Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: x/τ = y/t
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 09:32 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
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Fallili hat geschrieben:
Dass sich die Frequenz eines Oszillators nicht ändert, nur weil man ihn in ein anderes Gravitationspotential bringt ist ja wohl hoffentlich sicher.

Das kommt darauf an wie man's nimmt. Frequenz ist erst mal nur mit Zahl pro Zeit definiert. Ob es sich dabei um Koordinatenzeit oder Eigenzeit handelt hängt dann wieder vom Kontext ab. Hier haben wir zwei Zeiten; die des Beobachters am Boden t, und die des Beobachters vor Ort τ. Wenn du als Zeit die des Beobachters vor Ort nimmst ändert sich die Frequenz nie, während wenn du als Zeit die des am Boden verwurzelten Beobachters nimmst ändert sie sich schon. Daher kommt die ganze Verwirrung in diesem Beispiel. Man muss deshalb immer dazusagen in welchem System etwas geschieht oder nicht geschieht.

Sowohl als auch,

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 Betreff des Beitrags: Re: Physik ohne Einstein
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 09:48 
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Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19
Beiträge: 1662
Harald Maurer hat geschrieben:
Mag sein.Es ist klar, dass Relativisten gefinkelte Argumente vorbringen, um die Mystik ihrer Theorien zu bewahren.

Die Theorie ist keineswegs mystisch. Mystisch ist jedoch
Zitat:
Zeit ist nicht relativ - aber Zeitmessungen können es sein, weil Zeit gar nicht messbar ist, sondern von Uhren generiert wird.

D.h., wenn ich alle meine Uhren wegwerfen, bleibe ich für immer jung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Physik ohne Einstein
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 11:05 
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Administrator

Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
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fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
D.h., wenn ich alle meine Uhren wegwerfe, bleibe ich für immer jung.

Es dürfte schwierig sein, die molekularen Rhythmen Deiner inneren Uhren wegzuwerfen! Dein Körper besteht praktisch aus rund 100 Billionen winziger Uhren! Jede Zelle generiert "Zeit" durch Abklappern der genetischen Codes bis zu den Telomeren, welche letztlich bestimmen, wie lange deine Uhren laufen...

Grüße
Harald Maurer


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 Betreff des Beitrags: Re: Physik ohne Einstein
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 11:11 
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Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08
Beiträge: 2977
Harald Maurer hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Der Herr Professor, der diesen Text für den Brockhaus verfasst hat, hat eine etwas eigenwillige Auffassung von er Physik. Jedenfalls ist seine Interpretation warum Uhren im Gravitationsfeld unterschiedlich schnell laufen, schlichter Unsinn.

Mag sein.Es ist klar, dass Relativisten gefinkelte Argumente vorbringen, um die Mystik ihrer Theorien zu bewahren. Mich interessiert bloß der Gang der Uhren an und für sich und schrieb dazu auch: "Über die Ursache kann man streiten". Und solchen Streit habe ich gar nicht im Sinn.
Schon vor Jahren habe ich zu diesem Thema einige ausführliche Beiträge geschrieben. Wen's interessiert:

viewtopic.php?f=16&t=508&start=10#p50277

viewtopic.php?f=16&t=508&start=20#p50298

viewtopic.php?f=6&t=491&start=280&hilit=Stephani#p48613

Grüße
Harald Maurer

Ich bin mir nicht sicher ob ich Deine Auffassung richtig interpretiere. Das "Wesen der Zeit" ist jedenfalls sowieso ein schwieriges Problem.

Ich möchte aber eine Frage stellen:
Angenommen ich befinde mich in GPS-Satellitenhöhe im Orbit und habe dort eine Werkstatt mit allen benötigten Bauteilen um einen Sender zu bauen.
Welche Frequenz muss ich für meinen Sender wählen, damit auf dem Erdboden exakt 1023 MHz ankommen?

( Meiner Meinung nach muss ich einen Sender mit 1022,99... MHz zusammenbauen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Physik ohne Einstein
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 11:52 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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fallili hat geschrieben:
Ich bin mir nicht sicher ob ich Deine Auffassung richtig interpretiere. Das "Wesen der Zeit" ist jedenfalls sowieso ein schwieriges Problem.

Wieso denn?

Es ist ganz einfach: es gibt keine "die Zeit".

fallili hat geschrieben:
Ich möchte aber eine Frage stellen:
Angenommen ich befinde mich in GPS-Satellitenhöhe im Orbit und habe dort eine Werkstatt mit allen benötigten Bauteilen um einen Sender zu bauen.
Welche Frequenz muss ich für meinen Sender wählen, damit auf dem Erdboden exakt 1023 MHz ankommen?

( Meiner Meinung nach muss ich einen Sender mit 1022,99... MHz zusammenbauen)


Kommt ganz darauf an wie/womit du die Sendefrequenz misst, also auf deinen Frequenzzähler.

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Physik ohne Einstein
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 12:03 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23250
Wohnort: Bayern
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Dazu zitiere ich folgende Kritik aus dem Internet zu diesem Text des Herrn Professor Strobach:

Zitat:
Nun ist die allgemeine Relativitätstheorie auf dem Postulat aufgebaut,
dass das frei fallende wie das beschleunigt bewegte tickende Atom sich
einen feuchten Kehricht um die gravitative Krümmung schert, und einfach
die geometrische Länge seines Weges durch die gekrümmte Raum-Zeit misst.
(Im Fall der Beschleunigung ist das nicht ganz richtig)


Das ist nicht nur da nicht ganz richtig, der ganze Absatz ist reinster Blödsinn.

