2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon sanchez » Di 20. Nov 2018, 17:05

Hej Zasada,

wie wäre es, du unterteiltst die Strecke M - B in der Mitte mit einem Punkt M2.
Jetzt startest du die Information, ausgehend von M2.
In M sei ein Reflektor der das Signal umleitet auf B.

Wow und siehe da, da hast du eine Informationsübertragung mit 3c.

Es ist dir freigestellt, die Strecken nach belieben weiter zu unterteilen,
und so eine beliebig schnelle Informationsausbreitung zu erreichen.

@alle Hallo in diesem Forum.
sanchez
 
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 17:35

Hallo Sanchez,

jetzt verstehe ausnahmsweise ich nicht ganz. Was soll der Vorteil sein?
Wo und warum sollte das Signal schneller sein als direkt M-B. Das Signal würde sich entlang der Strecke nicht schneller als mit c ausbreiten.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 17:42

Na dann, fangen wir von vorne an.

Ich habe dir bereits alles erklärt. Schritt für Schritt.
Nichts bewegt sich schneller als mit c, Information breitet sich trotzdem parallel entlang einer Strecke mit 2c.
Ich bewies das unmittelbar und im Modell.
Was ist unklar?


War nicht doof gemeint. Ich weiß, wie schwierig es ist.
Zasada
 
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Di 20. Nov 2018, 18:55

Zasada hat geschrieben:Ich habe dir bereits alles erklärt. Schritt für Schritt.
Nichts bewegt sich schneller als mit c, Information breitet sich trotzdem parallel entlang einer Strecke mit 2c.
Ich bewies das unmittelbar und im Modell.
Was ist unklar?

Nochmal: die Information breitet sich VON M NACH A und VON M NACH B aus. Immer nur VON M in eine beliebige Richtung. Die Differenzgeschwindigkeit die M da nun zwischen den beiden wegfliegenden Informationen sieht hat mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit gar nichts zu tun. Entscheidend ist immer nur: wie schnell ist die Info vom Sender beim Empfänger. Ob da zwei Empfänger direkt nebeneinander oder gegenüber stehen ist völlig unerheblich.
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die Ladehemmung des Zasada

Beitragvon Yukterez » Di 20. Nov 2018, 19:51

Zasada hat geschrieben:IMG_4077.PNG

Bei deiner Plempe ist der Verschluss offen.

Bild, Bild
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 20:27

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Ich habe dir bereits alles erklärt. Schritt für Schritt.
Nichts bewegt sich schneller als mit c, Information breitet sich trotzdem parallel entlang einer Strecke mit 2c.
Ich bewies das unmittelbar und im Modell.
Was ist unklar?

Nochmal: die Information breitet sich VON M NACH A und VON M NACH B aus. Immer nur VON M in eine beliebige Richtung. Die Differenzgeschwindigkeit die M da nun zwischen den beiden wegfliegenden Informationen sieht hat mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit gar nichts zu tun. Entscheidend ist immer nur: wie schnell ist die Info vom Sender beim Empfänger. Ob da zwei Empfänger direkt nebeneinander oder gegenüber stehen ist völlig unerheblich.


Die Wirkung, die zählt.
Es spielt keine Rolle wie schnell die einzelnen Signale sich ausbreiten.
Was zählt, und die Aufgabe stellt König, dass seine Nachrichten mind. zweimal so schnell die Strecke von einem Ende seines Königreichs zum anderen überwinden, als es mit den besten Pferden und Kutschen möglich ist. Ein Pferd besitzt eine begrenzte Geschwindigkeit wie ein Auto. Aber man kann die Quelle der Informationsausbreitung so wählen (oder die Empfangsstationen so wählen), dass Königs Nachrichten von einem Ende seines Königreichs zum anderen doppelt so schnell als mit schnellsten Pferden gelangen. Die Physiker am Hof überzeugen...die Technologie, begrenzte Möglichkeiten, begrenzte maximale Geschwindigkeit der Ausbreitung, Mittelalter: geht nicht. Da kommt Mikesch mit seiner "genialen" Idee um die Ecke und bekommt die Königstochter als Braut.
Bimbam bimbam. Hört Ihr?

