Physik ohne Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

wie man nicht zitieren sollte

Beitragvon Yukterez » Mo 25. Jul 2016, 16:44

Dass Ernst mal wieder in bester Highway- & Chief-Manier die Quelle unterschlägt und lieber selektiv zitiert liegt daran dass jeder der den ganzen Artikel lesen würde merken könnte dass dort etwas ganz ganz anderes steht:

Bild hat geschrieben:Der relative Gangunterschied (Δt/t) zu einer irdischen Uhr liegt zwar bei nur 4,4e−10, er ist jedoch deutlich größer als die relative Ganggenauigkeit von Cäsium-Atomuhren, die besser als 1e−13 sind.

Damit die Satellitensignale des GPS außer zur Positionsbestimmung auch als Zeitstandard verwendet werden können, wird der relativistische Gangunterschied der Uhren allerdings kompensiert. Dazu wird die Schwingungsfrequenz der Satelliten-Uhren auf 10,229999995453 MHz verstimmt, so dass trotz der relativistischen Effekte ein synchroner Gang mit einer irdischen Uhr mit 10,23 MHz gewährleistet ist.

Entlarvend,

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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Kurt » Mo 25. Jul 2016, 16:49

Ernst hat geschrieben:Da die relativistischen Effekte im Fehlerrauschen verschwinden, weiß niemand, ob sie da sind.


Es ist doch ganz einfach, es gibt keine "relativistischen Effekte", diese Hirngespinste haben nichts mit der Realität zu tun und gehören ausgemerzt.
Eine Uhr geht am Berg oben nicht deswegen schneller weil sie einen relativistischen Effekt zu haben hat, sondern deswegen weil sie oben anderen Ortsfaktoren ausgesetzt ist.

Die ganzen Behauptungen der vieltausendfachen "Bestätigung" sind einfach nur daherbehauptete und hingetrimmte "Wahrheiten".

Hinterfägt man sie fallen sie wie ein nasser Sack in sich zusammen.
Solche Märchen kann man wohl nur Leuten vorsagen die keinen Draht zur Realität oder Technik haben, denn diese sind darauf angewiesen was man ihnen vorsagt.

Es ist ja auch hier wieder zu sehen: aber GPS zeigt nicht dass die RT nicht stimmt, oder so, ist es auch hier wieder zu vernehmen.
Es ist umgekehrt, GPS zeigt dass dieses Märchen nicht stimmt, ein solches ist.

Wie sehr sich solche Märchen festsetzen ist wohl bei manchen ihrer Fantastigkeit geschuldet, logische Gründe für ein solches Verhalten sind nicht auszumachen, ja werden vorsätzlich ausgeklinkt.

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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Mikesch » Mo 25. Jul 2016, 16:50

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Nur wegen der RT sind die Effekte durch Gravitation und Geschwindigkeit bekannt und können von vorneherein berücksichtigt werden.


Wie man sieht, gibt es eine Menge verschiedenster Fehler, von denen manche gravierend sind. Der allerkleinste Fehler wird verursacht von den Effekten der Relativitätstheorien. Die machen nämlich in 10 Jahren nur 0,14 Sekunden aus (SRT plus ART!). Der gröbste Fehler entsteht durch die zeitlich unregelmäßige Erdrotation und ihre Verlangsamung, nämlich in 28 Jahren bereits 22,7 Sekunden!

Da die relativistischen Effekte im Fehlerrauschen verschwinden, weiß niemand, ob sie da sind.
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Quelle? Oder selber ausgedacht?
Schon mal nachgerechnet?
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Re: wie man nicht zitieren sollte

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2016, 16:51

Yukterez hat geschrieben:Entlarvend,

Wieder mal im geistigen Tiefschlaf?

Es geht um die Positionsbestimmung :!:
Und nicht um die Verwendung als Zeitnormal.

Ersteres ist unbeeinflußt von relativistischen Effekten.

