Kritik des 1. newtonschen Axioms

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon mmgarbsen » Mo 13. Apr 2009, 12:01

Ach Sebastian,

ein Windgenerator ist doch wohl eine Maschine.
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Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 13. Apr 2009, 12:07

Hallo mmgarbsen,

das ist richtig. Das entscheidene daran ist aber, dass diese Maschine nicht funktioniert, wenn kein Wind weht. Erst durch die Windkraft funktioniert diese Maschine.

Gruß

Sebastian
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Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon mmgarbsen » Mo 13. Apr 2009, 14:01

Hallo Bruno,

das gilt auch heute noch: Leistung ist nicht "P", sondern Arbeit, die in einer bestimmten Zeit geleistet wird.

Im übrigen ist es schnurzpiepegal ob eine Maschine mit Benzin, Diesel, durch elektrischen Strom oder durch die Luftbewegung betrieben wird.

Der einzige sichtbare Erfolg pädagogischen Mühens ist doch der, daß sich Pennäler für überaus klug und ihre Mitmenschen für überaus bescheuert halten.

MfG

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Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 13. Apr 2009, 22:59

mmgarbsen hat geschrieben:Was halten Sie überhaupt an einem Äther als Urstoff für plausibel und verständlich?
Manfred Müller


Hallo Herr Müller,

für mich bzw. meiner Hypothese nach ist ein Äther genannter Urstoff Ursache der Existenz des gesamten Weltalls. Dieser den ganzen Raum füllende Urstoff sollte körniger Natur und tetraedrisch gepackt sein, wobei jede Ortsänderung einer Partikel die genze Umgebung in Bewegung bringt, wie dies Bild 1 meiner Arbeit
http://www.volny.cz/katscher/Hypothese_ ... nd_Raum_2/
illustriert. Eine rohe Schätzung der Grösse der Urstoffpartikel bietet in dieser Abhandlung die Anmerkung (8).

Ursache der Ortsänderung können stochastische Impulse sein, die immer ein ganzes Urstoffgebiet beeinlussen, wobei sich zklisch rotierende Gebiete als Elementarteilchen und ihr Ballungen als "materielle Körper" präsentieren. Diese können auch Translationsbewegungen ausführen. alle Bewegungen werden nach physikalischen Gesetzen auf den ganzen Raum übertragen, was Strahlungen im und Wellenbewegungen des Urstoffes bewirkt, deren Ausbreitungs- bzw. Licht- geschwindigkeit im Raum durch die Eigenschaften des Urstoffes bestimmt ist.

Beweisen kann ich diese Hypothese nicht, weil mir der mathematische und experimentelle Apparat dafür nicht zur Verfügung steht. Die dieser Hypthese zugrunde liegende Vision kann jedoch meiner Ansicht nach auch nicht widerlegt werden, bzw.sie ist - wie man schön wissenschaftlich-deutsch sagt - nicht falsifizierbar.

mfG
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Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 13. Apr 2009, 23:50

mmgarbsen hat geschrieben:Ich habe einmal meine Erkenntnisse zusammengefaßt und geschrieben: "Kraft ist eine von Mensch, Tier oder Maschine erzeugte Arbeitsleistung, mit der naturgegebene Widerstände überwunden werden."
mmgarbsen


Von Windmühle abgesehen hat schon Bruno am Mo 13. Apr 2009, 13:11 hiezu Stellung genommen. Seinen Ausführungen nach steht er jedoch "Wissenschaftlicher Physik" unnötiger Weise spöttisch gegenüber.

Er schreibt:
Karft ist Masse mal Beschleunigung
Arbeit ist Kraft mal Weg, demnach Masse mal Beschleunigung mal Weg
Leistung ist die pro Zeiteinheit geleistete Arbeit

Dem kann jeder zustimmen, auch ohne Einstein.
Die Kraft hat die Dimension kg m s-2, die Arbeit die Dimensionj kg m2s-2 und die Leistung die Dimensi0n kg m2s-3. Dies sind 3 verschiedene Grössen. Die Wortzusammensetzung ARBEITSLEISTUNG ergibt daher keinen Sinn. Arbeit kann geleistet werden, sie ist jedoch weder Arbeit oder Leistung. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum die Behauptung mmgarbsens keinen Nachhall gefunden hat.

