Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Mi 7. Nov 2018, 13:46

Lagrange hat geschrieben:Bahngleichung y(x) des waagerechten Wurfs

Nur das wir hier keinen waagerechten Wurf haben, sondern eine Parabel: Der Ball wird im Zug hochgeworfen und wegen der Geschwindigkeit v des Zuges ergibt sich vom Bahnsteig aus gesehen ein Parabelflug.
Bitte richtige Formel verwenden.
Wenn du unbedingt die Bahngleichung y(x) verwenden willst, dann musst du noch die Anfangsgeschwindigkeit in y-Richtung angeben, um die vollständige Parabel zu erhalten.
Lagrange hat geschrieben:Wie lautet dein RP?
x=vt im ruhenden System und x=(w+v)t im bewegten System.Oder nicht? :lol:

Nein:
Für beide Systeme gilt x = 0 für beide: Der Werfer am Bahnsteig steht auf dem Bahnsteig, der Werfer im Zug steht im Zug. Beide Bälle werden exakt auf die gleich Art und Weise beschrieben. Sie unterscheiden sich allenfalls in Flugzeit und -höhe, die Formeln sind die gleichen.

Es gilt dann die Galilei-Transformation für v<<c, wenn man beschreiben möchte, was der Werfer am Bahnsteig vom Ball im Zug mitbekommt und umgekehrt.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Mi 7. Nov 2018, 13:48

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Dann hätten wir das ja geklärt. Licht breitet sich immer und überall im Vakuum mit konstanter Geschwindigkeit aus, so wie vorhergesagt.
Ja eben. Das wäre also geklärt. SRT tot, denn lt. dieser soll die Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertialsystem konstant sein und zwar unabhängig davon, wie sich das Inertialsystem gegenüber einem anderen oder gar dem Licht selber bewegt. Es gibt also ein absolutes Bezugssystem, nämlich das Bezugssystem mit höchster Priorität - den Inertialraum.

Führe zum Test doch ganz einfach mal eine LoTra mit zwei zueinander bewegten Inertialsystemen per Minkowski durch und bertachte beide Systeme wechselseitig als ruhend.

Und du rechnest einmal vor, wie man die Geschwindigkeit in einem Inertialraum berechnet:
Meinetwegen mit der Strecke sAB und der Messzeit t.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mi 7. Nov 2018, 13:50

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Bahngleichung y(x) des waagerechten Wurfs

Nur das wir hier keinen waagerechten Wurf haben, sondern eine Parabel

Ja genau! :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mi 7. Nov 2018, 13:54

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Du kannst unter Deck mit 0 Fenster (bzw. Bullauge) so unheimlich viel Erde sehen, was? :lol:

Irgendwie süß das du meinst Physik würde von irgendwelchen Fenstern abhängen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mi 7. Nov 2018, 13:56

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Und wenn ich schon zu dieser "höchstmöglichen Referenz" nicht feststellen kann ob ich mich bewege oder ob es vielleicht doch die Erdoberfläche ist dann ist schon da klar das es sowas wie etwas absolutes nicht gibt.

Dass sich die Oberfläche bewegt wurde gerade mit Licht festgestellt.

Na sowas aber auch. Und wie wurde das festgestellt?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Mi 7. Nov 2018, 14:07

Mikesch hat geschrieben:Und du rechnest einmal vor, wie man die Geschwindigkeit in einem Inertialraum berechnet


Das kann ja sogar ich, aber ich rechne nichts vor, ich sag nur wie gerechnet wird.

Ganz normal, Weg mal Zeit ergibt Geschwindigkeit.

Dann hat man eine Geschwindigkeit eines Objektes und mit dieser kann man dann lorentztransformieren, um herauszufinden, wie sich die Realität im bewegten Objekt verhält. Wenn man mehrere Objekte hat und zwischen denen rechnen will, muss man die Bewegung jedes Objektes auf den Inertialraum beziehen, was man auch in den Formeln der Lorentztransformation mit der Konstante c mathematisch tut und deswegen muss sich auch die Geschwindigkeit v auf den Inertialraum beziehen, sonst wird das nüscht.

c ist absolut und damit es dass sein kann, braucht es wenigstens einen theoretischen absoluten Inertialraum in dem es auch absolut c sein kann und ich habe da überhaupt kein Problem, dass am Universum festzumachen, ich kann mir doch meine Koordinatensystem anlegen wie ich sie brauche und wie es mir nach den Gegebenheiten sinnvoll erscheint.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mi 7. Nov 2018, 14:07

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Und wenn ich schon zu dieser "höchstmöglichen Referenz" nicht feststellen kann ob ich mich bewege oder ob es vielleicht doch die Erdoberfläche ist dann ist schon da klar das es sowas wie etwas absolutes nicht gibt.

Dass sich die Oberfläche bewegt wurde gerade mit Licht festgestellt.

Na sowas aber auch. Und wie wurde das festgestellt?

Ja, wie? :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mi 7. Nov 2018, 14:33

Lagrange hat geschrieben:Ja, wie? :lol:

Mit präzisesten Meßinstrumenten, die natürlich u.a. die Erkenntnisse der zur Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, den daraus resultierenden Effekten der Zeitdilatation sowie natürlich auch die Effekte der QM und der ART berücksichtigen.

Wie schon gesagt, wenn diese Theorien alle falsch sein sollen, dann sind sie verdammt gut falsch.
Bis dato sind alle Voraussagen der SRT und der ART durch Experimente und Beobachtungen im Universum bestätigt worden, keine einzige ist falsifiziert worden.

Und da hilft es dann eben nicht, sich einfach hinzustellen und zu behaupten das wäre ja alles ganz falsch.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 7. Nov 2018, 14:44

Mikesch hat geschrieben:Und du rechnest einmal vor, wie man die Geschwindigkeit in einem Inertialraum berechnet:
Meinetwegen mit der Strecke sAB und der Messzeit t.
v=s/t und jetzt?

@Hantierer: Weg durch Zeit nicht Weg mal Zeit.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 7. Nov 2018, 14:46

McMurdo hat geschrieben:Irgendwie süß das du meinst Physik würde von irgendwelchen Fenstern abhängen.
Irgendwie süß, dass du meinst, man könnte ohne solche unter Deck (bei ruhiger See) feststellen, dass man sich bewegt - das sag' mal Galiei. :lol:
Was denkst du eigentlich, was Galilei angenommen hätte, er könnte unter Deck Bewegung feststellen? Hätte er dann gesagt, die Erde bewegt sich, und das Schiff ruht oder das Schiff bewegt sich und die Erde ruht? :lol:
Wie gesagt: Du hast gar nichts verstanden!
Nicht von Bedeutung
 

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