Reale Vorgänge im Universum

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Mikesch » Fr 4. Mär 2016, 16:18

Jan hat geschrieben:Die Diskussion hat auf jeden Fall etwas gebracht.
Meine Aussage von gestern, daß man zur Berechnung der Merkurbahn auch auf andere Formeln zurückgreifen kann und nicht auf die ART angewiesen ist, wurde heute bestätigt.

Sie haben da was nicht verstanden: Es reicht in der Wissenschaft grundsätzlich nicht, einfach nur ein richtiges Ergebnis zu liefern. Wie das Ergebnis zustande kommt, muss auch nachgewiesen werden. Und das kann Gerber nicht. Zudem sind die bekannten Ansätze falsch.
Ich verstehe Ihre ganze Vorgehensweise nicht: Bei Gravitationswellenversuch LIGO hinterfragen Sie und die anderen Kritiker ja auch, wie das Ergebnis zustande gekommen ist. Und das ist auch richtig so. Aber jetzt, bei Ihren eigenen Idee soll das also plötzlich nicht mehr gelten? Kann ja wohl nicht sein.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Mikesch » Fr 4. Mär 2016, 17:17

Jan hat geschrieben:Schließlich will man ja die Vorgänge im Universum verstehen. Rechnen können andere.

Das ist ein Grundmissverständnis bei Ihnen: Wenn Sie eine Theorie haben, müssen Sie diese auch beweisen. Das Werkzeug dazu liefert die Mathematik. Das heisst Sie müssen Ihre Theorie mit Hilfe der Mathematik beweisen. Selber rechnen!
Dazu muss Ihre Theorie auch konsistent zu den anderen Theorien und Definitionen passen, dass müssen Sie auch mathematisch beweisen.
Selbst die RT verändert die physikalischen Definitionen grundsätzlich nicht, schränkt tw. ein und erweitert sie. Ein Meter bleib ein Meter, die Sekunde bleibt eine Sekunde und selbst Newton bleibt gültig nur mit der Einschränkung v<<c. Dafür ist jetzt Maxwell auch allgemein gültig, was unter Newton eben nicht der Fall ist.
Wenn Sie da eine komplett neue Theorie entwerfen, dann müssen eben auch alle Grudlagen neu entwickelt. Angefangen von: Was ist Länge?

Der Rest Ihres Beitrags ist nur eine Buzz-Wort-Hülsensammlung. Einen Relevanznachweis haben Sie ja noch nicht erbracht.

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Fr 4. Mär 2016, 19:07

Alles was man braucht ist bereits vorhanden und im Internet abrufbar.

Beweis für die Richtigkeit der ART steht noch aus ohne Aussicht auf Erfolg.

Der mathematische Beweis für die Dunkle Matherie, ohne die die ART nicht funktioniert kann nicht erbracht werden.

Trotzdem ist die Mathematik nur ein perfektes Werkzeug für die Theorie, in der sie angewendet wird.

Aussagekraft und Wahrheitsgehalt sind abhängig und eingegrenzt durch die Definitionen der Theorie.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Mikesch » Fr 4. Mär 2016, 19:49

Jan hat geschrieben:Alles was man braucht ist bereits vorhanden und im Internet abrufbar.
Beweis für die Richtigkeit der ART steht noch aus ohne Aussicht auf Erfolg.
Der mathematische Beweis für die Dunkle Matherie, ohne die die ART nicht funktioniert kann nicht erbracht werden.
Trotzdem ist die Mathematik nur ein perfektes Werkzeug für die Theorie, in der sie angewendet wird.

Ich finde da im Internet alles und nichts. Wo ist eine geschlossene Beschreibung, Herleitung und Definition Ihrer Theorie?
Eine Theorie kann nur Falsifiziert werden. Es gibt nie einen Beweis für die Richtigkeit, sondern nur einen Beweis für deren Ungültigkeit. Die ART wird - wie jede andere Theorie - niemals den Beweis für ihre Richtigkeit erbringen können. Sie ist auch noch nie Falsifiziert worden.
Die ART funktioniert wunderbar auch ohne Dunkle Materie.
Die Mathematik ist allgemeingültig. Erklären Sie bitte, warum Sie der Meinung sind, daß die Mathematik nur für Theorie, in sie angewendet wird, gültig ist.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Mikesch » Fr 4. Mär 2016, 22:02

Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das ist ein Grundmissverständnis bei Ihnen: Wenn Sie eine Theorie haben, müssen Sie diese auch beweisen. Das Werkzeug dazu liefert die Mathematik.
Dann sagen wir es mal mit einer mathematisch logischen Grundlage, von welcher ich irgendwann mal gehört habe.
Ergebnisse die Aufgrund korrekter Ansätze richtige Lösungen darstellen lassen sich niemals falsch deuten (1+1=2). Solange aber ein Ergebnis andere Deutungen zulässt, der Ansatz aber korrekt ist, können richtige Lösungen auch schon mal falsch sein (z.B. RT). Somit kann eine jede bereits vorhandene Mathematik in jede beliebige Theorie einfliessen, wodurch die Theorie vllt. auch nicht richtiger wird aber wozu muss den eine neue Mathematik verlangt werden?
    Da stimme ich Ihnen zu: Die Mathematik als solches kann keine Fehler machen.
    Des weiteren stimme ich Ihnen zu: Ist der Ansatz falsch, (Fehler bei der Übertragung des physikalischen Sachverhalts in die Mathematik. Meter statt Kilometer genommen, Differenziert statt Integriert), rechnet die Mathematik immer noch richtig, das Ergebnis ist nur unbrauchbar. (Wahrscheinlich wenigstens, es kann auch Ausversehen das richtige Ergebnis kommen.)
    Ich stimme Ihnen nicht zu, daß die Mathematik dann was Falsches errechnet, wenn der Ansatz richtig ist. Aus was Wahren, kann nur was Wahres herauskommen. Das ist die Kernlogik der Mathematik!
    Was noch zu erwähnen wäre, ist, daß die Mathematik trotz richtigem Ansatz eben kein eindeutiges Ergebnis liefert. Und dann muss das Ergebnis eben interpretiert werden.(Bei x² kann x positiv oder negativ sein. Die richtige Wahl zu treffen ist eine Frage der Interpretation.)
Die Spezielle Relativitätstheorie ist tatsächlich blitzsauber mathematisch abgebildet. Jede physikalische Bedingung ist eindeutig mathematisch beschrieben und führt zwangsläufig zu den bekannten Ergebnissen. Das kann man an der Lorentztransformation schön demonstrieren. Auch die Allgemeine Relativitätstheorie ist so beschrieben, wenn auch ungleich komplexer.

Die RT als solches verwendet alte, längs bekannte mathematische Ansätze (Ricci, Riemannsche Geometrie, ...). Das Neue war m.E. nur, das Einstein die Idee hatte, diese mathematischen Ansätze überhaupt auf dies Gebiet der Physik zu verwenden, bisher war es sozusagen ein Spezialthema der Landvermessung. (Hilbert hatte ungefähr zeitgleich das Gleiche gemacht. Wer von wem angeregt wurde ist nicht bekannt, getroffen haben sie sich schon.).

Die Mathematik beweist, dass die RT handwerklich sauber und in sich logisch ist und die Gültigkeitsgrenzen einhält. Das ist immer eine erste Prüfung, die eine Theorie erfüllen muss. Das erwarte ich auch von jeder neuen Theorie, daß sie mathematisch sauber formuliert ist. Dann schränkt den Interpretationsspielraum und Missverständnisse doch stark ein. Sie werden in der RT keine mathematischen Fehler finden.

Wenn Sie glauben, daß die RT trotzdem falsch ist, kann es also nur an den falschen Ansätzen liegen und die sind dann rein physikalisch begründet. Der Meinung kann man sein. Das ist OK. Nur irgentwann muss man auch mal was Handfestes vorweisen, welcher konkrete physikalische Aspekt falsch ist. Da reicht es nicht, dass nur zu behaupten. Das muss genauso mathematisch legitmiert abgebildet werden, wie die Theorie selber.

Ich hoffe, ich habe mich verständlich genug ausgedrückt und nicht allzusehr vereinfacht.

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Mikesch » Fr 4. Mär 2016, 23:02

Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Was noch zu erwähnen wäre, ist, daß die Mathematik trotz richtigem Ansatz eben kein eindeutiges Ergebnis liefert. Und dann muss das Ergebnis eben interpretiert werden.(Bei x² kann x positiv oder negativ sein. Die richtige Wahl zu treffen ist eine Frage der Interpretation.)
Ich hoffe, ich habe mich verständlich genug ausgedrückt
Was soll diese Frage?
Ganz einfache Rückfrage im Dialog. Heisst soviel wie: Mir ist klar, was ich ausdrücken will, kommt das auch so an oder denke ich mir nur, das ich mich klar ausdrücke?
Das ist nicht gemeint, daß ich hier irgentjemanden für begriffsstutzig halte.
Spacerat hat geschrieben:Der zitierte Satz aus deiner aufgestellten Liste genügt doch schon. Du konntest dich deswegen also gar nicht unverständlich ausdrücken, weil du bloß wiederholt hast, was ich sagte.
Eine Dialogtechnik. Ich wiederhole mit meinen Worten, um sicherzustellen, daß wir das gleiche Verständnis haben. Ich bin mir sicher, daß wir hier eine abweichende Meinung haben. Sei es drum.
Spacerat hat geschrieben:Aber leider hast du nach wie vor nicht vestanden, dass die SRT die Mathematik der LET verwendet, jedoch anders interpretiert. Sie nimmt diese Formel und sagt, die LG ist in allen Bezugssystemen gleich.
Die Aussage ist in jedem Detail falsch. Erstens: Es gibt keine Mathematik der LET. Habe ich doch vorhin geschrieben. Mathematik ist unparteiisch. Zweitens: Ich stelle dieselbe Formel bei völliger Unkenntnis der LET genauso auf. Selbst die Interpretation ist gleich und die LG ist gleich. Es ist auch kein Wunder: Die Äthertheorie von Lorentz versucht die in Experimenten gefundene Zeitdilatation und Längenkontraktion mit der Äthertheorie in Einklang zu bringen. Es sind dieselben physikalischen Rahmenbedingungen, wie die der SRT. Nur die Invarianz der LG hat als Bezugssystem bei Lorentz den absoluten Äther.
Spacerat hat geschrieben:Ist sie aber nicht. Die LG ist ganz genau nur in einem einzigen Bezugssystem c und zwar im Vakuum.
Wo liegt der Ursprung des Bezugssystems im Vakuum? Wenn Sie das nicht sagen können, gibt es kein Bezugssystem im Vakuum.
Spacerat hat geschrieben:Für Materie (Lichtquellen, Spiegel, Screens, MMIs usw.), die sich in diesem Vakuum bewegt, ist die LG jedoch nicht c. Wäre es anders, gäbe es beim Michelson Morley Experiment nicht mal ein Interferenzmuster bei identischen Armlängen!
Den Satz verstehe ich nicht. Heisst das, ein Raumschiff im Vakuum misst die LG nicht mit c?[/quote]
Spacerat hat geschrieben:... ein Interferenzmuster ergibt sich im bewegten MMI auf jeden Fall.
Die Existenz des Interferenzmuster steht ja nicht zu Debatte. Sondern die Verschiebung bei der Drehung. Und da ist keine. Was blöd für die Äthertheorie ist. Aber im Einklang mit der ET und RT.
Was wollen Sie uns denn eigentlich sagen?
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Mikesch » Fr 4. Mär 2016, 23:13

Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Was wollen Sie uns denn eigentlich sagen?
Was bitte heisst hier "uns"? Dir (und anderen bornierten Relativisten) gar nichts mehr. Ihr versteht es ja eh' nicht und langweilt nur!
Wenn Sie es nicht erklären können oder wollen, warum schreiben Sie in der Öffentlichkeit überhaupt etwas?
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Mikesch » Fr 4. Mär 2016, 23:36

Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:Was bitte heisst hier "uns"? Dir (und anderen bornierten Relativisten) gar nichts mehr. Ihr versteht es ja eh' nicht und langweilt nur!
Wenn Sie es nicht erklären können oder wollen, warum schreiben Sie in der Öffentlichkeit überhaupt etwas?
Weil ich von Interessenten weiß, die es verstanden haben! Du und deine Relativisten-Kollegen gehören aber nicht dazu.

Dann gründen Sie doch einen Privatzirkel, wenn Sie keine Nachfragen haben wollen.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Mikesch » Sa 5. Mär 2016, 00:01

Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Dann gründen Sie doch einen Privatzirkel, wenn Sie keine Nachfragen haben wollen.
Was denkst du, warum ich mich hier darüber nicht mehr auslasse? Privatzirkel (naja... nicht ganz) trifft es im Moment zwar noch, aber wenigstens kreucht in diesem nicht so verständnisloses Kruppzeug, wie hier rum.

Im anderen Faden haben Sie gerade behauptet, das Sie es zu Ihren Behauptungen auch nähere Erläuterungen gäbe. Jetzt bestätigen Sie, das Sie sich hier mehr darüber auslassen. Was denn nun? Haben Sie nun was veröffentlicht und wo, oder nicht?
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Sa 5. Mär 2016, 00:05

Die Relativisten wissen schon selbst, daß sie mit der ART einen lahmen Gaul reiten.

Die sind nach 100 Jahren immer noch damit beschäftigt, ihre Theorie zu bestätigen.
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