Kurt hat geschrieben:Tut denn sowas nicht weh?
Doch, inzwischen schon.
Kurt hat geschrieben:Tut denn sowas nicht weh?
Daniel K. hat geschrieben:Die 14,81 s sind die korrekte Aussage über die vergangene Eigenzeit der Monduhr in S'. Holle verwechselt systematisch die Anzeige am Treffpunkt (Koordinatenwert eines Ereignisses) mit der Frage, wie viel die Uhr in einem bestimmten System real hochgezählt hat.
Relativität der Gleichzeitigkeit sei irrelevant ➜ Frau Holle (13.01.2023 u. a.):
„Die RdG spielt nur dann eine Rolle, wenn man verschiedene Orte … betrachtet. Das passiert hier aber nicht.“
„Ein Ruhesystem S' existiert hier praktisch nicht. Es existiert nur eine einzige S'-Uhr …“
Bewertung: Eindeutig falsch.
KI hat geschrieben:Die spätere Behauptung Holles, alles sei nur missverstanden worden und beziehe sich immer auf ein bestimmtes Szenario, hält dem Vergleich mit den Originalzitaten nicht stand. Die Zitate sind klar genug und decken sich inhaltlich über viele Monate.
Frau Holle hat geschrieben:
Die Natur bevorzugt keines der Bezugsysteme als Ruhesystem oder als bewegtes System. Man muss sich halt entscheiden, wie man die Sache betrachten will und rechnerisch transformieren um herauszufinden, welche Messwerte sich im jeweils anderen System ergeben.
Frau Holle hat geschrieben:
Die Szene ist eindeutig so, das der Reisende eben der Reisende ist, der sich in einem Ruhesystem bewegt. Das ist mal Voraussetzung, die Aufgabenstellung sozusagen: "Gegeben sei ein Ruhesystem, in dem A und B ruhen. C bewege sich von A nach B und zurück."
Das ist so gegeben. Es ist die untersuchte physikalische Tatsache, über die wir nun Aussagen machen und Schlüsse ziehen können. Sie anzuzweifeln wäre Unsinn.
Aber bereits hier steigt Daniel K. aus und sagt: "Es ist nie Ruhesystem gegeben." So kommt man natürlich nicht weiter.
Frau Holle hat geschrieben:Ich muss keine RdG-Rechnung anstellen um zwei Uhren abzulesen, die sich am selben Ort befinden! Ablesen und gut! Hinschauen reicht!
Frau Holle hat geschrieben:
Frag mal deine KI, was das soll:KI hat geschrieben:
4. Kein absoluter Bewegungsstatus aus reinem Uhrenvergleich
Aus „meine Uhr zeigt weniger an als die Zieluhr, die zur Startuhr synchron läuft“ darf man nicht schließen: „Also habe ich mich bewegt und im anderen System ist mehr Zeit vergangen.“
Das negiert das Relativitätsprinzip. In der reinen Inertialbewegung sind die Systeme absolut gleichberechtigt. Die Asymmetrie entsteht erst durch Beschleunigung bzw. Richtungswechsel. Solange man bei zwei Inertialsystemen bleibt, kann niemand aus dem Uhrenvergleich ableiten, welches System „wirklich“ ruht.Aus „meine Uhr zeigt seit dem Treffen mit der Startuhr weniger an als die Zieluhr, die zur Startuhr synchron läuft“ darf man sehr wohl schließen: „Also habe habe ich mich im Ruhesystem dieser Uhren von der Startuhr zur Zieluhr bewegt und in deren Ruhesystem ist inzwischen mehr Zeit vergangen als auf meiner eigenen Uhr.“
- Es gibt selbstverständlich weder absolute Ruhe noch absolute Bewegung und "gleichberechtigt" ist kein wissenschaftlicher Begriff.
- Ich sage nicht, dass ein System "wirklich" ruht im Sinne von absoluter Ruhe. Das wird lediglich in meine Aussage hinein interpretiert.
