julian apostata hat geschrieben:Lothar Pernes hat geschrieben:Ich habe ihm in meinem letzten Beitrag ausführlich erklärt, warum in großen Entfernungen auch unterschiedliche physikalische Anfangsbedingungen hinsichtlich Δvo und Δvm-Abnahme zu gleichen Rotverschiebungen führen,
Du hast noch nicht mal erklärt, was "Δvo und Δvm-Abnahme" bedeutet. Und weder von dir noch von Ernst kam jemals irgendeine Behauptung, die experimentell überprüfbar wäre.
Ihr postuliert 2 Dinge:
1. eine Strahlexpansion
2. eine Wellenexpansion
Das sind zwei Dinge, die allein die Beobachtungsdaten nicht erklären können. Erst wenn noch
3. Raumexpansion
hinzu kommt macht die Sache einen Sinn.
Der Apostel meint hier unter „Strahlexpansion“ die Verlängerung des Lichtstrahls einer Supernova, der sich vom Aufleuchten bis zum Erlöschen der Supernova erstreckt, und der durch den Delta-Lambda-Effekt verlängert wird, und dadurch die Leuchtdauer der Supernova verlängert.
Und unter „Wellenexpansion“ meint er die Wellenverlängerung bzw. Rotverschiebung der Lichtwellen in diesem Lichtstrahl ebenfalls aufgrund des Delta-Lambda-Effekts.
Diese beiden Verlängerungen führen bei den Supernovae dazu, daß Rotverschiebung und Leuchtdauer exakt miteinander korrelieren. Das wollte er bewiesen haben, und das habe ich ihm auch ausführlich erläutert, und das scheint er inzwischen auch begriffen zu haben. Die Bedeutung von Δvo und Δvm-Abnahme geht zwar aus dem dort beigefügten Bild hervor, aber dies hat er dann offenbar schon nicht mehr begriffen.
Nun behauptet er also, nachdem ich ihm bisher jeden seiner Einwände widerlegt habe, daß diese beiden Verlängerungen, also die der Supernova-Leuchtdauer und die der Wellenlängen, nicht ausreichen, um zu erklären, warum weit entfernte Galaxien gemäß ihrer schwachen Helligkeit wesentlich weiter entfernt sind, als sie es gemäß ihrer perspektivischen Größe und ihrer Rotverschiebung sein dürften.
Und er behauptet also, nur eine Expansion des Raumes könne dies erklären, und wir könnten das nicht.
Hierzu möchte ich nun folgendes bemerken:
Urknall und überlichtschnelle Expansion des Raumes bei Mitnahme der Galaxien, um Überlichtgeschwindigkeit der Galaxien zu vermeiden – das ist Schwachsinn im Quadrat, oder besser noch Schwachsinn hoch drei. Da hilft ihm auch kein entsprechend zurecht gebasteltes Geogebra-Programm.
Und da hilft auch sein Argument nichts mehr, daß nur mit Expansion die zu geringe Helligkeit entfernter Galaxien erklärt werden könne, zumal dieses Argument als in betrügerischer Absicht gefälscht und als falsch nachzuweisen ist.
Es gibt nämlich eine ganz einfache Erklärung für das Phänomen der zu geringen Helligkeit entfernter Galaxien. Und daß die Relativisten diese Erklärung nicht kennen oder völlig außeracht lassen, zeigt ihre absolute, betrügerische Ignoranz auch auf diesem Gebiet.
Die Ursache des Phänomens ist ganz einfach die, daß das Licht zusätzlich zur Helligkeitsverringerung durch Strahlaufweitung auch noch durch Extinktion, das heißt durch Absorption und Streuung bei Kontakt mit Materieteilchen auf dem Weg durchs All, gemindert wird.
Auf dem Millionen Lichtjahre dauernden Weg durchs All ist also mit einer ganz erheblichen (zusätzlichen) Helligkeitsminderung, proportional zur Entfernung, zu rechnen.
Es ist typisch relativistisch-betrügerische Ignoranz, einen solch einfachen physikalischen und plausiblen Grund für die Helligkeitsminderung zu ignorieren, zu verschweigen und außeracht zu lassen, um eben diese ganz natürliche Helligkeitsminderung als Bestätigung für die schwachsinnige relativistische Expansions-Epizykel ausgeben zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes