Raum, Raumzeit, Universum

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon All » So 8. Jul 2018, 09:31

Günter V hat geschrieben:
Ich habe keine Beweise! Keinen einzigen!



Man hat schon Beweise, diese haben aber nur eingeschränkte Gültigkeit. ;)

Wenn man es ganz genau nimmt, dann gibt weder Subjekt noch Objekt in der Natur, beides ist nur die erkannte Form des Verhältnisses zueinander. Jegliches Wissen ist damit abstrakt und in dem Sinne nicht real. Jedes Wort wird auf seinen Zweck hin definiert und erhält damit keinen Anspruch auf Realität. Jeder Beweis ist somit konstruiert.

Gruß

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Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 8. Jul 2018, 09:34

Hallo Günther V

Vorweg: Das beantwortet alles noch nicht meine Fragen. Bist du sicher, dass es einen Urknall brauchte? Meinst du nicht linearer Raum würde in linearen Raum expandieren oder umgekehrt? Wie oft fand so etwas statt - wieviele Universen gibt es, wenn es mehrere geben soll? Existieren die alle parallel in der einen Art Raum oder haben alle ihren eigenen nicht linearen Raum mit jeweils linearem Raum dazwischen?

Das Wort Doppelimpuls ist mir in Sachen Physik zwar nicht neu, aber hier finde ich das ein wenig fehl am Platze. Bei der Messung von Gravitationswellen hat man es mMn nämlich mit Phasenverschiebungen zu tun. Zwei Wellenpakete überlagern sich und durch ein Ereignis wie z.B. eine Kollision verschieben sich deren Phasen zu einem Maximum und die Verschiebung ebbt nach diesem Ereignis gleich wieder ab. Das Ganze geschieht nicht abrupt (an/aus), sondern kontinuierlich über einen Zeitraum, wenn auch die "An-Phase" steiler ansteigt, als die "Aus-Phase" abklingt. Ansonsten müsstest du mal eine Zeichnung machen, wie du dir das mit dem Doppelimpuls vorstellst.

Günther V hat geschrieben:Wenn aber der Raum selbst schwingt

Günther V hat geschrieben:wenn unser Raum energetischer Natur ist

Das ist beides nicht der Fall. Raum selber hat nur eine einzige physikalische Eigenschaft, nämlich die, dass er Materie (Teilchen und Wellen) beherbergen kann. Raum existiert damit nur rein objektiv. Raum mit energetischen Eigenschaften nennt sich Vakuum und das ist jener Raum, der sich zwischen den Teilchen befindet. In Vakuum halten sich somit nur Wellen auf. Nun gibt es nicht drei verschiedene Arten von Raum (zwei - also linearen und nicht linearen - btw. also auch nicht), sondern lediglich 3 verschiedene Arten von Rauminhalten - Nichts, Wellen oder Teilchen und Wellen. Letzteres ist der Tatsache geschuldet, das dort, wo Teilchen sind, zwangsläufig auch Wellen sind, weil Teilchen der Ursprung dieser Wellen sind. Jedoch müssen dort, wo Wellen sind, längst keine Teilchen mehr in der Nähe sein.

Das Universum ist die Gesamtheit des Raumes, also die Summe aus leerem Raum, Vakuum und von Teilchen besetztem Raum. Dieses Universum ist nicht irgendwann entstanden und bricht auch nicht irgendwann wieder in sich zusammen. Vorallem aber dehnt sich dieses Universum auch nicht aus, denn Raum ist in alle Richtungen unendlich vorhanden (unendlich+x=unendlich und das kann man sogar beweisen).

Schlußfolgerungen habe ich btw. auch und wir können nur sehen, wessen Schlußfolgerungen letztendlich standhalten. Agressiv bin ich nur gegenüber Dummheit, denn davon gibt es nun mal genug, vor allem in den Gefilden Physik und Kosmologie. Jeder Hinz und Kunz meint gute Ideen zu haben und macht den Anderen nieder, ohne selbstkritisch die Argumente des Anderen zu betrachten. Ich habe Argumente (und nicht bloß Behauptungen, wie Einige hier und Anderswo sagen) die durch Erkenntnisse, Experimente und Formeln gestützt sind. Also wenn du keine Beweise für deine Schlußfolgerungen hast, wie meinst du sollen sie dann standhalten?
Nicht von Bedeutung
 

Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 8. Jul 2018, 09:38

All hat geschrieben:
Günter V hat geschrieben:Man hat schon Beweise, diese haben aber nur eingeschränkte Gültigkeit. ;)
Wenn etwas bewiesen ist, hat es keine eingeschränkte Gültigkeit mehr, sondern nur noch Gültigkeit. ;)

Es wurde zwar Einiges bewiesen (im Rahmen einer gewissen Verständigung jedenfalls), bei dem meisten aber, was sonst noch bewiesen sein soll, handelt es sich um Erkenntnisse, Resultate aus Experimenten und Formeln, zu denen man sich auf eine Interpretation geeinigt hat.

