Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Mikesch » Di 26. Apr 2016, 21:37

Kurt hat geschrieben:Angeboten wird dem Ohr ein nichtsinusförmiges Signal, daraus macht es mehrere sinusförmige Signale.
Das ist Ihr grundsätzlicher Fehler. Jedes Signal lässt sich mit einer Summe von Sinussignalen ausdrücken. Da wird nichts "gemacht", denn es ist bereits integraler Bestandteil des Signals. Es ist auch völlig egal, ob linke oder rechte Flanke, oder sonstwas. Sie sollten wirklich mal die Fouriertransformation zwischen zeitabhängigen Signalen und frequenzabhängigen Signale lernen.
Mike
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Kurt » Di 26. Apr 2016, 22:22

Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Angeboten wird dem Ohr ein nichtsinusförmiges Signal, daraus macht es mehrere sinusförmige Signale.

Das ist Ihr grundsätzlicher Fehler.


Aber nein, das ist das was real abläuft.
Gezeigt durch LT-Unterstützung.

Nimm einen Oszi und schau dir ein irgendwie erzeugtes nichtsinusförmiges Signal an. (eins das sich halt "periodisch" wiederholt)
Dann überlege das was ich aufgezeigt habe und du wirst alles das finden (wenn du dazu bereit bist) was gesagt und erläutert wurde.

Mikesch hat geschrieben:Jedes Signal lässt sich mit einer Summe von Sinussignalen ausdrücken.


Ja natürlich! Und sogar mit Sinussignalen erzeugen (schau dir die drei DC-Signalquellen an, da ists gezeigt wies grundsätzlich geht, ob AC oder DC ist dabei egal.)
Und sogar eine Menge an Sinussignalen damit neu erzeugen, schau dir die Plots an, da ist es gezeigt und erläutert und erklärt.
Du hast es ja selber hierhergesetzt, ist das jetzt nicht mehr wahr?

Mikesch hat geschrieben:Da wird nichts "gemacht", denn es ist bereits integraler Bestandteil des Signals.


Wenn man an Märchen glaubt dann kann sein das man das meint.
Du kannst ja mal erläutern wie das sein kann.
Hast du denn schon vergessen wie ein Signal generiert wird, wir haben es hier mit flankenbehafteten Signalen ja gemacht.
Einmal mit einem 555 usw. erzeugt, einmal durch Zusammenschaltung von vielen passenden Sinussignalen, diese sind in der Erzeugung der steilen Flanken aufgegangen und somit nicht mehr präsent. Da gibt's keine integralen Bestandteile mehr, es sind einfach keine da ausser den Flanken.

Mikesch hat geschrieben: Es ist auch völlig egal, ob linke oder rechte Flanke, oder sonstwas.


Spielt keine Rolle ob dir das genehm ist oder nicht, es ist einfach die Realität.
Und die sticht immer!

Mikesch hat geschrieben:Sie sollten wirklich mal die Fouriertransformation zwischen zeitabhängigen Signalen und frequenzabhängigen Signale lernen.
Mike


Wieso? Damit ich, so wie du und andere hier, die Fourier für ihre Märchengeschichten missbrauchen, das auch so mache! Danke, Nein.

Bring halt mal ein Beispiel für Zeit- und Frequenzabhängigkeit dann sehen wir uns das an.

Kurt


Was sind "Frequenzanteile"??

.
Kurt
 
Beiträge: 22288
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Mikesch » Mi 27. Apr 2016, 09:04

Kurt hat geschrieben:Bring halt mal ein Beispiel für Zeit- und Frequenzabhängigkeit dann sehen wir uns das an. Was sind "Frequenzanteile"?
Darüber schreiben Sie doch andauernd. Eine Spektralanalyse ist nichts anderes, als die Signale in ihren frequenzabhängigen Anteilen auszudrücken. Das ist aber die Beschreibung der einzelnen Sinuswellen, die in Summe das Signal ausmachen.
Die mathematische Funktion, die das abstrakt beschreibt, ist die Fouriertransformation.
Im einfachsten Fall einer oberwellenfreien Schwingung:
Zeitfunktion
Frequenzfunktion dieser Zeitfunktion:
Deutlich zu erkennen: Im positiven Wertebereich (nur der ist physikalisch sinnvoll) gibt es nur einen -Peak bei . Ist ja auch klar, es ist ja nur eine Sinusschwingung. Beim Hören würde also genau eine innere Haarzelle mit dieser Frequenz Nervensignale erzeugen.
Darüberhinaus lassen sich aus der Formel noch die Phaseninformationen ablesen. Nehmen Sie mal die cos-Funktion und schauen Sie was passiert.
Mike
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Kurt » Mi 27. Apr 2016, 09:56

Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Bring halt mal ein Beispiel für Zeit- und Frequenzabhängigkeit dann sehen wir uns das an. Was sind "Frequenzanteile"?