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Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon mmgarbsen » Di 14. Apr 2009, 15:04

Hallo Herr Katscher,

Ihrer Hypothese eines raumfüllenden Äthers kann ich mich nicht anschließen. Diese Vorstellung setzt wieder die Existenz eines Urstoffes voraus, zu dem noch stochastische Impulse unbekannter Herkunft hinzukommen.

Immerhin haben Sie sich über die Zusammensetzung unserer Welt so einige Gedanken gemacht, ohne sich gleich bedenkenlos einem vorgefaßten Weltsystem anzuschließen.

Meine Bedenken richten sich hauptsächlich gegen die allgemeine Raumvorstellung, wonach der Weltraum ein mit senkrecht zueinanderstehenden Koordinaten begrenzt sein soll. Hinzu kommt die Annahme von Translationsbewegungen, die durch den unsinnigen Begriff der Raum-Zeit-Krümmung auf realitätsbezogene Bahnkurven gelenkt werden.

Alles in allem sträubt sich mein durchaus intaktes Vorstellungsvermögen gegen eine solche Konstruktion.

MfG

Manfred Müller
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Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 14. Apr 2009, 22:28

Heinrich Katscher hat geschrieben:Ich persönlich korrespondiere mit anonymen Partner sehr ungern, weil ich der Ansicht bin, dass sich für seine Ansichten und Erfahrungen niemand zu schämen braucht.

Chief hat geschrieben:Dazu möchte ich zitieren:
Auch anonym oder unter Pseudonym nutzbare Internetforen stellen ein grundsätzlich zulässiges und auch übliches Geschäftsmodell im Internet dar und stehen unter dem Schutz der Meinungsäußerungs- und Pressefreiheit.1)

was nichts damit zu tun hat, dass ich mit anonymen Partnern ungern korrespondiere. Nick- oder Decknamen benützen nämlich vielfach Personen, denen die Anonymität Mut gibt, niedrigen Minderheitsgefühlen gesellschafts-unfähig freien Lauf zu lassen.
Zum Folgenden möchte ich noch eine Frage stellen
Heinrich Katscher hat geschrieben:Im Nachtrag zu meinem Beitrag vom So 5. Apr 2009, 23:34 habe ich die Energie als Quadratsumme der Geschwindigkeit eines Körpers (und damit der Vektorgrösse IMPULS) definiert, sodass die Quadratwurzel der Energie zum Absolutwert der Geschwindigkeit führt.
Diese Tatsache wird durch den von Isaac Newton in die Physik eingeschleusten "Massenbegrifff" (J = M v, E = M v^2/2) verschleiert.
Die Quadratwurzel der Energie als Absolutwert der Geschwindigkeit zu betrachten macht Geschwindigkeitsänderungen delta v unabhängig von der Geschwindigkeit v und löst das aufgeworfene Grössenproblem.

wo findet man wieder den Faktor 1/2 aus der kinetischen Energie, wenn man nur mit der Quadratwurzel der Energie rechnet. Geht man zum Beispiel vom Impuls eines Teilchens aus, so erhält man die Energie E=\Int (m*v*dv)=mv²/2. Mit Quadratwurzel der Energie erhält man: sqrt(E)=v*sqrt(m/2).

In meinem Beitrag war ein Fehler. Der Satz sollte lauten: Diese Tatsache wird durch den von Isaac Newton in die Physik eingeschleusten "Massenbegrifff" (J = M v, E = M v^2/2) verschleiert. (1/2 ist ausgefallen). Nichts desto trotz sollten diese Frage RT-Kenner beantworten:

Warum ist die Ruheenergie eines Körper Eo = M c^2 und nicht Eo =M c^/2.

Kraft = Masse mal Beschleunigung, Impuls = Masse mal Geschwindigkeit.
Warum sollte Wurzel aus Energie nicht Masse mal Absolutwert der Geschwindigkeit sein ?

