Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Ernst klammert sich an jeden Strohhalm

Beitragvon Yukterez » Mo 8. Feb 2016, 17:59

Gab es denn außer meiner beliebigen "Fälschung":

Ernst hat geschrieben:Es ist genau der Effekt, den deSitter meint, nicht gefunden zu haben. Ich habe ihn gefunden.

je einen anderen "Beweis" für deinen Delta-Lambda-Effekt?

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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon julian apostata » Di 9. Feb 2016, 07:50

Ernst hat geschrieben:Ob Lambda oder tau auftaucht, ändert ja nix, weil lambda=c*tau verwendet wird. Und in der Endgleichung ist tau Bestandteil der reziproken relativen Laufzeit t/tau.


Dann ordnest du aber jeder Wellenlänge eine andere Rotverschiebung zu und das ergibt ja wohl überhaupt keinen Sinn!
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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon Mikesch » Di 9. Feb 2016, 09:12

julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Ob Lambda oder tau auftaucht, ändert ja nix, weil lambda=c*tau verwendet wird. Und in der Endgleichung ist tau Bestandteil der reziproken relativen Laufzeit t/tau.
Dann ordnest du aber jeder Wellenlänge eine andere Rotverschiebung zu und das ergibt ja wohl überhaupt keinen Sinn!

Deswegen bin ich ja schon seit x-Posts darauf gespannt, wie denn die beiden Herrschaften mit Hilfe ihrer Fantasieformel die Spektrallinienverschiebung und - form erklären wollen und das mal vorrechnen. Aber da wird nichts kommen. Vermutlich verstehen sie noch nicht einmal die Frage.
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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon Ernst » Di 9. Feb 2016, 10:28

julian apostata hat geschrieben:Dann ordnest du aber jeder Wellenlänge eine andere Rotverschiebung zu und das ergibt ja wohl überhaupt keinen Sinn!

Richtiger Hinweis. In dem Ausdruck



hat tau lediglich die Funktion einer Bezugsgröße zur Darstellung einer dimensionslosen Laufzeit. Diese Bezugsgröße muß selbstverständlich konstant sein; hier Mitte des sichtbaren Lichts.
Man könnte auch jede andere konstante Zeitspanne als Bezugsgröße verwenden und K entsprechend dimensionieren.

Am simpelsten wäre es, als Bezugszeit 1s zu setzen. Aber dann entstünde eine Größengleichung, was ich überhaupt nicht liebe.
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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon julian apostata » Di 9. Feb 2016, 12:03

Ernst hat geschrieben:hat tau lediglich die Funktion einer Bezugsgröße zur Darstellung einer dimensionslosen Laufzeit. Diese Bezugsgröße muß selbstverständlich konstant sein;


Also mit anderen Worten: Für tau kannst du beliebige Werte einsetzten, du erhältst dann beliebige Rotverschiebungen und damit ist die Expansion des Universums widerlegt. :!: :!: :!: :?: :?: :?:
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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon Ernst » Di 9. Feb 2016, 12:14

julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:hat tau lediglich die Funktion einer Bezugsgröße zur Darstellung einer dimensionslosen Laufzeit. Diese Bezugsgröße muß selbstverständlich konstant sein;


Also mit anderen Worten: Für tau kannst du beliebige Werte einsetzten, du erhältst dann beliebige Rotverschiebungen und damit ist die Expansion des Universums widerlegt. :!: :!: :!: :?: :?: :?:

Also bitte :!: Was soll der polemische Unsinn? Du kannst ja wohl lesen:

Ernst hat geschrieben:Man könnte auch jede andere konstante Zeitspanne als Bezugsgröße verwenden und K entsprechend dimensionieren.

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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon fallili » Di 9. Feb 2016, 12:42

Spacerat hat geschrieben:Wenn etwas Märchenwelt ist, dann ists die SRT. Sage er mir mal, wie es ein Photon bzw. eine EM-Welle (z.B. Licht) vollbringen soll, zu zwei unterschiedlich bewegten Objekten, die selbe Geschwindigkeit haben zu können. Das ist physikalisch nicht möglich und diese SRT-Forderung damit für die Tonne.

Genau an dem Punkt war man vor etwa 140 Jahren - dass es "eigentlich physikalisch unmöglich" sein kann das eine EM-Welle zu zwei unterschiedlich bewegten Objekten die selbe Geschwindigkeit haben kann.
Im Universum schafft dies eine EM-Welle aber - folglich musste man den Begriff "physikalisch unmöglich" halt überdenken und die Physik entsprechend weiterentwickeln.

Aber wenn Du auf dem physikalischen Stand von 1890 bleiben willst dann bleib halt.
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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon julian apostata » Di 9. Feb 2016, 12:44

@Ernst

Den Unsinn hast du ja unterstrichen. Jedes beliebige tau ergibt jede beliebige Rotverschiebung.

Nehmen wir mal ein einfaches Rechenbeispiel.

Welche Rotverschiebung ist zu erwarten, wenn das Licht 100 Mio Jahre unterwegs war.

Erhältst du einen oder mehrere Werte? Benutzt du ein tau oder mehrere? Sollte es nur Eines sein, wie lautet der Wert?
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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon Ernst » Di 9. Feb 2016, 14:22

julian apostata hat geschrieben:@Ernst
Den Unsinn hast du ja unterstrichen. Jedes beliebige tau ergibt jede beliebige Rotverschiebung.
Nehmen wir mal ein einfaches Rechenbeispiel.
Welche Rotverschiebung ist zu erwarten, wenn das Licht 100 Mio Jahre unterwegs war.
Erhältst du einen oder mehrere Werte? Benutzt du ein tau oder mehrere? Sollte es nur Eines sein, wie lautet der Wert?

Ich hoffe, daß du nicht auch noch trollen willst. Ich hab alles mehrfach beschrieben. Es wird ein konstanter Bezugs-Zeitwert benötigt, um den Potenztausdruck dimensionslos zu machen. Der Bezugswert ist im Zusammenhang mit K willkürlich wählbar. Wie wolltest du das anders bewerkstelligen :?:

Ich hab da eben ein spezielles tau als Konstante genommen. Du darfst mir aber gern einen anderen Bezugswert vorschlagen oder eine ander Methode, um die potenzierte Laufzeit dimensionslos zu machen. Solange änder ich besser verständlich die Gleichung mittels einen allgemeinen Bezugswertes auf



und K sind voneinander abhängige Konstanten.
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Die Traumwelt eines Spaßratz

Beitragvon Yukterez » Di 9. Feb 2016, 17:35

Spaßratz hat geschrieben:Das ist physikalisch nicht möglich.
fallili hat geschrieben:Aber wenn Du auf dem physikalischen Stand von 1890 bleiben willst dann bleib halt.

Ich glaube nicht dass es 1890 Züge gab in deren Inertialsystem der Regen gerade fiel oder Zentrifugalkräfte existierten. Ich wage auch daran zu zweifeln dass es 1890 Federwaagen gab die wenn man sie in Serie aufängte nur einen Bruchteil des dranhängenden Gewichtes anzeigten. Dass die Schallgeschwindigkeit 1890 invariant war erscheint mir ebenfalls ziemlich unwahrscheinlich.

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