Reale Vorgänge im Universum

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Kurt » Sa 10. Jan 2015, 12:39

Chief hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass es einen Äther - wie etwa von Maxwell beschrieben - gibt.

Bild

Wenn neueste Erkenntnisse stimmen sollten, dann muss dieser Äther aus Elektron-Positron Paaren bestehen. Ein Elektron-Positron Paar hat eine Masse von 2m_e. Die Teilchenzahl pro m³ muss enorm hoch sein, so dass 1 m³ "Äther" mehrere Tonnen schwer sein muss.


Mir ist das alles viel zu -altmodisch-, die damals nahmen einfach bekannte Materie und versuchten daraus einen Äther zu basteln.
Das geht nicht, und zwar deswegen weil sich Materie im Träger ungehindert geradlinig bewegen kann, also da keinen Widerstand spürt, bei Bewegungszustandsänderung wird sofort eine starke Gegenwirkung erkennbar (Trägheit) was darauf hindeutet dass es da zu Anpassvorgängen kommt.
Ausserdem muss dieses Medium ungeheuer hart und dicht sein denn sonst könnten sich darin Druckschwankungen nicht mit 300 000 Km/s ausbreiten.
Da ist also nichts mehr mit "ungehindert bewegen" oder so.
Das geht nur übers BT, über seine Eingenschwingung, über das Wechseln der beim BT beteiligten Substanzteilchen.
Da bewegt sich dann nichts, sondern nur -die Schwingung an sich- wandert ohne dass sich irgendwas vom Fleck rühren muss.

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Sa 10. Jan 2015, 13:11

Vieles bleibt wohl Spekulation.
Man kann nur von dem Vorhandenen logisch auf die kleinere unbewiesene Ebene schließen.
Es sei denn, es gibt neue Forschungsergebnisse.
Aber auch denen ist nicht zu trauen.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Kurt » Sa 10. Jan 2015, 13:29

Jan hat geschrieben:Vieles bleibt wohl Spekulation.
Man kann nur von dem Vorhandenen logisch auf die kleinere unbewiesene Ebene schließen.
Es sei denn, es gibt neue Forschungsergebnisse.
Aber auch denen ist nicht zu trauen.


Eben, wie ein Messergebnis interpretiert wird entscheidet was für eine "Wahrheit" zutage tritt.
Es bleibt einem nichts anderes übrig als selber zu denken, versuchen das was bekannt ist in ein Schema zu bringen damits rundläuft.
Dabei ist besonders darauf zu achten dass nicht irgendwelche Hilfsbegriffe da mitmischen, denn dann ist das Ergebnis ja eh schon dem Zufall (Willkür) ausgesetzt und somit unbrauchbar.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Interpretation von Licht, da werden haarsträubende Annahmen ausgerufen und das Ergebnis ist halt dann entsprechend, es soll mir jemand mal ein Photon oder ein Quant oder ein Photoelektron auf die Waage legen.

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Kurt » Sa 10. Jan 2015, 14:42

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Mir ist das alles viel zu -altmodisch-, die damals nahmen einfach bekannte Materie und versuchten daraus einen Äther zu basteln.
Das geht nicht, und zwar deswegen weil sich Materie im Träger ungehindert geradlinig bewegen kann, also da keinen Widerstand spürt, bei Bewegungszustandsänderung wird sofort eine starke Gegenwirkung erkennbar (Trägheit) was darauf hindeutet dass es da zu Anpassvorgängen kommt.

Das ist falsch!

http://de.wikipedia.org/wiki/D%E2%80%99Alembertsches_Paradoxon

Da ist Garnichts falsch, versuch du mal etwas in einem ungeheuer dichten und harten Material zu bewegen, drück mal deinen Finger in einen Kristall rein, es geht nicht.

Ausserdem muss dieses Medium ungeheuer hart und dicht sein denn sonst könnten sich darin Druckschwankungen nicht mit 300 000 Km/s ausbreiten...

