GE1: Das schwarze Loch Elektron

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 22. Mär 2010, 23:12

Hannes hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:"Der Beziehung
M = M0 * 1/ 1-v^2/c^2)^(1/2) ......................(1)
nach wird die "relativistische Masse" bei Lichthgeschwindigkeiten (v = c) unendlich gross. „Unendlich gross“ erfordert daher „unendlich viele“ Teilchen, die nur im Universum zur Verfügung stehen."

.....Was eigentlich ein Hinweis auf die Unmöglichkeit dieser Beziehung sein müsste. "Unendlich groß" ist ein Unsinn.


Die Begriffe „Null“ und „Unendlich“ , richtig begriffen, sind grossartige Erkenntnisse der abendländischen Kultur.
In Gleichung
M (c^ 2 – v^2)^(1/2) = M0 c .................(2)
meines Beitrages vom So 21. Mär 2010, 12:59 kommen sie bei v = c zur Geltung, weil das mathematische Produkt M(Unendlich) * u (Null) jeden beliebigen Wert und damit auch den Wert M0 c annehmen kann.

Vom Impulserhaltungsgesetz (2) die relativistische Massengleichung
M = M0*c/(c^2 - v^2)^(1/2) = M0 * 1/ (1-v^2/c^2)^(1/2) .....................(1)
ableiten zu wollen, wie es die „mathematische Physik der A-C-Forler “ fordert, ist jedoch abwegig, weil man
„durch Null nicht dividieren darf“ , wie schon Frau Josefine Lopez betont hat.

Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher



Mit Gruß
Hannes[/quote]
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » Di 23. Mär 2010, 12:56

Hallo Herr Katscher !

    "Vom Impulserhaltungsgesetz (2) die relativistische Massengleichung
    M = M0*c/(c^2 - v^2)^(1/2) = M0 * 1/ (1-v^2/c^2)^(1/2) .....................(1)
    ableiten zu wollen, wie es die „mathematische Physik der A-C-Forler “ fordert, ist jedoch abwegig, weil man
    „durch Null nicht dividieren darf“ , wie schon Frau Josefine Lopez betont hat."


Mit obiger Erklärung kann ich einverstanden sein.

Mit Gruß
Hannes
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » Mi 24. Mär 2010, 00:23

Chief hat geschrieben:
Einzelne Teilchen wie Elektronen oder Positronen haben keine Curietemperatur.

Sie haben jedoch je nach ihrem Zustand und ihrer Translations- oder Rotationsgeschwindigkeit eine bestimmte Eigenenergie, die (einer Normenergie gegenüber) als Temperatur gewertet werden kann. Siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Curie-Temperatur
Selbst wenn sich die paramagnetischen Teilchen mit dem Magneten mitbewegen, können sie mit dem beschleunigten Magneten doch noch "gefangen" werden.

Elektronen und Positronen als paramagnetische Teilchen oder als Magneten zu betrachten, ist gewagt. Unseren Prämissen nach bewegern sie sich mit konstanter Geschwindigkeit, sodass unklar ist, warum Chief „beschleunigte Magneten“ und "paramagnetische Teilchen" in Betracht zieht.
Und wenn sie auch nur mit c (relativ zum Medium) wandern können...Was passiert dann?

Eine Gegenfrage:
Warum sollen Elektronen und Positronen nur mit der Geschwindigkeit c durch den Raum (das Medium, den Äther) wandern können ?

Ich bitte um Antwort.

Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » Fr 26. Mär 2010, 00:44

Chief hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:...Eine Gegenfrage:
Warum sollen Elektronen und Positronen nur mit der Geschwindigkeit c durch den Raum (das Medium, den Äther) wandern können ?

Weil sie ein materielles Feld mit sich tragen und dieses Feld breitet sich auch nur mit c relativ zum Medium aus. Das bedeutet bei v=c hat das Teilchen das eigene Feld ganz eingeholt und so weit "verdichtet", dass die Gegenwirkung (Rückwirkung des Feldes) keine weitere Beschleunigung zulässt.

Hallo Chief,

Ich glaube, verstanden zu haben. Ihre Behauptung ist jedoch (meiner Meinung nach) ungenau.

Teilchen (ganz egal welcher Grösse) können sich mit verschiedenern Geschwindigkeiten bewegen. Nur das durch die Bewegung ausgelöste Energiefeld breitet sich im Raum (kugelförmig) mit Lichtgeschwindigkeit c aus.

