Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Ernst » Di 30. Mär 2010, 11:58

Hannes hat geschrieben: Wenn das Licht durch das Glas geht, hat es nur 0,66 c. Drinnen im Vacuum aber wieder c.

Hannes, liest Du eigentlich nicht meine Posts? :( Du wiederholst immer das gleiche Falsche. Das Licht in Glas hat nicht 0,66c. Es hat m*c für blaues, n*c für grünes , p*c für rotes Licht etc. Diese Frquenzabhängigkeit zeigt Licht in allen Medien. In Vakuum aber nicht. Und daher kann man beim Vakuum nicht von einem Medium im herkömmlichen Sinne sprechen. Und Deine These von der Anpassung ist daher für Vakuum nicht zutreffend.
Der Effekt zeigt, daß der Mechanismus der Lichtleitung in Medien sich qualitativ von jener im Vakuum unterscheidet.

Zudem hat die Geschichte mit Licht in Medien mit der Invarianz gemäß SRT überhaupt nichts zu tun. Aber das haben Dir ja auch andere hier schon mehrfach verdeutlicht.

Auch deine Vorstellung, die Vernachlässigung der Lichtmechanik in Medien habe zum Postulat der Invarianz geführt, ist nicht richtig. Richtig ist, daß die Zwangsvereinigung von Maxwell mit dem Relativitätsprinzip zum Postulat führte. Auch davor verschließt Du die Augen.

Gruß
Ernst
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Di 30. Mär 2010, 17:00

Hallo Ernst !

    "Hannes, liest Du eigentlich nicht meine Posts? Du wiederholst immer das gleiche Falsche. Das Licht in Glas hat nicht 0,66c. Es hat m*c für blaues, n*c für grünes , p*c für rotes Licht etc. Diese Frquenzabhängigkeit zeigt Licht in allen Medien. In Vakuum aber nicht."

Ich bin kein Fanatiker. Auch deine Argumente können an der falschen
Annahme der Invarianz mitbeteiligt sein.

Dass Licht frequenzabhängig ist, kannm man sogar in der Natur beobachten.
Schau dir nur einen Regenbogen an.Gar keine Frage.
Warum im Vacuum alle Frequenzen gleich schnell laufen, müsste erst genau
in Experimenten untersucht werden.

Man kann nicht sagen: Ab diesem oder jenem Verdünnungsgrad ist der Inhalt noch ein Gas und wann ist es Vacuum.
Wichtig an meiner Aussage ist die Tatsache der Rückbrechung. Dass nach Durchgang
durch ein dichtes Medium das Licht wieder c erreicht,ohne zusätzliche
Energie notwendig zu haben.

Und das ist nur möglich, wenn die Lichtimpulse von einem Träger weitergeleitet werden.
Ohne Weiterleitung durch einen Träger (frei Fliegen) würden die Lichtimpulse langsam bleiben.

Wenn sie auch im Prisma in Spektralfarbem zerlegt werden,und dabei ihre Frequenz
auseinandersortiert wird, haben alle trotzdem wieder c,wenn sie ins Vacuum eintreten.

Leider gibt die Emissionstheorie keine schlüssige Antwort für die Rückbrechung.

Mit Gruß Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Di 30. Mär 2010, 17:37

Hallo Kurt !

    „Es stimmt dass c nur auf der Erdoberfläche bestimmt wurde.
    Denn dazu ist eine bekannte Strecke erforderlich.
    MM hat gezeigt dass Licht in jede Richtung (Achtung! horizontal zur Erdoberfläche) gleich läuft.
    MM ist zwar daran zerbrochen, hat aber nicht senkrecht nach oben gemessen.
    Denn dann hätte es sich gezeigt dass da ein Unterschied besteht.“
    „Die Behauptung dass Licht überall gleich schnell läuft, und dass Licht immer unabhängig der Eigenbewegung eines Objektes läuft,sind reine popstulatsbezogene Behauptungen ohne jemals bewiesen worden zu sein.“

Mit diesem Statement hast du insofern recht, als man… aus welchem Grund auch immer…
Geschwindigkeitsmessungen an verschiedenen Stellen und in verschiedene
Richtungen entweder nicht durchgeführt hat, oder nicht veröffentlicht hat.