Unsinn, die Teilchen selbst werden polarisiert und wechselwirken dadurch elektromagnetisch.[/quote]

Achwas, die Wirkung soll wohl auch hier die Wirkung erzeugen, vergiss es, das was sich unter magnetisch und elektrisch beobachten lässt sind Sekundärprodukte der Spinschwingung der Elektronen und ev. der Protonen.
Das elektr. und magnet. ist an Materie gebunden, es wird von ihr erzeugt und wirkt auf sie (gerichtete/gestockte Spinschwingung).
In der Trägersubstanz werden die von der Materie erzeugten Wirkungen, ebenso wie Licht auch, weitergeleitet.
Der Träger hat mit Materie nichts zu tun und kann auch mit ihr nicht erklärt werden, allein die sich zeigende Trägheit bei Bewegungsänderung schiebt da schon einen Riegel vor.

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Kurt » Sa 10. Jan 2015, 15:20

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Da ist Garnichts falsch, versuch du mal etwas in einem ungeheuer dichten und harten Material zu bewegen, drück mal deinen Finger in einen Kristall rein, es geht nicht.
...

Das Material ist flüssig.

Und? macht Wasser keinen Widerstand?

Chief hat geschrieben: Außerdem, die Teilchen sind so klein, dass sie ungehindert durch die Atome fließen.

Und was ist mit den Elektronen und Neutronen und sonstigen Bausteinen, können die ungehindert durch ein Medium (das ja nach deiner Leseart selber aus diesen Bausteinen bestehen) durchfallen?
Geht nicht, ist nicht.

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Jan » Sa 10. Jan 2015, 16:01

Spacerat hat geschrieben:Mir wird das aber immer noch nicht klar. Wie kann es dabei ein Verhältnis zwischen Gravitation und EM-WW geben, wenn Gravitation aus der EM-WW hervor geht? Will sagen, warum erwähnst du hier die Gravitation noch explizit, wenn das durch EM-WW bereits geschehen ist? Du müsstest wenn dazu sagen, wann, wie, warum und vor allem in welchem Verhältnis Gravitation aus EM-WW entsteht. Und genau da wirds schwierig, dass irgendjemandem beizubiegen.


Mal angenommen es gäbe die EM-WW zwischen Planet und Mond nicht.
Dann gäbe es nur die Gravitation und die Fliegkraft.
Dann gäbe es auch keine stabilen Planetenbahnen.
Trotzdem ist die Gravitation da, die zwischen Erde und Mond bis zum Lagrangepunkt in Richtung Erde zieht.
Gravitation als Folge der EM-WW hat den Vorteil, daß nur die EM-WW als physikalische Grundkraft gebraucht wird. Und es gibt auch Erklärungen dazu.
Stabile Umlaufbahnen für Monde gibt es aber auch dann, wenn es keine Gravitation geben würde, da sie eh nur durch die elektromagnetische Wechselwirkung zwischen Planet und Mond entstehen.
Da es aber Gravitation und Fliegkraft gibt zerren diese an der Position der Monde. Das zeigt, daß die Wechselwirkung zwischen Planet und Mond trotz Gravitation und Fliegkraft größer ist als diese und für stabile Umlaufbahnen sorgt.
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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Kurt » Sa 10. Jan 2015, 16:44

Chief hat geschrieben:
Chief hat geschrieben: Außerdem, die Teilchen sind so klein, dass sie ungehindert durch die Atome fließen.


Und was ist mit den Elektronen und Neutronen und sonstigen Bausteinen, können die ungehindert durch ein Medium (das ja nach deiner Leseart selber aus diesen Bausteinen bestehen) durchfallen?
Geht nicht, ist nicht.

Neutronen schon, die geladenen nicht! Das solltest du aber wissen!
[/quote]

Du meinst also dass Neutronen zu Boden fallen wenn man sie vom Tisch kippt, Elektronen nicht, die bleiben einfach -in der Luft- stehen.

Chief hat geschrieben:
In der suprafluiden Phase kann man ungewöhnliche Phänomene beobachten:
. Die Flüssigkeit dringt reibungsfrei durch engste Kapillaren.


Und? für Atome und Atombausteine sind das immer noch rieeesige Löcher.
Bei so kleinen Abständen kommt Jans "EM" zur Geltung, die ist dann stärker als die Gravitation.

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Kurt » Sa 10. Jan 2015, 16:56

Chief hat geschrieben:Was willst du damit sagen? e-p-Paare sind 1.000.000.000.000.000 mal kleinert als Atome.