Vom bewegten Körper aus gesehen ist daher die scheinbare Ausbreitungsgeschwindigkeit

- in {bzw. entgegen} der Bewegungsrichtung nach Doppler
u1 = (c-v) bzw. {u2 = (c+v)}

- senkrecht zur Bewegungsrichtung nach Lorentz
u3 = (c^2 - v^2)^(1/2).

Der Quotient c/(c^2 - v^2)^(1/2) = 1/(1 - v^2/c^2)^(1/2) ist der sog. Lorentzfaktor

Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » Fr 26. Mär 2010, 09:38

Hallo Chief !

    "Weil sie ein materielles Feld mit sich tragen und dieses Feld breitet sich auch nur mit c relativ zum Medium aus. Das bedeutet bei v=c hat das Teilchen das eigene Feld ganz eingeholt und so weit "verdichtet", dass die Gegenwirkung (Rückwirkung des Feldes) keine weitere Beschleunigung zulässt. "

Deine Beschreibung ist mit dem Tscherenkov-Effekt ziemlich ident.
Dieser Effekt ist natürlich bei dichten Medien wesentlich stärker zu
beobachten.

Mit Gruß

Hannes
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » Sa 27. Mär 2010, 00:07

Chief hat geschrieben:
Die Energieverteilung in der Kugel ist nicht homogen. Lorentz hat die Formel für die Masse des ruhenden: Bild
und beschleunigten Elektrons berechnet.


Dieser Formel traue ich nicht. Umso weniger den weiteren. Deshalb bitte ich um eine nähere Erklärung oder um eine Quellenangabe.

Die Dimensionseinheit von e^2 / c^2 R ist nämlich
Coulomb^2 s^2/m^3 oder A^2 s^4/m^3.

Eine solche kann ich in keiner Weise mit der Dimensionseinheit kg der "Masse" verbinden .

Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 29. Mär 2010, 00:19

Chief hat geschrieben:
Die Energieverteilung in der Kugel ist nicht homogen. Lorentz hat die Formel für die Masse des ruhendenElektrons berechnet. :
Bild

Heinrich Katscher hat geschrieben:Dieser Formel traue ich nicht. Deshalb bitte ich um eine nähere Erklärung oder um eine Quellenangabe.
Heinrich Katscher

Quelle: http://en.wikisource.org/wiki/Electromagnetic_phenomena#.C2.A7_9.
Einheiten in CGS:
z.B. A=2,997 924 58 × 10^9 cm^1,5 · g^0,5 · s^-2 http://de.wikipedia.org/wiki/Ampere

http://en.wikisource.org/wiki/Electromagnetic_phenomena#.C2.A7_9.
Electromagnetic phenomena in a system moving with any velocity smaller than that of light
by Hendrik Lorentz
(Die cgs-Einheit Ampere war nicht gefragt).

Das kommentarlose Zitat dieser mehr als 100 Jahre alten Arbeit bestätigt meine Vermutung, dass diese Formel ein unsinnigess Resultat ergibt. Mit e = 1,6E-19 C, m_e = 9,10E-31 kg und c = 3,0E8 m s-1 ergibt sie als Radius den Wert
R_e = e^2 / (6 pi c^2 m_e) = 1,66E-26 m
der dem im Link http://de.wikipedia.org/wiki/Elektron angegebenen Elektronradius widerspricht.

Die geschichtliche Entwicklung hat die von Einstein und Lorentz benutzten cgs-Systeme längst verlassen. Von Autorern und Schreibern muss gefordert werden, das im Jahre 1970 in der BRD gesetzlich eingeführte und 1978 in Kraft getretene Internationale Einheitensystem SI zu verwenden und ältere Arbeiten, wie die oben genannte, diesem anzupassen und zu modernisieren. Leider verstossen viele gegen diese Pflicht und mixen diese mit veralteten Mass- und Dinmensionssystemen, wodurch sie dem Verständnis mehr Schaden als Nutzen bereiten. (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Internatio ... wicklungen ).

In cms-Systemen hat die elektrische Ladung die Dimension
[e] = m^1/2*l^3/2*t-1
so dass das Quadrat e^2, durch c^2 R dividiert, tatsächlich zur Dimension m^1 der Masse führt. Ungeklärt bleibt jedoch die Beziehung zwischen der bzw. den cgs-Ladungseinheiten und der SI-Ladungseinheit Coulomb, sowie der Sinn bzw. die Bedeutung der „Quadratwurzel einer Masse“ bzw. die „Quadratwurzel der dritten. Potenz einer Länge“.
Ich glaube, dass die Klärung dieser Probleme auch andere Leser dieses Forums interessieren wird.