Damit wären wir beim Thema Schlußfolgerungen beweisen. Man muss deutlich darlegen können, wie man zu seinen Schlußfolgerungen kommt.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon Günter V » So 8. Jul 2018, 11:58

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Hallo Günther V

Vorweg: Das beantwortet alles noch nicht meine Fragen. Bist du sicher, dass es einen Urknall brauchte? Meinst du nicht linearer Raum würde in linearen Raum expandieren oder umgekehrt? Wie oft fand so etwas statt - wieviele Universen gibt es, wenn es mehrere geben soll? Existieren die alle parallel in der einen Art Raum oder haben alle ihren eigenen nicht linearen Raum mit jeweils linearem Raum dazwischen?

Das Wort Doppelimpuls ist mir in Sachen Physik zwar nicht neu, aber hier finde ich das ein wenig fehl am Platze. Bei der Messung von Gravitationswellen hat man es mMn nämlich mit Phasenverschiebungen zu tun. Zwei Wellenpakete überlagern sich und durch ein Ereignis wie z.B. eine Kollision verschieben sich deren Phasen zu einem Maximum und die Verschiebung ebbt nach diesem Ereignis gleich wieder ab. Das Ganze geschieht nicht abrupt (an/aus), sondern kontinuierlich über einen Zeitraum, wenn auch die "An-Phase" steiler ansteigt, als die "Aus-Phase" abklingt. Ansonsten müsstest du mal eine Zeichnung machen, wie du dir das mit dem Doppelimpuls vorstellst.

Günther V hat geschrieben:Wenn aber der Raum selbst schwingt

Günther V hat geschrieben:wenn unser Raum energetischer Natur ist

Das ist beides nicht der Fall. Raum selber hat nur eine einzige physikalische Eigenschaft, nämlich die, dass er Materie (Teilchen und Wellen) beherbergen kann. Raum existiert damit nur rein objektiv. Raum mit energetischen Eigenschaften nennt sich Vakuum und das ist jener Raum, der sich zwischen den Teilchen befindet. In Vakuum halten sich somit nur Wellen auf. Nun gibt es nicht drei verschiedene Arten von Raum (zwei - also linearen und nicht linearen - btw. also auch nicht), sondern lediglich 3 verschiedene Arten von Rauminhalten - Nichts, Wellen oder Teilchen und Wellen. Letzteres ist der Tatsache geschuldet, das dort, wo Teilchen sind, zwangsläufig auch Wellen sind, weil Teilchen der Ursprung dieser Wellen sind. Jedoch müssen dort, wo Wellen sind, längst keine Teilchen mehr in der Nähe sein.

Das Universum ist die Gesamtheit des Raumes, also die Summe aus leerem Raum, Vakuum und von Teilchen besetztem Raum. Dieses Universum ist nicht irgendwann entstanden und bricht auch nicht irgendwann wieder in sich zusammen. Vorallem aber dehnt sich dieses Universum auch nicht aus, denn Raum ist in alle Richtungen unendlich vorhanden (unendlich+x=unendlich und das kann man sogar beweisen).

Schlußfolgerungen habe ich btw. auch und wir können nur sehen, wessen Schlußfolgerungen letztendlich standhalten. Agressiv bin ich nur gegenüber Dummheit, denn davon gibt es nun mal genug, vor allem in den Gefilden Physik und Kosmologie. Jeder Hinz und Kunz meint gute Ideen zu haben und macht den Anderen nieder, ohne selbstkritisch die Argumente des Anderen zu betrachten. Ich habe Argumente (und nicht bloß Behauptungen, wie Einige hier und Anderswo sagen) die durch Erkenntnisse, Experimente und Formeln gestützt sind. Also wenn du keine Beweise für deine Schlußfolgerungen hast, wie meinst du sollen sie dann standhalten?