Darüber schreiben Sie doch andauernd.


Du bist es der von Frequenzanteilen schreibt.
Also zeig auf was das sein soll.
Nimm irgendein Zeichenprogramm und stelle es grafisch/malerisch dar.

Mikesch hat geschrieben:Eine Spektralanalyse ist nichts anderes, als die Signale in ihren frequenzabhängigen Anteilen auszudrücken.


Was sind frequenzabhängige Anteile, mal's her unter Zuhilfenahme eines entsprechenden Signals.
Was sind frequenzabhängige Anteile innerhalb eines Signals, sag's oder mal's oder sag was ich malen soll.
Mit LT lässt es sich, falls es deine frequenzabhängigen Anteile geben sollte, bestimmt anschaulich darstellen.
Bis jetzt hast du nur von deinen Frequenzanteilen gesprochen, wann stellst du sie dar und klar worum es sich dabei handeln soll.
(oder ist es so das man Märchenvorstellungsbestandteile nicht darstellen kann weil es sie nicht gibt?)

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22288
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Mikesch » Mi 27. Apr 2016, 10:16

Kurt hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Bring halt mal ein Beispiel für Zeit- und Frequenzabhängigkeit dann sehen wir uns das an. Was sind "Frequenzanteile"?
Darüber schreiben Sie doch andauernd.
Du bist es der von Frequenzanteilen schreibt.
Na klar, ich schreibe nur klar und deutlich hin, worüber Sie nur schwadronieren ohne das Fachwort zu verwenden.
Kurt hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Eine Spektralanalyse ist nichts anderes, als die Signale in ihren frequenzabhängigen Anteilen auszudrücken.

Was sind ....
Können Sie alles aus der Formel erkennen. Und außerdem habe ich ein Beispiel genannt. Die Bilder können Sie sich selber malen: Eine Sinuskurve und einen Strich....
Mike
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Ernst » Mi 27. Apr 2016, 11:02

Kurt hat geschrieben:Du bist es der von Frequenzanteilen schreibt.
Also zeig auf was das sein soll.
Nimm irgendein Zeichenprogramm und stelle es grafisch/malerisch dar.

Ich weiß nicht, ob du autistisch veranlagt bist. Aber die Vermutung liegt nahe.
Erstmal solte es dir zu denken geben, daß alle, ausschließlich alle hier verstehen, was du in deinem Verstand verdrängst.
Zweitens wimmeln die Antworten voller grafischer/numerischer Darstellung der Signalanalyse. Gänzlich unbeeindruckt forderst du das immer wieder. Was ist mit dir los?
Drittens solltest du dir wenigstens etwas, auch autodidaktische, Bildung aneignen, bevor du so ein jämmerliches Zeugs von dir gibst.

Hier gehts auch ganz ohne Theorie mit ein wenig Erkenntniswillen.

Nimm einen Zungenfrequenzmesser und errege ihn sinusförmig. Es schwingt genau eine Zunge; diejenige mit der Eigenfrequenz der Frequenz der Sinuserregung.

Nun errege ihn mit einem Rechtecksignal. Es schwingen mehrere Zungen unterschiedlicher Eigenfrequenzen.
Wo kommen die unterschiedlichen Zungenerregungen denn her? Wenn sie nicht im erregenden Rechtecksignal enthalten sind?
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Kurt » Mi 27. Apr 2016, 12:27

Ernst hat geschrieben:Nimm einen Zungenfrequenzmesser und errege ihn sinusförmig. Es schwingt genau eine Zunge; diejenige mit der Eigenfrequenz der Frequenz der Sinuserregung.

Nun errege ihn mit einem Rechtecksignal. Es schwingen mehrere Zungen unterschiedlicher Eigenfrequenzen.
Wo kommen die unterschiedlichen Zungenerregungen denn her? Wenn sie nicht im erregenden Rechtecksignal enthalten sind?


Ernst, schade dass ich jetzt keine Zeit habe.
Du schreibst:
Wo kommen die unterschiedlichen Zungenerregungen denn her?


Ist denn das was ich bisher mühselig mit meinen Plots und Erklärungen vermittelt habe wirklich spurlos an dir vorübergegangen.

Links hast du die Rechteckflanken (Teil des Rechtecksignals), rechts hast du deine Zungenschwinger der Stimmgabeln (in Form von elektrischen Resonanzkreisen).

Die Plots zeigen haarklein auf wie die Anregung dieser "Stimmgabeln durch die Flankeneinwirkungen erfolgt.

Und du frägst immer noch: "Wo kommen die unterschiedlichen Zungenerregungen denn her?"