Mit freundlichem Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 29. Mär 2010, 12:31

Chief hat geschrieben:@H. Katscher
Du musst von cgs in SI richtig umrechnen und dann passt alles.

Hallo Chief,

Als Autor der Aussage musst Du zeigen, wie diese Umrechnung durchzuführen ist. Anderenfalls könntest Du eine chinesische Quelle zitieren und von mir verlangen, chinsesch zu lernen.

Du bist gesetzlich verpflichtet, das SI-Einheitensystem zu verwenden.

Mit freundlichem Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 30. Mär 2010, 00:31

nocheinPoet hat geschrieben:.

ich weiß ja, das es unüblich ist, in einem Thread zum Thema zu diskutieren,....aber es würde mich freuen, wenn Ihr Euch einen eigenen Thread für Eure Themen macht, denn dieser hier ist wirklich für etwas anderes gedacht gewesen.


Hallo nocheinpoet,

Ihre Beschwerde, dass wir vom Thema „Das schwarze Loch Elektron“ abgewichen sind, ist berechtigt. Deshalb greife ich, ungeachtet der bisher eingelaufenen Antworten, Ihr Gedankenexperiment

nocheinPoet hat geschrieben:vom So 17. Jan 2010, 15:47
GE1:
Wir haben ein Elektron und ein Photon, das Photon fliegt direkt auf das Elektron zu.

Ein Blick vom Photon auf das Elektron:
das Photon könnte sagen, das Elektron kommt mit c auf mich zu.
Dann wäre die Masse des Elektrons vom Photon aus unendlich groß und das Photon müsste das Elektron als ein schwarzes Loch sehen.

Wo ist der Fehler, wer ist der erste, der es mit wenig Worten klar lösen kann?

erneut auf und stelle folgende Zusatzfragen, die die Antwort erleichern könnten:

1) Was ist ein Elektron
2) Was ist ein Photon
3) Was ist ein schwarzes Loch
4) Welche Geschwindigkeiten kann das Elektron erreichen
5) Wie kann man diese Geschwindigkeiten messen
6) Mit welcher Geschwindigkeit bewegt sich das Photen
a) im Raum
b) dem Elektron gegenüber
7) Wie ist die Geschwindigkeit des Photons definiert

Ich stelle diese Fragen bewusst, weil ich die Existenz eines autonomen Elektrons anzweifele.
Hier die Begründung:

1) Der Atomradius von Wasserstoff 1H1 liegt in der Grössenordung von
R_1H1 = 1,13E-10 m
http://de.wikipedia.org/wiki/Atomradius

2) Die elektrische Elementarladung q_e = 1,60E-19 Coulomb hat numerisch die gleiche Grösse wie die Hüllfläche dieses Wasserstoffatoms
F_1H1 = 4 pi R_1H1^2 = 1,60E-19 m^2
http://de.wikipedia.org/wiki/Elementarladung

3)Die „Elektronmasse“ m_e = 9,11E-31 kg entspricht angenähert dem Atomvolumen, dividiert durch die Erdbeschleunigung g = 9,81 m s-2
V_1H1 = 4 pi R_1H1^3 / 3 g = 6,16E-31 m^3

Wobei in meinem Dimensionssystem der "elektrischen Ladung" die Dimensionseinheit m^2 und der "Masse "die Dimensionseinheit m^3 zugewiesen werden kann .

Mit freundlichem Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » So 4. Apr 2010, 12:05

Chief hat geschrieben: Hallo H. Katscher,
man muss den von Dir ermittelten Wert (R_e = e^2 / (6 pi c^2 m_e) = 1,66E-26 m) durch εo
8,854 187 817 62 E−12 dividieren und mit 3/2 multiplizieren, weil Lorentz 6pi statt 4pi im Nenner verwendet.
So erhält man R_e=2,81E-15.
Klassischer Elektronenradius: R_e=2,817 940 289 4 (58) E−15 .


Hallo Chief,
diese Erklärung ist annehmbar, jedoch nicht einleuchtend, weil dies ein „Kochrezept“ ist. Es wäre vorteilhaft, die Unterschiede zwischen den IS-Einheiten und den Einheiten bzw. Dimensionen der cgs-Systeme (cgs-es, cgs-em, cgs-Gauss) zu erklären und daraus eine allgemeine Vorschrift bzw. Tabelle zur Einheiten-Umrechnung abzuleiten. Wenn nötig, kann ich aushelfen, am besten privat.

Mit freundlichem Gruss
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