contravariant hat geschrieben:Dein Problem ist halt, dass du implizit von der Newtonschen Mechanik ausgehst. Wenn ich zwei Objekte (U und V) sehe, die sich, von mit aus gesehen, mit den Geschwindigkeiten u und v bewegen, dann misst U für V *nicht* die Geschwindigkeit u-v.
contravariant hat geschrieben:Erfahrungsgemäß bewegen sich Autos zu langsam (im Vergleich zu c), als das sich die Abweichung von u-v messen ließe.
Wenn zwei Fahrzeuge bei einem Überholvorgang die Geschwindigkeiten u und v haben, dann wäre die Relativgeschwindigkeit zwischen ihnen u-v - dies ist per Alltagserfahrung und mathmatischem Fachwissen verankert, z.B. ist es üblich Bewegungsvorgänge mit Hilfe von v-t-Diagrammen darzustellen und man hätte dann eine Abzisse (waagerechten Graph) bei der Geschwindigkeit u und einen bei der Geschwindigkeit v und der Abstand beider Graphen beträgt u-v.
Wenn jemand kommt und die Behauptung aufstellt, dass dies ab einem sehr hohen Geschwindigkeitsbereich nicht mehr gelten würde, sollte er dies begründen - wobei es nicht ausreicht, einfach zu sagen, dass dies der Nobelpreisträger Albert Einstein gesagt hätte, denn andere haben ihm da widersprochen und das ungeprüfte Übernehmen von Aussagen irgendwelcher Autoritäten ist wenig überzeugend. Insofern wäre eine Begründung gefordert, wieso bei einem Überholvorgang die Relativgeschwindigkeit von zwei Fahrzeugen, die per Definition sich mit den Geschwindigkeiten u und v bewegen, nunmehr vom Wert u-v abweichen soll.
mfg
