Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Fr 15. Jul 2016, 13:45

Kurt hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Steht doch da! Auftriebsenergie E3 = 3040 J

Kurt hat geschrieben:Ist es nicht so dass du 540 J wieder rauskriegst?


Nein!


Es ist doch so dass du 5m tief im Wasser unten einen Kübel hast, in diesen pumpst du 75 Liter Luft rein, diese beansprucht im Kübel unten ein Volumen von 50 Litern.
Um die Luft in den Kübel zu bringen setzt du 540 J an Arbeitsleistung ein.

Jetzt lässt du den Kübel frei und der Auftrieb bringt diesen zur Oberfläche, dabei erhöht sich das Luftvolumen auf 75 Liter.
Oder nicht?


Was hast du gesagt, ich hab dich nicht verstanden.

Du beginnst mit der Komprimierung der Luft bei Punkt C
nimmst also 75 Liter Luft zu 1 Bar und schiebst diese in den Behälter der 5m unter Wasser ist. Da hat sie dann einen Druck von 1.5 Bar
Um die 75 Liter Luft reinzubringen brauchst du einen Aufwand von 540 J.
Dabei wird die Luft auf 50 Liter komprimiert welche nun im Behälter sind, das ist der Zustand D .
Also die Linie C D.

Nun lässt du den Kübel frei und dieser steigt nach oben.
Dabei dehnt sich die Luft von den 50 Litern auf 75 Liter aus, der Druck sinkt von 1.5 Bar auf 1 Bar, die dabei erbrachte Leistung beträgt 540 J.
Das ist die Linie D C.

Einverstanden oder siehst du das anders?

Kurt
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Fr 15. Jul 2016, 13:47

Highway hat geschrieben:............
Das tut es auch, aber dadurch, dass der Der Differenzdruck Null ist, ist auch die erforderliche Kraft Null und der Energieaufwand F*s ist ebenfalls Null! Volumenarbeit wird also nicht geleistet.

Fazit: Das System muss einmal mit Luft mit einem Druck entsprechend dem Wasserdruck gefüllt sein, ab da führt jede weitere Kompression von weiterer Luftmenge zum überströmen der leichen Luftmenge ins Wasser. Der Aufwand der dafür getrieben werden muss ist identisch zur normalen Kompressionsarbeit, in unserem derzeitigen Beispiel von 540 J, für 75 Liter Luft bei 100000 Pa bzw. 50 Liter bei 150000 Pa! Die Volumenarbeit findet aufgrund eines nicht vorhandenen Differenzdruckes nicht statt. Das ist der logische Fehler den du, Bruggmüller, fallili und andere machen. Aber zum Glück ist es keine demokratischen Entscheidung, sondern eine der besseren Argumente.

Das ist der logische Fehler von Dir.
Der Differenzdruck an der Seite des Kompressors der zum Auftriebsbehälterführt ist Null, aber der Differenzdruck zur "Ansaugseite" ist 0,5 bar.
Hab ich Dir schon x mal anhand einer Kolbenpumpe erklärt, dass man daher die Luft nicht "für lau" in den Auftriebsbehälter kriegt - aber das ein Kompressor nix anders wie eine zyklisch arbeitende Kolbenpumpe ist und daher mit dem Differenzdruck gegenüber der Außenwelt gerechnet werden muss (und damit sehr wohl ein F*s auftritt) willst Du nicht zur Kenntnis nehmen.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Fr 15. Jul 2016, 13:51

Highway hat geschrieben:Fazit: Das System muss einmal mit Luft mit einem Druck entsprechend dem Wasserdruck gefüllt sein, ab da führt jede weitere Kompression von weiterer Luftmenge zum überströmen der leichen Luftmenge ins Wasser.


Welcher Luftmenge? 50 oder 75 Liter?

