Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Sa 3. Apr 2010, 17:59

Liebe Trigemina,

„liegt, gilt wegen der gleichen Lichtlaufzeiten für den Hin- und Rücklaufweg:
τ1 – τ0 = τ2 – τ1“

So dämlich war Albert auch nicht, um so was zu schreiben – nehme an, Du hast Dich verschrieben.
„Daraus folgt nun die Hauptgleichung: 1/2*( τ0 + τ2) = τ1“

Das ist schon besser.
„die sich kürzen lässt und zu ∂τ/∂x’ + v/(c²-v²)*∂τ/∂t = 0 führt.“

Erstens, wofür differenziert er, wenn es sich um lineare Gleichungen zwischen IS handelt, und zweitens, Du ließt in falschem Strang – das, was Du geschrieben hast, ist nicht gefragt – siehe Eröffnungsbeitrag!
Aus seiner Ableitung, seinen Gleichungen kommt ß = 1/[1 – (v/V)²] heraus und nicht, wie er schreibt ß = 1/sqrt[1 – (v/V)²] – woher kommt die Wurzel, ist die Frage?

Gruß
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Sa 3. Apr 2010, 21:45

scharo hat geschrieben:Aus seiner Ableitung, seinen Gleichungen kommt ß = 1/[1 – (v/V)²] heraus und nicht, wie er schreibt ß = 1/sqrt[1 – (v/V)²] – woher kommt die Wurzel, ist die Frage?


Auf Seite 900 erhält Einstein mit dem vorerst unbekannten Linearfaktor a

ξ = a*V^2/(V^2-v^2)*x'

und formt diese Gleichung um über

η = V*τ = a*V*(t-v/(V^2-v^2)*x')

mit

t = y/sqrt(V^2-v^2) und x'=0

was schliesslich zu

η = a*V/sqrt(V^2-v^2)*y und
ξ = a*V/sqrt(V^2-v^2)*z

führt.


Es wurde somit kein Wurzelausdruck aus dem Nichts hinzugefügt (durch Schmuggeln, Betrügen und Verwirren), sondern durch die Substitution von x' mittels Umformen mathematisch konsistent herbeigeführt.

Gruss
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » So 4. Apr 2010, 09:04

Liebe Trigemine,

„ξ = a*V^2/(V^2-v^2)*x'
und formt diese Gleichung um über η = V*τ = a*V*(t-v/(V^2-v^2)*x') mit
t = y/sqrt(V^2-v^2) und x'=0 was schliesslich zu
η = a*V/sqrt(V^2-v^2)*y und
ξ = a*V/sqrt(V^2-v^2)*z
führt.“


Ja, hältst Du uns für so bleeed? Oder verstehst nicht, was dort steht? :shock:
Rechnen kannst Du doch, was soll dann den Schmarrn mit den anderen y- und z-Koordinaten?
Also, Du kannst die Wurzel auch nicht bekommen – gib es doch zu!

„Es wurde somit kein Wurzelausdruck aus dem Nichts hinzugefügt (durch Schmuggeln, Betrügen und Verwirren), sondern durch die Substitution von x' mittels Umformen mathematisch konsistent herbeigeführt.“

Aber natürlich, besonders, wenn man nicht rechnen kann :lol:

Gruß
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » So 4. Apr 2010, 09:42

Hallo Chief,

„Einstein hat alles durcheinander gebracht, so dass keiner seine "Arbeit" überprüfen wollte oder konnte.“

Weil er selbst seinen Unfug nicht überblicken konnte. Er widerspricht sich auch mehrmals, was eindeutig beweist, dass er etwas, was er nicht verstand, abgeschrieben und dann mit wirren Gedanken ergänzt hat. :?

„Der Ausdruck x'=x-vt bedeutet dass x' eine bewegte Koordinate sein muss. Er hat also 4 verschiedene x-Koordinaten: x, x', ξ und nochmal x' - aber jetzt unbewegt.“

x´ in ersten zwei IS ist der x-Koordinate von Koordinatenursprung des bewegten IS (k) im unbewegten K bis zum Ereignis – in diesem Fall der Spiegel am Ende der Stange – daher x´ = x-vt. x´ ist unbewegt im bewegten IS (k) und entspricht der Länge des Stabes in K.
Xi ist die gleiche x´-Koordinate, die die bewegten Beobachter mit verstellten Uhren, oder nach Meinung der unbewegten, messen müssten. Xi entspricht x´ in der üblichen LT. Xi entspricht der Länge des Stabes, die von den bewegten Beobachtern gemessen sein sollte.
Die zweite x´ - ist irgendeine (?) Koordinate aus dem mit –v bewegten K´, das eigentlich unbewegt rel. z. K und somit identisch mit K ist.

Gruß
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Arroganz

Beitragvon rmw » So 4. Apr 2010, 12:59

nocheinPoet hat geschrieben:...Arroganz und Überheblichkeit...

