Sebastian Hauk hat geschrieben:Der Spiegel bewegt sich hier also nicht.
Die Spiegel des MM-Experimentes bewegen sich
1.) mit der Erdrotation um den Mittelpunkt der Erde ca. 1666 km/h
2.) mit der Erde um die Sonne 30 km/s
3.) mit der Erde durch das Weltall mit ca. 370 km/s Richtung Sternbild Löwe.
Alle diese Bewegungen können mit der MM-Methode nicht festgestellt werden. Der MM-Apparat und alle ähnlichen Anordnungen, die mit Spiegeln oder Resonatoren arbeiten, weisen den Fehler auf, dass man zwar hoffte, damit eine Ätherdrift festzustellen, aber dabei nicht berücksichtigte, dass die Bewegung gegen den Äther das Reflexionsverhalten der Spiegel ändern könnte. Man ging also davon aus, dass die Gesetze der Optik von der Bewegung nicht berührt wären. Obwohl man eine Bewegung gegen den Äther erwartete, ging man in den Berechnungen der Versuchs-Theorie von einer statischen Apparatur aus. Berücksichtigt man hingegen, dass bewegte Spiegel anders reflektieren als ruhende, wird der negative Ausgang dieser Experimente erklärbar und es erweist sich, dass man eine allenfalls existierende Ätherdrift damit gar nicht messen kann!
Es bedarf daher Experimente, die ausschließlich das Verhalten
bewegter Spiegel untersuchen. Eines davon kann man hier nachlesen:
http://www.mahag.com/download/Olenici%20Kinematic%20reflection.pdfEs hat keinen Sinn, irgendeine Argumentation auf den MM-Versuch zu stützen (bekanntlich kann man damit jede Theorie bestätigen). Er ist zu sehr aus unterschiedlichen Gesichtspunkten hinterfragbar und beweist daher alles oder nichts.
Grüße
Harald Maurer