Ich will damit sagen dass es nicht funktioniert wenn man einen Äther annimmt der aus Materie besteht.
Denn Materie kann nicht durch Materie durchfallen.

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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Kurt » Sa 10. Jan 2015, 18:49

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Was willst du damit sagen? e-p-Paare sind 1.000.000.000.000.000 mal kleinert als Atome.


Ich will damit sagen dass es nicht funktioniert wenn man einen Äther annimmt der aus Materie besteht.
Denn Materie kann nicht durch Materie durchfallen.

Kurt

Seit wann? Die Neutronen fallen durch jede Materie außer durch Kerne und die Neutrinos (bzw. alle neutralen Teilchen) durch fast alles!


Du hast einen Äther der aus Elektronen und ihrem Gegenstück, den Positronen besteht, als wahrscheinlich hergesetzt.
Also ist er ebenso materiell wie das was du ungehindert darin reisen lassen willst, das geht nicht denn genauso gut könntest du versuchen einen Wassertropfen durch Wasser fallen zu lassen ohne dass sich da irgendein Widerstand zeigt, ist aber nicht, er zeigt sich sehr wohl!
Und dieser Widerstand zeigt sich beim Träger (Trägersubstanz) nicht, also besteht der Träger nicht aus Materie, ist also nichtmateriell.
Der Umstand dass ihn ihm Druckschwankungen mit c weitergereicht werden deutet darauf hin dass es sich beim Träger um etwas ungeheuer hartes und dichtes handeln muss und das aber eben für reisende Materie keinen Widerstand zeigt.
Also kann der Äther/Träger keine Materie sein! Denn diese würde augenblicklich festsitzen.


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Re: Reale Vorgänge im Universum

Beitragvon Kurt » Sa 10. Jan 2015, 20:44

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du hast einen Äther der aus Elektronen und ihrem Gegenstück, den Positronen besteht, als wahrscheinlich hergesetzt.

Nicht nur wahrscheinlich sondern absolut sicher!


Tja, da hast du das Problem dass du Materie durch Materie zu schieben hast, und das geht nicht ohne die dabei entstehende Bremswirkung zu überwinden.
Also wird deine frei fliegende Materie nach kurzer/allerallerkürzester Zeit zum Stillstand kommen.

Chief hat geschrieben:
Also ist er ebenso materiell wie das was du ungehindert darin reisen lassen willst, das geht nicht denn genauso gut könntest du versuchen einen Wassertropfen durch Wasser fallen zu lassen ohne dass sich da irgendein Widerstand zeigt, ist aber nicht, er zeigt sich sehr wohl!
Und dieser Widerstand zeigt sich beim Träger (Trägersubstanz) nicht, also besteht der Träger nicht aus Materie, ist also nichtmateriell.
Der Umstand dass ihn ihm Druckschwankungen mit c weitergereicht werden deutet darauf hin dass es sich beim Träger um etwas ungeheuer hartes und dichtes handeln muss und das aber eben für reisende Materie keinen Widerstand zeigt.
Also kann der Äther/Träger keine Materie sein! Denn diese würde augenblicklich festsitzen.
Kurt

Quatsch, siehe "Superfluid"!


Der Quatsch liegt auf deiner Seite, denn du versuchst mit einem "Superfluid" ein Loch in deinen Äther zu stanzen damit die Materie in ihm durch ihn durch kann.
Dieses Locht ist aber nicht, denn dein "Superfluid" beruht auf Vorgängen die auf der "EM" beruhen, also weder mit Gravitation noch mit ungehindertem Reisen im materiellem Medium was zu tun haben.

Du kannst es mit dieser veralteten und falschen Konstellation nicht schaffen zu erklären wieso einerseits sich diese ungeheure Härte zeigt ("Schallgeschwindigkeit" c) die eine Bewegung unmöglich macht, andererseits sich ungehinderte Bewegung zeigt solange diese nicht angerührt wird, also die reisende Materie sich nicht -im Zustand der Beschleunigung- befindet.

Das geht nur wenn der Träger nicht materiell ist und sich keine Materie durch ihn durchzubewegen hat.
Anders geht's nicht, nur so ist alles unter einen Hut zu bringen!
- Weiterleitgeschwindigkeit mit c
- ungehindertes Reisen im Medium
- Trägheit bei Zustandsänderungserzwingung

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