Ernst hat geschrieben:Und wenn es so wäre, daß der Erdmittelpunkt so ein Hilfs-IS wäre, dann wären es alle Punkte auf der Erdoberfläche auch.
Soll das Hilfs-IS das lokale IS entsprechen? Dann gilt das auch für alle Punkte im lokalem Umkreis der Erde für die Orbitalbahn um die Sonne.
Ernst hat geschrieben:Denn wenn die Rotation der Erde um die Sonne keinen Einfluß hat, dann hat die Rotation des Punktes um die Erdachse auch keinen. Entweder oder. Einmal Hü und einmal Hott geht nicht.
Sie haben vergessen, dass dies nur für die stabile Umlaufbahn eine Körpers gilt. Und dann auch nur für Gravitation. Selbstverständlich gilt am Beispiel Erde desselbe: Kreist ein Körper gravitationsgebunden um die Erde, bildet sich auch hier ein begrenztes, lokales IS. Nur das nützt Ihnen bzgl. H&K nichts, weil der Raum des lokalen IS viel zu klein ist und die anderen Uhren nicht in ihm liegen. Sie erinnern sich vielleicht an das Beispiel der ART mit dem Aufzug. In einem frei fallenden Aufzug existiert ein lokales IS. Da passt der gesamte Raum des H&K-Experiments nun wahrlich nicht hinein.
Ernst hat geschrieben:Aber Punkte auf der Erde repräsentieren selbstverständlich annähernd Inertialsysteme. Denn die Newtonschen Gesetze wurden ja dafür "entdeckt". Das ist auch nicht anders in einem Flugzeug; auch da kann man die Newtonschen Gesetze verifizieren.
Bzgl. des Einflusse der Sonne. Ja, klar. Gilt auch für die SRT. Ob sie nun gleich "dafür entdeckt" wurden sei mal dahingestellt.
Ernst hat geschrieben:Es steht also nichts dem entgegen, die Zeitmessung auf dem Erdpunkt und im Flugzeug vorzunehmen und zu vergleichen.
Das ist ja der Sinn herauszubekommen, ob sich die Uhrzeiten unterscheiden.
Ernst hat geschrieben:Und da ist es nach den Regeln der SRT so, daß im IS des Bodenpunktes die Flugzeuguhr langsamer läuft und im IS des Flugzeuges die Bodenuhr langsamer gehen muß. Das ergibt sich ganz klar aus der LT.
Die Annahme, das der Bodenpunkt und die jew. Flugzeuge ein IS darstellt ist eben nicht mehr richtig, wenn man die Effekte der ZD vorhersagen will. Der Fehler der Vorhersage zur Messung wird zu groß.
Ernst hat geschrieben:Ein Ergebnis, daß man bereits direkt aus der LT theoretisch als absurd erkennen kann.
Wenn man das so falsch anwendet wie Sie ja. Wenn man das so anwendet, wie es die Randbedingungen erforderlich machen, dann kommen Sie auch auf das richtige Ergebnis. Ich habe es Ihnen ja vorgerechnet.
Mike