Chief hat geschrieben:„Also, in den Messdaten wurde noch nichts Signifikantes entdeckt. Man kann allerdings sagen, dass es den suggestiven Hinweis auf ein bislang unbekanntes, neues Teilchen mit einer Masse von 750 Gigaelektronenvolt gibt. Gefunden wurde das in einer Signatur, die wir schon vom Higgs kennen: Dabei tauchen bei einer bestimmten Energie mehr Photonenpaaren auf als erwartet. Die Photonenpaare sind ein Hinweis darauf, dass es ein Teilchen mit dieser bestimmten Masse gibt, das in zwei Photonen zerfällt. 2012 sahen wir am LHC überraschend viele Photonenpaare bei 125 Gigaelektronenvolt und entdeckten so das Higgs-Teilchen. Beim zweiten Lauf des LHC im Jahr 2015 konnten wir nun Doppelphoton-Ereignisse bei 750 Gigaelektronenvolt ausmachen – im ATLAS-Detektor hatten wir zehn bis fünfzehn davon, beim anderen Detektor waren es etwas weniger.“
LHC-Leute sind nicht normal! Ein Teilchen das in "Photonen" zerfällt ist kein Teilchen.
@ Chief
Vielleicht haben die ja eine andere Definition von "Teilchen".
Wenn Teilchen nicht weiter teilbar sind und selbst auch nicht strahlen, dann können sie auch nicht "zerstrahlen". Wenn Teilchen beschleunigt werden, dann strahlt doch lediglich das "Umfeld" und nicht das Teilchen selbst. Ergo wird das Umfeld der Teilchen als Zerfallserscheinung des Teilchens gewertet, ohne dass das Teilchen selbst einer "inneren" Veränderung unterliegt. Folgernd daraus werden nur "Beschleunigungsphasen" sichtbar, die dann berechnet werden.
Ist das so korrekt?