Kurt

Ich ändere:

Welcher Luftmenge? 50 oder 75 Liter pro Becherfüllung?
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2016, 14:31

Highway hat geschrieben:Fazit: Das System muss einmal mit Luft mit einem Druck entsprechend dem Wasserdruck gefüllt sein, ab da führt jede weitere Kompression von weiterer Luftmenge zum überströmen der leichen Luftmenge ins Wasser. Der Aufwand der dafür getrieben werden muss ist identisch zur normalen Kompressionsarbeit, in unserem derzeitigen Beispiel von 540 J, für 75 Liter Luft bei 100000 Pa bzw. 50 Liter bei 150000 Pa! Die Volumenarbeit findet aufgrund eines nicht vorhandenen Differenzdruckes nicht statt. Das ist der logische Fehler den du, Bruggmüller, fallili und andere machen. Aber zum Glück ist es keine demokratischen Entscheidung, sondern eine der besseren Argumente.

Es geht nicht um "bessere Argumente", sondern um harte Fakten, die einem schon geläufig sein sollten, wenn man sowas beurteilt.

Was du beschreibst ist die Volumenänderungsarbeit, eine einmal verrichtete Arbeit.



Hier geht es aber um die kontinuierliche Technische Arbeit, welche die erforderliche Verschiebearbeit einschließt:



Was das beides in deinem Diagramm darstellt, kannst du eventuell erahnen.

Da nutzt es gar nichts, wenn du dir irgendwas anderes vorstellst und "argumentierst". Das sind harte Fakten, welche seit über 100 Jahren bekannt sind und im Ingenieuwesen tagtäglich erfolgreich angewendet werden.

Und unter Anwendung dieses unbezweifelten Wissens ergibt sich im verlustfreien Fall N_in=N_out und real verlustbehaftet N_in>N_out.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Fr 15. Jul 2016, 14:35

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...

Was hast du gesagt, ich hab dich nicht verstanden.

Du beginnst mit der Komprimierung der Luft bei Punkt C
nimmst also 75 Liter Luft zu 1 Bar und schiebst diese in den Behälter der 5m unter Wasser ist. Da hat sie dann einen Druck von 1.5 Bar
Um die 75 Liter Luft reinzubringen brauchst du einen Aufwand von 540 J.
Dabei wird die Luft auf 50 Liter komprimiert welche nun im Behälter sind, das ist der Zustand D .
Also die Linie C D.

Nun lässt du den Kübel frei und dieser steigt nach oben.
Dabei dehnt sich die Luft von den 50 Litern auf 75 Liter aus, der Druck sinkt von 1.5 Bar auf 1 Bar, die dabei erbrachte Leistung beträgt 540 J.
Das ist die Linie D C.

Einverstanden oder siehst du das anders?

Kurt


Wie oft denn noch? Die 540 J werden dazu gebraucht, um die Entropie des Gases/der Luft zu verringern.



Ist es nicht so dass die 540 J dazu gebraucht werden 75 Liter Luft zu 1 bar in 50 Liter Luft zu 1.5 Bar zu konvertieren?

Und zweitens:
Ist es nicht so dass durch die Expansion/Rückkonvertierung von 50 Liter Luft zu 1.5 Bar in 75 Liter Luft zu 1 Bar eine Arbeitsleistung(Auftrieb im Wasser) von 540 J erbracht werden kann?

Kurt

Wenn es nicht so ist dann sags, nimm dein Bild und erkläre mir wo ich falsch liege.

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2016, 14:48

Highway hat geschrieben:Auch hartnäckiges ignorieren hilft dir nicht weiter. Deine Betrachtungsweise ist schlicht falsch. Begründet habe ich es jetzt mehr als genug. Wenn du es nicht verstehen willst, bitte.

Das ist ja nun tatsächlich schlimm. Mäßigend ausgedrückt.

Du "begründest", daß da keine Technische Arbeit geleistet wird, obwohl da von einem Kompressor welche gleistet wird. Oder ist der das gar keine Technische Einrichtung, sondern nur eine fata morgana?

