Physik ohne Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Mikesch » Do 28. Jul 2016, 08:24

Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Den Widerspruch habe ich stehen gelassen.
Wenn der Oszillator im Orbit mit f2 mit der Erduhr gemessen wird, dann erreicht das Signal die Erde mit f2, nicht mit f1...
Highway hat geschrieben:Das ist natürlich physikalischer Dünnpfiff!
Wenn der Oszillator aus dem Orbit zur Erde zurück gebracht wird, dann muss dieser ja, in Bezug auf die Erduhr seine Frequenz kontinuierlich ändern, wenn die gravitative Abhängigkeit à la ART wahr sein soll.

Sie haben kein Wort verstanden: Der Oszillator ändert seine Frequenz von f1 nicht!...

Du verstehst nicht! Ich schrieb, in Bezug auf die Erduhr! Nicht in Bezug auf das Ruhesystem des Oszillators!
Lassen wir das mal dahin gestellt sein, ob Sie das wirklich Eingangs so geschrieben haben, daß man Ihre neue Version daraus verstehen kann. Auch in Bezug auf die Erduhr ändert der Oszillator seine Frequenz von f1 nicht. Dazu müsste er ja wissen, auf welche Uhr er seine Frequenz einstellen soll. Wie soll das gehen? Dann würde er ja für jeden möglichen Beobachter eine entsprechende Frequenz einstellen müssen.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die Erduhr misst die Oszillatorfrequenz von f2 in Abhängigkeit des Gravitationsportentials. Bei gleichem Potential ist f2=f1.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Mikesch » Do 28. Jul 2016, 08:25

Chief hat geschrieben:Einstein sagt, dass die RT ohne Äther nicht funktioniert, dass sich das Licht ohne Äther nicht fortpflanzen kann usw. Aus was besteht dieser Äther?
Raumzeit.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Mikesch » Do 28. Jul 2016, 08:34

Highway hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:...
Die Messung erfolgt auf der Erde und damit ist die gemessene Frequenz von der Höhe abhängig. Wenn der Oszillator zu Erde gebracht wird, bleibt seine Frequenz f1, gemessen auf der Erde ändert sich die Frequenz f2 kontinuierlich. Auf der Erdoberfläche angekommen, wird wieder f2=f1 gemessen .
Mike

D.h. die emittierte Frequenz ändert sich unterwegs nicht? Damit wird Kurt bestätigt.

Damit ist das Eigentor der Relativisten perfekt! Diese Nummer ist immer wieder schön! :lol: :lol: :lol:
Nur deswegen wird sie nicht wahrer.
Es ist Ihr Nichtverständnis zum Thema ART/SRT, daß Ihnen da immer wieder in die Quere kommt.
Die Beschreibung ist schon Konsistent: Die von einem Beobachter gemessene Frequenz ist abhängig vom Gravitationspotential als direkte Folge der grav. ZD. In letzter Konsequenz gelten dann auch die gleichen physikalischen Gesetze in jedem Bezugssystem, dass nennt sich Relativitätsprinzip.
Was Kurt dazu schreibt ist mir egal und lese ich auch nicht.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ernst » Do 28. Jul 2016, 08:48

Mikesch hat geschrieben:Falsch. Im Ruhesystem des Oszillators bleibt die ganze Zeit die Frequenz bei f1. Diese Frequenz sendet der Oszillator auch aus.
Die Erduhr befindet sich dazu in einem anderen Gravitationspotential und misst daher eine andere Frequenz f2. Für die Erde ist die ZD > 0, für begleitende Satelliten auf der selben Umlaufbahn ist die ZD=0, also messen deren Uhren f1 (Wenn man ausschliesslich grav. Einfluss unterstellt.).
Die physikalischen Gesetze im Satelliten sind die selben, wie auf der Erde (Relativitätsprinzip), also bleibt f1 im Ruhesystem "Oszillator" auch f1.

Du verkennst den Sachverhalt völlig. Mit "Ruhesystem" hat das ganze nichts zu tun. Wir reden hier über den dominierenden gravitationsbedingten Anteil nach ART. Die ZD nach ART ist nicht wechselseitig, wie in der SRT, sondern absolut vom Potential abhängig.

Wenn du nun behauptest, eine Uhr auf der Erde würde die Periodendauer "oben und unten" identisch messen, dann unterschlägst du, daß an beiden Positionen unterschiedliche Potentiale vorhanden sind. Die Uhr auf der Erde mißt also am oben abgesendeten und unten ankommenden Signal unterschiedliche Periodendauern, gleichbedeutend mit unterschiedlichen Frequenzen. Und das ist wegen der benötigten Kontinuität unmöglich. Es müßten unterwegs Perioden verschwinden.

Es sind auch andere bei der Beantwortung dieser Frage äußerst schmallippig. Hier ist sie noch einmal.

Also auf dem Boden mißt die Erduhr am Oszillator f1. Beides im Orbit angelangt, mißt die gleiche Uhr am gleichen Oszillator wieder f1. Eine Erduhr mißt am Oszillator im Orbit f2.
Die Erduhr erreicht das Oszillatorsignal wieder mit f1. Woher bitteschön kommen in der Erdzeitmessung die fehlenden Impulse der Differenz f2-f1.

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Zuletzt geändert von Ernst am Do 28. Jul 2016, 08:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Kurt » Do 28. Jul 2016, 08:55

Ernst hat geschrieben:
Wenn du nun behauptest, eine Uhr auf der Erde würde die Periodendauer "oben und unten" identisch messen, dann unterschlägst du, daß an .....


