Spacerat hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Ich mache mal Folgendes:
Wir bauen/nehmen einen Verstärker der eine Leistung von 1 Watt bis in den Bereich von 1 MHz verzerrungsfrei bereitstellt.
Dieser wird einmal von einem 555 angesteuert und einmal von einer Soundkarte die mit Hilfe von "Fourier" ebenfalls ein Rechteck gleicher Güte (Flankenverhalten) und Amplitude wie der 555 ausgibt.
Diese beiden Signale geben wir abwechselnd an den Verstärker an dem ein Lautsprecher angeschlossen ist.
Wir, die da lauschen, sind die Beobachter und bewerten das Gehörte.
Wir werden keinen Unterschied in dem Signal was wir zu hören bekommen feststellen können, wir können also nicht unterscheiden ob es vom 555 oder von Sythesizer kommt.
Nein, natürlich wirst du keinen Unterschied hören...
Und was bedeutet das?
Spacerat hat geschrieben:Ein Lautsprecher schwingt aber nun mal auch nicht digital - also Membran rein, Membran raus (auch ein Piezo nicht). Ein Lautsprecher schwingt nach, selbst bei den saubersten Rechteckwellen. Das gehörte Signal unterscheidet sich genau deswegen nicht (ok, kaum) vom Fourier-Rechteck.
Ja was denn nun?
Unterscheidet es sich oder unterscheidet es sich nicht vom anderem?
Was ist am Fourier-Rechteck anders als an dem vom 555?
Spacerat hat geschrieben:Und nun kommen die Ton-Beispiele von Chief: Wenn di kannst, bau dir die Signale halt mal selber und zwar mit gleichen Frequenzen. Ein Rechteck aus einem Digitalen Baustein und einen Sinus (oder nimm Ernsts Link, wenn du ihm vertraust). wenn du dir diese anhörst, sollten sie doch gleich klingen oder nicht?
Seit wann sollte denn ein Sinussignal gleich klingen wie ein Rechtecksignal, wie kommst du überhaupt auf die Idee dass ich meinen könnte diese sollten gleich klingen?
Kurt
