Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Hallo Günther V
Vorweg: Das beantwortet alles noch nicht meine Fragen. Bist du sicher, dass es einen Urknall brauchte? Meinst du nicht linearer Raum würde in linearen Raum expandieren oder umgekehrt? Wie oft fand so etwas statt - wieviele Universen gibt es, wenn es mehrere geben soll? Existieren die alle parallel in der einen Art Raum oder haben alle ihren eigenen nicht linearen Raum mit jeweils linearem Raum dazwischen?
Das Wort Doppelimpuls ist mir in Sachen Physik zwar nicht neu, aber hier finde ich das ein wenig fehl am Platze. Bei der Messung von Gravitationswellen hat man es mMn nämlich mit Phasenverschiebungen zu tun. Zwei Wellenpakete überlagern sich und durch ein Ereignis wie z.B. eine Kollision verschieben sich deren Phasen zu einem Maximum und die Verschiebung ebbt nach diesem Ereignis gleich wieder ab. Das Ganze geschieht nicht abrupt (an/aus), sondern kontinuierlich über einen Zeitraum, wenn auch die "An-Phase" steiler ansteigt, als die "Aus-Phase" abklingt. Ansonsten müsstest du mal eine Zeichnung machen, wie du dir das mit dem Doppelimpuls vorstellst.
Günther V hat geschrieben:Wenn aber der Raum selbst schwingt
Günther V hat geschrieben:wenn unser Raum energetischer Natur ist
Das ist beides nicht der Fall. Raum selber hat nur eine einzige physikalische Eigenschaft, nämlich die, dass er Materie (Teilchen und Wellen) beherbergen kann. Raum existiert damit nur rein objektiv. Raum mit energetischen Eigenschaften nennt sich Vakuum und das ist jener Raum, der sich zwischen den Teilchen befindet. In Vakuum halten sich somit nur Wellen auf. Nun gibt es nicht drei verschiedene Arten von Raum (zwei - also linearen und nicht linearen - btw. also auch nicht), sondern lediglich 3 verschiedene Arten von Rauminhalten - Nichts, Wellen oder Teilchen und Wellen. Letzteres ist der Tatsache geschuldet, das dort, wo Teilchen sind, zwangsläufig auch Wellen sind, weil Teilchen der Ursprung dieser Wellen sind. Jedoch müssen dort, wo Wellen sind, längst keine Teilchen mehr in der Nähe sein.
Das Universum ist die Gesamtheit des Raumes, also die Summe aus leerem Raum, Vakuum und von Teilchen besetztem Raum. Dieses Universum ist nicht irgendwann entstanden und bricht auch nicht irgendwann wieder in sich zusammen. Vorallem aber dehnt sich dieses Universum auch nicht aus, denn Raum ist in alle Richtungen unendlich vorhanden (unendlich+x=unendlich und das kann man sogar beweisen).
Schlußfolgerungen habe ich btw. auch und wir können nur sehen, wessen Schlußfolgerungen letztendlich standhalten. Agressiv bin ich nur gegenüber Dummheit, denn davon gibt es nun mal genug, vor allem in den Gefilden Physik und Kosmologie. Jeder Hinz und Kunz meint gute Ideen zu haben und macht den Anderen nieder, ohne selbstkritisch die Argumente des Anderen zu betrachten. Ich habe Argumente (und nicht bloß Behauptungen, wie Einige hier und Anderswo sagen) die durch Erkenntnisse, Experimente und Formeln gestützt sind. Also wenn du keine Beweise für deine Schlußfolgerungen hast, wie meinst du sollen sie dann standhalten?
Ich benutze nicht die Mehrzahl des Begriffes 'Beweis', also 'Beweise'.
Was Physik, Einzelwissen, Schlussfolgerungen usw. angeht, gibt es letztendlich den 'Beweis' als Definition des Zustandes, wo eine physikalische Theorie jedes erlangbare Einzelwissen komplett mit ineinandergreifenden Schlussfolgerungen verknüpft ist alles miteinander in Relation gesetzt ist.
Ich bin darum sehr vorsichtig mit 'Beweisen'.
Eine Gravitationswelle soll Raum und Zeit krümmen, und Messtechnisch kann man das Digital oder Analog erfassen, oder beides!
Beim Laserexperiment hat man Digital die Möglichkeit, zu bestimmen, Wann gewisse Zustände eintreffen, Analog kann man messen, wie die Welle geformt ist.
Bei der gemessenen Phasenverschiebung/Frequenzverschiebung wurde 1 Startpunkt und 1 Schlusspunkt Digital erfasst, eine analoge Erfassung ist mir nicht bekannt.
Es gibt für jeden 'Seitenarm' der Laserstrahlen 2 Zustände.
Von Gravitationswelle erfasst und nicht mehr erfasst.
Wenn der Zustand nicht mehr erfasst des einen Seitenarm eintrifft, bevor der andere erfasst wird, ergibt das Digital einen Doppelimpuls oder 2 mal eine Phasenverschiebung mit zwischenraum der Phasengleichheit.
Wahrscheinlicher ist, das auch der 2 Seitenarm erfasst wird, bevor der erste aus der Erfassung 'entlassen' wird.
Dann muss aber irgendwo innerhalb der Phasenverschiebung ein Phasengleichheit existieren, wenn die Welle bei dem einen Arm wieder sinkt und beim zweiten Arm noch steigt.
Also auf jeden Fall eine Art Doppelimpuls.
Wie aber finde ich jetzt raus, ob tatsächlich die Wahrscheinlichkeit besteht, das keine Gravitationswelle nachgewiesen wurde?
Daher die Verknüpfung mit der Atomuhr.
1. Sie ist unglaublich präzise, aber weist Sprünge (Immer einzeln, wenn sie passieren und selten) auf.
2. Eine Atomuhr, und die darin befindliche Schwingungstabilisierung zwischen Quarzofen und Cäsiumatome, muss zwangsläufig von einer Gravitationswelle beeinflusst werden.
Ich hatte auchmal die Vorstellung, das der Raum leer/nichts ist, bin aber davon abgekommen.
Elektronen/Positronen/Neutronen sind für mich mittlerweile Kugelförmige Energien die in sich selbst gedreht sind, wie Primzahlen. Unzerstörbar mit einem inneren Spin.
Wellen energetischer Art nahm ich auchmal an, aber es müssten ganz einfach viel zu viel sein, da jedes Atom/Molekül eine aussendet.
Obwohl ich da eine echt gute Idee hatte, wie das funktionieren könnte.
Das möchte ich dich mal Fragen:
Wie kann sich eine Welle unendlich ausbreiten, ohne an Kraft oder Eigenschaft wie zb. Frequenz zu verlieren?
Knifflig, aber hat eine geniale Lösung.
Denn wenn eine Welle bei steigender ENTFERNUNG zu seinem Ursprung an Kraft verliert, wieso können wir die Sterne sehen? Der Energiegehalt der Welle müsste doch schon unendlich klein sein?
Oder am Anfang so Energievoll, das sich die Frage stellt, wo ist denn so viel Energie, hier, so nahe an unserer Sonne?
Oder?