GE1: Das schwarze Loch Elektron

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » So 14. Mär 2010, 13:31

Energie der abgegebenen Synchrotronstrahlung für beliebige Ionen pro Umlauf:

ΔE=(Z*e)^2*β^3*γ^4/(ε0*3*r)

mit Z=Ladungszahl, e=Elementarladung, β=v/c, γ=sqrt(1/(1- β^2)), ε0=elektrische Feldkonstante, r=Radius des Speicherrings


Für Elektronen und ihren Antiteilchen, den Positronen, gilt speziell:

ΔE=4*Pi*r_e*(E0+T)^4/(3*E0^3*r)

Mit r_e=Elektronen-(Positronen)-Radius, E0=Ruheenergie, T=kinetische Energie, r=Radius des Speicherrings


Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » So 14. Mär 2010, 19:08

An Chief:

Ich auch nicht, zumindest nicht explizit als Masse m aufgeführt. Sie ist jedoch implizit in den Energien enthalten (E0, T und E) und drückt sich auch im Gammafaktor γ = (E0+T)/E0 = sqrt(1/(1-β²))) aus.
Bei gleichen zugeführten Energien ist die Geschwindigkeit leichter Teilchen höher.

Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » Mo 15. Mär 2010, 09:28

Hallo Chief !

    "Aber du schreibst: "...Davon tritt in tangentialer Richtung massenabhängige Synchrotronstrahlung aus und wirkt als Bremse, weshalb in Synchrotronen ausschliesslich Elektronen wegen ihrer sehr viel geringeren Masse als Protonen (~1:1837) verwendet werden..."."


Es zeigt sich, dass Trigemina außer Mathematisch auch ein wenig Deutsch versteht, aber nur, wenn man sie direkt danach frägt.
Zur Interpretation ihrer Formeln wäre Deutsch aber wichtig.

Hannes
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Trigemina » Mo 15. Mär 2010, 21:18

Tut doch nicht so begriffsstutzig. Ich habe doch deutsch und deutlich geschrieben, dass die Masse implizit in den Energien (E0, T und E) und auch im Gammafaktor γ = (E0+T)/E0 = sqrt(1/(1-β²))) enthalten ist.
Somit ist bei gleichen zugeführten Energien die Geschwindigkeit leichter Teilchen höher.

Oder wisst ihr beiden nicht, dass in den Energieformeln die Masse enthalten ist?

Gruss
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » Mo 15. Mär 2010, 22:21

Hallo Trigemina !

    "Oder wisst ihr beiden nicht, dass in den Energieformeln die Masse enthalten ist?"

Ich wollte eigentlich nur einen kleinen Spass machen.
Aber ich kann mir ohneweiters vorstellen, dass in einem Beschleunigerring
die Ladung und damit die Masse eines Teilchens erhöht wird.

Da zurzeit der Inbetriebnahme des LHC die Frage:
Was ist Masse ? sehr aktuell ist, müsste man im Umkehrschluss
zumindest ansatzweise sagen können, was Masse sein könnte.
Ist Masse mit Ladung gleichzusetzen ?

Ich weiß, dass bei der "Annihilation" durch Abstrahlung eines
ganz spezifischen Lichtquants plötzlich Masse verschwindet.

Dabei tritt sogar die Frage auf, ob diese Annihilisation nicht
eine Verschmelzung oder Verbindung von Teilchen darstellt, die
sich nach dem Abstrahlen des Lichtquants nicht mehr
detektieren lassen, weil sie keine "Ladung" tragen und mit ladungstragender
Materie nicht interagieren. Sie werden dann "virtuell" genannt.

Bei Zuführung eines speziellen hochenergetischen Lichtquants
treten beide Teilchen wieder einzeln auf und haben wieder Masse.
Ich denke da an e+e- Elektronenpaare.

Auf dieselbe Art könnte es auch mit Quarks und Antiquarks passieren.

Aber das sind nur Vermutungen und mich würde deine persönliche
Meinung sehr interessieren.

Für die Diskussion um die SRT wäre es natürlich essentiell, zu wissen,
ob es solche Materie geben kann, die Licht weiterleiten kann, ohne
selbst detektiert zu werden.Es müssen nicht nur e+e-Teilchen sein,
auch andere "virtuelle" Teilchen könnten beteiligt sein.

Mit Gruß
Hannes
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » Fr 19. Mär 2010, 01:13

Highway hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:...dass in den Energieformeln die Masse enthalten ist?...

Beispielsweise
F=m*a
F*s = m*a*s = E
E = m*v²
E = m*c²

Ich ergänze:

I = m * v (Impulsgrösse)
F = m * a (Kraft)
E = m * v^2 (Energie)
A = m *(u^2 -v^2)/2 (Arbeit)

führt zu dem Schluss, dass m - die "Masse" - nur ein "Proportionalitätsfaktor" ist.

Wenn sich die "Masse" (die Anzahl der beteiligten Elementarteilchen) verdoppelt (verkleinert), verdoppeln (verkleinern) sich die durch u, v und a charakterisierten physikalischen Grössen. Diese Erkenntnkis widerspricht der Theorie einer "relativistischen (gechwindigkeitsabhängigen) Masse".

