Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Highway lässt sich nicht unterkriegen

Beitragvon Yukterez » Do 17. Dez 2015, 15:51

Bild hat geschrieben:Kannst du es etwa doch nicht?

Jemandem wie dir etwas zu erklären macht per Definition keinen Sinn, denn um jemandem etwas erklären zu können müsste dieser jemand auch die Fähigkeit haben etwas zu verstehen:

Bild hat geschrieben:in keinem einzigen Fall konnten wir einen Crackpot von der Falschheit seiner Theorien überzeugen.

Da du aber anscheinend auch niemanden dazu überreden kannst mit dir in ein Perpetuum Aquarium zu investieren könntest du es ja mit dieser Erfindung probieren, da bist du schon mit 500€ dabei. Wenn deine Ersparnisse auch dafür nicht reichen könntest du es noch mit diesem Trick versuchen, irgendwie wirst du deine 831J schon noch verdoppeln.

Mut zusprechend,

Bild
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 17. Dez 2015, 16:02

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Du sollst die Prozesskoordinaten liefern! Nicht mit dem Munde malen. Du weichst lediglich wieder aus. Werde mal konkret! Durch welche Prozesskoordinaten wird die Fläche der aufzuwendenden Arbeit für die Kompression im pV-Diagramm bestimmt? Das wirst du doch wohl können.

Bist du blind? Konkreter gehts schon gar nicht mehr:

Bild

p1 Atmosphärendruck
p2 Behälterinnendruck
V1 Hubvolumen
V2 Zylindervolumen bei Erreichen von p2
V=0 Zylindervolumen im OT
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.


Prozesskoordinaten eines Kreisprozesses im pV-Diagramm bestehen aus zwei Wertepaaren. Da du ja den dahinter stehenden Kreisprozess angeblich verstehst, was ich bezweifele, müsstest die Wertepaare doch benennen können welche die Fläche der aufzubringenden Arbeit beschreibt. Was zickst du diesbezüglich herum wie eine Jungfrau? Kannst du es etwa doch nicht?

Ich gebe dir mal ein Beispiel wie eine solche Fläche aussehen könnte im pV-Diagramm:

Bild

Du bist tatsächlich einfältig. :!: :!: :!:
Was ist denn im unteren Diagramm anders als in meinen :?: :?: :?:
Fehlen dir die übrigen Beschriftungen. Die Wertepaare sind doch entnehmbar. Soviel erkennende Intelligenz hätte ich dir dann doch noch zugetraut. Zumal ich es dir mit den Werten gerade beschrieben habe.
Leider ein Irrtum.
Das untere Diagramm ist identisch zu meinem für ein Volumen Null im OT (Kolben berührt die obere Zylinderbegrenzung).
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Do 17. Dez 2015, 21:04

Highway hat geschrieben:Beide Diagramme sind unzutreffend!

Jaja, alles Geisterfahrer.

Was ist mit den eingeforderten Prozesskoordinaten. Kommt da noch was?

Nein. Nicht zum 1001. mal. Zum 1000. mal waren sie gerade eben als Diagramm gezeigt.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Kurt » Fr 18. Dez 2015, 00:11

Highway hat geschrieben:In dem Falle sind offenbar viele Geisterfahrer unterwegs. :-)

Mal anders: Luftpumpe! Der Kolben ist ganz eingeschoben, das Kammervolumen V1 ist somit Null und nun wird der Kolben ausgezogen, so dass sich das Volumen auf V2 auf 0,15m³ vergrößert. (Ist eine unrealistisch große Luftpumpe, soll aber nichts zur Sache tun). Der Druck in der Kammer ist, idealisierte Bedingungen wie Reibungsfreiheit usw. wie immer vorausgesetzt, immer gleich dem äußeren Druck.

Frage: Welche Arbeit muss dafür aufgewendet werden um den Kolben zu bewegen? Es soll nur der idealisierte Zusammenhang Druck und Volumen interessieren!


Darf ich auch mitfahren?

Ich würde sagen: in diesem Fall keine.

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 18. Dez 2015, 10:33

Highway hat geschrieben:Mal anders: Luftpumpe! Der Kolben ist ganz eingeschoben, das Kammervolumen V1 ist somit Null und nun wird der Kolben ausgezogen, so dass sich das Volumen auf V2 auf 0,15m³ vergrößert. (Ist eine unrealistisch große Luftpumpe, soll aber nichts zur Sache tun). Der Druck in der Kammer ist, idealisierte Bedingungen wie Reibungsfreiheit usw. wie immer vorausgesetzt, immer gleich dem äußeren Luftdruck.
Frage: Welche Arbeit muss dafür aufgewendet werden um den Kolben zu bewegen? Es soll nur der idealisierte Zusammenhang Druck und Volumen interessieren!


