fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
..........
Ein Rechtecksignal hat, so wie jedes andere periodische Signal auch, eine Periodendauer, da geht kein Weg vorbei.
Aus dieser Periodendauer wird die Aussage zur Signalfrequenz gewonnen, und zwar durch Berechnung in Verbindung mit einer Zeiteinheit.
Zur Frequenzaussage sagt Wiki:
Zitat:
Kennzeichnend für die Periodizität nach der Zeit T ist die Beziehung
f(t)=f(t+T) für eine beliebige Zeit t und für T = konst > 0.
Der Kehrwert 1/T wird als Frequenz (Formelzeichen: f oder \nu (ny)) bezeichnet.
f= \frac 1T\ .
Sowohl die Aussage was Periodendauer, als auch die Aussage was Frequenz bedeutet, ist hier eindeutig dargestellt.
.......
Anhand dieser Aussage von Wiki hast Du Dir aber nun selber "ein Ei gelegt" wenn Du aus einer "Periodendauer" auch auf eine eindeutige Frequenz schließen willst.
Laut Wiki ist eine Periodendauer jener Zeitraum in dem ein Signal wieder den selben Wert hat.
Das Ei sehe ich nicht.
Zitat:
Laut Wiki ist eine Periodendauer jener Zeitraum in dem ein Signal wieder den selben Wert hat.
Schau dir das Bild bei Wiki dazu an, da wurde das klargestellt und eindeutig erläutert.
Ein Rechtecksignal besteht aus einer Flanke (ich nehme einfach mal die steigende), dieser Flanke folgt ein mehr oder weniger unveränderter DC-Zustand, dieser Zustand hat wiederum eine Dauer.
Dieser Dauer folgt dann eine fallende Flanke, dieser Flanke folgt dann ein mehr oder weniger unveränderter DC-Zustand.
Ist dieser Zustand vorbei beginnt das nächste Rechtecksignal.
Die Dauer der steigenden Flanke bis zur Dauer der nächsten steigenden Flanke ist hier die Periodendauer des Signals.
Du kannst jeden Zustand innerhalb dieser Dauer als Anfang/Ende nehmen, es muss halt immer der selbe sein.
Schau dir PWM an, da hast du ein Signal mit immer gleicher Dauer der einzelnen Schwingungszüge.
Das Verhältnis von Ein/Aus kann dabei durchaus schwanken, die Periodendauer ist immer die selbe.
Die Frequenzaussage eines Signals wird durch dessen Periodendauer bestimmt!
Ändert ich die Periodendauer dann ändert sich auch die Frequenz dieses Signals.
fallili hat geschrieben:
Am Beispiel (mit niedriger Frequenz damit die Zeiten klar ersichtlich bleiben):
Wir nehmen ein 1 Hz Sinussignal:
Die Spannung ändert sich sinusförmig und nach 1 Sekunde ist immer wieder der selbe Wert erreicht - Periodendauer 1 Sekunde.
Wir haben ein sinusförmiges Signal dessen Frequenz 1 Hz beträgt, welchen Zustand des Sinus wir dabei nehmen, spielt keine Rolle, es muss nur immer der selbe sein.
fallili hat geschrieben:
Dann nehmen wir ein 1 Hz Rechtecksignal:
Du hast eine Frequenzangabe gemacht aus der man auf die Periodendauer schliessen kann.
Dein Rechtecksignal hat also eine Periodendauer von 1 sec.
fallili hat geschrieben:
Die Spannung springt auf einen Wert. Dann bleibt dieser Wert 0,5 sek lang erhalten!!!!!!!
Du hast also ein Rechtecksignal dessen steigende Flanke den Beginn der Dauer der Schwingperiode einleitet.
Dieser zustand bleibt dann 0.5 sec unverändert erhalten.
fallili hat geschrieben:
Was nun: Nach 0,4 Sekunden hat das Signal den selben Wert - Periodendauer 0,4 sek
Du nimmst den ersten Zustand deine Rechtecksignals (den Zustand nach der steigenden Flanke) dessen Periodendauer 1 sek beträgt und das damit eine Frequenz von 1Hz hat und
frägst dann nach:
fallili hat geschrieben:
und die dazu gehörigen Frequenzen???????
nach den dazu gehörenden Frequenzen!!
f=1/T
Also welches T hast du für deine Überlegungen herangezogen?
Das T das deinen 1Hz Rechtecksignal auszeichnet kann es ja nicht sein, denn das umfasst alle Zustände deines Rechtecks, also die steigende Flanke, die Verweildauer in diesem Zustand, dann die fallende Flanke und auch die Verweildauer in diesem Zustand.
Erst dann ist dein Rechtecksignal zu Ende.
fallili hat geschrieben:
Nach 0,3 - 0,2 - 0,1 - 0,001 - 0,00001 usw. Sekunden hat das Signal den selben Wert -
Und? ist alles Teil der ersten Dauer nach der steigenden Flanke.
fallili hat geschrieben:
Periodendauer 0,3 - 0,2 - 0,1 - 0,001 - 0,00001 usw. Sekunden
? Von welcher Periode??
fallili hat geschrieben:
und die dazu gehörigen Frequenzen????????
Welcher Frequenzen?
Frequenzen von welchen Signalen?
Frage: was sind für dich Frequenzen?
fallili hat geschrieben:
So simpel scheint es also nicht zu sein.
"Sie müssen erst den Nippel durch die Lasche ziehen...."
fallili hat geschrieben:
Und damit ich noch ein Beispiel angebe.
Kommt später dran.
Kurt