Ihr redet aneinander vorbei!
Eine Uhr misst überhaupt nichts, sie tickt und zählt diese, von ihr selbst erzeugten Ticks.

Beispiel:
"eine Uhr auf der Erde würde die Periodendauer"

Welche Periodendauer ist damit gemeint, die der Ticks der Uhr oder eine fremde?

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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ernst » Do 28. Jul 2016, 08:59

Mikesch hat geschrieben:Was Kurt dazu schreibt ist mir egal und lese ich auch nicht.

Ich auch nicht mehr.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Mikesch » Do 28. Jul 2016, 09:33

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Falsch. Im Ruhesystem des Oszillators bleibt die ganze Zeit die Frequenz bei f1. Diese Frequenz sendet der Oszillator auch aus.
Die Erduhr befindet sich dazu in einem anderen Gravitationspotential und misst daher eine andere Frequenz f2. Für die Erde ist die ZD > 0, für begleitende Satelliten auf der selben Umlaufbahn ist die ZD=0, also messen deren Uhren f1 (Wenn man ausschliesslich grav. Einfluss unterstellt.).
Die physikalischen Gesetze im Satelliten sind die selben, wie auf der Erde (Relativitätsprinzip), also bleibt f1 im Ruhesystem "Oszillator" auch f1.

Du verkennst den Sachverhalt völlig. Mit "Ruhesystem" hat das ganze nichts zu tun. Wir reden hier über den dominierenden gravitationsbedingten Anteil nach ART. Die ZD nach ART ist nicht wechselseitig, wie in der SRT, sondern absolut vom Potential abhängig.

Wenn du nun behauptest, eine Uhr auf der Erde würde die Periodendauer "oben und unten" identisch messen, dann unterschlägst du, daß an beiden Positionen unterschiedliche Potentiale vorhanden sind. Die Uhr auf der Erde mißt also am oben abgesendeten und unten ankommenden Signal unterschiedliche Periodendauern, gleichbedeutend mit unterschiedlichen Frequenzen. Und das ist wegen der benötigten Kontinuität unmöglich. Es müßten unterwegs Perioden verschwinden.

Es sind auch andere bei der Beantwortung dieser Frage äußerst schmallippig. Hier ist sie noch einmal.

Also auf dem Boden mißt die Erduhr am Oszillator f1. Beides im Orbit angelangt, mißt die gleiche Uhr am gleichen Oszillator wieder f1. Eine Erduhr mißt am Oszillator im Orbit f2.
Die Erduhr erreicht das Oszillatorsignal wieder mit f1. Woher bitteschön kommen in der Erdzeitmessung die fehlenden Impulse der Differenz f2-f1.

Lesen Sie noch einmal nach was ich genau geschrieben habe.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 28. Jul 2016, 09:54

Ernst hat geschrieben:Also auf dem Boden mißt die Erduhr am Oszillator f1. Beides im Orbit angelangt, mißt die gleiche Uhr am gleichen Oszillator wieder f1. Eine Erduhr mißt am Oszillator im Orbit f2.
Die Erduhr erreicht das Oszillatorsignal wieder mit f1. Woher bitteschön kommen in der Erdzeitmessung die fehlenden Impulse der Differenz f2-f1.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Jan » Do 28. Jul 2016, 10:20

Physik ohne Einstein

Zumindest war die berühmte Formel E=mc² nicht Einsteins geniale Erfindung.

E=mc² Die mathematische Gleichung, wurde von einem unbekannten italienischen Privatgelehrten entdeckt, 2 Jahre bevor Albert Einstein sie in der Relativitätstheorie entwickelte. Olinto De Pretto, ein Industrieller aus Vicenza, veröffentlichte die Gleichung E = mc2 in einer wissenschaftlichen Zeitschrift, Atte, im Jahr 1903, sagte Umberto Bartocci, ein mathematischer Historiker.

https://www.theguardian.com/world/1999/ ... are_btn_fb
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon fallili » Do 28. Jul 2016, 10:25

Ernst hat geschrieben:...
Wenn du nun behauptest, eine Uhr auf der Erde würde die Periodendauer "oben und unten" identisch messen, dann unterschlägst du, daß an beiden Positionen unterschiedliche Potentiale vorhanden sind. Die Uhr auf der Erde mißt also am oben abgesendeten und unten ankommenden Signal unterschiedliche Periodendauern, gleichbedeutend mit unterschiedlichen Frequenzen.
.............

Wie bitte schaffst Du es mit einer Erduhr a) das oben abgesendete und b) das unten ankommende Signal zu messen?

Du hast anscheinend eine geniale neue Meßtechnik zu Verfügung, welche Du umgehend der wissenschaftlichen Gemeinde mitteilen solltest.
Die Wissenschaftler haben es bis heute nicht geschafft, eine wo anders abgesendete Frequenz direkt von der Erde aus zu messen. Bisher kann man immer nur die ankommende Frequenz eines Lichstrahls messen und muss dann mühsam ermitteln / schätzen wie die Verhältnisse am Absendeort waren - welche Relativbewegung der Sender hat und welche Gravitationsverhältnisse dort herrschen beeinflüßt ja beides die Frequenzverschiebung.

Da wäre Deine "Direktmessung" der tatsächlich abgesendeten Frequenz ein wahrer Segen und Wissenschaftler in der ganzen Welt wären begeistert.
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