Vielleicht wissen dazu andere Forenfreunde etwas mehr .

Mit Gruß Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Di 30. Mär 2010, 18:05

Hallo Contravariant !

    „Ich bin nicht müde, danke der Nachfrage. Du bist also der Meinung, dass Invarianzprinzip ist falsch, wegen der Glasabdeckung der Messaparatur?“

Nein, sondern wegen der Rückbrechung in das Vacuun hinein,wobei bei diesem Vorgang immer c entsteht,egal wie schnell das Licht vorher war.

Ich danke dir für die Diskussion von gestern, die mich gut unterhalten hat und die auch lehrreich war. Besonders dein auffälliges Nichtverstehen war super.

Aber wir wollen doch weiter Forenfreunde bleiben. Einverstanden ?

Mit Gruß Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Di 30. Mär 2010, 19:22

Hannes hat geschrieben:Nein, sondern wegen der Rückbrechung in das Vacuun hinein,wobei bei diesem Vorgang immer c entsteht,egal wie schnell das Licht vorher war.

Das spielt aber im zb. MMExperiment keine Rolle, das sich dort Lichtquelle und der Strahlteiler (das einzige zusätzliche Medium) ohnehin mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen. Man misst dann trotzdem keinen Unterschied zwischen den beiden Strahlen.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Ernst » Di 30. Mär 2010, 19:44

Hannes hat geschrieben: Leider gibt die Emissionstheorie keine schlüssige Antwort für die Rückbrechung.

Natürlich ist die wellenbezogene Emissionstheorie kompatibel mit allen optischen Gesetzen einschließlich Deiner "Rückbrechung".

Wichtig an meiner Aussage ist die Tatsache der Rückbrechung. Dass nach Durchgang durch ein dichtes Medium das Licht wieder c erreicht,ohne zusätzliche Energie notwendig zu haben.
Und das ist nur möglich, wenn die Lichtimpulse von einem Träger weitergeleitet werden. Ohne Weiterleitung durch einen Träger (frei Fliegen) würden die Lichtimpulse langsam bleiben.

Und das ist natürlich ein Trugschluß. Licht ist eine elektromagnetische Welle ohne Träger. Um zu verstehen, daß diese Welle im Vakuum mit c läuft, auch wenn sie vorher in Medien langsamer war, müßtest Du Dich schon etwas näher mit der Theorie der em Welle befassen. Einführung g hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Welle
Da wird Dir auch der Unterschied zur Ausbreitung in Medien (incl. Dispersion) und im Vakuum erklärt.

Mit der Invarianz der LG hat das alles gar nichts zu tun. Und mit MM auch nicht. Da wollte man ja nachweisen, daß Licht im Vakuum nicht mit c sondern mit c+-v läuft. Da es das nicht tut, gibt es auch keinen Träger.

Gruß
Ernst
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Kurt » Di 30. Mär 2010, 21:15

contravariant hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Nein, sondern wegen der Rückbrechung in das Vacuun hinein,wobei bei diesem Vorgang immer c entsteht,egal wie schnell das Licht vorher war.

Das spielt aber im zb. MMExperiment keine Rolle, das sich dort Lichtquelle und der Strahlteiler (das einzige zusätzliche Medium) ohnehin mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen. Man misst dann trotzdem keinen Unterschied zwischen den beiden Strahlen.


Hallo @contravariant,
wie schnell bewegen sich denn die Lichtquelle und die Spiegel?


Gruss Kurt
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Di 30. Mär 2010, 21:53

Kurt hat geschrieben:Hallo @contravariant,
wie schnell bewegen sich denn die Lichtquelle und die Spiegel?

Das Experiment fand auf der Erdoberfläche statt, dementsprechend schnell hat sich auch die Lichtquelle bewegt.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Kurt » Di 30. Mär 2010, 21:56

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo @contravariant,
wie schnell bewegen sich denn die Lichtquelle und die Spiegel?

Das Experiment fand auf der Erdoberfläche statt, dementsprechend schnell hat sich auch die Lichtquelle bewegt.


Und wie schnell ist das?

Gruss Kurt
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Di 30. Mär 2010, 22:00

Kurt hat geschrieben:Und wie schnell ist das?

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