lagrange » Do 22. Nov 2018, 14:29

sanchez hat geschrieben:@McMurdo

Geschwindigkeit genau genommen eine relative und es ist egal, ob sie aus zwei einzelnen oder einer gesamten besteht.
Die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist z.B. die Relativgeschwindigkeit des Lichts gegenüber dem Inertialraum. Zwei antiparallele Lichtstrahlen bewegen sich also mit 2c relativ zueinander - da kann man machen, was man will


Gut danke. Ja, ich stimme dir zu.

Also doch 2c?
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