Kurt


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 Betreff des Beitrags: Yucks nachgeholfener Geistesblitz
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 13:44 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Yukterez hat geschrieben:
Hier haben wir zwei Zeiten; die des Beobachters am Boden t, und die des Beobachters vor Ort τ. Wenn du als Zeit die des Beobachters vor Ort nimmst ändert sich die Frequenz nie, während wenn du als Zeit die des am Boden verwurzelten Beobachters nimmst ändert sie sich schon. Daher kommt die ganze Verwirrung in diesem Beispiel. Man muss deshalb immer dazusagen in welchem System etwas geschieht oder nicht geschieht.

Hast du das nun endlich doch erfaßt :?: :?: :?:
Nachdem ich das x mal beschrieben habe, und ihr alle geschrien habt; man kann immer nur die Zeit am Ort des Geschehens verwenden, nun die Kehrtwende. :lol:

Aber sei's drum, besser spät gelernt als nie. Hoffenlich haben es deine Spezis auch begriffen.

Nun steht dir auch der weitere Weg der Erkenntnis offen:

Mit Bezug auf die untere Zeit ist die Frequenz oben erhöht und mit der nämlichen unteren Zeit ist die Frequenz unten nicht erhöht. Alles im gleichen Zeitbezug.

Daß unterschiedliche Frequenzen am Ein- und Ausgang keinen kontinuierlichen Vorgang zulassen, müssen Physiker wohl erst noch lernen. Weil sie "nur zählen" und nicht wie Ingenieure die Konsquenzen bedenken.
.
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 Betreff des Beitrags: Re: Yucks nachgeholfener Geistesblitz
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 14:15 
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Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19
Beiträge: 1662
Ernst hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Hier haben wir zwei Zeiten; die des Beobachters am Boden t, und die des Beobachters vor Ort τ. Wenn du als Zeit die des Beobachters vor Ort nimmst ändert sich die Frequenz nie, während wenn du als Zeit die des am Boden verwurzelten Beobachters nimmst ändert sie sich schon. Daher kommt die ganze Verwirrung in diesem Beispiel. Man muss deshalb immer dazusagen in welchem System etwas geschieht oder nicht geschieht.

Hast du das nun endlich doch erfaßt :?: :?: :?:
Nachdem ich das x mal beschrieben habe, und ihr alle geschrien habt; man kann immer nur die Zeit am Ort des Geschehens verwenden, nun die Kehrtwende.


Keine Kehrtwende. Es geht immer darum, wo gemessen wird. Man kann aber immer nur dort, wo die Uhr steht, deren Eigenzeit messen.

Beispiel:

Du hast unten zwei baugleiche Uhren und zwei Baugleiche Sender. Beide Uhren messen für beide Sender, dass 1000 Perioden in 2 Sekunden gesendet werden (f=500Hz, T=2ms).

Nun wird eine Uhr und ein Sender nach oben gebracht. Die nun Obenuhr misst für den nun Obensender nach wie vor, dass 1000 Perioden in 2 Sekunden gesendet werden (fo=500Hz, T0=2ms).

Die Untenuhr misst für den Untensender nach wie vor ebenfalls, dass 1000 Perioden in 2 Sekunden gesendet werden (fu=500hz, Tu=2ms).

Allerdings misst die Untenuhr für unten empfangene aber vom (nun) Obensender oben abgesendete 1000 Perioden, dass diese unten in 1 Sekunde empfangen werden (fou=1kHz, Tou=1ms).

Die Obenuhr misst für 1000 Perioden unten vom Untensender gesendet und oben empfangen, dass diese in 4 Sekunden empfangen werden (fuo=250Hz, Tuo=4ms).


Zuletzt geändert von fb557ec2107eb1d6 am Sa 30. Jul 2016, 14:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Yucks nachgeholfener Geistesblitz
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 14:18 
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Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20
Beiträge: 8047
Ernst hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Hier haben wir zwei Zeiten; die des Beobachters am Boden t, und die des Beobachters vor Ort τ. Wenn du als Zeit die des Beobachters vor Ort nimmst ändert sich die Frequenz nie, während wenn du als Zeit die des am Boden verwurzelten Beobachters nimmst ändert sie sich schon. Daher kommt die ganze Verwirrung in diesem Beispiel. Man muss deshalb immer dazusagen in welchem System etwas geschieht oder nicht geschieht.

Hast du das nun endlich doch erfaßt :?: :?: :?:
Nachdem ich das x mal beschrieben habe, und ihr alle geschrien habt; man kann immer nur die Zeit am Ort des Geschehens verwenden, nun die Kehrtwende. :lol:

Aber sei's drum, besser spät gelernt als nie. Hoffenlich haben es deine Spezis auch begriffen.

Nun steht dir auch der weitere Weg der Erkenntnis offen:

Mit Bezug auf die untere Zeit ist die Frequenz oben erhöht und mit der nämlichen unteren Zeit ist die Frequenz unten nicht erhöht. Alles im gleichen Zeitbezug.

Daß unterschiedliche Frequenzen am Ein- und Ausgang keinen kontinuierlichen Vorgang zulassen, müssen Physiker wohl erst noch lernen. Weil sie "nur zählen" und nicht wie Ingenieure die Konsquenzen bedenken.
.
.

Sie liegen falsch mit Ihrer Schlussfolgerung. Die Messung erfolgt immer mit Eigenzeit vor Ort. Was anderes wurde nie gesagt.
Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: Yucks nachgeholfener Geistesblitz
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 14:21 
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Registriert: Mi 1. Jul 2009, 16:19
Beiträge: 1662
Mikesch hat geschrieben:
Sie liegen falsch mit Ihrer Schlussfolgerung. Die Messung erfolgt immer mit Eigenzeit vor Ort. Was anderes wurde nie gesagt.
Mike

One team, one voice ;-) 8-)


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