Eine Luftpumpe ist ja ein gutes Beispiel. Nehmen wir mal ein riesiges Treckerrad, welches bereits auf p2 aufgepumpt ist. das Volumen ist groß genug, daß ein einzelner Pumpenhub den Reifeninnendruck p2 vernachlässigbar erhöht. Mit anderen Worten, der Reifeninnendruck p2 sei konstant. Man kann auch zusätzlich ein Überdruckventil einbauen, welches bei >p2 anspricht und so den Reifeninnendruck exakt konstant hält.
So und nun ans Werk.

Kolbenverdichter.JPG
Kolbenverdichter.JPG (18.44 KiB) 7034-mal betrachtet

1.- Kolben ganz eingeschoben, Pumpenvolumen Vo=0. Außendruck p1. Punkt 0 im Diagramm.
2.- Kolben ganz herausziehen auf Pumpenvolumen V1, Pumpeninnendruck gleichbleibend p1 (Atmoshärendruck). Punkt 1 im Diagramm. Keine Arbeit erforderlich.
3.- Kolben reinschieben auf Pumpenvolumen V2, Pumpeninnendruck erhöht sich von p1 auf den Reifeninnendruck p2. Punkt 2 im Diagramm. Arbeit erforderlich.
4.- Kolben weiter reinschieben auf Pumpenvolumen Vo. Pumpeninnendruck gleichbleibend p2. Punkt 3 im Diagramm. Arbeit erforderlich.
Die Gesamtarbeit für einen Zyklus beinhaltet die schraffierte Fläche.

Bevor du nun 2. und 4. für widersprüchlich hältst.
Bei 1. ist beidseitig auf dem Kolben der gleiche Druck. Der Kolben ist kräftefrei.
Bei 4. ist beidseitig auf dem Kolben ein Druckunterschied p2-p1. Das heißt, auf den Kolben wirkt eine rücktreibende Kraft. Du mußt ständig mit dieser Kraft gegen den Kolben drücken und wenn du ihn mit dieser Kraft bewegst, leistest du Arbeit.Was du ja auch ganz praktisch spürst. Auch schon bei der Fahrradpumpe.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 18. Dez 2015, 16:01

Highway hat geschrieben:4.- Verbindung zu Wasserbehälter öffnen. Luft strömt über bis Luftdruck = Wasserdruck, Punkt J. Keine weitere Arbeit erforderlich.

Also bitte, ich hab dir das doch anschaulich beschrieben.
Im Punkt D wirkt von innen auf den Kolben 150000Pa und von außen 100000Pa. Wie kann sich da der Kolben von selbst in Richtung innen bewegen. Auf den Kolben wirken 50000Pa in Richtung zurück. Diese Kraft must du nicht nur gegenhalten, sondern mit dieser Kraft mußt du den Kolben zum Austoßen weiterbewegen. Kraft x Weg, das ist Arbeit :!: :!: :!:
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 18. Dez 2015, 18:14

Spacerat hat geschrieben:Also ehrlich Ernst und Higway. Ich finde es schon hoch interessant, wie ihr ohne Arbeit - und sei es nur ein Kolben - übehaupt etwas bewegt. Erstaunlich!

Wenn du in der Ebene einen Koffer von Zuhause zum Bahnhof trägst, verrichtest du physikalisch auch keine Arbeit. Ertaunlich, gelle? Aber wohl nur für dich.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 18. Dez 2015, 18:45

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Wenn du in der Ebene einen Koffer von Zuhause zum Bahnhof trägst, verrichtest du physikalisch auch keine Arbeit.
Du bist anscheinend noch nie verreist

Die Betonung liegt auf physikalische Arbeit :!: :!: :!:
Was willst du mit Physik anfangen, wenn dir solche elementaren Grundlagen fehlen.
Du verwechselcht physikalisch mit physisch-ergonomisch.
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Spaßratz bei der Arbeit

Beitragvon Yukterez » Fr 18. Dez 2015, 19:12

Wie viel Joule Arbeit brauchst du denn zum Beispiel um einen Stein von 10 kg Masse 1 Stunde lang mit den Händen auf gleicher Höhe zu halten?

Gespannt,

Bild
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » Fr 18. Dez 2015, 19:45

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Du verwechselcht physikalisch mit physisch-ergonomisch.
Öhm... Na und? Arbeit ist Arbeit.

Ist auf deiner Schule Physik nicht gelehrt worden?
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