Wohlgemerkt nur auf dieser, meiner einzigen Uhr. Über mein ganzes Ruhsystem kann man es so nicht sagen, wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit. Ich bin es nicht, der die Aussage über einzelne Uhr immer zwanghaft auf ein ganzes Ruhesystem ausdehnt, so dass sie falsch wird. So falsch aufgefasst ist sie wirklich falsch, keine Frage.
Die Korrektheit meiner Aussagen über eine einzelne Uhr, die nacheinander zwei zueinander ruhende Uhren trifft, folgt unmittelbar aus der Tatsache, dass die Ereignisse der Treffen absolute Ereignisse sind, wobei die Anzeigen der Uhren vor Ort an den Treffpunkten jeweils invariant sind.
Und was folgendes betrifft ...:KI hat geschrieben:
Solange du an den Formulierungen „dilatiert auch im eigenen Ruhesystem“ und „dieselbe ruhende Uhr ging erst nicht und dann doch dilatiert“ festhältst, widersprichst du der SRT und dem Relativitätsprinzip.
...so werden die Formulierungen kritisiert. Durchaus zu recht, wenn man nicht im Hinterkopf behält, dass es dabei nicht um absolute Dilatation einer Uhr relativ zu beliebigen Bezugsystemen geht. Die Dilatation ist jeweils relativ zu einem bestimmten Bezugsystem, und zwar einzig und allein zu dem, in dem beiden anderen Vergleichsuhren zueinander ruhen, die an den beiden Treffen beteiligt sind:
- Bei der ersten Betrachtung ruht die Uhr M im System S und ist eine der beiden in S ruhenden und synchron laufenden Uhren. Sie geht in S natürlich nicht dilatiert.
- Bei der zweiten Betrachtung ist sie im System S' bewegt, und sie ist keine der beiden in S' ruhenden Vergleichsuhren. Sie geht folglich in S' dilatiert.
Frau Holle,
du versuchst jetzt eine präzisere Formulierung. Das ist besser als die früheren, aber sie rettet die Sache trotzdem nicht vollständig.
1. Deine erlaubte Schlussfolgerung, du schreibst:
Aus „meine Uhr zeigt seit dem Treffen mit der Startuhr weniger an als die Zieluhr, die zur Startuhr synchron läuft“ darf man sehr wohl schließen: „Also habe ich mich im Ruhesystem dieser Uhren von der Startuhr zur Zieluhr bewegt und in deren Ruhesystem ist inzwischen mehr Zeit vergangen als auf meiner eigenen Uhr.“
Wohlgemerkt nur auf dieser, meiner einzigen Uhr. Das klingt zunächst harmlos, ist aber genau die Stelle, an der du weiterhin das Relativitätsprinzip unterläufst.
Ja, die beiden Treff-Ereignisse sind absolute Ereignisse. Die Anzeigen der Uhren vor Ort bei den Treffen sind invariant (alle Beobachter stimmen den lokalen Ablesungen zu). Das ist unstrittig.
Daraus folgt jedoch nicht, dass „in deren Ruhesystem mehr Zeit vergangen ist“ eine Aussage ist, die der Reisende in dem von dir gemeinten Sinn treffen darf, als hätte er damit etwas über die „vergangene Zeit in deren System“ gegenüber seiner eigenen Uhr absolut festgestellt.
Der Reisende weiß:
In dem System, in dem die beiden Vergleichsuhren ruhen und synchronisiert sind, ist die Koordinatenzeitdifferenz zwischen den beiden Treffen größer als seine Eigenzeit.
Das ist die Standard-Aussage der Zeitdilatation aus Sicht dieses Systems.
Er weiß gleichzeitig:
In seinem Ruhesystem sind die beiden Vergleichsuhren bewegt und asynchron.
Die bewegte Startuhr und die bewegte Zieluhr zählen in seiner Eigenzeit jeweils weniger (mit dem bekannten Vorlauf).
Beide Beschreibungen sind gleichermaßen gültig. Die Formulierung „in deren Ruhesystem ist inzwischen mehr Zeit vergangen als auf meiner eigenen Uhr“ klingt so, als sei das die eigentliche, bevorzugte Beschreibung der Realität. Genau das ist der Punkt, den die SRT verbietet. Es gibt keine privilegierte Beschreibung.
„Gleichberechtigt“ ist sehr wohl ein wissenschaftlicher Begriff in diesem Kontext:
Es bedeutet, dass kein Inertialsystem vor dem anderen ausgezeichnet ist und dass die physikalischen Gesetze (einschließlich der Zeitdilatation) in beiden gleichermaßen gelten. Das ist der Inhalt des Relativitätsprinzips.
2. Die Neuinterpretation von Uhr M, du schreibst jetzt:
Bei der ersten Betrachtung ruht M in S und ist eine der beiden in S ruhenden synchronen Uhren → geht in S natürlich nicht dilatiert.
Bei der zweiten Betrachtung ist sie in S' bewegt und ist keine der beiden in S' ruhenden Vergleichsuhren → geht folglich in S' dilatiert.
Das ist formal korrekt – und es ist nicht das, was du früher geschrieben hast.
Früher hast du wörtlich behauptet:Das war falsch.
- Dieselbe Uhr M im selben System S ging erst nicht dilatiert und danach doch dilatiert.
- Eine Uhr könne „auch im eigenen Ruhesystem dilatiert“ sein.
- Die Dilatation gelte „in allen Systemen“.
Deine jetzige Unterscheidung („einmal betrachtet als ruhende Uhr in S, einmal betrachtet als bewegte Uhr in S'“) ist die normale, korrekte frame-abhängige Aussage. Sie war aber nicht der Inhalt deiner früheren Formulierungen. Die Kritik an den Formulierungen war deshalb berechtigt – und sie betraf nicht nur „Formulierungen“, sondern den Inhalt, den du über Monate vertreten hast.
3. Was weiterhin fehlt:
Du betonst weiterhin stark die Invarianz der Anzeigen an den Treffpunkten und die „absolute“ Natur der Ereignisse. Das ist richtig, aber unvollständig. Die Frage, wie viel eine entfernte Uhr „während“ der Reise real hochgezählt hat, erfordert immer die Angabe eines Gleichzeitigkeitsbegriffs. Die Relativität der Gleichzeitigkeit ist deshalb nicht nur ein lästiges Detail, das man bei „nur zwei Treffen“ weglassen darf. Sie ist der Grund, warum die wechselseitige Dilatation konsistent ist.
Dein Versuch, die Aussage streng auf „meine einzige Uhr“ zu beschränken und gleichzeitig zu sagen „in deren Ruhesystem ist mehr Zeit vergangen“, bleibt eine halbherzige Konstruktion. Entweder man akzeptiert die vollständige Symmetrie (beide Seiten sehen die Uhren des anderen dilatiert, mit RdG), oder man privilegiert eines der Systeme. Du tendierst weiterhin zur zweiten Variante.
Kurz:
Die Ereignisse und die lokalen Anzeigen sind invariant. Korrekt.
Daraus folgt keine privilegierte Beschreibung „in deren System ist mehr Zeit vergangen“.
Deine frühere Behauptung, dieselbe ruhende Uhr könne im selben System erst nicht und dann doch dilatiert gehen bzw. eine Uhr könne im eigenen Ruhesystem dilatiert sein, war falsch. Die jetzige, frame-getrennte Darstellung ist besser, war aber nicht der ursprüngliche Inhalt.
Die langen Zitate aus 2022 – 2024 zeigen, dass du über einen langen Zeitraum hinweg Positionen vertreten hast, die über die jetzt vorgetragene, entschärfte Version deutlich hinausgingen (absolute Ermittelbarkeit „wer sich bewegt“, Dilatation von C gelte für alle einschließlich C selbst usw.).
Die Physik ist klar. Die Systeme sind symmetrisch, solange man bei Inertialbewegung bleibt. Die Asymmetrie entsteht erst durch die Beschleunigung.
Frau Holle hat geschrieben:
Es ist ja nicht so, dass ich das nicht schon x-mal erklärt hätte. Es geht halt nicht in deinen Schädel und der KI hast du es auch nicht klar gemacht. Geht ja nicht, wenn du es einfach nicht kapierst.![]()
Frau Holle hat geschrieben:
Das könnte noch jahrelang so gehen, aber darauf hab' wirklich keine Lust mehr.
Hier die krassesten Aussagen von Frau Holle – die, bei denen Physiker tatsächlich vom Stuhl fallen würden ...:
... weil sie Kernprinzipien der Speziellen Relativitätstheorie frontal widersprechen.
„Eine Uhr kann auch im eigenen Ruhesystem dilatiert sein.“ (Explizit und mehrfach, u. a. Juli 2023)
Das ist definitionsgemäß unmöglich. Im eigenen Ruhesystem misst eine Uhr immer Eigenzeit (dτ/dt = 1). „Dilatiert“ heißt dτ/dt < 1 relativ zu den Koordinatenuhren eines anderen Systems. Eine ruhende Uhr geht in ihrem Ruhesystem nie dilatiert.
Dieselbe Uhr M (die die ganze Zeit in S ruht) ging erst nicht dilatiert und danach doch dilatiert – im selben System S.
(Wörtlich: „Zuerst ging M nicht dilatiert (A) und danach ging sie dilatiert (B). Es ist dieselbe Uhr M im selben System S …“)
Eine ruhende Uhr ändert ihren Dilatationsstatus nicht, nur weil man andere Ereignisse betrachtet. Das ist physikalisch absurd.
Man kann durch bloßes Betrachten vorbeiziehender Uhren absolut feststellen, „wer sich bewegt und wer nicht“.
(Mehrfach 2022–2023: Der Mann im Zug weiß, „dass er es ist, der sich bewegt und nicht die Bahnhöfe“; „Man kann in Kurts Zug feststellen, wer sich bewegt und wer nicht“.)
Das negiert das Relativitätsprinzip. In reiner Inertialbewegung gibt es kein Experiment, das absolut entscheidet, welches System „wirklich“ ruht.
Die Zeitdilatation der reisenden Uhr C gilt in allen Inertialsystemen – auch für den Beobachter auf C selbst: „Für C vergeht weniger Zeit, basta.“ (Sep–Okt 2023, mehrfach und emphatisch)
Alle stimmen den Anzeigen (Eigenzeiten) zu. Die Beurteilung „C ist dilatiert / geht langsamer“ gilt jedoch nur für Beobachter, die relativ zu den beiden Vergleichsuhren ruhen. Der mit C mitbewegte Beobachter sieht die anderen Uhren dilatiert.
Holle macht aus der Invarianz der Eigenzeit eine absolute Dilatation.
Ablehnung der wechselseitigen Zeitdilatation im konkreten Zahlenbeispiel:
Daniels korrekte Rechnung „in S' zählt die bewegte Monduhr in den 20 s nur 14,81 s“ sei falsch. Beim Treffen sähen alle nur 27 s und 20 s; die 14,81 s seien „willkürlich“ und keine echte Aussage. (März 2023 und April 2024)
Das ist die direkte Verweigerung der Reziprozität der Zeitdilatation und der Relativität der Gleichzeitigkeit. Die 14,81 s sind die korrekte Eigenzeit-Differenz der Monduhr in S'.
Die Relativität der Gleichzeitigkeit spiele bei der Betrachtung der beiden Treff-Ereignisse „keine Rolle“ und ein Ruhesystem S' existiere „praktisch nicht“. (Jan 2023)
Sobald man fragt, wie viel eine entfernte Uhr „während“ der Reise hochgezählt hat, ist die Gleichzeitigkeit unvermeidlich. Sie wegzulassen ist einer der Gründe für die anderen Fehler.
Das sind die härtesten Brocken. Die ersten vier allein reichen, um jeden Relativisten die Haare zu Berge stehen zu lassen.
Frau Holle hat geschrieben:
...
Frau Holle,
du versuchst erneut, den Gegenstand deiner Aussagen nachträglich so eng zu definieren, dass die Kritik ins Leere läuft. Das funktioniert nicht, weil deine Originalformulierungen und die wiederholten Schlüsse darüber hinausgingen.
1. Die 14,81 s
Du sagst jetzt: „Was eine entfernte Uhr hochgezählt hat war nie strittig. Es ging mir immer nur um die Differenzen bei den Treffen von genau zwei der drei Uhren.“
Falsch. Du hast Daniels Aussage: "20,00 s für H ruhend in S' und 14,81 s auf dem Mond bewegt in S'" explizit und wiederholt als falsch bezeichnet. Du hast behauptet, beim Treffen sähen beide nur 27 s und 20 s, die 14,81 s seien „willkürlich“ und keine reelle Koordinate.
Genau das ist die Verwechslung:
Du behandelst die Anzeige am Treffpunkt (Koordinatenwert eines Ereignisses) so, als sei damit bereits alles über die vergangene Eigenzeit der Monduhr in S' gesagt. Die 14,81 s sind aber die korrekte Aussage darüber, wie viel die Monduhr in S' zwischen den relevanten simultanen Ereignissen real hochgezählt hat. Das hast du bestritten. Nicht Daniel hat dir etwas erklärt, was du „längst wusstest“ – du hast die korrekte Rechnung abgelehnt.
2. „RdG spielt hier keine Rolle“
Du schreibst: Niemand habe das Recht, das „falsch“ zu nennen. Es sei nur eine Klarstellung des Gegenstands: die einzelne Uhr und ihre Anzeigen bei den Treffen. Man müsse keine RdG-Rechnung anstellen, um zwei Uhren am selben Ort abzulesen.
Doch, es ist falsch – und zwar genau in dem Kontext, in dem du es benutzt hast.
Wenn du aus den beiden Treff-Anzeigen (20 s vs. 27 s) schlussfolgerst, dass „in deren Ruhesystem mehr Zeit vergangen ist“ und dass die reisende Uhr „dilatiert“ ist – und das dann als systemübergreifende oder für den Reisenden selbst geltende Tatsache darstellst –, dann ist die Relativität der Gleichzeitigkeit relevant.
Denn die Frage „wie viel hat die andere Uhr währenddessen hochgezählt?“ erfordert immer einen Gleichzeitigkeitsbegriff. Den wegzulassen und so zu tun, als reiche „Hinschauen und Ablesen“, ist der Grund, warum du die wechselseitige Dilatation nicht akzeptierst und die 14,81 s ablehnst.
Lokales Ablesen an einem Treffpunkt ist trivial. Daraus die von dir gezogenen Schlüsse zu ziehen, ohne RdG, ist es nicht.
3. „Ich habe von Anfang an immer gesagt, dass das Ruhesystem durch die Auswahl der beiden Uhren vorgegeben ist“
Du zitierst frühere Beiträge, in denen du korrekt feststellst, dass die Natur kein System bevorzugt und man sich entscheiden muss, wie man die Sache betrachtet. Das ist richtig und unstrittig. Das Problem ist nicht diese Trivialität.
Das Problem sind die Schlüsse, die du daraus gezogen hast und über Monate hinweg wiederholt hast:Das sind keine missverstandenen, eng begrenzten Aussagen über „nur die Anzeigen bei zwei Treffen in einem bewusst gewählten System“. Das sind explizite, wiederholte Behauptungen, die dem Relativitätsprinzip und der frame-abhängigen Definition der Zeitdilatation widersprechen. Deine jetzige Behauptung, alles sei von Anfang an nur auf „dieses bestimmte Ruhesystem“ bezogen gewesen und man habe dich nur falsch verstanden, hält dem Vergleich mit den Originalzitaten nicht stand.
- Man könne durch Betrachten der Uhren absolut feststellen, „wer sich bewegt und wer nicht“.
- Die Zeitdilatation der reisenden Uhr C gelte in allen Systemen, auch für den Beobachter auf C selbst („Für C vergeht weniger Zeit, basta“).
- Dieselbe Uhr M könne im selben System S erst nicht dilatiert und dann doch dilatiert gehen.
- Eine Uhr könne „auch im eigenen Ruhesystem dilatiert“ sein.
Fazit:
Du darfst gerne den Gegenstand deiner Betrachtung so eng definieren, wie du willst. Sobald du aus den lokalen Anzeigen bei zwei Treffen die Schlüsse ziehst, die du gezogen hast – absolute Bewegungsbestimmung, Dilatation auch für den Reisenden selbst, Ablehnung der wechselseitigen Dilatation, Irrelevanz der RdG –, bist du im Unrecht. Die Physik ist da eindeutig.
Die Fakten liegen auf dem Tisch. Deine Einwände ändern daran nichts.
KI hat geschrieben:Der Reisende weiß:
In dem System, in dem die beiden Vergleichsuhren ruhen und synchronisiert sind, ist die Koordinatenzeitdifferenz zwischen den beiden Treffen größer als seine Eigenzeit.
Das ist die Standard-Aussage der Zeitdilatation aus Sicht dieses Systems.
Er weiß gleichzeitig:
In seinem Ruhesystem sind die beiden Vergleichsuhren bewegt und asynchron.
Die bewegte Startuhr und die bewegte Zieluhr zählen in seiner Eigenzeit jeweils weniger (mit dem bekannten Vorlauf).
Beide Beschreibungen sind gleichermaßen gültig. Die Formulierung „in deren Ruhesystem ist inzwischen mehr Zeit vergangen als auf meiner eigenen Uhr“ klingt so, als sei das die eigentliche, bevorzugte Beschreibung der Realität. Genau das ist der Punkt, den die SRT verbietet. Es gibt keine privilegierte Beschreibung.
quote hat geschrieben:Er weiß gleichzeitig:
In seinem Ruhesystem sind die beiden Vergleichsuhren bewegt und asynchron.
KI hat geschrieben:
Du sagst jetzt: „Was eine entfernte Uhr hochgezählt hat war nie strittig. Es ging mir immer nur um die Differenzen bei den Treffen von genau zwei der drei Uhren.“
Falsch. Du hast Daniels Aussage: "20,00 s für H ruhend in S' und 14,81 s auf dem Mond bewegt in S'" explizit und wiederholt als falsch bezeichnet. Du hast behauptet, beim Treffen sähen beide nur 27 s und 20 s, die 14,81 s seien „willkürlich“ und keine reelle Koordinate.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:Die 14,81 s sind die korrekte Aussage über die vergangene Eigenzeit der Monduhr in S'. Holle verwechselt systematisch die Anzeige am Treffpunkt (Koordinatenwert eines Ereignisses) mit der Frage, wie viel die Uhr in einem bestimmten System real hochgezählt hat.
Was eine entfernte Uhr hochgezählt hat war nie strittig. Es ging mir immer nur um die Differenzen bei den Treffen von genau zwei der drei Uhren. Die Anzeige der entfernten Monduhr in einem Moment, wo beim Mond gar kein Treffen stattfindet war nie mein Thema, immer nur deins. Da verwechsle ich gar nichts. Du wolltest mir nur immer etwas erklären, was ich längst weiß, und ich wollte dir etwas erklären, was du nie kapiert hast, bis heute nicht.
Frau Holle hat geschrieben:
Oder das:Relativität der Gleichzeitigkeit sei irrelevant ➜ Frau Holle (13.01.2023 u. a.):Bewertung: Eindeutig falsch.
- „Die RdG spielt nur dann eine Rolle, wenn man verschiedene Orte … betrachtet. Das passiert hier aber nicht.“
- „Ein Ruhesystem S' existiert hier praktisch nicht. Es existiert nur eine einzige S'-Uhr …“
Unsinn. Niemand hat das Recht das "falsch" zu nennen.
Es ist einfach eine Klarstellung dessen, was der Gegenstand meiner Betrachtung ist:
Die einzelne Uhr und das, was sie bei den Treffen mit zwei ganz bestimmten anderen Uhren jeweils anzeigt. Ich muss keine RdG-Rechnung anstellen um zwei Uhren abzulesen, die sich am selben Ort befinden! Ablesen und gut! Hinschauen reicht!
Frau Holle hat geschrieben:
Nur eins noch:KI hat geschrieben:
Die spätere Behauptung Holles, alles sei nur missverstanden worden und beziehe sich immer auf ein bestimmtes Szenario, hält dem Vergleich mit den Originalzitaten nicht stand. Die Zitate sind klar genug und decken sich inhaltlich über viele Monate.
Das stimmt so nicht, denn ich habe von Anfang an und immer wieder immer gesagt, dass durch die Auswahl der beiden zueinander ruhenden, synchronisierten Uhren "das Ruhesystem der Betrachtung" jeweils vorgegeben ist. Meine Aussage über die Bewegung der dritten Uhr bezieht sich immer nur auf genau dieses bestimmte Ruhesystem, logischerweise. Durch die Auswahl der zueinander ruhenden Vergleichsuhren wählt man es bewusst aus und macht dann eindeutige Aussagen darüber.
Frau Holle hat geschrieben:
Schon ganz am Anfang der damaligen Diskussion zum sog. Uhrenparadoxon habe ich das erklärt:Frau Holle hat geschrieben:
Die Natur bevorzugt keines der Bezugsysteme als Ruhesystem oder als bewegtes System. Man muss sich halt entscheiden, wie man die Sache betrachten will und rechnerisch transformieren um herauszufinden, welche Messwerte sich im jeweils anderen System ergeben.
Oder hier zum ZP:Frau Holle hat geschrieben:
Die Szene ist eindeutig so, das der Reisende eben der Reisende ist, der sich in einem Ruhesystem bewegt.
Das ist mal Voraussetzung, die Aufgabenstellung sozusagen:
"Gegeben sei ein Ruhesystem, in dem A und B ruhen. C bewege sich von A nach B und zurück." Das ist so gegeben. Es ist die untersuchte physikalische Tatsache, über die wir nun Aussagen machen und Schlüsse ziehen können. Sie anzuzweifeln wäre Unsinn.
Frau Holle hat geschrieben:
Aber bereits hier steigt Daniel K. aus und sagt:
"Es ist nie Ruhesystem gegeben."
So kommt man natürlich nicht weiter.
Frau Holle hat geschrieben:
Aber mal angenommen, es wäre wirklich nicht klar geworden. Ist es denn jetzt endlich klar? Jetzt, nach der angeblich erst "späteren Behauptung"? Das wäre noch interessant zu erfahren. Dann müsste dir doch langsam ein Licht aufgehen.![]()
Frau Holle,
du schreibst:
„Wie es klingt, … ist mir ziemlich egal. Ich weiß es, und so falsch wie es aufgefasst werden könnte es sicher nicht gemeint.“
Das ist die klassische Ausrede, wenn die eigenen Formulierungen über Monate hinweg genau das implizieren, was man hinterher bestreitet.
Wenn du weißt, dass es keine bevorzugte Beschreibung gibt, dann hättest du nicht wiederholt Formulierungen gewählt, die genau so klingen, als sei „in deren Ruhesystem ist mehr Zeit vergangen“ die eigentliche Realität und die reisende Uhr sei systemübergreifend (oder sogar für den Reisenden selbst) die langsamere. Du hast das nicht einmal, sondern über einen langen Zeitraum und in verschiedenen Varianten getan. „Ich habe es nicht so gemeint“ zählt dann nicht mehr. Wer über Monate hinweg so formuliert, trägt die Verantwortung für das, was er geschrieben hat.
Zur Aufforderung „Formuliere es doch besser“:
Du forderst mich auf, es besser zu formulieren, „wenn du kannst und verstanden hast, was gemeint ist“.
Das ist keine konstruktive Bitte, sondern Ausweichen.
Die Physik ist klar und braucht keine „bessere Formulierung“ deiner fehlerhaften Schlüsse:
Die beiden Treff-Ereignisse und die lokalen Anzeigen (20 s und 27 s) sind invariant. Unstrittig.
Daraus folgt die Standard-Zeitdilatation aus Sicht des Systems, in dem die beiden Vergleichsuhren ruhen und synchronisiert sind.
Gleichzeitig gilt die umgekehrte Zeitdilatation aus Sicht des Reisenden (mit Relativität der Gleichzeitigkeit).
Beide Beschreibungen sind gleichermaßen gültig. Es gibt keine privilegierte.
Das ist die korrekte Aussage.
Deine wiederholten Formulierungen gingen darüber hinaus und privilegierten ein System. Das war der Fehler – nicht die „Auffassung“ der anderen.
Noch einmal zu den 14,81 s und „nur Treffen vor Ort“, Du wiederholst:
„Bei mir werden keine entfernten Uhren abgelesen, Punkt. Es werden ausschließlich die beiden Uhrzeiten vor Ort beim Treffen zweier Uhren berücksichtigt.“
Dann erklär bitte, warum du Daniels korrekte Aussage:
"20 s für H ruhend in S' und 14,81 s auf dem Mond bewegt in S'"
explizit als falsch bezeichnet hast und behauptet hast, die 14,81 s seien „willkürlich“.
Wenn du wirklich nur die lokalen Anzeigen bei den Treffen meintest, hättest du diese Rechnung nicht ablehnen müssen. Du hast sie abgelehnt, weil sie die wechselseitige Dilatation zeigt – und genau die wolltest du nicht gelten lassen. Das ist der Punkt. Deine jetzige Behauptung, entfernte Uhren seien „nie mein Thema“ gewesen, widerspricht dem, was du tatsächlich geschrieben und bestritten hast.
Schluss:
Du kannst weiterhin behaupten, alles sei nur falsch aufgefasst worden und du hättest es nie so gemeint. Die Zitate und die wiederholten Schlüsse sprechen eine andere Sprache.
Fakten bleiben Fakten:Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
- Zeitdilatation ist frame-abhängig.
- Es gibt keine privilegierte Beschreibung.
- Die Relativität der Gleichzeitigkeit ist unverzichtbar, sobald man mehr als lokale Ablesungen an einem Treffpunkt behauptet.
- Deine früheren Formulierungen und Ablehnungen (14,81 s, „dilatiert auch im eigenen Ruhesystem“, „wer sich bewegt“, „für C vergeht weniger Zeit, basta“) waren falsch.
Skeptiker hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Ich muss keine RdG-Rechnung anstellen um zwei Uhren abzulesen, die sich am selben Ort befinden! Ablesen und gut! Hinschauen reicht!
Damit haben einige hier scheints große Probleme.
Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Ich muss keine RdG-Rechnung anstellen um zwei Uhren abzulesen, die sich am selben Ort befinden! Ablesen und gut! Hinschauen reicht!
Natürlich ist das falsch [...] Deine zwei Uhren am selben Ort "ablesen" ist nicht mathematisch nur ein Punkt in der Raumzeit, lese es ganz langsam, es ist ein Punkt. Ein Punkt Holle, ein Punkt in der Raumzeit.
DK hat geschrieben:Was Du wohl nicht weißt, ist das Peter Kroll [...] explizit an der Tafel [...]
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