Wenn man das Wort "Masse" durch den Begriff "Körper ersetzt, entspricht
Kraft = Körperbeschleunigung (Vektor)
Impuls = Körpergeschwindigkeit (Vektor)
analog dazu :
Energie = Absolutwert der Körpergeschwindigkeit (Skalar).

Die Formel E=\Int (m*v*dv)=mv²/2 ist Gewohnheitssache, ein Fehlgriff der "mathematischen" PHYSIKDEUTUNG. Die Grösse eines Körpers ist nämlich primär nicht durch seine "Masse", sondern durch die Anzahl der in ihm enthaltenen Elementarteilchen (Nukleonen) bestimmt. Warum sollte die Quadratwurzel der Energie die Nukleonenmenge des Körpers beeinflussen ?

Nunmehr ein bisschen Mathematik:
int dv = v + C , int v dv = v^2/2 + C, d v^2/dv = 2 v , d v = dv

Es ist ersichtlich: Auch mathematisch ist alles in Ordnung.
mfG
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Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon Heinrich Katscher » Di 14. Apr 2009, 23:06

mmgarbsen hat geschrieben:Ihrer Hypothese eines raumfüllenden Äthers kann ich mich nicht anschließen. Diese Vorstellung setzt wieder die Existenz eines Urstoffes voraus, zu dem noch stochastische Impulse unbekannter Herkunft hinzukommen. .............
Meine Bedenken richten sich hauptsächlich gegen die allgemeine Raumvorstellung, wonach der Weltraum ein mit senkrecht zueinanderstehenden Koordinaten begrenzt sein soll. Hinzu kommt die Annahme von Translationsbewegungen, die durch den unsinnigen Begriff der Raum-Zeit-Krümmung auf realitätsbezogene Bahnkurven gelenkt werden.

Alles in allem sträubt sich mein durchaus intaktes Vorstellungsvermögen gegen eine solche Konstruktion.


Werter Herr Müller,
aus ETWAS muss die Welt bestehen. Auch Gott hat die Welt aus dem "Dunkel" oder "Chaos" geschaffen. Die Herkunft stochastischer Impulse können Sie ihm ruhig in die Schuhe schieben. Tatsache ist, dass die Welt so existiert, wie wir uns sie vorstellen. Über ihre tatsächliche Existenz wissen wir nichts.

Als Kind abe ich mit dem Gedanken gespielt, "höhere" Lebewesen spielten mit und wie wir mit Ameisenhaufen. Heute weis ich, dass solche Gedanken keinen Sinn haben. Man muss die Welt nehmen, wie sie ist und ohne nach ihrer Herkunft yu forschen.

Koordinaten haben damit nichts zu tun. Sie sind menschliche Erfindungen, genau so wie wir reale Bewegungen nur unseren Empfindungen nach beurteilen können. Auf einer rotierenden Kugel (der Erde z.B.) werden Sie das Gefühl haben, zu ruhen, obwohl sie mit ihr rotieren und sich dabei translatorisch bewegen. Gegen diese Tatsache wird sich Ihr "durchaus intaktes Vorstellungsvermögen" unnötiger Weise sträuben.

mfG
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Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon Faber » Di 14. Apr 2009, 23:11

Heinrich Katscher hat geschrieben:Koordinaten haben damit nichts zu tun. Sie sind menschliche Erfindungen [...]

Vielleicht. Aber Proportionen nicht. Es gibt keine gleichförmige, geradlinige Bewegung, ohne dass der Schöpfer und Lenker -wie auch immer- dafür sorgt, dass gleiche Wege in gleichen Zeiten zurückgelegt werden.

Gruß
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Re: Kritik des 1. newtonschen Axioms

Beitragvon mmgarbsen » Mi 15. Apr 2009, 12:41

Werter Herr Katscher und andere,

ich bedanke mich für die Beteiligung an diesem Thema.

Der einzigen Unterschied zwischen Atomen und Galaxien besteht in dem ungeheuerlichen Größenunterschied. Solange elitäre Kreise das nicht erkennen, gilt eben die von Wissenschaftlern künstlich mit Koordinaten und Inertialsystemen geschaffene Welt.

So, und nun möchte ich von dem ganzen Gesülze nichts mehr hören.

MfG

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