Aber du kannst ja mal wieder bei Wiki reinpfuschen. :lol:
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Re: wie man nicht zitieren sollte

Beitragvon Kurt » Mo 25. Jul 2016, 16:52

Yukterez hat geschrieben:Damit die Satellitensignale des GPS außer zur Positionsbestimmung auch als Zeitstandard verwendet werden können, wird der relativistische Gangunterschied der Uhren allerdings kompensiert. Dazu wird die Schwingungsfrequenz der Satelliten-Uhren auf 10,229999995453 MHz verstimmt, so dass trotz der relativistischen Effekte ein synchroner Gang mit einer irdischen Uhr mit 10,23 MHz gewährleistet ist.


Oben werden also 10,229999995453 MHz gesendet und herunten kommen 10,23 MHz an!

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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Mikesch » Mo 25. Jul 2016, 16:53

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Nur wegen der RT sind die Effekte durch Gravitation und Geschwindigkeit bekannt und können von vorneherein berücksichtigt werden.


Wie man sieht, gibt es eine Menge verschiedenster Fehler, von denen manche gravierend sind. Der allerkleinste Fehler wird verursacht von den Effekten der Relativitätstheorien. Die machen nämlich in 10 Jahren nur 0,14 Sekunden aus (SRT plus ART!). Der gröbste Fehler entsteht durch die zeitlich unregelmäßige Erdrotation und ihre Verlangsamung, nämlich in 28 Jahren bereits 22,7 Sekunden!

Da die relativistischen Effekte im Fehlerrauschen verschwinden, weiß niemand, ob sie da sind.

Und wenn sie da sind, würden sie sich gar nicht bemerkbar machen.
Wiki hat geschrieben:Oft wird irrtümlich darauf hingewiesen, dass diese Gangunterschiede zu einem Positionsbestimmungsfehler von mehreren Kilometern pro Tag führten, wenn sie nicht korrigiert würden. Ein solcher Fehler würde aber nur dann auftreten, wenn die Positionsbestimmung über die Ermittlung der Abstände des GPS-Empfängers zu drei Satelliten anhand eines Uhrenvergleichs mit einer Uhr im Empfänger erfolgte. In diesem Fall würde sich bei jeder dieser Abstandsbestimmungen ein Fehler von ca. 12 km pro Tag anhäufen. Gewöhnliche GPS-Empfänger sind aber nicht mit einer Atomuhr ausgestattet, stattdessen wird die präzise Zeit am Empfangsort auch aus dem C/A-Code der empfangenen Satelliten bestimmt. Aus diesem Grund sind für eine 3D-Positionsbestimmung mindestens vier Satelliten erforderlich (vier Laufzeitsignale zur Bestimmung von vier Parametern, nämlich drei Ortsparametern und der Zeit). Weil alle Satelliten den gleichen relativistischen Effekten ausgesetzt sind, entsteht hierdurch ein vernachlässigbarer Fehler bei der Positionsbestimmung, weil sich dieser Fehler nur über den Laufzeitunterschied auswirkt.

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Hübsch, bekannt, aber daneben argumentiert. Es geht im die Zeitmessung.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2016, 16:53

Mikesch hat geschrieben:
Wie man sieht, gibt es eine Menge verschiedenster Fehler, von denen manche gravierend sind. Der allerkleinste Fehler wird verursacht von den Effekten der Relativitätstheorien. Die machen nämlich in 10 Jahren nur 0,14 Sekunden aus (SRT plus ART!). Der gröbste Fehler entsteht durch die zeitlich unregelmäßige Erdrotation und ihre Verlangsamung, nämlich in 28 Jahren bereits 22,7 Sekunden!