Für Fachkundige ist das, was ich beschrieben habe, selbstverständlich. Wenn du das nicht erkennst, dann bist du eben nicht fachkundig.

Ich hab jetzt aber wenig Lust, weiter gegen die Wand zu erklären, wenn du partout nicht wissen oder lernen willst, daß hier technische Arbeit geleistet wird, die logisch als Technische Arbeit zu rechnen ist. Gegen Wissensverweigerung ist noch kein Kraut gewachsen. :evil:
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Fr 15. Jul 2016, 14:58

Highway hat geschrieben:Ich habe keinen Bock mehr es dir nochmal zu erklären.


Ja was ist denn nun?
Liege ich falsch oder nicht?

Und nochwas:
Deine "Auftriebsenergie" der 50 Liter zu 1.5 Bar beträgt 3040 Ws, diese setzt du als "Überschuss" (- der 540) an, wie werden diese im Becherwerk genutzt, verwertet, zu KW-Leistung?
Wie geht das, wo erfolgt das?

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2016, 15:26

Highway hat geschrieben:
Die Frage kannst du dir leicht selbst beantworten, wenn du die Antwort auf folgende Frage weißt. Stimmt die Beziehung p1*V1 = p2*V2? Ja oder Nein?

Was willst du damit: Ich erkläre dir hier die technische Berechnung und diu kommst mit sowas?

Ist es zuviel verlangt, daß wenn du schon hier nichts verstehst, dich mal etwas selbst um Wissenszuwachs zu bemühen. Muß man dich immer erst darauf stoßen. Da kommt das Wort "Verschiebearbeit" und du meinst, sowas gibt es gar nicht. Warum liest du da vor solcher unsinnigen Behauptung nicht erstmal nach? Muß man dich erst immer dazu anstoßen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Verschiebearbeit

Da findest du es prima erklärt und dazu noch die Überalles-Prozessgleichung:



Danach kannst du dir jede "Argumentation" sparen. Denn sicher kennst du p und V vor dem Kompressor und p und V am oberen Austritt vom AK. Sind gleich, oder? Also


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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 15. Jul 2016, 15:29, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Fr 15. Jul 2016, 15:27

Gegen Dummheit hilft wirklich nichts.
Viel Spaß mit Deinem AUKW - ich meld mich wieder, wenn das erste funktionierende AUKW bei einem Kunden ankommt oder wenn selbst der Blödeste (wer das hier wohl ist?) einsieht, dass das AUKW nicht funktionieren kann.
Ich bin leider überzeugt, dass keine dieser Bedingungen jemals eintreffen werden.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Fr 15. Jul 2016, 16:37

Highway hat geschrieben:In Ergänzung zu meinem vorherigen Post. Was sagt Bruggmüller zur Kompression?

Er sagt:

E = p1 * V1 * ln(p2/p1)


E = 100000 Pa * 0,075 m³ * ln(150000 Pa / 100000 Pa) = 3040,98 J

weiter sagt er:

Allerdings muss man jetzt noch berücksichtigen, dass der Umgebungsluftdruck beim Komprimieren mithilft


und Bruggmüller kommt zum Ergebnis:

E = p1 * V1 * ln (p2/p1) - p1(V1-V2)


E = 100000 Pa * 0,075 m³ * ln (150000 Pa / 100000 Pa) - 100000 Pa (0,075 m³ - 0,05 m³) = 3040,98 J - 2500 J = 540,98 J



Bruggmüller sagt also dass auf Grund des Druckes von 1 Bar nur mehr 540 J aufzuwenden sind um 75 Liter Luft auf 1.5 Bar Druck, und der Menge von 50 Litern, zu bringen.
Und er sagt weiterhin dass bei 1.5 Bar Druck in den 50 Litern Luft 3040 J drin sind.
Highway, seh ich das so richtig?

Kurt
Zuletzt geändert von Kurt am Fr 15. Jul 2016, 16:38, insgesamt 1-mal geändert.
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