Na ja, Arroganz und Überheblichkeit ist mit Sicherheit auf Seiten der RT-Anhänger ungleich häufiger zu finden als auf Seiten der Kritiker. Ist ja auch kein Wunder die RT-Anhänger wähnen sich ja auch im Besitze einer außergewöhnnlichen Weisheit, nicht unähnlich den Anhängern einer Religion.
Ich will damit keineswegs sagen dass A u Ü auf alle RT-Anhänger zutrifft, mit Sicherheit aber auf nicht wenige.

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Verschwinde aus dem Thread!

Beitragvon scharo » So 4. Apr 2010, 15:25

Hallo Poet,

verschwinde bitte aus diesem Thread :x
Hier wird nur zur Sache geschrieben, hier ist kein Platz für primitive Polemik.
Entweder schreibst Du was konkretes zur Sache, oder gehe wo anders spielen, statt alle Treads zuzumüllen!

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Propaganda

Beitragvon rmw » So 4. Apr 2010, 15:53

nocheinPoet hat geschrieben:Und GOM mag ich eben auch deswegen nicht, weil es so eine fanatische Propaganda ist,

Also GOM ist vielleicht nicht immer zimperlich, aber fanatische Propaganda ist es nicht. GOM hält die RT für Unsinn und das schreibt er auch.
nocheinPoet hat geschrieben:das er seine Zeit mit Hass vertan hat

Auch da wieder, Hass sehe ich bei GOM nicht, bei einigen AClern leider durchaus.

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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Mo 5. Apr 2010, 10:19

Hallo Chief,

„nicht nur Physiker sondern auch Mathematiker sind von seinem Unfug absolut begeistert.“

Weil sie weder der Physik noch Mathe mächtig sind. :shock:

„Die Relativisten behaupten, dass in der Arbeit von 1905 verschiedene "Druckfehler" enthalten sind. So z.B. φ(v) und a sollen jetzt zwei verschiedene Funktionen sein: φ(v)=1 und "a"=√(1-v²/c²), obwohl Einstein ganz eindeutig schreibt: "...wobei a eine vorläufig unbekannte Funktion φ(v) ist ...".“

Richtig, a hat mit Gamma oder mit der fehlenden Wurzel nichts zu tun. Und wenn man schreibt, a sei √(1-v²/c²), dann kann man nicht rechnen, weil dann noch ein Term dazu kommen muss – nämlich (1-v²/c²).
Dieser Einsteins Fehler oder Mogelei hat weitgehende Bedeutung. Abgesehen davon, dass dann die komplette Ableitung falsch ist, stellt sich heraus, dass die LK stillschweigend und als real eingeschmuggelt wird – genauso wie bei Lorentz, der aber das aufgrund der Ätherwiderstand begründet. Man hat der Einsteins SRT den Vorzug gegeben, weil eben diese erfundene Äther-LK angeblich in seiner Theorie nicht vorhanden sein soll. Und jetzt stellt sich heraus, dass sie genauso drin steckt. :o

„Komischerweise kam Larmor schon 1897 und "etwas übersichtlicher" 1900 mit Hilfe von Äthertheorie zum gleichen Ergebnis:“

Ich weiß nicht, was Larmor berechnet hat, ohne die erfundene Äther-LK bekommt man Gamma nicht. Lorentz hat Gamma vorausgesetzt und mit LK „erklärt“ – dann bekam er aber Probleme mit der Zeit – müsste mit der Ortszeit vertuschen.

Gruß
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Mo 5. Apr 2010, 21:03

Chief hat geschrieben:Außerdem rechnet Einstein mit x'=0 aber bei einem ausgedehnten System können sich beide Enden niemals in x'=0 befinden. Auch dann nicht wenn Einstein von einem "unendlich kleinen" x' spricht.


x’ ist eine Hilfskoordinate, die sich mit der Zeit nicht ändert, in k ruht und nicht mit ξ verwechselt werden darf.

Gruss
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » Mi 7. Apr 2010, 00:45

Chief hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Außerdem rechnet Einstein mit x'=0 aber bei einem ausgedehnten System können sich beide Enden niemals in x'=0 befinden. Auch dann nicht wenn Einstein von einem "unendlich kleinen" x' spricht.


x’ ist eine Hilfskoordinate, die sich mit der Zeit nicht ändert, in k ruht und nicht mit ξ verwechselt werden darf.

Gruss

Ja klar...und x'/(V-v)=t gibt es auch nicht. :mrgreen:

Gruß


Das sind zwei verschiedene paar Schuhe:

Bild

Wie ich schon schrieb gilt für die Transformation eines mit v bewegten Systems K nach k und umgekehrt die Zeitunabhängigkeit von x’,


Bild
Bild

während für einen mit V-v gegenüber k bewegten Lichtstrahl x’/(V-v)=t gilt.


Gruss
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