Quelle?

http://www.mahag.com/srt/gps.php
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jul 2016, 16:57

Mikesch hat geschrieben:
Wiki hat geschrieben:Oft wird irrtümlich darauf hingewiesen, dass diese Gangunterschiede zu einem Positionsbestimmungsfehler von mehreren Kilometern pro Tag führten, wenn sie nicht korrigiert würden. Ein solcher Fehler würde aber nur dann auftreten, wenn die Positionsbestimmung über die Ermittlung der Abstände des GPS-Empfängers zu drei Satelliten anhand eines Uhrenvergleichs mit einer Uhr im Empfänger erfolgte. In diesem Fall würde sich bei jeder dieser Abstandsbestimmungen ein Fehler von ca. 12 km pro Tag anhäufen. Gewöhnliche GPS-Empfänger sind aber nicht mit einer Atomuhr ausgestattet, stattdessen wird die präzise Zeit am Empfangsort auch aus dem C/A-Code der empfangenen Satelliten bestimmt. Aus diesem Grund sind für eine 3D-Positionsbestimmung mindestens vier Satelliten erforderlich (vier Laufzeitsignale zur Bestimmung von vier Parametern, nämlich drei Ortsparametern und der Zeit). Weil alle Satelliten den gleichen relativistischen Effekten ausgesetzt sind, entsteht hierdurch ein vernachlässigbarer Fehler bei der Positionsbestimmung, weil sich dieser Fehler nur über den Laufzeitunterschied auswirkt.

Hübsch, bekannt, aber daneben argumentiert. Es geht im die Zeitmessung.

:lol: :lol: :lol:

Ich nahm an, daß das GPS vorzugsweise zur Positionsbestimmung benutzt wird.

Daß du nur deine Taschenuhr damit stellen willst, kann ja keiner ahnen. :lol:
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Mikesch » Mo 25. Jul 2016, 17:07

Ernst hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Wiki hat geschrieben:Oft wird irrtümlich darauf hingewiesen, dass diese Gangunterschiede zu einem Positionsbestimmungsfehler von mehreren Kilometern pro Tag führten, wenn sie nicht korrigiert würden. Ein solcher Fehler würde aber nur dann auftreten, wenn die Positionsbestimmung über die Ermittlung der Abstände des GPS-Empfängers zu drei Satelliten anhand eines Uhrenvergleichs mit einer Uhr im Empfänger erfolgte. In diesem Fall würde sich bei jeder dieser Abstandsbestimmungen ein Fehler von ca. 12 km pro Tag anhäufen. Gewöhnliche GPS-Empfänger sind aber nicht mit einer Atomuhr ausgestattet, stattdessen wird die präzise Zeit am Empfangsort auch aus dem C/A-Code der empfangenen Satelliten bestimmt. Aus diesem Grund sind für eine 3D-Positionsbestimmung mindestens vier Satelliten erforderlich (vier Laufzeitsignale zur Bestimmung von vier Parametern, nämlich drei Ortsparametern und der Zeit). Weil alle Satelliten den gleichen relativistischen Effekten ausgesetzt sind, entsteht hierdurch ein vernachlässigbarer Fehler bei der Positionsbestimmung, weil sich dieser Fehler nur über den Laufzeitunterschied auswirkt.

Hübsch, bekannt, aber daneben argumentiert. Es geht im die Zeitmessung.

:lol: :lol: :lol:

Ich nahm an, daß das GPS vorzugsweise zur Positionsbestimmung benutzt wird.

Daß du nur deine Taschenuhr damit stellen willst, kann ja keiner ahnen. :lol:
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Kurt » Mo 25. Jul 2016, 17:12

Ernst hat geschrieben:Ich nahm an, daß das GPS vorzugsweise zur Positionsbestimmung benutzt wird.

Daß du nur deine Taschenuhr damit stellen willst, kann ja keiner ahnen. :lol:


Das spielt keine Rolle, der Vorgang ist der Gleiche.
Ob dabei "relativistische Effekte" auftreten oder nicht ist Schnurzegal, es gibt nämlich keine.
Die Effekte die auftreten sind die Effekte die die Natur sich erlaubt zu haben.
Einer davon ist dass bewegte Uhren langsamer ticken als unbewegte (bewegt gegen einen Bezug)
Ein anderer ist dass Uhren schneller/langsamer laufen wenn sie anderen Ortsumständen ausgesetzt sind.

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