Ich benutze nicht die Mehrzahl des Begriffes 'Beweis', also 'Beweise'.
Was Physik, Einzelwissen, Schlussfolgerungen usw. angeht, gibt es letztendlich den 'Beweis' als Definition des Zustandes, wo eine physikalische Theorie jedes erlangbare Einzelwissen komplett mit ineinandergreifenden Schlussfolgerungen verknüpft ist alles miteinander in Relation gesetzt ist.

Ich bin darum sehr vorsichtig mit 'Beweisen'.

Eine Gravitationswelle soll Raum und Zeit krümmen, und Messtechnisch kann man das Digital oder Analog erfassen, oder beides!
Beim Laserexperiment hat man Digital die Möglichkeit, zu bestimmen, Wann gewisse Zustände eintreffen, Analog kann man messen, wie die Welle geformt ist.
Bei der gemessenen Phasenverschiebung/Frequenzverschiebung wurde 1 Startpunkt und 1 Schlusspunkt Digital erfasst, eine analoge Erfassung ist mir nicht bekannt.
Es gibt für jeden 'Seitenarm' der Laserstrahlen 2 Zustände.
Von Gravitationswelle erfasst und nicht mehr erfasst.
Wenn der Zustand nicht mehr erfasst des einen Seitenarm eintrifft, bevor der andere erfasst wird, ergibt das Digital einen Doppelimpuls oder 2 mal eine Phasenverschiebung mit zwischenraum der Phasengleichheit.
Wahrscheinlicher ist, das auch der 2 Seitenarm erfasst wird, bevor der erste aus der Erfassung 'entlassen' wird.
Dann muss aber irgendwo innerhalb der Phasenverschiebung ein Phasengleichheit existieren, wenn die Welle bei dem einen Arm wieder sinkt und beim zweiten Arm noch steigt.
Also auf jeden Fall eine Art Doppelimpuls.
Wie aber finde ich jetzt raus, ob tatsächlich die Wahrscheinlichkeit besteht, das keine Gravitationswelle nachgewiesen wurde?
Daher die Verknüpfung mit der Atomuhr.
1. Sie ist unglaublich präzise, aber weist Sprünge (Immer einzeln, wenn sie passieren und selten) auf.
2. Eine Atomuhr, und die darin befindliche Schwingungstabilisierung zwischen Quarzofen und Cäsiumatome, muss zwangsläufig von einer Gravitationswelle beeinflusst werden.

Ich hatte auchmal die Vorstellung, das der Raum leer/nichts ist, bin aber davon abgekommen.
Elektronen/Positronen/Neutronen sind für mich mittlerweile Kugelförmige Energien die in sich selbst gedreht sind, wie Primzahlen. Unzerstörbar mit einem inneren Spin.
Wellen energetischer Art nahm ich auchmal an, aber es müssten ganz einfach viel zu viel sein, da jedes Atom/Molekül eine aussendet.
Obwohl ich da eine echt gute Idee hatte, wie das funktionieren könnte.

Das möchte ich dich mal Fragen:
Wie kann sich eine Welle unendlich ausbreiten, ohne an Kraft oder Eigenschaft wie zb. Frequenz zu verlieren?
Knifflig, aber hat eine geniale Lösung.
Denn wenn eine Welle bei steigender ENTFERNUNG zu seinem Ursprung an Kraft verliert, wieso können wir die Sterne sehen? Der Energiegehalt der Welle müsste doch schon unendlich klein sein?
Oder am Anfang so Energievoll, das sich die Frage stellt, wo ist denn so viel Energie, hier, so nahe an unserer Sonne?
Oder?
Günter V
 
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Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon Jan » So 8. Jul 2018, 12:09

Ob Raum energievoll ist, ob Raum selbst schwingt ist eine Frage der angewendeten Theorie

In dem 3-teiligen Videobeitrag von viaveto.de "vom Unsinn des Urknalls"

gibt es genaue Definitionen zu Raum, Zeit, Universum, Objekte, Konzepte usw.

http://viaveto.de/vom-unsinn-des-urknalls.html <------
Zuletzt geändert von Jan am So 8. Jul 2018, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
Jan
 
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Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 8. Jul 2018, 12:36

Günter V hat geschrieben:Wenn der Zustand nicht mehr erfasst des einen Seitenarm eintrifft, bevor der andere erfasst wird, ergibt das Digital einen Doppelimpuls oder 2 mal eine Phasenverschiebung mit zwischenraum der Phasengleichheit.
Ich glaube nun verstehe ich, was du meinst. Die Gravitationswelle passiert erst den einen und dann den anderen Arm und deswgen müssten sich zwei Signale zeigen.
Stell dir mal vor, eine Gravitationswelle trifft irgendwo auf die Erde, welche dadurch erschüttert wird, wovon dann auch gleichzeitig beide Arme des Messgeräts betroffen sind und schon hat man nur ein Signal. Die Erschütterung ist allerdings nur für Messgeräte wahrmehmbar, wie z.B. auch die Änderung der Schwerkraft auf der Erde durch die Beeinflussung des Mondes (Ebbe und Flut).

Günter V hat geschrieben:Das möchte ich dich mal Fragen:
Wie kann sich eine Welle unendlich ausbreiten, ohne an Kraft oder Eigenschaft wie zb. Frequenz zu verlieren?
Knifflig, aber hat eine geniale Lösung.
Auf deine Lösung bin ich ja mal gespannt. In meiner verliert eine einzelne Welle keine Kraft. Die verliert sie erst dann, wenn sie mit einem Teilchen interagiert. Kraft verlieren ist aber die falsche Wortwahl... Kraft wird eher in Beschleunigung umgesetzt.

Und da ist auch schon das nächste Thema im Anmarsch. Eine Kraft F ist mMn proportional zu einer Energie E und beschwört eine Beschleunigung a. Eine Masse m (=F/a) ist demnach eine Energieform und nicht bloß ein Äquivalent dazu.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon Günter V » So 8. Jul 2018, 19:25

Jan hat geschrieben:Ob Raum energievoll ist, ob Raum selbst schwingt ist eine Frage der angewendeten Theorie

In dem 3-teiligen Videobeitrag von viaveto.de "vom Unsinn des Urknalls"

gibt es genaue Definitionen zu Raum, Zeit, Universum, Objekte, Konzepte usw.

http://viaveto.de/vom-unsinn-des-urknalls.html <------


Ich gucke mir das beizeiten an, obwohl ich bei sowas immer das Gefühl habe, das der Linkgeber das selbst nicht ganz Verstanden hat!
Was Atome/Moleküle und das 'sehen' angeht, gibt es ja genug, was wir zu Wissen meinen.

Ein Photon soll ja so eine Art Lichtwellenteilchen sein, von dem du sprichst.
Ohne Masse aber mit Energiegehalt.
Das ist alles schön und gut, aber das muss im Grossen wie im kleinen Funktionieren und eventuelle Konsequenzen zu klären sein.
Und das geht ganz einfach nicht. Zumindestens für mich.
Denn wenn man es verschickt, verliert man einen Bruchteil seiner Energie welches sich in Form von geringerer Rotationsgeschwindigkeit bemerkbar macht.
Als Teilchen unterliegt es einem Spreizungsprinzip, da es ja einen Ursprung hat, und sich in allen Richtungen ausbreitet, aber wenn es keine Dreidimensionale Welle sondern ein Teilchen ist, muss es eine gewisse Menge an Teilchen sein um bei grossen Entfernungen eine Kugeloberfläche zu decken. Denn nur wenn so ein Photonteilchen in unsere Augen gelangt, können wir 'Informationen' verwerten.
Wenn wir Sterne auf hunderte Lichtjahre oder mehr sehen können, muss es auch dementsprechend viele sein.
Genau so im kleinen!
Wir beobachten immer kleinere Ansammlungen von homogenen Atomen mit immer besseren Kameras und was sehen wir?
Das wir sie konstant sehen. Kontinuierlich.
Ohne Flackern oder sonstwas.
CO2 zum Beispiel hat eine emissions/reemmisions-zeit von mehreren hundert Millisekunden.
Wieviele 'Photonen' versendet eine kleine Menge CO2 denn, damit wir das konstant sehen?
Selbst wenn wir 1000 Kameras in 50m Entfernung herum aufbauen, würde jede gleich Konstant das 'Licht' sehen.
Denk mal drüber nach.
Auch als 3-dimensionale Welle funktioniert das nicht.
Nehmen wir ein einzelnes Atom, das plötzlich in unserem Universum auftaucht.
Die auf ihn einströmende von allen Seiten kommende 'Photonenstrahlung strömt ins Atom und wieder raus.
Wenn Photonenstrahlung konstant auf das Atom reinfliesst und konstant rausfliesst, und man annimmt (Aufgrund der konstanten Lichtgeschwindigkeit) das man Photonen nicht dehnen oder stauchen kann, wirkt prinzipiell immer der gleiche Druck rein wie raus. Wenn diese 3-dimensionale Welle vom Atom aus 1m weit gekommen ist, wirkt auch der Druck von 1m. Für das Atom ist der Photonendruck immer gleich, aber da dies 'über' die Photonen wirkt, stellt die Oberfläche der Kugel, bis zu dem diese Welle gelangt ist (Lichtgeschwindigkeit als Radius) genau die Fläche dar, auf die der Druck nach innen aber gleichzeitig auch nach aussen wirkt. Auf diese Weise würde die Welle sich Unendlich ausbreiten können, OHNE das die stetig grössere Oberfläche Einfluss auf Energiedichte, Energiefrequenz oder anderes hätte.
Hat aber auch einen gewaltigen Haken.
Solche Wellen würden miteinander 'kollidieren'.

Die schlimmste Konsequenz aus deiner Vorstellung dürfte dir selber garnicht gefallen!

Wenn der Raum 'nichts' wäre, und Wellen/Wellenteilchen durch ihn fliessen, gäbe es deinen Raumzustand 'nichts' nirgendwo im Universum, denn jeglicher Raum wäre gefüllt mit Wellenteilchen/Wellen von all möglichen Atomen aus all möglichen Richtungen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, abhängig davon, ob die Quellen in Bezug zu einer spezifischen Raumkoordinate stillstanden, sich zu ihr hinbewegten oder von ihr weg.
Du kannst dann gerne sagen, das der Raum nichts ist, und keine Eigenschaften hat, aber leider gäbe es dann einen solchen Raum nicht mehr, da dein 'Glaube' an Wellenteilchen/Wellen JEGLICHEN RAUM gefüllt haben.
Welche Eigenschaften hat denn dann dieser Raum?
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Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon Jan » So 8. Jul 2018, 19:56

In der Allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum das Beziehungsgeflecht der Materie im Universum

Es gibt aber auch andere Theorien, die Raum als unendliches Nichts ansehen und das Universum die Gesamtheit aller Objekte darstellt

Die Wellengleichung des Lichtes belegt und begründet auch den Wellen-Teilchen-Dualismus.

Der Wellen-Teilchen-Dualismus sagt aus, daß die Photonen die fundamentale Objektstruktur der Materie besitzen, also elektromagnetische Dipole sind.

Die Welleneigenschaft erreichen die Photonen über das umliegende und zugehörige Magnetfeld.
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Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon Günter V » Mo 9. Jul 2018, 03:58

Jan hat geschrieben:In der Allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum das Beziehungsgeflecht der Materie im Universum

Es gibt aber auch andere Theorien, die Raum als unendliches Nichts ansehen und das Universum die Gesamtheit aller Objekte darstellt

Die Wellengleichung des Lichtes belegt und begründet auch den Wellen-Teilchen-Dualismus.

Der Wellen-Teilchen-Dualismus sagt aus, daß die Photonen die fundamentale Objektstruktur der Materie besitzen, also elektromagnetische Dipole sind.

Die Welleneigenschaft erreichen die Photonen über das umliegende und zugehörige Magnetfeld.


Aber dss weiss ich doch alles. :-)

Und auch, das diese Betrachtung 'im Grunde genommen' und 'in allerletzter Konsequenz' garkeinen Sinn mehr ergibt.

Und in meiner Betrachtung wirken alle Formeln immer noch, und alle Wirkungen sind immer noch da, weil bei mir der Raum = Photon ist. Also die Grundstruktur des Raumes.
Ich kann somit das Experiment mit dem 600 Jahre alten Sternenlicht Verstehen und Beschreiben.
Wenn man das 'Licht' einer 600 Lichtjahre entfernten Sonne 'spleisst, und dies auf 2 Atome, eines links, eines rechts, 'wendet, übertragt sich die Zustandsänderung des einen Zeitgleich auf das andere.
Es funktioniert nicht MIT Photonen, sonder ÜBER Photonen.
Diese 'Wirkung' wird nicht MIT Photonen übertragen, sonder ÜBER Photonen.
Ein kleiner aber elementarer Unterschied!

Mein Raum ist somit homogen, überall gleich, und entspricht dem Verständniss eines Vakuums sehr gut.

Dein Raum ist gefüllt mit Energie in Form von Wellenteilchen/Wellen in zwangsläufig inhomogener Form, chaotisch, mit Unterschiedlicher Energiedichte, gefüllt mit Zahllosen Teilchen/Wellen von Überall.
Was bedeutet denn dein Glaube sonst?

Ich kann plötzlich Magnetismus/Gravitation erklären, du nicht!
Ich kann konstant sehen, während du hoffen musst, das auch tatsächlich immer ein Teilchen/Welle in dein Auhe gelangt.

Ich erkenne die 'Langzeitbrenndauer'
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Re: Raum, Raumzeit, Universum

Beitragvon Günter V » Mo 9. Jul 2018, 04:19

Günter V hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:In der Allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum das Beziehungsgeflecht der Materie im Universum

Es gibt aber auch andere Theorien, die Raum als unendliches Nichts ansehen und das Universum die Gesamtheit aller Objekte darstellt

Die Wellengleichung des Lichtes belegt und begründet auch den Wellen-Teilchen-Dualismus.

Der Wellen-Teilchen-Dualismus sagt aus, daß die Photonen die fundamentale Objektstruktur der Materie besitzen, also elektromagnetische Dipole sind.

Die Welleneigenschaft erreichen die Photonen über das umliegende und zugehörige Magnetfeld.


Aber dss weiss ich doch alles. :-)

Und auch, das diese Betrachtung 'im Grunde genommen' und 'in allerletzter Konsequenz' garkeinen Sinn mehr ergibt.

Und in meiner Betrachtung wirken alle Formeln immer noch, und alle Wirkungen sind immer noch da, weil bei mir der Raum = Photon ist. Also die Grundstruktur des Raumes.
Ich kann somit das Experiment mit dem 600 Jahre alten Sternenlicht Verstehen und Beschreiben.
Wenn man das 'Licht' einer 600 Lichtjahre entfernten Sonne 'spleisst, und dies auf 2 Atome, eines links, eines rechts, 'wendet, übertragt sich die Zustandsänderung des einen Zeitgleich auf das andere.
Es funktioniert nicht MIT Photonen, sonder ÜBER Photonen.
Diese 'Wirkung' wird nicht MIT Photonen übertragen, sonder ÜBER Photonen.
Ein kleiner aber elementarer Unterschied!

Mein Raum ist somit homogen, überall gleich, und entspricht dem Verständniss eines Vakuums sehr gut.

Dein Raum ist gefüllt mit Energie in Form von Wellenteilchen/Wellen in zwangsläufig inhomogener Form, chaotisch, mit Unterschiedlicher Energiedichte, gefüllt mit Zahllosen Teilchen/Wellen von Überall.
Was bedeutet denn dein Glaube sonst?

Ich kann plötzlich Magnetismus/Gravitation erklären, du nicht!
Ich kann konstant sehen, während du hoffen musst, das auch tatsächlich immer ein Teilchen/Welle in dein Auhe gelangt.

Ich erkenne die 'Langzeitbrenndauer'

der Sonnen dadurch an, das sie in Wahrheit gar keine 'Energie' verschicken, die den Raum auffüllt, während du plötzlich erklären musst, wie das Funktioniert.
Denn wir beobachten Galaxien und Sonnen selbst in Milliarden Lichtjahren entfernung, und 'sehen' sie kontinuierlich in gleichbleibender Helligkeit.

Wie gross sind deine Photonen? Werden sie grösser bei steigender Entfernung? Wie zahlreich verlassen sie konstant die Sonnen? Und was bedeutet diese konstante Flutung von Energie von unendlich vielen Quellen für den Raum?
Alle Formeln beschreiben letztendlich nur Wirkungen.
Erst die tatsächliche Existenz dieser Wellenteilchen wirft unmögliche Fragen auf, oder?

Meinst du, Verstanden zu haben, oder Verstehst du?
Denn Einzelbetrachtungen ist doch Wissen und die Verknüpfung das Verstehen, oder?

Ich WEISS, was mir die Wellenteilchen/Wellen sagen wollen, aber ich Verstehe es nicht.

Das gleichzeitige WISSEN UND VERSTEHEN erlange ich erst, wenn ich diese Wellenteilchen/Wellen als Funktion des Raumes an sich ansehe, und damit die Existenz der Wellenteilchen/Wellen als Struktur des Raumes ansehe.

Dadurch habe ich zwar weniger Lösungen als du Probleme, aber das liegt daran, das deine Probleme wirklich Gewaltig sind.
Dein Wissen erfüllt den Raum immer mehr mit Energie, die aus 'Materie' kommt, und selbst nach Milliarden Jahren ist der Raum NICHT mit mehr Energie gefüllt, als die 'Materie'?

Sehr sehr Merkwürdig, findest du nicht auch?
Günter V
 
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