Chief hat geschrieben:Heinrich Katscher hat geschrieben:........ Anonymitätsbedürfnis gibt Zeugnis vom Charakter (der Furcht ?) des Schreibers und der Gesellschaft, in der er lebt.
Meinen Sie, dass so etwas wie "Vorsichtigkeit" nicht existieren darf? Was sagen Sie dazu wenn man "Mut" mit "Mangel an Vorstellungsvermögen" gleich setzt? Meinen Sie dass man "Pragmatismus" mit "Menschlichkeit" (Mensch sein) nicht verbinden kann? Was sagen Sie z.B. zum Tian'anmen-Protest in welchem viele Menschen ermordet wurden ohne dass sie etwas erreichen konnten und an die man sich heute kaum mehr erinnern will? Was hat das alles gebracht? Mann muss also eigene "Kräfte" richtig einschätzen.
Chiefs "Vorsichtigkeit" macht die Gesellschaft für sein Anonymitätsbedürfnis verantwortlich. Diese sollte darauf reagieren und zeigen, ob Chiefs Meinung berechtigt ist oder ob es sich nur um Mausdruckerei handelt.
Visionen erfordern Denkvermögen und Mut. Diese als "Mangel an Vorstellungsvermögen" zu deklassieren, ist mehr als verwagt.
Giordano Bruno (1548-1600) z.B. hatte den Mut, das geozentrische und heliozentrische Planetensystem zu bezweifeln, mit dem Risiko, für seine Meinung als Ketzer zu sterben.
Als Pragmatike war Galileo Galilei (1564-1662) "vorsichtiger".Er widerrief zwas diese Tatsache bzw. Erkenntnis, ertrotzte jedoch am Todesbett diese Wahrheit dennoch mit den Worten "Und sie bewegt sich doch" (für Unwissende: die Erde).
Auch die Opfer des Tian´anmen-Massakers waren nicht vergeblich. Sie haben ihren Zweck erfüllt, sie zeigen auch heute noch, dass es Sinn hat, für die Freiheit, das Wohl und Wissen Anderer (der Menschheit und deer Menschen) im Notfall zu sterben.
Pragmatismus dagegen hat mit Menschlichkeit nichts zu tun.
Menschlich kann sich der Unpraktischste Mensch verhalten. Pragmatiker dagegen richten ihre Mäntel immer nach dem Wind und sind bereit, auch Justitz- oder Unjustiz-Morde zu genehmigen und zu verteidigen, soweit es ihm Nutzen bringt.
Es gibt bestimmte und unbestimmte Integrale. Energie-Integrale sind immer unbestimmte Integrale. Grenzwerte bestimmen Energiedifferenzen, die "Arbeit " genannt werden . Durch E = M c^2 hat Albert Einstein die unbestimmten Energie-Integrale willkürlich zu bestimmten Integralen gemacht.
Man betrachtet auch nur die Energiedifferenzen. Integriert man über Impuls, so erhält man E=mc²/2+C und wenn man Einsteinsche Energie daraus machen will, muss auch die Konstante C=mc²/2 sein.
Die Impulsintegration
J = int (m v dv) = m (int v dv) = m (v^2/2 + C)
nach dv zeigt, dass die Masse m (als Konstante) in die Integration nicht eingeht und dass der Ausdruck (v^2/2 + C) auch bei der Lichtgeschwindigkeit c unbestimmt bleibt, weil c^2/2 + C nur dann zu c^2 führt, wenn man C = c^2/2 gleichsetzt.
Dies ist zumindest meine "freie, BESTIMMT nicht unbedingt erwünschte" Meinung, mein "Grundrecht".
Heinrich Katscher, Prag
Sie dürfen so meinen, aber die Frage ist ob eine solche Meinung wissenschaftlich akzeptiert werden kann.
Vorsichtshalber betone ich immer, dass meine Ausführungen, Vorstellungen und Meinungen Hypothesen sind. Ob diese wissernschaftlich akzeptierbar sind, wird und muss die Zukunft zeigen. Die Einwände ihrer bisherigen Kritiker hatten diese Kraft nicht.
mfG
Heinrich Katscher, Prag