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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » Sa 20. Mär 2010, 12:31

Chief hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:...
Diese Erkenntnis widerspricht der Theorie einer "relativistischen (geschwindigkeitsabhängigen) Masse".

Es ist klar, dass die Masse eines einzelnen Teilchens nicht zunehmen kann.
Bei der relativistischen Massenzunahme werden "viele andere Teilchen" unterwegs "mitgenommen".

Was will Chief damit sagen ? Dass ein einzelnes Teilchen, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, das ganze UNENDLICH grosse Universum in Bewegung setzt ? Das ist doch Unsinn !

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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » Sa 20. Mär 2010, 14:20

Hallo Herr Katscher !

    "Was will Chief damit sagen ? Dass ein einzelnes Teilchen, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, das ganze UNENDLICH grosse Universum in Bewegung setzt ? Das ist doch Unsinn ! "

Eigentlich finde ich Ihre Antwort als Unsinn. Denn Chief hat nur von vielen Teilchen gesprochen und hat damit wahrscheinlich die Teilchen gemeint, die nahe genug sind , um mit dem betreffenden Teilchen in Wechselwirkung zu treten .
Woher Sie gleich das ganze Universum nehmen, ist schleierhaft.
Wir wissen ganz genau, dass ein beschleunigtes Teilchen von anderen Materieteilchen
abgebremst wird, indem der Impuls abgegeben wird.Diese Teilchen haben dann
natürlich einen Restimpuls.

Hannes
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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Heinrich Katscher » So 21. Mär 2010, 11:59

Hannes hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:
"Was will Chief damit sagen ? Dass ein einzelnes Teilchen, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, das ganze UNENDLICH grosse Universum in Bewegung setzt ? Das ist doch Unsinn ! "

Hallo Herr Katscher,
Eigentlich finde ich Ihre Antwort als Unsinn. Denn Chief hat nur von vielen Teilchen gesprochen und hat damit wahrscheinlich die Teilchen gemeint, die nahe genug sind , um mit dem betreffenden Teilchen in Wechselwirkung zu treten .
Woher Sie gleich das ganze Universum nehmen, ist schleierhaft.

Der Beziehung
M = M0 * 1/ 1-v^2/c^2)^(1/2) ......................(1)
nach wird die "relativistische Masse" bei Lichthgeschwindigkeiten (v = c) unendlich gross. „Unendlich gross“ erfordert daher „unendlich viele“ Teilchen, die nur im Universum zur Verfügung stehen.
Wir wissen ganz genau, dass ein beschleunigtes Teilchen von anderen Materieteilchen
abgebremst wird, indem der Impuls abgegeben wird.Diese Teilchen haben dann
natürlich einen Restimpuls.

Der Genauigkeitsanspruch ist „relativ“. Erstens wurden Geschwindigkeiten, nicht jedoch Beschleunigungen in Erwägung gezogen. Zweitens gilt in der Physik das Impulserhaltungsprinzip, laut dem sich die an einem Vorgang beteiligten Teilchen ihre Impulsgrössen übergeben. Dies bezeugt u.a. auch die „relativistische“ Massengleichung (1), die – umgeschrieben – die Impulsgleichheit
M (c^ 2 – v^2)^(1/2) = M0 c...................(2)
bezeugt. Irgend welche „Restimpulse“ können daher gar nicht auftreten.

Chief schrieb am Sa 20. Mär 2010, 15:20:
betrachten wir ein reales Beispiel.
Bewegt sich ein Magnet durch eine Wolke aus Eisenspänen, was wird passieren?

PS: Ich betrachte Äther als etwas Reales.

Auch für mich ist der Äther „real“ bzw. „reell“. Er enthält jedoch keine Eisenspäne.

Auch wenn dies der Fall wäre, würde sich der Magnet beim Durchgang mit nahe Lichtgeschwindigkeit über die Curietemperatur erhitzen und dadurch seine anziehenden „magnetischen“ Eigenschaften verlieren.

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Re: GE1: Das schwarze Loch Elektron

Beitragvon Hannes » So 21. Mär 2010, 12:22

Hallo Herr Katscher !

    "Der Beziehung
    M = M0 * 1/ 1-v^2/c^2)^(1/2) ......................(1)
    nach wird die "relativistische Masse" bei Lichthgeschwindigkeiten (v = c) unendlich gross. „Unendlich gross“ erfordert daher „unendlich viele“ Teilchen, die nur im Universum zur Verfügung stehen."

.....Was eigentlich ein Hinweis auf die Unmöglichkeit dieser Beziehung
sein müsste.
Es gíbt so viele falsche Formeln in der SRT, dass eine mehr nicht mehr auffällt.

Die begrenzte Beschleunigung im LHC ist meiner Ansicht nach auf die
begrenzte Wirkgeschwindigkeit des Elektromagnetismus zurückzuführen,
wobei ich nicht unbedingt in Abrede stelle,dass durch die Beschleunigung
mit der em-Kraft auch die beschleunigten Teilchen aufgeladen werden
und dies in einer Erhöhung ihrer trägen Masse zum Ausdruck kommt.

Aber "unendlich groß" ist ein Unsinn.

Mit Gruß
Hannes
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