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22288
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Ernst » Mi 27. Apr 2016, 13:42

Kurt hat geschrieben:Links hast du die Rechteckflanken (Teil des Rechtecksignals), rechts hast du deine Zungenschwinger der Stimmgabeln (in Form von elektrischen Resonanzkreisen).
Die Plots zeigen haarklein auf wie die Anregung dieser "Stimmgabeln durch die Flankeneinwirkungen erfolgt.
Und du frägst immer noch: "Wo kommen die unterschiedlichen Zungenerregungen denn her?"

Du fragst das doch ständig erneut in einer unendlichen Schleife, obgleich alles hundertmal beantwortet und klar ist. Das ist ja praktisch dein Markenzeichen.

"Flankeneinwirkung" ist physikalisch Quatsch. Das Rechtecksignal als Ganzes ist entscheidend. Und dieses Signal ist gleichwertig einer Überlagerung aus sinusförmigen Anteilen unterschiedlicher Frequenz. Und die Zungen schwingen ebenfalls sinusförmig mit diesen unterschiedlichen Frequenzen.

Was ist da nur so schwer für dich zu verstehen.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Kurt » Mi 27. Apr 2016, 18:55

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Links hast du die Rechteckflanken (Teil des Rechtecksignals), rechts hast du deine Zungenschwinger der Stimmgabeln (in Form von elektrischen Resonanzkreisen).
Die Plots zeigen haarklein auf wie die Anregung dieser "Stimmgabeln durch die Flankeneinwirkungen erfolgt.
Und du frägst immer noch: "Wo kommen die unterschiedlichen Zungenerregungen denn her?"

Du fragst das doch ständig erneut in einer unendlichen Schleife, obgleich alles hundertmal beantwortet und klar ist. Das ist ja praktisch dein Markenzeichen.

"Flankeneinwirkung" ist physikalisch Quatsch. Das Rechtecksignal als Ganzes ist entscheidend. Und dieses Signal ist gleichwertig einer Überlagerung aus sinusförmigen Anteilen unterschiedlicher Frequenz. Und die Zungen schwingen ebenfalls sinusförmig mit diesen unterschiedlichen Frequenzen.

Was ist da nur so schwer für dich zu verstehen.
.
.


Ernst,
ich habe dir ein Bild gemalt das Schwingkörper für Signale mit folgender Frequenz enthält:
100, 200, 300, 400, 500, und 1000Hz.
Rechts sind die Resonanzkörper, links der Flankengeneraror, es wird nur eine einzige Flanke erzeugt.

Dine aufsteigende Flanke regt all diese Schwingkörper zum Aufbau ihrer Eigenresonanz an, sie schwingen alle an und dann weiter.


Du hast Stimmgabeln angeführt.
Nimm solche, am besten eingespannte Blattfedern die eine vertikale Resonanzschwingung ausführen können.
Diese stösst du alle gleichzeitig und gleich stark von unten her an (Analogie zum aufsteigendem Puls).
Alle werden in ihrer Resonanzfrequenz eine Schwingung aufbauen.

Im Bild ist oben der Puls zu sehen, darunter jeweils die Reaktion der Resonanzkörper.
Blattfedern und Stimmgabeln und andere schwingfähige Gebilde verhalten sich analog.


Kurt
Dateianhänge
Bild_Ernst_1.png
Bild_Ernst_1.png (60.11 KiB) 4531-mal betrachtet
Kurt
 
Beiträge: 22288
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Märchenwelt Physik, Rechtecksignal

Beitragvon Kurt » Mi 27. Apr 2016, 21:07

.

Hier kommt nach 2.5 ms eine negative Flanke, bei den Blattfedern und Stimmgabeln heisst das das sie nun von der anderen Seite "angeschlagen" werden, einer kurzen Flanke ausgesetzt sind.

Bild_Ernst_2.png
Bild_Ernst_2.png (58.22 KiB) 5259-mal betrachtet


Es ist gut zu sehen wie die erste Flanke alle Resonanzkörper zum Schwingen anregt, alle schwingen in ihrer Eigenresonanz.
Die zweite Flanke, welche in die Gegenrichtung zur ersten zeigt, verändert das Schwingen aller Resonanzkörper.

Die 100 Hz-Schwingung wird konstruktiv getroffen und erhöht ihre Amplitude.
Die 200 HZ-Schwingung ebenfalls, sie verdoppelt ihre Amplitude.
Die 300 und 500er und 1000er wird ebenfalls konstruktiv angeregt.
Die 400-Hz-Schwingung wird total abgewürgt und verschwindet ganz.

Es ist gut zu sehen wie die Flanken das Schwingungsverhalten der einzelnen Resonanzkörper bestimmen.
Und sie bestimmen es alleine.

So ist es auch bei Stimmgabeln und Blattfedern und anderen schwingfähigem Gebilden.


Kurt

(Hinweis: im Bild_1 sind die 500 Hz falsch)

.
Kurt
 
Beiträge: 22288
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Andere Theorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste