Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Sep 2014, 20:09

Spacerat hat geschrieben:Hmm...
Immer die selben sch... Diskussionen. Existenz, Nichtexistenz... Alles eine Frage der Vorstellung oder nicht?
Für die einen existieren EM-Wellen nichtmateriell und Objekte materiell, dazu gehöre ich. Für die nächsten existieren nur Objekte (und nichts dazwischen), die andere Objekte "verdrängen" obwohl dazu Raum zur Verdrängung nötig wäre, dazu gehört z.B. Kurt und für die letzten sind Objekte nur Scheinfolgen von allgegenwärtigen nicht materiellen EM-Wellen, dazu gehört Daniel. In all diesen "Theorien" gibt es genau eine Grundkraft, aus der man alle anderen ableiten kann und Objekte, die dieser Kraft ausgesetzt sind. Aber dummerweise geht es nicht um Existenz oder Nichtexistenz, sondern darum, wie das alles zusammen wirken soll.
Nun mal Ende mit Rätselraten und Erklärungen auf den Tisch. Wie stellt sich der Rest von euch die "Wandlung" von bipolarer EM-WW in unipolare Gravitation vor? Meine Vorstellung habe ich nun hoffentlich für alle verständlich bereits dargelegt. Für den Fall das nicht, kann ich wenigstens behaupten, dass ihr das nicht verstanden habt (sagt ihr von mir bezüglich der ART/SRT ja auch).


Mal eine kleine Anregung zum Nachdenken.
Du siehst eine Wandlung von irgendwelchen genannt EM-Wirkungen, zu Gravitation.

Stell dir vor diese Umwandlung findet tatsächlich statt und ist die Ursache für Gravitation.
Nun die Eisenspäne her die sich nach den sog. Feldlinien ausrichten, sie verhalten sich wie Kompassnadeln die sich alle +- +- +- anreihen und dabei noch einen Abstand zum Nachbarn suchen.
Diese Konstellation ist es also die auch Gravitation erzeugt.
Nun mach aus deinem Magneten einen Wechselstrommagneten und schalte diesen ständig um.
Die Eisenspäne würden sich wie Kompassnadeln verhalten und in ihrem Innerem ständig umpolen.
Dabei würde der Übergang zur Gravitationswirkung jedesmal neu zu erbringen sein, die Eisenspäne wären also zeitweise Gravitationslos.

Gravitation und das -elektrische/magnetische- sind völlig unterschiedliche Baustellen und haben in einem gemeinsamen Topf nichts zu suchen.

Kurt

Frage: wer hat eine Vorstellung davon warum sich die Eisenspäne in Ketten anordnen und versuchen möglichst weil weg vom Nachbarn weg zu sein?

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Sa 27. Sep 2014, 20:31

Es geht um Elektromagnetismus und EM-WW.
Überall, wo Materie in Bewegung ist entstehen Magnetische Felder und Elektrische Ladungen.
Das Zusammenspiel von elektromagnetischen Feldern und elektrischen Ladungen wird grundlegend durch die mikroskopischen Maxwell-Gleichungen
und durch die Lorentzkraft beschrieben.
Die mikroskopischen Maxwell-Gleichungen verknüpfen die elektrische Feldstärke \vec E und die magnetische Flussdichte \vec B mit der Ladungsdichte \,\rho (Ladung pro Volumen) und der elektrischen Stromdichte \vec j (Strom pro durchflossene Fläche).
Für Flüssigkeiten und Gase (Plasma) gibt es die Magnetohydrodynamik bzw. Magnetoplasmadynamik.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Sep 2014, 20:41

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...Dabei würde der Übergang zur Gravitationswirkung jedesmal neu zu erbringen sein, die Eisenspäne wären also zeitweise Gravitationslos.

Gravitation und das -elektrische/magnetische- sind völlig unterschiedliche Baustellen und haben in einem gemeinsamen Topf nichts zu suchen.

Das widerspricht sich doch gewaltig. Wie ich sehe, bist du der Erste, der meine Ausführungen darüber, wie es geht, nicht verstanden hat. Denke mal, das liegt daran, weil du deine eigenen Vorstellungen hast.


Was soll sich denn da widersprechen, das sin vollkommen unterschiedliche Vorgänge die nichts miteinander zu tun haben.

Spacerat hat geschrieben:Magnetschwebebahnen kennst du sicher. Magnete können der Schwerkraft also entgegenwirken.


Nein, sie können der Materie die die Gravitation erzeugt eine eigene Kraft entgegensetzen, beide bleiben unbeeinflusst voneinander erhalten, sind also weiterhin getrennte Umstände.

Spacerat hat geschrieben:Aber nicht nur Magnete, sondern auch anderes, z.B. bei Hoovercrafts (Luftkissenboote) wäre es verwirbelte Luft,


Deswegen bleibt die Eigenbeschleunigung von Materie weiterhin wirksam.

Spacerat hat geschrieben: bei Raketen oder Düsenjets wären es Rückstosstriebwerke. Prinzipiell wäre dieses Entgegenwirken auch eine Art Abschirmung. Du kannst fragen, wie es funktioniert, aber auf jeden Fall funktioniert es.


Du siehst Abschirmung wo keine ist, auch Zusammenhänge die nicht vorhanden sind.
Und es funktioniert auch nicht so wie du es anscheinend anzudeuten versuchst.
Es sind und bleiben komplett getrennte Vorgänge die du da unter einen Hut zu bringen versuchst.
Der Gravitation ist das egal ob du da mit einem Gebläse dagegendrückst oder nicht, sie verändert ihren Wert, ihre Wirkkraft, nicht.

Kurt

Leg halt einfach eine Waage zwischen dein Luftkissenboot und der aufströmenden Luft so dass die Luft nur über diese auf das Boot einwirken kann, die erzeugte Kraft der Gravitation des Bootes bleibt unverändert.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Sep 2014, 20:43

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:Ohne magnetischen Fluß keine magnetische Kopplung.
Die Feldlinien sind nur die graphische Darstellung des magnetischen Flusses.
Feldlinien haben auch immer eine Pfeilrichtung.


Das heißt nun dass die sog. Feldlinien nicht existieren, es sich nur um eine Darstellungshilfe handelt, Darstellungshilfe für was?
Des magnetischen Flusses, was ist das, was ist der magnetische Fluss, was fließt da, wie kommt das was da fließt zustande?

Kurt

Weil das Feld existiert existieren auch die Feldlinien. Eine Wirkung kann nicht durch NICHTS übertragen werden.


Warum nimmst du nicht das was da ist, den Träger der die Wirkungen, erbracht von den Beteiligten, überträgt/weiterleitet?

Kurt
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Sep 2014, 20:48

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Frage: wer hat eine Vorstellung davon warum sich die Eisenspäne in Ketten anordnen und versuchen möglichst weil weg vom Nachbarn weg zu sein?

.
.

Weil die Spins (Elementarmagnete) Ketten bilden.


Ja wir kommen der Sache schon gewaltig näher.

Spin muss nur noch dargelegt werden.
Beim -Spin- handelt es sich um eine Schwingungsart des Teilchens die "gerichtet" ist.

Das ergibt den Atomaufbau so wie er zu erkennen ist, das ergibt auch das -magnetische-
Die beteiligten Elektronen müssen entsprechend ausgerichtet sein, bzw. ausgerichtet werden können damit es -magnetisch- zugeht.

Und weil sich Elektronen nebenbei auch noch gegenseitig abstossen sind die sog- Feldlinien so wie sie sind (haben das Bestreben Abstand voneinander einzunehmen).

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Sep 2014, 20:51

Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:.

Weil die Spins (Elementarmagnete) Ketten bilden.


Kannst du die Spinausrichtung der Elektronen innerhalb des Atoms verändern, das geht bei bestimmten Atomen, dann hast du einen Speicher gebaut der ohne -Strom- erhalten bleibt bis er wiederum umgeschaltet wird.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Sep 2014, 21:29

Spacerat hat geschrieben:Tja Kurt. Das ists eben. Du verstehst halt nicht, dass ein Luftkissenboot, eine Rakete, ein Jet und/oder eine Magnetschwebebahn durch eine Kraft, die mit Energieaufwand erzeugt wird, schweben bzw. fliegen.


Energieaufwand sagst du, kannst du auch sagen was das ist was du da aufwenden willst?
Zeigs halt einfach durch wirkende Kräfte auf was du zeigen willst, dann ists erstmal unabhängig des Vorgangs der diese Kraft erzeugt.

Und mit der Waage kannst du die auftretenden Kräfte feststellen und dann erkennen wie Gravitation und aufsteigende Luft wirkt wenn deren Kräfte gleich gross sind.
(du schwebst oder fliegst, nicht deswegen weil eine der Kräfte durch irgendeinen Vorgang verschwindet, sondern weil beide gleichstark wirken)

Zeigt halt dass Graviattion und Aufwind eben nicht sich irgendwie kompensieren, sondern das beide wirken, Beide!

Spacerat hat geschrieben:Ich hingegen kann mir nicht vorstellen, wie und warum das mit der Eigenbeschleunigung funktionieren soll. Druck von aussen durch allgegenwärtige Trägersubstanz? Welche Konsistenz soll diese Substanz haben und wo sieht man sie? Eben... Nirgends, ganz genauso, wie die EM-WW oder Gravitation.


Ich kann versuchen es dir aufzuzeigen, für Gravitation ist da kein Platz einer -Druckvorstellung-.

Spacerat hat geschrieben:Unterhalten wir uns in Zukunft also lieber darüber, wie man diese Kräfte naturgetreuer (also ohne ART, SRT, DM und DE) quantisieren kann.


Kräfte sind quantisiert, so wie alles andere auch.
Es gibt keinen Vorgang der nicht -digital-, also in Schritten, abläuft.

Spacerat hat geschrieben:Sofort fällt einem auf, dass sowohl in das Gravitations- als auch in das coulombsche Gesetz keine Konstanten gehören, weil sich diese Faktoren durch diverse andere Umstände ergeben.


Konstanten?
Sowas gibt's nicht!

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Sep 2014, 21:52

Spacerat hat geschrieben:Okay, Kurt...
Sag du mir nicht, was ich dir zeigen soll, bevor du mir nicht deine Trägersubstanz gezeigt hast. ;)

Sieh sie dir an, sie liegt nicht auf dem Tisch, sie ist der Tisch, der ist nämlich aus ihr, nein, mit ihr gemacht.
(und sie ist es auch die den Tisch als solchen erhält)

Spacerat hat geschrieben:Natürlich gibt es Konstanten. Die Eulersche Zahl (2,718...), PI (3,141...) und GammaLocalMin (0,885... bei 1,461...) um nur einige Beispiele zu nennen.


Zahlen sind doch keine Konstanten in dem Sinn hier.
Sind halt einfach nur zahlen.

Kurt
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Sep 2014, 23:30

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Zahlen sind doch keine Konstanten in dem Sinn hier.
Sind halt einfach nur zahlen.
Hahahaha... diese Zahlen haben im Gegensatz zu den sog. Naturkonstanten aber eher eine natürliche Herleitung bzw. natürlich bestimmte Werte.


Zahlen sind fürs berechnen da, z.B. für einen Kreis.
Naturkonstanten, die so sehr strapazierten Dinger, gibt's nicht.
Alles was geschieht geschieht auf Grund der Naturgesetze und der Umstände die am Ort des Geschehens herrschen.

So ist es auch mit dem Ergebnis dass dann am Ort des Geschehens für sehr kurze zeit Bestand hat, das Jetzt.

Kurt
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Sep 2014, 23:46

Kurt hat geschrieben:Naturkonstanten, die so sehr strapazierten Dinger, gibt's nicht.
Alles was geschieht geschieht auf Grund der Naturgesetze und der Umstände die am Ort des Geschehens herrschen.

So ist es auch mit dem Ergebnis dass dann am Ort des Geschehens für sehr kurze zeit Bestand hat, das Jetzt.



Schauen wir uns mal dieses Photo an,
http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... Aw&dur=135
es zeigt die sogenannten Feldlinien.
Zeigt es nicht, es zeigt dass sich die einzelnen Eisenspäne seriell anordnen und zum nächstem seriellem Strang einen möglichst grossen Abstand halten.

Zu sehen ist also eine Seriellschaltung der Späne mit Ausrichtung auf die Spitze und eine Abstossung vom Nachbarn (des anderen Stranges).
Das sind die beiden Wirkungen die hier auffallen.

Die sollten gesehen werden.
a' Abstossung der Späne untereinander
b' Ausrichtung der benachbarten Späne auf die Längsseite zum Nachbarn hin.

Sieht das noch jemand?

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