Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Fr 9. Nov 2018, 22:34

Mikesch hat geschrieben:Wie kann man in einem absolutem Inertial"raum" die Geschwindigkeit eines Objekts A messen?


Also da fragste was, was die Physiker nicht mal angeben können - eine Geschwindigkeit. Die haben ja jetzt die Si-Einheit für den Meter auf die LG bezogen und da können sie keine festen Strecken mehr definieren und können keine genauen Geschwindigkeiten mehr angeben und leiten dann mit einer Geschwindigkeit ihre Strecken her und definieren mit der Strecke dann die Geschwindigkeit mit der sie die Strecke definieren und wo die Zeit herkommt ist auch nicht klar...ich weiß nicht, mir wird da schwindelig.

Man müsste ja erstmal ein Maß haben, worauf man sich beziehen kann. Ich würde eine Frequenz von Licht festlegen, die hat über c (man weiß nur dass c konstant ist) eine Wellenlänge und dann kann man am vielfachen der Wellenlänge eine Strecke definieren und hat außerdem gleichermaßen auch eine Zeitperiode. Die Frequenz könnte man auf eine natürliche Lichtquelle beziehen, eine bestimmte Verbrennung, die ein ganz bestimmtes Spektrum erzeugt oder das Licht eines Glühwürmchens, irgendwas was man in der Natur gut finden kann.

Dann hätte man eine Strecke und eine Zeit als Referenz und kann darauf bezogen Geschwindigkeiten bestimmen und da das Licht ja nicht den Relativ-Effekten unterliegt, kann man die auch überall festlegen und die dürften dann überall gleich sein. Das wäre mein Vorschlag.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Fr 9. Nov 2018, 22:50

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Hmm... Ich komme immer nur zu der Stelle, an welcher du behauptest, dass beim ZP ungleichberechtigte Inertialsysteme betrachtet werden, obwohl ja eigentlich alle Inertialsysteme gleichberechtigt sein sollen.

Was ich ja auch schon mehrfach angesprochen hab, weil die Symmetrie am Umkehrpunkt gebrochen wird und genau dort dann das Inertialsystem des Rückkehrers gewechselt wird.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 9. Nov 2018, 23:37

McMurdo hat geschrieben:Was ich ja auch schon mehrfach angesprochen hab, weil die Symmetrie am Umkehrpunkt gebrochen wird und genau dort dann das Inertialsystem des Rückkehrers gewechselt wird.
Was ich auch schon öfters bemängelt habe, denn wenn das Inertialsystem Raumschiff gleichberechtigt wäre, würde die Erde das Raumschif umkreisen. Da hast du deine Symmetrie.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Fr 9. Nov 2018, 23:53

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Was ich ja auch schon mehrfach angesprochen hab, weil die Symmetrie am Umkehrpunkt gebrochen wird und genau dort dann das Inertialsystem des Rückkehrers gewechselt wird.
Was ich auch schon öfters bemängelt habe, denn wenn das Inertialsystem Raumschiff gleichberechtigt wäre, würde die Erde das Raumschif umkreisen. Da hast du deine Symmetrie.
klar kann man das Gedankenexperiment auch andersherum betrachten. :)
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 10. Nov 2018, 00:04

McMurdo hat geschrieben:klar kann man das Gedankenexperiment auch andersherum betrachten. :)
Nur halt lt. SRT nicht, die ist da nicht konsequent genug.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Sa 10. Nov 2018, 00:13

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:klar kann man das Gedankenexperiment auch andersherum betrachten. :)
Nur halt lt. SRT nicht, die ist da nicht konsequent genug.

Was meinst du?
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 10. Nov 2018, 00:25

McMurdo hat geschrieben:Was meinst du?
Da ich davon ausgehen muss, dass du die Frage ernst meinst, muss ich wohl antworten...

Laut SRT ist dieses:
Testflug.png
Testflug.png (128.41 KiB) 1415-mal betrachtet

warum auch immer kein gültiges Szenario.

Laut SRT sind auch die Ruhesysteme Erduhr und Flugzeuguhren bei H&K keine gültigen Szenarien. Laut SRT müssen sowohl beim ZP als auch bei H&K immer Schiedsrichersysteme gewählt und soit bevorzugt werden. Das ist der direkte Widerspruch zur SRT.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon fallili » Sa 10. Nov 2018, 02:51

Aber natürlich wäre das in Deinem Bildchen auch ein gültiges Szenario.
Aber wer zahlt die Treibstoffrechnung um die Erde da zu beschleunigen?
fallili
 
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 10. Nov 2018, 03:34

fallili hat geschrieben:Aber wer zahlt die Treibstoffrechnung um die Erde da zu beschleunigen?
Darum geht es in der SRT nicht. In der SRT geht es nur um Relativität und darum, dass es kein bevorzugtes Inertialsystem gibt. Aber es werden Inertialsysteme bevorzugt und das verstößt gegen die SRT. Aber um zu verstehen, warum Inertialsysteme plötzlich bevorzugt werden dürfen, wird mit der RdG argumentiert, die man ja erst mal verstehen müsse - ein Vorwand, der leicht durchschaubar und einfach nur Blödsinn ist.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Sa 10. Nov 2018, 06:26

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Laut SRT ist dieses:
warum auch immer kein gültiges Szenario.

Natürlich ist das ein gültiges Szenario. In dem Fall ist der Erdling dann der jünger gebliebene.
Laut SRT sind auch die Ruhesysteme Erduhr und Flugzeuguhren bei H&K keine gültigen Szenarien. Laut SRT müssen sowohl beim ZP als auch bei H&K immer Schiedsrichersysteme gewählt und soit bevorzugt werden. Das ist der direkte Widerspruch zur SRT.

Welches Schiedsrichter System meinst du? Wenn der eine zurück kommt und beide ihre Uhren vergleichen, oder sich selber, dann kann natürlich nur einer von beiden jünger sein als der andere. Warum das so ist habe ich schon erklärt. Und das das nicht gegen die SRT verstößt auch.
Du kannst nicht einfach sagen: Ha schau mal die SRT ist widerlegt mit Ergebnissen die die SRT gar nicht vorhersagt.
Du musst einfach verstehen das das umkehren etwas absolutes ist. Genau am Umkehrpunkt bist du nicht mehr gleichförmig/geradlinig unterwegs. Das ist auch nachvollziehbar wenn man sich überlegt das dafür irgendeine Kraft notwendig ist um die Richtung zu ändern. Demzufolge befindet man sich in keinem Inertialsystem mehr, das ja durch Kräftefreiheit gekennzeichnet ist.
Ist auch schon mehrfach hier erwähnt worden.
McMurdo
 

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