Kurt hat geschrieben:
Es werden zwei Kondensatoren in Reihe geschaltet, einer mit 100 pF, einer mit 100 nF, es werden +10V DC angelegt.
Seid ihr auch der Meinung dass sich die Spannung so aufteilt dass sich am 100nF 10 mV ergeben, am 100pF 9.99V.
...
Die grüne Linie zeigt den Verlauf der Spannung die links generiert wird, die rote Linie die Spannung am 100nF.
Nach 1ms beginnt die Spannung linear zu steigen, die Spannung des Spannunungsteilers (C1 und C2) läuft proportional mit.
Muss ja auch so sein weil hier keinerlei Widerstände vorhanden sind.
Kurt
Nun wurde ein L dazu geschaltet und die Steilheit der Spannungsquelle erhöht.
Dateianhang:
Bild_Spannungsteiler_2.png [ 31.24 KiB | 4897-mal betrachtet ]
Der Kondensator mit 100nF wird wiederum auf eine Spannung von 10mV geladen.
Nun beginnt die "Ladung" des Kondensators in die Spule zu fliessen und es baut sich darin ..... auf.
Ein Schwingkreis wurde mit der Ladung, die in den Kondensator eingebracht wurde, in Gang gesetzt.
Da wir hier ja verlustlos sind wird dieses Pendeln zwischen C und L "ewig", mit einer Amplitude von +- 10V, andauern.
Der 100pF Kondensator bekommt nun keine schnellen Änderungen mehr zugeführt (er ist ja nun Teil des Resonanzkreises) und verhält sich deswegen hochohmig, sein X_c ist fast vernachlässigbar.
Irgendwelche Einwände oder Erklärungen dazu?
Kurt