Es kann eine Geschwindigkeit der Informationsausbreitung entlang der Strecke bestimmt werden.
Diese wird anhand der Schnelligkeit ermittelt, mit der sich die Information entlang der Strecke ausbreitet, und anhand der Zeit, die dazu gebraucht wird, die Information über die gesamte Strecke zu übertragen.
Die Hand der Königstochter und das halbe Königreich gehören nun Mikesch, denn Königsnachrichten sind wichtige Nachrichten und müssen sich schneller ausbreiten als die seiner Feinde...
Dies hat seinen Preis, bravo Mikesch!
Zuletzt geändert von Zasada am Di 20. Nov 2018, 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Gewusst wie

Beitragvon Yukterez » Di 20. Nov 2018, 20:57

Zasada hat geschrieben:Die Hand der Königstochter und das halbe Königreich gehören nun Zasada

Dann hätte Sneaky Snipes wohl lieber versuchen sollen die Wahlkarten mit deiner Methode doppelt so schnell einzusammeln anstatt zu versuchen die Anzahl der Stimmen für ihre eigene Partei nachträglich zu verdoppeln (:

Bild, Bild
von links nach rechts: Yukterez, Zasada, Peer Reviewer
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon sanchez » Di 20. Nov 2018, 21:18

Hallo Zasada,

Nochmal zum Rekapitulieren,
Gegeben ist eine Strecke AB der Länge vier Lichtsekunden. Auf halber Strecke AB befindet sich ein Sender, diesen Punkt nennst du M. M sendet einen kugelförmiges elektromagnetisches Signal aus.
Nach 2 Sekunden registrieren A sowie B das Signal.


Deine Rechnung
L (Länge 4 Lichtsekunden) / Zeit (2 Sekunden) = Informationsgeschwindigkeit von 2c (c->Einheit: Lichtsekunden/Sekunden entspricht Einheit Lichtgeschwindigkeit)
Mein Einwand: Die Information die von M nach A unterwegs ist mag identisch mit sein mit der Information die von M nach B unterwegs ist, sein.
Sie ist aber energetisch eigenständig und nicht ein und dasselbe Ding.

Ein Beispiel:
Du und zwei Freunde machen ein Experiment.
Deine Freunde haben beide das gleiche rote Fahrrad. Der eine fährt eine Stunde mit 20km/h nach Norden, der andere fährt eine Stunde mit 20km/h nach Süden.
Jeder legt nach Rechnung 20km zurück.

Für beide gleiche Zeit und für beide die gleiche Geschwindigkeit zu fahren.

In deinem Beispiel:
M nach A 2 Sekunden Laufzeit, Geschwindigkeit c
M nach B 2 Sekunden Laufzeit, Geschwindigkeit c
Gesamtstrecke 4 Lichtsekunden/ 2 Sekunden = 2c (Strecke/Zeit)

In meinem Fahrrad Beispiel:
Gesamtstrecke 40km / 1 Stunde Fahrradzeit = 40km/h
Ironie: Wie du siehst, sind meine Fahrradfahrer die mit 20km/h fahren in Wirklichkeit 40km/h schnell—Ironi off

p.s.
Das Gleiche ist nicht Dasselbe. Die Information die bei A ankommt, bzw. bei B ist jeweils gleich (Gleiche Frequenz und was weiss ich noch für Eigenschaften).
Sie sind wie Zwillinge zum Verwechseln ähnlich.
Trotzdem, wenn ich die Information, die Richtung A unterwegs ist absorbiere mit einem Schirm z.B.,
dann ist das der Information die nach B unterwegs ist schnurzegal, die fliegt einfach weiter.

Nachtrag: Deine Rechnung fußt darauf, dass das Signal an beiden Empfängern A und B ankommt.
Wenn ich verhindere das A oder B das Signal registriert, funktioniert deine Rechnung nicht mehr.

grüße sanchez
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 21:45

Hello sanchez,
Es wird von einem kugelförmigen Signal gesprochen. Die zu übertragende Information kann als Morse-Nachricht kodiert werden, die durch ein- und ausschalten einer Glühlampe aus der Mitte der Strecke AB versendet wird.
Nun spielen ausschliesslich die Lichtimpulse und ihr Rhythmus eine Rolle. Farbe ist egal, Form ist egal, nur der Inhalt der Nachricht zählt.
Das Signal einer kugelförmig sendenden Glühlampe ist keine zwei rote Fahrräder und keine zwei Autos und keine zwei Freunde: es kommt von ein und derselben Quelle und überträgt ein und dieselbe Information, welche sich zudem kugelförmig, d.h. gleichmäßig in alle Richtungen, folglich, entlang der Strecke AB, parallel und in entgegengesetzte Richtungen bezüglich M mit etwa 600.000 km/s ausbreitet.
Grüße
Zuletzt geändert von Zasada am Di 20. Nov 2018, 22:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 20. Nov 2018, 21:54

Meine Rechnung funktioniert auch dann.
Der funktionierender Radiosender verteilt die Information auch dann, wenn es keine Radioempfänger weit und breit gibt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit wird vom Fehlen der Punkte A und B nicht tangiert. Aber mit den Endpunkten wurde die Anordnung konstruiert und gut is.
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